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	<title>Mathias Edenborn-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Mathias Edenborn-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Professionelle Behandlung von musikalischen Entzugserscheinungen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 09:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Mitte März blieben die Lichter in den Stage Entertainment Theatern dunkel. Künstlerinnen und Künstler aller Gewerke müssen auf die Bretter, die für sie nicht nur die Welt, sondern auch den Lebensunterhalt bedeuten, verzichten. Zuschauer versuchen, die fehlenden Theaterbesuche mit zahlreichen Streams von Musicals oder Konzerten zu kompensieren, doch kein noch so großer Fernseher kann ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte März blieben die Lichter in den Stage Entertainment Theatern dunkel. Künstlerinnen und Künstler aller Gewerke müssen auf die Bretter, die für sie nicht nur die Welt, sondern auch den Lebensunterhalt bedeuten, verzichten. Zuschauer versuchen, die fehlenden Theaterbesuche mit zahlreichen Streams von Musicals oder Konzerten zu kompensieren, doch kein noch so großer Fernseher kann das Live-Erlebnis ersetzen!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2962 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/12/musicalstars_1378-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Wie alle anderen Theater auch, muss die Stage Entertainment seit Monaten auf Einnahmen in Millionenhöhe verzichten. Doch der Musicalkonzern hat sich etwas überlegt, um in diesen Pandemie-geplagten Zeiten wenigstens ein bisschen Live-Musical-Feeling zu erzeugen. Mit der Premiere ihres Konzert-Formats „MUSICALSTARS UNPLUGGED“, einem Live-Konzert, welches dem Publikum per (kostenpflichtigem) Stream zur Verfügung gestellt wurde, soll allen die Wartezeit verkürzt werden, bis der Theaterbetrieb endlich wieder aufgenommen werden darf.</p>
<p>Gino Emnes, Maricel, Kristina Love, Pasquale Aleardi, Mathias Edenborn, John Vooijs und Sabrina Weckerlin liefern gemeinsam mit der siebenköpfigen Live-Band ein buntes Potpourri an Musical-Songs – natürlich zumeist aus Stage Entertainment Shows – ab, das insbesondere aufgrund außergewöhnlicher Interpretationen einige Highlights bietet.</p>
<p>Pasquale Aleardi („Panamour“) führt als Moderator durch den Abend. Jeder Darsteller muss sich allein oder paarweise musikalischen Challenges stellen. Die Künstler sinnieren über die gemeinsame Vergangenheit, die Herausforderungen von Corona-Beschränkungen und was sie an den Challenge-Songs besonders mögen.</p>
<p>So kommt es, dass Sabrina Weckerlin eine Gänsehaut-Fassung des „Ewigen Kreis“ aus „Der König der Löwen“ zum Besten gibt. Ihre Stimmfarbe und greifbaren Emotionen verleihen dem Song eine ganz neue Tiefe. Als Duettpartner steht ihr Gino Emnes zur Seite, der das Stück natürlich aus dem Effeff kennt. Emnes darf dann mit „Waiving through a window“ aus dem Broadway und West End Hitmusical „Dear Evan Hansen“ seinerseits zeigen, was er technisch und stimmlich draufhat.</p>
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<p>Auch die nächste Gruppe – Mathias Edenborn und Kristina Love mit Gino Emnes – liefert ungewöhnliche Versionen bekannter Songs: Edenborns „Music of the Night“ wirkt durch die alleinige Begleitung mit einer Akustikgitarre ganz pur und verletzlich, während Love mit Emnes das perfekte Duo formt, wenn sie „A whole New World“ aus „Aladdin“ singen. Die beiden warmen Soulstimmen harmonieren wundervoll.</p>
<p>Sabrina Weckerlin und Mathias Edenborn lassen in der Folge noch einmal ihre gemeinsame Zeit bei „Wicked“ aufleben und zeigen mit „Solang ich Dich hab“, dass sie nicht zufällig als Elphaba und Fiyero besetzt wurden, auch wenn Edenborn ganz klar macht, dass er – trotz seines jugendlich-frischen Klangs – sicherlich kein College Prince mehr ist und somit für die neue Fassung von „Wicked“ in Hamburg nicht zur Verfügung steht.</p>
<p>Anton Zetterholm kann zwar aufgrund der Corona-bedingten Reisebeschränkungen nicht mit seinen Kollegen auf der Bühne stehen, wird aber mit einigen Grußbotschaften in das Konzert integriert, u. a. ein sehr gefühlvolles „Dir gehört mein Herz“ mit seiner sichtlich schwangeren Frau Harriet Jones.</p>
<p>Lustige Einsätze steuern Pasquale Aleardi und John Voijs mit Einlagen aus „Ich war noch niemals in New York“ bei: Aleardi singt „Griechischer Wein“ auf griechisch, während Voijs ihn an der Gitarre begleitet und simultan übersetzt. Das Voijs mehr bieten kann als den Gassenhauer „Ehrenwertes Haus“ wird mehr als deutlich, aber die Stimmung passt perfekt.</p>
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<p>Die Runde wird komplettiert von Maricel, die neben ihrem Showstopper „Rodeo Drive“ aus „Pretty Woman“ noch eine ziemlich gewöhnungsbedürftige Version der „Totalen Finsternis“ zum Besten gibt: Maricel ist eindeutig zu rockig und Edenborn im Verhältnis zu brav. So verpufft die Intensität dieses Songs.</p>
<p>Ein Highlight dieses Konzerts ist sicherlich einmal mehr Sabrina Weckerlin, die Lady Gagas „Always remember us this way“ ( „A star is born“) sehr zu ihrer eigenen Überraschung auf Wunsch von Maricel singt. Gute Emotionen, berührende Mimik und eine beeindruckende stimmliche Wandlungsfähigskeit machen diesen Moment sehr besonders.</p>
<p>Gemeinsam performen die Darsteller dann noch eine mehrsprachige Version von „Du hast einen Freund“, die nur noch Kristina Loves „Nutbush City Limits“ und dem finalen „Simply the Best“ aus „Tina Turner – Das Musical“ getoppt wird.</p>
<p>Dieses singende Get-Together ist eine schöne Idee – insbesondere, wenn es wirklich nur den Auftakt zu einer Reihe von Konzerten bieten sollte. Der Preis von fast 15 Euro (für 30 Tage unbegrenztes Streamen) ist für die Qualität, die die Stage Entertainment hiermit abliefert, absolut gerechtfertigt. Die Darsteller hatten sichtlich Spaß während der Aufzeichnung und die Band sorgt für die richtige Energie.</p>
<p>Ja, auch dieser Stream ersetzt kein Live-Konzert, kommt aber ziemlich nah dran. Es bleibt zu hoffen, dass sich Theater und Politik im Laufe der Wintermonate tragfähige Konzepte überlegen, um die Häuser endlich wieder mit Leben zu füllen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus Hamburg via Stream</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Mai 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Gino Emnes, Maricel, Kristina Love, Pasquale Aleardi, Mathias Edenborn, John Vooijs, Sabrina Weckerlin </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Dr. Britta Heiligenthal<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment/Morris Mac Matzen</span></p>
</div>
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		<title>Routiniertes Abspulen des Bekannten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/routiniertes-abspulen-des-bekannten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 06:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Wendzel]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre nach der Wiener Uraufführung im Jahr 1997 sind im deutschsprachigen Raum gleich zwei Inszenierungen des bissigen Vampirmusicals zu sehen: Die Tourproduktion macht im Herbst Halt in Hamburg, wohingegen die Wiener erneut in den Genuss von „Tanz der Vampire“ – diesmal im Ronacher Theater – kommen und das Jubiläum standesgemäß begehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2125 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive.jpg 1219w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass das in den letzten Jahren Jahren mehrfach „für immer“ verabschiedete und auferstandene Musicals in der Tourneefassung sehr schlank daherkommt, ist nicht neu. Auch im großen Hamburger Theater an der Elbe wirkt das Haus von Chagal wie eine Miniaturausgabe der Version aus der Neuen Flora (2003 – 2006), ganz zu schweigen von der Wendeltreppe. Doch Kostüme und Maske entschädigen für Vieles. Schließlich geht es ja bei einem Rockmusical weniger um das Drumherum, sondern vielmehr um Musik und Gesang.</p>
<p>Aday Rodriguez Toledo hetzt jedoch seine Musiker und Sänger durch die Show. Atemlos jagt eine Szene die nächste, das Publikum bekommt keine Chance, das Gesehene zu verarbeiten. Doch die Cast müht sich redlich, ihren Charakteren die besonderen Momente zu verleihen.</p>
<p>Yvonne Köstler, die die grantelnde Wirtin Rebecca gibt, spielt und singt mit viel Engagement und es gelingt ihr, der gehörnten Ehefrau und späteren Witwe viel Gefühl zu verleihen. Chagal, der jedem Rockzipfel nachjagt, wird von Michael Anzalone mit viel Engagement und schelmischem Charme gespielt.</p>
<p>Das Forscherduo Professor Abronsius und Alfred wird von Victor Petersen und Tom van der Ven zum Leben erweckt. Die beiden harmonieren sehr gut und können die ihnen eigene Schusseligkeit und Naivität sehr gut über die Rampe bringen. Gerade bei Professor Abronsius Soli „Natur“ und „Bücher“ fällt das hohe Tempo des Orchesters sehr auf, denn es fällt Petersen ganz offensichtlich nicht leicht, die vielen Worte in diesem zusätzlich angezogenen Tempo zu formulieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2126 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive.jpg 1382w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sarah, das Objekt der Begierde Alfreds – und des Vampirgrafen – wird von Anja Wendzel gespielt. Sie ist selbstbewusst, hat ihren eigenen Kopf und wickelt die Männer – ganz gleich ob Papa Chagal, Verehrer Alfred oder den mysteriösen Graf von Krolock &#8211; spielend um den Finger. Auch gesanglich weiß sie zu überzeugen. „Die roten Stiefel“ gehören einmal mehr zu den Highlights der Show. Dazu tragen aber auch die sehr akkurat getanzten Choreographien von Dennis Callahan bei. Für die Tour wurde augenscheinlich ein herausragendes Tanzensemble gecastet.</p>
<p>Mathias Edenborn und Kirill Zolygin komplettieren die Reihe der Protagonisten als düstere Vampirfamilie, Graf von Krolock und sein Sohn Herbert. Edenborn legt den Vampirgrafen sehr lyrisch an. So recht passen mag dies nicht. Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass die bekanntlich sehr anspruchsvolle Rolle des Obervampirs vielleicht doch eine Nummer zu groß für ihn war. So oft fehlt es an Gefühl, und so wirken Gesang &amp; Spiel oft abgespult. Zolygin hingegen trifft mit seiner Interpretation ins Schwarze. Er gibt den gelangweilten Sohn und gefährlichen Verführer gleichermaßen glaubhaft. Hier zahlt sich die lange Erfahrung mit der Rolle aus.</p>
<p>„Tanz der Vampire“ hat musikalisch nichts von seiner Energie verloren. Ein wenig mehr „Ruhe“, sofern dies bei einem Rockmusical das richtige Wort ist, würde der Tourfassung jedoch sehr gut tun. Dann hätten alle – auf und vor der Bühne – etwas mehr Zeit, dieses hervorragende Musical und seine spannenden Charaktere auch wirklich zu genießen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 15. Oktober 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Mathias Edenborn, Yvonne Köstler, Michael Anzalone, Victor Petersen, Tom van der Ven, Anja Wendzel, Kirill Zolygin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Jim Steinman / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
</div>
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		<title>Ein Ausflug in die Welt des 80er Jahre Musicals</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-ausflug-in-die-welt-des-80er-jahre-musicals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2013 14:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
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		<category><![CDATA[Mathias Edenborn]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Nicky Wuchinger]]></category>
		<category><![CDATA[Valerie Link]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Knapp zwölfeinhalb Jahre nachdem in Hamburg der letzte Vorhang für Andrew Lloyd Webbers ‘Das Phantom der Oper’ gefallen ist, erlebte das wohl klassischste aller Musicals am 28. November 2013 seine Wiederaufnahme in der Neuen Flora – dem Theater, das seinerzeit unter lautstarkem und pressewirksamem Protest eigens für dieses Stück gebaut wurde.</p>
<p class="Body">Man kann darüber streiten, ob nur sechs Jahre nach der letzten Stage Entertainment Produktion in Essen das Phantom seine Katakomben in Hamburg erneut beziehen muss und nicht inzwischen wirklich ganz Deutschland dieses Musical gesehen hat. Aber glaubt man den Gerüchten, handelt es sich bei der mit zehn Monaten recht kurz bemessenen Spielzeit nur um den Auftakt zur Deutschland-Premiere des Sequels ‘Love Never Dies’. So betrachtet, ist es natürlich clever, dem Publikum nochmals die Pariser Zeit von Christine, Raoul und dem Phantom zu zeigen, bevor man im Winter 2014 gemeinsam nach New York aufbricht und erlebt, was zehn Jahre nach dem Kronleuchter-Sturz aus den drei Protagonisten geworden ist.</p>
<p class="Body">Beim Betreten des Theatersaals sieht auf den ersten Blick alles aus wie früher. Lediglich das Bühnenportal wirkt etwas schmaler und die unzähligen, einen Sternenhimmel darstellenden Glühbirnen links und rechts der Stuhlreihen sind abgehängt. Der Zuschauer fühlt sich aber sofort wieder in die Pariser Oper versetzt: goldene Büsten umrahmen die Bühne und ein schwerer roter Samtvorhang macht neugierig auf das Geschehen dahinter.</p>
<p class="Body">Die Auktion zu Beginn des Stücks wartet mit keinerlei Überraschungen auf. Doch als das Orchester bei der Illumination des Kronleuchters zum ersten Mal in voller Pracht erklingt, zuckt man unweigerlich zusammen. Irgendwie klingt es anders, nicht so druckvoll wie früher. Laut Stage Entertainment hat Andrew Lloyd Webber sein Musical für die Hamburger Inszenierung neu orchestriert. Statt wie früher 29 sitzen jetzt nur noch 14 Musiker im Orchestergraben. Dass diese Reduzierung der Live-Musiker um die Hälfte Auswirkungen auf den Klang haben muss, leuchtet ein. Selbst wenn die fehlenden Instrumente virtuell mit Keyboards ergänzt werden, bekommt man den Eindruck, die weltbekannten Melodien würden mit halber Kraft gespielt.</p>
<p class="Body">Wenn man sich dazu in Erinnerung ruft, dass die Gewerkschaft Verdi aufmerksamkeitsstark vor dem Theater mit einer Brass Band gegen den Ersatz von Live-Musikern durch Technologie demonstriert hat, drängt sich der Gedanke auf, dass es sich hier keineswegs um eine Neu-Orchestrierung durch den Komponisten handelt, sondern um eine strategische Entscheidung des Musical-Multis, die dieser im übrigen auch bei ‘Tarzan’ in Stuttgart (10 statt 17 Musiker) sowie ‘Sister Act’ in Oberhausen (8 statt 15 Musiker) umgesetzt hat.</p>
<p class="Body">Zuschauer, die das von der Stage Entertainment angekündigte “Original zurück in Hamburg” erwarten, dürfen daher zurecht enttäuscht sein. Zumal die Ticketpreise dieser deutlichen Verkleinerung des künstlerischen Personals keineswegs folgen, sondern konstant auf sehr hohem Niveau bleiben: Inklusive aller Gebühren zahlt der Zuschauer für ein ‘Phantom’-Ticket in der 1. Preiskategorie an einem Samstagabend mehr als 150 Euro.</p>
<p class="Body">Eine weitere Entscheidung, die leicht verstörend wirken kann, ist die Internationalität des Ensembles. Die 41 Ensemblemitglieder kommen aus 14 verschiedenen Ländern. So sehr Arthur Masella (Associate Director) die Frische der neuen Generation auch lobt, so bedauerlich ist es, dass man Meg Giry, den Auktionator oder Monsieur André teilweise ob ihres ausgeprägten Akzents kaum verstehen kann. Wir haben unzählige junge Musicaldarsteller im eigenen Land, durch deren Engagement diese unschöne Nebenwirkung hätte vermieden werden können. Da muss die Frage gestattet sein, wieso man auf fremdsprachige Talente setzt, deren phonetische Fähigkeiten für eine deutschsprachige Produktion nicht ausreichen.</p>
<p class="Body">Bei der Inszenierung hingegen kann sich das Publikum auf Altbewährtes freuen. Es hat sich nichts geändert: Die Gesten sind ausladend, die Mimik ist unbestreitbar eindeutig und die Charaktere agieren vollkommen erwartungsgemäß. Regisseur <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Harold_Prince_2013.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=807">Harold Prince</a></span> betont, dass es sich beim ‘Phantom der Oper’ nicht um eines der Musicals handelt, das angepasst werden muss. Daher geistert das Phantom seit mehr als 25 Jahren absolut unverändert über die Bühnen dieser Welt. Doch auch dem „Phantom der Oper“ Trotzdem würde der Show eine Verjüngungskur sicherlich gut zu Gesicht stehen, denn sie Die ganze Show ist so spürbar im Stil der 80er-Jahre inszeniert, dass es manchmal schon unfreiwillig komisch wirkt, wenn Christine ihre Arme gen Himmel reckt oder das Phantom über alle Maßen theatralisch leidet. Durch eine gezieltere, modernere Personenregie würde dieser Musical-Klassiker auch heute noch einen Platz in den ersten Reihen der Beliebtheitslisten innehaben und sich nicht Stücken wie ‘Wicked’ geschlagen geben müssen. Ein Paradebeispiel, wie man ein 80er-Jahre Musical auch für heutige Generationen spannend gestalten kann, ist ‘Starlight Express’ in Bochum. Durch eine veränderte Bühne, neue Songs, neues Staging ist das Stück immer weiter gereift und sicherlich auch deshalb Deutschlands am längsten gespieltes Musical.</p>
<p class="Body">Es hängt also wieder einmal wie so oft an den Darstellern. Können sie das Publikum für sich gewinnen? Überzeugen sie mit ihrem Schauspiel und Gesang? Rühren sie die Zuschauer vielleicht sogar zu Tränen?</p>
<p class="Body">Valerie Link wurde als Christine Daaé engagiert. Sie profitierte sicherlich davon, dass sie von der ersten deutschen Christine, Anna Maria Kaufmann, gecoacht wurde. Denn wer, wenn nicht Kaufmann, weiß, wie sich Christine fühlt?</p>
<p class="Body">Link verleiht dem Ballettmädchen mit Gesangsambitionen eine erfrischend selbstbewusste, erwachsene Note. Christine ist nicht mehr das naive Mäuschen, sondern zeigt Durchsetzungsstärke und kann sich gegenüber den beiden Männern, die um ihre Liebe buhlen, behaupten. Auch stimmlich wirkt Christine dank Links gelungener Intonation gereifter, was ihr sehr gut zu Gesicht steht. Ihrem klaren Sopran zu lauschen, ist eine Freude. Ihr “Könntest Du doch wieder bei mir sein” ist sehr intensiv und sorgt für Gänsehaut. Bedauerlich ist, dass beispielsweise bei “Engel der Muse” der Gesang der Protagonisten teilweise stark vom Orchester überlagert wird. Dadurch verliert nicht nur diese wesentliche Szene deutlich an Wirkung.</p>
<p class="Body">Stimmlich ist Mathias Edenborn als Phantom die perfekte Ergänzung zu Valerie Link. Die Duette vom Phantom und Christine sind wunderbar harmonisch, beide lassen sich genug Raum zur Entfaltung. Auch energische oder schwache Partien setzen beide stimmlich ideal um.</p>
<p class="Body">Schauspielerisch muss Edenborn noch in seine neue Rolle hineinwachsen. Er hat ganz starke Momente, insbesondere wenn er auf dem Engel kauernd das Eheversprechen von Christine und Raoul (“Mehr will ich nicht von Dir”) miterleben muss. Das Publikum bekommt unweigerlich Mitleid mit ihm. Auch das Finale und die Auseinandersetzung mit Raoul und Christine gelingen ihm exzellent. Dazwischen fehlt es ihm noch zu häufig an dem gewissen Etwas und er lässt es an der Stärke vermissen, die das Phantom auszeichnet. Dies wird sich aber mit etwas Routine sicherlich legen.</p>
<p class="Body">Die undankbarste Rolle der drei Hauptfiguren hat Nicky Wuchinger als Raoul, Vicomte de Chagny. Sich merklich gegen das Phantom und Christine durchzusetzen, gelingt den wenigsten Darstellern, die diese Rolle übernehmen. Auch Wuchinger kämpft hier einen aussichtslosen Kampf. Sein warmer, vielseitiger Tenor kommt kaum zur Geltung und dass Raoul durchaus seinen Mann stehen kann, kommt lediglich in der Szene zum Vorschein, in der er im Direktorenbüro dem Phantom den Krieg erklärt (“Briefe”).</p>
<p class="Body">Zudem hat auch er darunter zu leiden, dass das Orchester so manchen Gesang übertönt.</p>
<p class="Body">Rachel Anne Moore muss sich solchen Problemen als Primadonna Carlotta naturgemäß nicht stellen. Die erstaunlich junge und im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen sehr schlanke Sängerin wirkt am Anfang noch etwas schüchtern. Sie singt ihre Arien zwar lupenrein und ist auch wunderbar zickig, aber wirklich überzeugend ist sie erst im zweiten Akt. Carlottas Operndirektoren Monsieur Firmin und Monsieur André (Anton Rattinger und Guido Gottenbos) sorgen für die tolpatschigen, lustigen Momente. Vielleicht liegt es daran, dass man ‘Das Phantom der Oper’ schon unzählige Male gehört hat, aber zum ersten Mal kann man jedes Wort ihrer sehr schnellen Schlagabtausch-Duette verstehen.</p>
<p class="Body">Das Ballett zaubert den Zuschauern auch in der vierten deutschen Großproduktion ein Lächeln ins Gesicht und sorgt für etwas Auflockerung der tragischen Handlung. Darüber hinaus besticht das Stück durch opulente Kostüme, weltbekannte Bühnenbilder wie den Maskenball, den Opern-See und natürlich den Kronleuchter, der mit einer erfreulich hohen Geschwindigkeit auf die Bühne hinabrauscht. Es mag daran liegen, dass man im Musicalfach schon viel gesehen hat, aber die Tricks, die in den 80er-Jahren Staunen ausgelöst haben, etwa das Phantom, das hinter Christines Garderobenspiegel auftaucht oder der rote Tod, der sich nach dem Maskenball in Luft auflöst, haben ihre Magie verloren und wirken beinahe altmodisch.</p>
<p class="Body">Alles in allem hält ‘Das Phantom der Oper’ in der Hamburger Neuen Flora keine Überraschungen bereit. Inszenatorisch wäre sicherlich der ein oder andere moderne Kunstgriff wünschenswert gewesen. Musikalisch ist es zudem etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man keine Vergleichsmöglichkeiten hat, dürfte Letzteres aber kaum ins Gewicht fallen.</p>
<p class="Body">Man kann nur hoffen, dass dieser Rückgriff auf alte Bewährtes eine Ausnahme bleibt und die Stage Entertainment das Publikum nach dem ‘Phantom der Oper’ wieder mit neuen, kreativen Musicals bedient.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>8. Juli 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Mathias Edenborn, Valerie Link, Nicky Wuchinger</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Andrew Lloyd Webber / Harold Prince<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
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		<title>Ein farbenfrohes Pyramidenspektakel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-farbenfrohes-pyramidenspektakel/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2003 12:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2003]]></category>
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<p class="Body">»Aida« erzählt die Geschichte von der gleichnamigen nubischen Prinzessin, die sich in den Sohn ihres größten Feindes verliebt und beide dadurch in einen Gewissenskonflikt stürzen, aus dem es nur einen fatalen Ausweg gibt…</p>
<p class="Body">Die Musical-Adaption von Verdis großer Oper stammt aus der Feder von Elton John und Time Rice. Das allein ist beinahe schon eine Erfolgsgarantie! Addiert man hier nun noch Michael Kunze als Übersetzer und Verfasser der deutschen Texte sowie Wayne Cilento als Choreograph, Bob Crowley als Bühnen- und Kostümdesigner und die mit einem Tony Award ausgezeichnete Natasha Katz als Lichtdesignerin hinzu, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.</p>
<p class="Body">Am 5. Oktober war es dann soweit: Der Vorhang für eine der erfolgreichsten Broadway-Shows der letzten Jahre hob sich im Colosseum Theater Essen vor 1700 gespannten Premierengästen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
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<p class="Body">Die Handlung beginnt in einem Museum der heutigen Zeit, in dem mehr als 3500 Jahre alte Relikte und Statuen der ägyptischen Pharaonen ausgestellt sind. Unerwartet löst sich die Statue der Amneris von ihrem Sockel und beginnt die Geschichte von Radames, dem obersten und erfolgreichsten Kriegsherrn seiner Zeit, und Aida, einer nubischen Prinzessin, die als Sklavin von ihm gefangen genommen wird, zu erzählen. Es geht um Liebe und Hoffnung, Traditionen und Verpflichtungen – jede der drei Hauptfiguren hat ihr Päckchen zu tragen:</p>
<p class="Body">Das verwöhnte Pharaonentöchterchen Amneris sorgt sich um die aktuellste Mode und versucht alles, um ihren Dauerverlobten Radames endlich vor den Traualtar zu bekommen. Doch der möchte sich gar nicht binden und absolviert stattdessen lieber einen Feldzug nach dem anderen. Doch damit zieht er sich den Ärger seines Vaters Zoser zu, für dessen intrigante Machtergreifungspläne es unerlässlich ist, seinen Sohn mit der Tochter des mächtigen Pharaos zu verheiraten. Und schließlich ist da Aida, die als unerkannte nubische Prinzessin von Radames versklavt und an Amneris verschenkt wird. Gibt sie sich zu erkennen, wird Vater, der nubische König Amonasro, getötet; verschweigt sie ihre wahre Herkunft wird ihr Volk weiterhin misshandelt. Als wäre das nicht schon verzwickt genug, verlieben sich Aida und Radames auch noch ineinander – eine aus allen Blickwinkeln unmögliche Liebe!</p>
<p class="Body">Wie die Geschichte ausgeht, kann nicht verraten werden, da hiermit ein wesentlicher Effekt der Show vorweg genommen würde. Nur soviel sei gesagt: Es gibt heiße Liebesstunden unter dem ägyptischen Sternenhimmel, Hochzeitspläne, Widerstand gegen die Väter und ein einsichtiges Staatsoberhaupt, das die Liebenden bis in den Tod zusammen sein lässt.</p>
<p class="Body">Für die Rolle der Aida wurde nach wochenlangen Auditions Florence Kasumba ausgewählt. Ihre härteste Konkurrentin, die Hamburgerin Oceana, wurde als alternierende Aida engagiert. Die junge Uganderin – bisher als Lisa im »Mamma Mia!«-Ensemble zu sehen – hat sich mit ihrem Alter Ego scheinbar noch nicht so recht angefreundet. Ihr Spiel wirkt phasenweise etwas steif und hölzern und dass sie dem Kriegsherrn Radames irgendwelche warmen Gefühle entgegenbringt, kann sie nicht vermitteln. Das ist sehr bedauerlich, steht gerade diese Liebe doch im Mittelpunkt und soll die Herzen der Zuschauer berühren. Obwohl Florence Kasumba eine schöne soulige Stimme hat, wird sie der anspruchsvollen Partitur von Elton John nicht gerecht. Zu häufig wird sie vom Ensemble oder ihrem Duettpartner übertönt. Stücke wie „Die Götter lieben Nubien“ oder „Easy as Life“ verlieren dadurch sehr an Ausdruckskraft.</p>
<p class="Body">Man sollte ihr jedoch die Zeit geben, ihre eigene Interpretation zu finden, und sie nicht mit Heather Headley (Aida in der Uraufführung) oder der aktuellen Broadway-Aida Toni Braxton vergleichen.</p>
<p class="Body">Mathias Edenborn macht als Soldat eine sehr gute Figur. Seine stattliche und zugleich jungenhafte Erscheinung stützen den Eindruck, Radames sei ein konfliktscheuer Mensch, der erst aus sich herauskommt als ihn Amors Pfeil mitten ins Herz trifft. Er kämpft überzeugend für seine Liebe und überwirft sich mit dem Vater. Der Härte und Aggression im Kampfduett mit Zoser („Wie Vater, so Sohn“) setzt er viel Einfühlungsvermögen und Sanftheit gegenüber als er Aida (und sich selbst) seine Gefühle gesteht („Elaborate Lives“).</p>
<p class="Body">Mathias Edenborn kann jedoch nicht verhehlen, dass er Schwede ist. Kleine Texthänger oder Sprachbarrieren sollte er schnellstmöglich ausbessern, damit er gänzlich begeistert.</p>
<p class="Body">Die (nicht wirklich heimliche) Hauptdarstellerin ist Maricel. Sie hat nach eigener Aussage in Amneris ihre Traumrolle gefunden und stellt schauspielerisch ihr ganzes Können unter Beweis. Die Entwicklung vom schnippischen Modepüppchen zur weisen Herrscherin zeichnet sie pointiert und einfühlsam nach. Dass sie sich auch stimmlich seit »Mozart!« deutlich weiterentwickelt hat, ist nicht zu überhören. Locker stellt sie alle anderen Darsteller in den Schatten und gewinnt – trotz oder gerade wegen der anfänglich sehr glaubwürdigen Zickigkeit – die Herzen und das Mitgefühl der Zuschauer für sich. Dies merkt man unter anderem am langen Szenenapplaus (beispielsweise nach der prachtvollen Modenschau „Mein Sinn für Stil“) aber auch an dem mit Abstand tosendsten Schlussapplaus für die Künstlerin.</p>
<p class="Body">Neben Maricels Auftritten zählen auch die von Kristian Vetter als Zoser zu den absoluten Highlights. Wann immer er mit seinen Ministern die Bühne betritt, wird ein choreographisches Feuerwerk sondergleichen entfacht, das er durch seine kraftvolle Stimme ergänzt. Die außergewöhnliche Choreographie von »Aida« ist seit langem eine der komplexesten, die auf einer deutschen Musicalbühne geboten wird. Die Perfektion mit der Tänzer und Orchester aufeinander abgestimmt sind, ist atemberaubend. Hier hat Wayne Cilento wirklich ganze Arbeit geleistet!</p>
<p class="Body">Das Bühnenbild von Bob Crowley erinnert die Gäste daran, dass sie sich in einer perfekten Disney-Produktion befinden. Farbenfroh und kontrastreich wird der Gegensatz zwischen den reichen Ägyptern und den bettelarmen Nubiern dargestellt. Der Swimmingpool, aus dem Amneris im ersten Akt auftaucht, ist bühnenfüllend und der darstellte Nil, an dem die nubischen Sklaven die Wäsche ihrer Herrin waschen versiegt in der unendlichen Weite der Bühne.</p>
<p class="Body">Bei den Kostümen sind es vor allem klare, gerade Linien die im Mittelpunkt stehen. Die einzige Ausnahme bilden die imposanten Kleider und Hüte, die bei der Modenschau in Amneris Gemächern präsentiert werden. Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird auch hier durch die Farbgebung betont: Während Amneris und Radames in allen Regenbogenfarben erstrahlen, tragen die Nubier ausnahmslos erdfarbene, düstere Kleider.</p>
<p class="Body">Man sollte meinen, dass eine tragische Liebensgeschichte wie »Aida« nur mit getragenen Musikstücken intoniert werden kann, doch Elton John beweist das Gegenteil. Seine Rop/Rock-Nummern haben Ohrwurmcharakter und die sanften Balladen gehen zu Herzen. Die Texte von Michael Kunze holpern an der einen oder anderen Stelle durchaus noch, aber da ist nichts, was nicht im Laufe der nächsten Wochen behoben werden könnte.</p>
<p class="Body">Auch die Aufnahme der deutschen Premierencast wird nicht Lange auf sich warten lassen. Noch vor Weihnachten wird die deutsche Version von »Aida« im Handel erhältlich sein.</p>
<p class="Body">»Aida« ist ein Herz-Schmerz-Musical, das durchaus fröhliche, mitreißende Momente hat. Das Premierenpublikum dankte es den Darstellerinnen und Darstellern mit minutenlangen Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Colosseum, Essen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>5. Oktober 2003</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Mathias Edenborn, Florence Kasumba, Maricel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Text / Musik:</span></strong> Tim Rice / Elton John<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Holding<br />
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