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	<title>Matthias Stötzel-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Matthias Stötzel-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Kurzweilige, aber immer noch anspruchsvolle Inszenierung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kurzweilige-aber-immer-noch-anspruchsvolle-inszenierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 08:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Anatevka]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Peter Wöhler]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Stötzel]]></category>
		<category><![CDATA[St. Pauli Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Waller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Anatevka“ ist wahrlich keine leichte Kost. Und dass obwohl dem Musical-Genre immer eine gewisse Oberflächlichkeit nachgesagt wird&#8230; Die Geschichte des jüdischen Milchmanns Tevje und seinen drei Töchtern tritt hier erfolgreich den Gegenbeweis an. Joseph Steins Buch stellt seit der Uraufführung 1964 die Theatermacher immer wieder vor Probleme: Eine dunkle und tragische Handlung in ärmlicher Umgebung, ...</p>
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<p class="Body">„Anatevka“ ist wahrlich keine leichte Kost. Und dass obwohl dem Musical-Genre immer eine gewisse Oberflächlichkeit nachgesagt wird&#8230; Die Geschichte des jüdischen Milchmanns Tevje und seinen drei Töchtern tritt hier erfolgreich den Gegenbeweis an.</p>
<p class="Body">Joseph Steins Buch stellt seit der Uraufführung 1964 die Theatermacher immer wieder vor Probleme: Eine dunkle und tragische Handlung in ärmlicher Umgebung, getragen von einem herausragenden Hauptdarsteller. Einfach ist das nicht und doch hat es „Anatevka“ in das Standard-Repertoire vieler Stadttheater geschafft.</p>
<p class="Body">Mit einer Spielzeit von über drei Stunden müssen die Intendanten und Dramaturgen unseres Landes dem Publikum schon eine gefällige Inszenierung anbieten, um den Spannungsbogen und damit die Aufmerksamkeit über einen so langen Zeitraum aufrecht zu erhalten.</p>
<p class="Body">Misslang dies kürzlich in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Anatevka_2010.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1354">Lübeck</a></span> noch gründlich, so nahm sich das Hamburger St. Pauli Theater des Stoffs an und schaffte es, die immer noch langatmige Geschichte so auf die Bühne zu bringen, dass man nicht schon in der Pause gehen wollte.</p>
<p class="Body">Das Erfolgsrezept liegt im gleichzeitigen Drehen an mehreren Stellschrauben. Zum einen arrangierte Matthias Stötzel viele Stücke frischer und sorgte so für eine „helle“ Momente. Ulrich Waller bewies inszenatorischen Mut und kürzte das Stück an den richtigen Stellen (zugegeben, es hätten durchaus noch ein paar mehr sein dürfen). Zudem konnte das St. Pauli Theater mit einem jungen Ensemble aufwarten, das mit Gustav Peter Wöhler von einem sehr charismatischen und in Hamburg sehr beliebten Hauptdarsteller angeführt wurde.</p>
<p class="Body">Das kleine Hamburger Theater gibt einen schönen Rahmen für die Geschichte der kleinen jüdischen Gemeinde, die zunehmend unter den Übergriffen russischer Zarengetreuer zu leiden hat. Die Kulissen sind dementsprechend dunkel gehalten und doch können durch wenige Handgriffe und gut eingesetzte Hintergründe verschiedene Ecken des Dorfs dargestellt werden.</p>
<p class="Body">Da die drei Töchter Tevjes sehr schwungvoll und frech angelegt wurden, macht es Spaß, dem gestresste Milchmann beim Hüten seiner Rasselbande zuzusehen. Wöhler spielt die verschiedenen Facetten glaubhaft. Dass er nicht der beste Sänger des Ensembles ist, sieht man ihm daher gern nach.</p>
<p class="Body">Das Schicksal der Familie entwickelt sich vor den Augen und durch Tevjes pointierte Monologe gelingt es immer wieder, innezuhalten, das Publikum wieder einzufangen und gemeinsam weiter zu gehen.</p>
<p class="Body">Das vielseitig besetzte Orchester unter der Leitung von Matthias Stötzel spielt die schmissigen Melodien von Jerry Bock mitreißend, wo es passt und gefühlvoll dosiert in den ruhigeren Szenen.</p>
<p class="Body">Eine einzige Frage bleibt offen: Warum spricht Tevje immer wieder von der Bibel, wo doch die Thora im jüdischen Glauben das entsprechende Glaubensbuch ist. Die Inszenierung zeigt viele klassisch jüdische Handlungsweisen, da ist die Erwähnung der Bibel sehr irreführend.</p>
<p class="Body">Doch abgesehen von diesem kleinen Rätsel gefällt diese Produktion des Musical-Klassikers sehr.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> St. Pauli Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>13. April 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Gustav Peter Wöhler</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musikalische Leitung:</span></strong> Ulrich Waller / Matthias Stötzel<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> St. Pauli Theater / NDR<br />
</span></div>
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		<title>Swing meets Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/swing-meets-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 19:36:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Claus Biechele]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Stötzel]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Jockusch]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Hayo]]></category>
		<category><![CDATA[Swing meets Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Tino Andrea Honegger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gemütliche Night Club des Maritim Seehotels in Timmendorferstrand entwickelt sich immer mehr zu einem Geheimtipp in Sachen musikalischen Hochgenusses. Neben Kabarett- und Varieté-Programmen sind dort auch jeden Monat Musicaldarsteller mit ihren Soloprogrammen zu erleben. Nach Patrick Stanke im Mai und Thomas Borchert im Juni folgten im Juli Tino Andrea Honegger, Claus Biechele und Susanne ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Der gemütliche Night Club des Maritim Seehotels in Timmendorferstrand entwickelt sich immer mehr zu einem Geheimtipp in Sachen musikalischen Hochgenusses. Neben Kabarett- und Varieté-Programmen sind dort auch jeden Monat Musicaldarsteller mit ihren Soloprogrammen zu erleben. Nach Patrick Stanke im Mai und Thomas Borchert im Juni folgten im Juli Tino Andrea Honegger, Claus Biechele und Susanne Hayo, die ihre neue Konzertreihe „Musical Meets Swing“ starteten.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_668_537">
<div class="style_2">
<p class="Body">Zugegebenermaßen ist die Mischung von Swing-Klassikern und Musical-Hits nicht unbedingt neu, doch den Charme dieser Programme machen vor allen die Art der Präsentation und die Songauswahl aus. In diesem Fall wurde ganz auf die intime Atmosphäre des Night Club eingegangen. Die Sänger saßen dicht an ihrem Publikum und haben alle Gäste direkt mit in die kleinen Moderationen einbezogen.</p>
<p class="Body">Besonders am Herzen liegt den drei Sängern, dass sie ihre Musik live präsentieren. So gab es keine Musik vom Band, sondern mit Matthias Stötzel am Klavier und Stephan Jockusch an den Percussions eine sehr effektvolle musikalische Begleitung. Durch die Wahl einer kleinen „Band“ erhielten alle Songs ihren ganz eigenen Stil. Vieles kam bekannt vor, aber nichts klang wie aus der Retorte. So stellten sich die bei Galas häufigen Gedanken („Nicht schon wieder dieser Song.“) gar nicht erst ein und das Publikum lauschte den fünf Künstlern auf der Bühne gebannt.</p>
<p class="Body">Susanne Hayo (zurzeit bei „Karamba“ im Schmidt Theater, Hamburg zu sehen) begeisterte die Zuschauer vor allem mit ihren kraftvollen Soli wie „All That Jazz“ oder „Cabaret“. Spielend wickelte sie die männlichen Gäste um ihren Finger. Claus Biechele (probt für „Der Schuh des Manitu“) überzeugte sowohl in den Balladen („You don’t bring me flowers“) als auch als Energiebündel mit „Crazy little thing called love“. Initiator und Moderator des Abends war Tino Andrea Honegger (im Herbst in „Joseph“ in Wien zu sehen) spannte in seinen Soli den musikalischen Bogen vom Musical („Radames Brief“) zum Pop (Elton John’s „Your Song“). Mit ihren mal romantischen, mal kraftvollen Duetten gewannen die drei Sänger das Publikum beinahe im Vorbeigehen. Spätestens bei den beiden Highlights aus „Grease“, „You’re the one that I want“ und „Greased Lightning“ hielt es kaum noch jemandem auf dem Stuhl.</p>
<p class="Body">Das Fazit eines solchen Abends ist sehr leicht: Auch mit wenig Einsatz lässt sich ein tolles Konzert auf die Beine stellen. Mit variablem Programm – das Song-Potential im musical- und Swingbereich ist schier unerschöpflich – folgen hoffentlich noch viele dieser „Musicals Meets Swing“-Abende.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater: </span></strong> Maritim Seehotel, Timmendorferstrand</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> Juli 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Claus Biechele, Susanne Hayo, Tino Andrea Honegger</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musiker:</span></strong> Matthias Stötzel, Stephan Jockusch</span></div>
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