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	<title>Masha Karell-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Masha Karell-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Kein schöner Ort&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Nov 2024 14:52:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Grand Hotel&#8220; hat als Buch und Film vor knapp 100 Jahren große Erfolge gefeiert. 1989 folgte (nach einem ersten erfolglosen Versuch in den späten 1950er Jahren) das Broadway-Debüt des Musicals und hat sich seither als anspruchsvolles Stück einen Namen gemacht. Dass sich ein Drei-Sparten-Haus wie Lüneburg an diesen alles andere als leichten Stoff wagt, ist ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Grand Hotel&#8220; hat als Buch und Film vor knapp 100 Jahren große Erfolge gefeiert. 1989 folgte (nach einem ersten erfolglosen Versuch in den späten 1950er Jahren) das Broadway-Debüt des Musicals und hat sich seither als anspruchsvolles Stück einen Namen gemacht. Dass sich ein Drei-Sparten-Haus wie Lüneburg an diesen alles andere als leichten Stoff wagt, ist bemerkenswert.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3604 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_020-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_020-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_020-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_020-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_020-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_020-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Mindestens genau ungewöhnlich ist, dass mit Philipp Kochheim ein in Lüneburg bisher unbekannter Regsisseur die Inszenierung übernahm. Dazu wurden viele musicalische Gäste engagiert, um dem Stück auch hier gerecht zu werden.</p>
<p>Die Bühne von Barbara Bloch sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus. Düster, ein wenig in die Jahre gekommen und ganz sicher nicht so wie man sich ein Grand Hotel vorstellt, doch irgendwie spannend. Auch die Kostüme und deren detailverliebtes Design sind sehr gelungen.</p>
<p>Doch schon die ersten fünf Minuten überfordern viele im Publikum. Die Gäste und Angestellten reden kreuz und quer durcheinander und man fragt sich, wann es endlich losgeht. Dieser Grad der Irritiation wird im Laufe der insgesamt 110 Minuten (die aus gutem Grund ohne Pause aufgeführt werden) ins nahezu Unermessliche gesteigert. Es fällt schwer, den Beweggründen der Protagonisten zu folgen &#8211; wahlweise sind sie einfach zu oberflächlich wie Flämmchen oder zu undurchschaubar wie Kringelein. Auch musikalisch fehlt der rote Faden, auch wenn sich die Lüneburger Symphoniker redlich bemühen, die anspruchsvollen Kompositionen verdaulich zu Gehör zu bringen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3606 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_425-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_425-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_425-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_425-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_425-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_425-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ein Drittel der Songs stammt aus der Feder von Maury Yeston (&#8222;Titanic&#8220;). Hier harmonieren Gesang und Orchester in der für ihn typischen Weise und man bekommt zumindest ansatzweise das Gefühl in einem Musical zu sitzen. Tatsächlich wird das Stück erst ca. 40 Minuten vor Schluss wirklich rund.</p>
<p>Das liegt zum einen sicherlich am historischen Hintergrund, vor dem die Handlung stattfindet: Berlin 1928, der Judenhass wird immer sichtbarer und nationalsozialistisches Gedankengut erobert immer mehr den Alltag. Doch auch die weitgehend dunkle Bühne, die Kostüme und Choreographien, die schrägen Charaktere &#8211; all das erschwert den Genuss dieses Bühnenkunstwerks sehr.</p>
<p>Natürlich gibt es auch hier Licht und Schatten, wobei man nach dem Licht schon sehr suchen muss: Da ist bspw. Masha Karell als Primaballerina Elizaveta Grushinskay, die herrlich exzentrisch, zutiefst unsicher und gleichzeitig sehr naiv ist. Karell verleiht der Figur Substanz und tanzt auf dem sprichwörtlichen Drahtseil. Man hat unweigerlich Mitleid mit ihr. Frank Logemann darf als todkranker Buchhalter Otto Kringelein das Publikum von einem sorgenfreien Leben träumen lassen, erdet aber alle auch direkt, wenn er die Fäden zwischen Flämmchens übergriffigen Chef, seinem nahenden Tod und seiner Verletzlichkeit spannt. Den abgebrannten, aber nicht minder gewitzten Baron von Gaigern darf Markus Schneider spielen. Er hat einen sehr dankbaren Part, der ihm ermöglicht, eine große Bandbreite an Gefühlen und Können (sowohl tänzerisch alös auch gesanglich) zu zeigen. Er spielt federleicht und jungenhaft, wenn er mit Flämmchen schäkert, gleichzeitig gelingt ihm die Gratwanderung zwischen geplangten Betrug und ehrlicher Zuneigung zu Elizaveta ganz hervorragend. Wann immer Karell und Schneider gemeinsam auf der Bühne sind, fühlt sich das Publikum wohl.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3605 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_097-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_097-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_097-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_097-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_097-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2024/11/GrandHotel_FotoJQ_097-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Aber reichen diese wenigen Highlights? Leider nein. Die weiteren Rollen bieten charakterlich wenig &#8222;Spielfläche&#8220;, auf der sich die Darstellerinnen und Darsteller austoben könnten. Die Choreographien (Riccardo den Nigris) sind weder Fisch noch Fleisch: Mal ein hauch von Fosse, dann wieder Charleston, dann Contemporary &#8211; so richtig kann man nicht erkennen, wo die Reise hier hingehen soll.</p>
<p>Was ist nun die Ursache für diese sehr gemischten Gefühle, mit denen man das Theater verlässt? Die Künstler auf und unter der Bühne sind allesamt Könner ihres Fachs. Und auch das bewährte Lüneburger Team bei Kulissen, Kostümen und Ensemble funktioniert. Liegt es nur an der Regie? Schwer zu sagen&#8230; Das Stück ist nicht leicht und dass man unweigerlich an &#8222;Black Rider&#8220; erinnert wird, ist beim Kochheims HIntergrund vielleicht nicht gänzlich abwegig. Doch auch das allein kann es nicht sein.</p>
<p>Vielleicht ist es wirklich die Gesamtkomposition aus dunkler Bühne, dunklem politischen Hintergrundgeschehen, tragischer Handlung, wenig liebenswerten Charakteren und musikalischem Anspruch, die das &#8222;Grand Hotel&#8220; in Lüneburg zu einem Ort macht, an dem man sich nicht wirklich gern aufhält&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">23</span><span class="Bold">. November 2024</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Masha Karell, Frank Logemann, Katharina Maria Abt, Markus Schneider, Karl Schneider, Kirsten Patt, Marc Westphal, Marcus Billen, Steffen Neutze, Sascha Littig</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik:</strong> Philipp Kochheim / Robert Wright &amp; George Forrest &amp; Maury Yeston<br />
</span><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Jochen Quast<br />
</span></p>
</div>
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		<title>Masha Karell stellt alle in den Schatten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/masha-karell-stellt-alle-in-den-schatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 11:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Leder]]></category>
		<category><![CDATA[Amphitheater]]></category>
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		<category><![CDATA[Shay Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Euskirchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr widmen sich die Hanauer Märchenfestspiele mit ihrem Open Air Musical dem Grimmschen Klassiker „Rapunzel“. Die eigentliche Handlung kennt – nicht erst seit Disney’s „Rapunzel – Neu Verföhnt“ – wohl jeder im Publikum: Ein kleines Mädchen wird von einer bösen Zauberin in einem Turm gefangen gehalten, da die Zauberin das Mädchen ganz für ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr widmen sich die Hanauer Märchenfestspiele mit ihrem Open Air Musical dem Grimmschen Klassiker „Rapunzel“. Die eigentliche Handlung kennt – nicht erst seit Disney’s „Rapunzel – Neu Verföhnt“ – wohl jeder im Publikum: Ein kleines Mädchen wird von einer bösen Zauberin in einem Turm gefangen gehalten, da die Zauberin das Mädchen ganz für sich allein haben möchte und niemandem vertraut. Das Mädchen wird älter und beginnt Fragen zu stellen. Per Zufall entdeckt ein Prinz den Turm und erklimmt ihn mithilfe von Rapunzels langem Haar. Es kommt zum Bruch mit der Zauberin, aber schlussendlich sind Rapunzel und ihr Prinz glücklich vereint.</p>
<p>In Hanau dauert die Herleitung bis zum spannenden Teil der Handlung fast den kompletten ersten Akt. Frank-Lorenz Engel legt viel Wert auf die Beweggründe der vermeintlich bösen Zauberin. Allerdings ist Frau Gothel, so der Name der Zauberin, nicht von Grund auf böse, sondern lediglich von ihrem unerfüllten Kinderwunsch zerfressen. Sie betreibt ein Kinderspielparadies, in dem auch die Angestellten vom königlichen Hof ein und ausgehen. So auch Martin und Johanna, die in Bälde ihr erstes Kind erwarten und bei Frau Gothel ihre Grundausstattung kaufen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-238 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/fittosize_570_0_368a9a55d3f7e32a890d01a28027379a_ra-300x199.jpeg" alt="fittosize_570_0_368a9a55d3f7e32a890d01a28027379a_ra" width="398" height="264" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/fittosize_570_0_368a9a55d3f7e32a890d01a28027379a_ra-300x199.jpeg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/fittosize_570_0_368a9a55d3f7e32a890d01a28027379a_ra.jpeg 570w" sizes="auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px" />Als Johanna eines Abends von Gelüsten nach frischen Rapunzeln (Feldsalat) geplagt wird, klettert Martin ihr zuliebe in den verbotenen Garten, um den Salat für seine Frau zu stehlen. Es gab schon immer Gerüchte, dass es in diesem Garten spuken soll. Doch in Wirklichkeit hütet Frau Gothel diesen verbotenen Garten und vernichtet jeden, der ihn unerlaubterweise betritt. Sie erwischt Martin auf frischer Tat. Als sie droht, ihm das Leben zu nehmen, versucht er zu verhandeln. Er ringt Frau Gothel das Versprechen ab, dass sie ihn am Leben lässt, wenn er ihr sein Erstgeborenes überlässt. Kurze Zeit nach der Geburt löst Frau Gothel dieses Versprechen ein und nimmt das Kind zu sich.</p>
<p>Johanna kommt über diesen Verlust kaum hinweg und ist sich immer sicher, dass ihre Tochter noch lebt. Martin versucht verzweifelt daran, das Geschehene hinter sich zu lassen. Ihnen kommt irgendwann der Zufall zur Hilfe, denn der übermütige Königssohn und seine Cousins entdecken bei Spielen im Wald den Turm und der Prinz erklimmt diesen, um sich dann Hals über Kopf in Rapunzel zu verlieben.</p>
<p>Dass der Prinz überhaut keine Lust auf seine anstehende Krönung hat und einer seiner Cousins die Liebelei als Chance sieht, mit Frau Gothel gemeinsame Sache zu machen, den Prinzen zu beseitigen und selbst den Thron zu besteigen, ist eine neue Facette des alten Märchens. Auch dass eine schusselige Elfe und ein grummeliger Zwerg jahrelang nach Rapunzel suchen, um sie aus den Fängen der Zauberin zu befreien, kommt so in Grimms Märchen nicht vor. Doch diese beiden parallelen Handlungsstränge bringen mehr Schwung in das Stück und eröffnen Möglichkeiten für vielseitige gesangliche, schauspielerische und choreographische Highlights.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-242 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel4-215x300.jpg" alt="rapunzel4" width="287" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel4-215x300.jpg 215w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel4.jpg 394w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" />Dass am Ende die Zauberin Gothel ihrem unvermeidlichen Schicksal zugeführt wird, Johanna und Martin ihre Tochter wiederbekommen und sich der Prinz mit Rapunzel an seiner Seite dem Königsamt gewachsen sieht, ist das obligatorische Happy End, ohne das ein Märchen einfach nicht enden kann.</p>
<p>Auch in diesem Jahr haben die Teams von Bühnenbild (Tobias Schunck) und Kostümbild (Ulla Röhrs) ganze Arbeit geleistet: Zahlreiche versteckte Türen und drehbare Bühnenelemente sorgen für Abwechslung und verschiedene Spielebenen. Die Kostüme, allen voran diejenigen von Frau Gothel, Elfe Felicitas, den drei Blumen, Grompf und die Königsrobe, sind farbenfroh, rollengerecht und mit vielen kleinen Details gearbeitet. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht!</p>
<p>Einen faden Beigeschmack hinterlässt einmal mehr die Tontechnik im Amphitheater am Schloss Philippsruhe. Einzig die Ensemblenummern kommen druckvoll aus den zahlreichen Lautsprechern. Viele Soli fallen einer schlechten Aussteuerung – mal zu viele Höhe, mal zu viele Bässe, mal insgesamt zu leise – zum Opfer. Bei Shay Cohens Kompositionen zu „Rapunzel“ gibt es viele gewichtige Soli, insbesondere für die Damen. Das beginnt direkt in der zweiten Szene mit „Ein Kind“, in dem sich Frau Gothels unbändiger Kinderwunsch eindrucksvoll Bahn bricht. Masha Karell zeigt schon zu diesem sehr frühen Zeitpunkt, was stimmlich in ihr steckt. Doch auch Judith Jakob kann mit ihrer schönen Beltstimme als von Schwangerschaftsgelüsten getriebene Johanna überzeugen.</p>
<p>Einen roten Faden lässt Cohens Werk hingegen nicht erkennen: Die Blumen tanzen zu einem enervierenden Boogie, Grompf und Felicitas legen einen Rock’n’Roll hin, zwischendurch hört man gefällige Popsongs und eine Hiphop-Persiflage und on top erklingen die kraftvollen Musicalarien von Gothel. Entsprechend diesem wirren musikalischen Konzept hat Bart De Clercq die Tanzszenen choreographiert. Nachvollziehbarerweise gibt es auch hier keine einheitliche Linie. Das Ende vom 1. Akt verpufft vollends, da einfach alle Darsteller auf der Bühne stehen, tanzen und es nicht zum Klimax kommt. Die Choreographie des Finales ist ebenso hektisch und mag so gar nicht zum Song „Die Liebe ist die stärkste Macht“ passen.</p>
<p>Auch inhaltlich ging es bei einigen Szenen mit dem Kreativteam durch: Warum eine etwas schusselige Elfe bei der Bestäubung ziemlich lüsterner Blumen helfen muss, die nach erfolgter Besamung die obligatorische „Zigarette danach“ rauchen, ist in einem Familienmusical eher unangebracht und zieht die Handlung nur unnötig in die Länge. Auch ihr Hilferuf nach den Elfenfreundinnen im zweiten Akt hat keinerlei Gewicht für die Handlung und erinnert zudem stark an die tanzenden Rebhühner aus dem „Gestiefelten Kater“ 2015.</p>
<p>Doch drei starke Charaktere entschädigen für Vieles: Frau Gothel, Felicitas und Grompf sind durchdacht, das Publikum kann ihren Beweggründen gut folgen und die Darsteller legen alles in die Interpretation hinein, was bei einem eher seichten Märchen möglich ist. Masha Karell besticht als einschüchternde Zauberin mit unerwartet viel Stil. Wenn sie die zentrale Treppe hinabstreitet, ist sie über jeden Zweifel erhaben. Ihr Erklettern des Turms in Ballrobe und High Heels erntet zurecht Szenenapplaus. Jedoch gelingt es Karell auch, die verletzte, um Rapunzel besorgte Seite von Frau Gothel glaubwürdig über die Rampe zu bringen. Ihr „Nimm Dich in Acht mein Kind“, wenn Rapunzel nach ihrem Vater fragt und Frau Gothel gegen die Menschen im Allgemeinen und Männer im Besonderen wettert, sorgt für Gänsehaut. Das Karell in der Vergangenheit schon erfolgreich als Norma Desmond auf der Bühne stand, kann sie nicht verhehlen und so entdeckt man viel Divenhaftes in ihrem Spiel, was aber zur Außenseiterin Gothel sehr gut passt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-244 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel6-300x211.jpg" alt="rapunzel6" width="402" height="283" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel6-300x211.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel6-768x541.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel6.jpg 836w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" />Die Elfe Felicitas und der Zwerg Grompf bilden das ungleiche Paar, welches sich auf die Suche nach Rapunzel macht, sie per Zufall entdeckt (Felicitas schaut im Vorbeiflug in den Turm und entdeckt das Mädchen), den Prinzen bei seinem Kampf gegen die Zauberin unterstützt, die Gothel mit einem Elfenzauber außer Gefecht setzt und mit einer Spinne in die Flucht schlägt. Wie es sich für ein Märchen gehört, verlieben sich die beiden Fabelwesen trotz aller vermeintlichen Gegensätze auch noch ineinander.</p>
<p>Sophie Euskirchen gibt der Elfe ihre unverwechselbare quakige Stimme. Sie bringt nicht nur deren Schusseligkeit ungemein sympathisch über die Rampe, sondern kann auch ihr Comedy-Talent unter Beweis stellen. Dass sie nebenbei noch gut singt und weiß, wie sie sich in ihren VoKuHiLa-Kleid gekonnt bewegt, macht dieses energiegeladene Gesamtpaket komplett. Ihre Wortgefechte mir Grompf sind lustig, kindgerecht und sorgen für viele Lacher. Den schlecht gelaunten, ziemlich faulen Grompf gibt Alexander Leder. Gesanglich muss er nicht so viel zeigen, dafür überzeugt er mit seinem Spiel und kann die Wandlung vom Miesepeter zum liebenswerten Zwerg gut nachzeichnen. Euskirchen und Leder haben die dankbarsten Szenen und harmonieren auf der Bühne sehr gut. So verwundert es wenig, dass sie nach Masha Karell am meisten Applaus bekommen.</p>
<p>Dabei sollte es doch eigentlich Rapunzel sein, über deren Befreiung und rosige Zukunft das Publikum sich am meisten freut. Jedoch steht in dieser Inszenierung klar die Zauberin im Mittelpunkt des Interesses. Katharina Abt ist als Rapunzel kaum mehr als schmückendes Beiwerk. Zugegeben, das erste Zusammentreffen mit dem Prinzen ist sehr wortreich und die Sindbad-Metapher, welche die große Sehnsucht nach Freiheit beider in dem Song „Wer alles wagt“ zum Ausdruck bringt, bleibt durchaus hängen. Doch vielmehr gibt das Buch für die Titelrolle nicht her. Während es für Abt also kaum Möglichkeiten gibt, sich in den Vordergrund zu spielen, hat Dennis Weißert als Prinz Philipp hier durchaus mehr Chancen. Dass der Prinz keine Lust hat, König zu werden und am liebsten mit Rapunzel durchbrennen würde, um dem vermeintlichen goldenen Käfig zu entfliehen, kann Weißert gut umsetzen. Das entsprechende Solo („Ich hab geträumt“) interpretiert er mit seinem warmen Tenor sehr gut. Seine Mimik bei der Krönungsprobe ist großartig und die <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-243 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel5-199x300.jpg" alt="rapunzel5" width="199" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel5-199x300.jpg 199w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Rapunzel5.jpg 613w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" />sportlichen Einlagen bis hin zum Hiphop von Philipp und seinen Cousins (Swen Prüwer, Benjamin Beckmann, Jan-Werner Schäfer) bekommen extra Applaus.</p>
<p>Herzog Eduard (Prüwer) verfolgt jedoch einen eigenen Plan. Er möchte König werden und greift hier auch zu hinterlistigen Mitteln, um den Hof vom Tod Philipps zu überzeugen. Prüwer kann das Egozentrische dieses Charakters sehr gut umsetzen und wird seiner Rolle als Fiesling mehr als gerecht.</p>
<p>Am Ende sind alle glücklich: Rapunzel lehnt sich gegen Gothel auf, die sich beim Anblick einer Spinne in Luft auflöst. Johanna und Martin können endlich ihre Tochter wieder in die Arme nehmen. Philipp und Rapunzel werden das neue Königspaar.</p>
<p>Wieso sich Gothels Zauber mit ihrem Verschwinden ohne ein weiteres Wort auflösen (Philipp kann wieder sehen, das Energiefeld-Gefängnis von Rapunzel verschwindet) und der nachdrücklich intonierte Freiheitsdrang von Prinz und Rapunzel plötzlich keine Rolle mehr spielt, irritiert nur kurz. Was bleibt ist eine Märchen-Musical-Inszenierung mit einem unerwarteten Focus. Jedoch trägt Masha Karell die Bürde der heimlichen Hauptrolle mit großer Grandezza. Einmal mehr beweist sich, dass einzelne Darsteller den Unterschied machen!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Amphitheater Schloss Philipssruhe, Hanau</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>28. Mai 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Masha Karell, Sophie Euskirchen, Alexander Leder</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Shay Cohen / Holger Hauer<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Gebrüder Grimm Märchenfestspiele Hanau<br />
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		<title>An Intensität kaum zu überbieten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/an-intensitaet-kaum-zu-ueberbieten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 10:22:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
		<category><![CDATA[Gardar Thor Cortes]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jazmin Gorsline]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe stirbt nie]]></category>
		<category><![CDATA[Masha Karell]]></category>
		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Ygnve Gasoy-Romdal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Denkt man an Andrew Lloyd Webber, kommen einem zwangsläufig seine in den 1970er und 1980er Jahren komponierten Musicals „Phantom der Oper“, „Jesus Christ Superstar“ und „Cats“ in den Sinn. Die Melodien sind gefällig und wirklich weltbekannt. Mit „Love Never Dies“ versuchte Lloyd Webber vor fünf Jahren, sein leicht angestaubtes Image loszuwerden. Doch die von ihm ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Denkt man an Andrew Lloyd Webber, kommen einem zwangsläufig seine in den 1970er und 1980er Jahren komponierten Musicals „Phantom der Oper“, „Jesus Christ Superstar“ und „Cats“ in den Sinn. Die Melodien sind gefällig und wirklich weltbekannt. Mit „Love Never Dies“ versuchte Lloyd Webber vor fünf Jahren, sein leicht angestaubtes Image loszuwerden. Doch die von ihm ersonnene und von Frederick Forsyth zu Papier gebrachte Fortsetzung der bekanntesten Musical-Liebesgeschichte floppte in London, kam gar nicht erst an den Broadway und auch die Spielzeiten in Melbourne und Sydney waren nicht von langer Dauer.</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
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<p class="Body">Kurz zur Handlung: Zehn Jahre nach den dramatischen Ereignissen in der Pariser Oper nimmt Christine Daaé ein Engagement in New York an, um die Spielschulden ihres Gatten Raoul zu begleichen. Die Eltern kommen dem Wunsch ihres Sohnes Gustave nach und besuchen Coney Island. Was sie nicht wissen, ist, dass das Phantom als Mr. Y dort das Varietétheater Phantasma betreibt.</p>
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<div class="text-content Normal_External_390_24">
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<p class="Body">Noch immer sehnt er sich nach seiner großen Liebe Christine. Die beiden treffen aufeinander und ihre Liebe flammt erneut auf. Christine wehrt sich lange, da sie Raoul sehr liebt. Aus alter Verbundenheit erfüllt sie dem Phantom den Wunsch noch einmal ein Stück von ihm zu singen – in dem festen Glauben, dass sie danach unbehelligt mit Mann und Sohn abreisen kann. Sie ahnt nicht, dass das Phantom Raoul erpresst hat und sich die beiden Männer auf eine Wette um die Liebe Christine eingelassen haben. Christine ist hoch erfreut, ihre alte Weggefährtin Meg Giry auf Coney Island wiederzutreffen. Deren Eifersucht auf Christine und insbesondere auf Gustave, der sich schnell als Sohn des Phantoms herausstellt, führt schlussendlich zur Katastrophe: In ihrem Wahn erschießt Meg Christine. Phantom und Raoul sind in Trauer vereint, doch das Phantom zieht sich zurück. Gustave erkennt die tiefen Gefühle, die das Phantom für seine Mutter hegt und geht zu ihm. Findet das Phantom in seinem Sohn eine neue Muse???</p>
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<div class="text-content style_External_669_436">
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<p class="Body">Drei Wochen nach der deutschsprachigen Premiere im Hamburg sitzen die Zuschauer in einem fast halbleeren Operettenhaus und schauen gebannt auf die Bühne. Die Coney Island andeutenden Kulissen sind schillernd und erschaffen spielend die Illusion eines Vergnügungspark-Theaters. Die Ouvertüre ist packend und voluminös und steigert die Erwartungshaltung noch weiter (Musikalische Leitung: Bernhard Volk). Leider ist der Prolog etwas langatmig, doch schon in seiner ersten Szene gibt Gardar Thor Cortes als Phantom einen der beiden Showstopper zum Besten. Er bringt  „So sehr fehlt mir dein Gesang“ mit unglaublich viel Gefühl über die Rampe und zieht das Publikum damit sofort in seinen Bann. Es ist beinahe magisch, was der Isländer mit seiner Stimme zu erreichen vermag. Er singt nahezu akzentfrei und verfügt zudem über eine Präzision in Gesang und Schauspiel, die ihresgleichen sucht. Zu diesem Casting kann man Lord Lloyd Webber, der den Hauptdarsteller selbst auswählte, nur gratulieren!</p>
<p class="Body">Masha Karell ist ebenfalls eine perfekte Wahl – in diesem Fall für die gealterte, verbitterte, aber nicht minder gestrenge Mme Giry. Energisch behauptet sie ihren Platz auf der Bühne und und ihr Gesang geht unter die Haut. Als ihre Tochter Meg ist an diesem Abend Dörte Niedermeier zu sehen. Sie ist ehrgeizig, will es dem Phantom – oder Mr. Y wie er sich jetzt nennt – um jeden Preis recht machen („Alles, was Euch gefällt!“) und ist bereit, über sämtliche Grenzen hinauszugehen. Niedermeier überzeugt vor allem in den Tanzszenen. Doch auch schauspielerisch ist Meg im „Phantom II“ weniger süßlich und zu Ende hin wild entschlossen angelegt. Gesanglich ist diese Figur im Phantom der Oper Sequel einmal mehr unterrepräsentiert.</p>
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<div class="text-content style_External_252_301">
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<p class="Body">Als die ewige Liebe des Phantoms, Christine Daaé, darf das Publikum an diesem Abend Jazmin Gorsline lauschen. Die zierliche, elegante Sopranistin füllt die Rolle schauspielerisch ohne Probleme aus. Zudem nimmt sie jede gesangliche Hürde spielend und rührt mit dem Titelsong „Liebe stirbt nie“ zu Tränen. Auch Gorsline singt nahezu akzentfrei. Ein Lob an die Phonetik-Trainer des Operettenhauses!</p>
<p class="Body">Auch szenisch – das clever ausgeleuchtete Bühnenbild ist die Fortsetzung der Pfauenfedern in Christies Kleid – ist dieser Moment beeindruckend umgesetzt.</p>
<p class="Body">In ihren Duetten überbieten sich Cortes und Gorsline gesanglich gegenseitig. In manchen Momenten wird dies insbesondere schauspielerisch zu viel, da Simon Philipps ein wenig zu verkrampft versucht, die Intensität von Gesang und Melodie für das Publikum auf der Bühne sichtbar zu machen.</p>
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<p class="Body">Ygnve Gasoy-Romdal, der schon in jungen Jahren den Vicomte de Chagny im 1. Teil des „Phantom der Oper“ singen  durfte, übernimmt auch in der deutschsprachigen Fortsetzung die Rolle von Raoul. Er spielt den emotional zwischen der Liebe zu seiner Frau und ihrem (vermeintlich) gemeinsamen Sohn sowie den Schuldgefühlen wegen seiner Spielsucht und seiner hohen Neigung zum Alkohol zerrissenen Comte sehr glaubwürdig. Sein musikalischer Schlagabtausch mit dem Phantom („Wer verliert, geht unter“) gehört zu den Highlights des Abends.</p>
<p class="Body">Die Opulenz dieser Produktion ist nicht auf den ersten Blick sichtbar, doch die wunderschönen, detaillierten Kostüme des Ensembles spiegeln den Zirkuscharakter von Coney Island genauso treffend wider wie die Eleganz von Christine und ihrer beiden Verehrer die Pariser Opernwelt (verantwortlich: Gabriela Tylesova).</p>
<p class="Body">Herausragend in Sachen Ausstattung ist die Szene im Spiegelkabinett, in der Mr. Y dem kleinen Gustave seine wirklich schauderhafte Kuriositätensammlung zeigt („Wo die Schönheit sich verbirgt“). Doch auch musikalisch zeigt diese Szene einen anderen Andrew Lloyd Webber: Dunkel und doch schwungvoll, verwirrend und disharmonisch hat das Zusammenspiel von Szene und Musik einen durchaus verstörenden Charakter.</p>
<p class="Body">„Liebe stirbt nie“ ist ein mehr als würdiger Nachfolger des 1980er Jahre Klassikers. Es bietet musikalisch Ungewöhnliches, beeindruckende Szenenbilder und Kostüme, hat eine kurzweilige Story. Diese Grundvoraussetzung, gepaart mit der exzellenten Besetzung, klingt nach einem Erfolgsgaranten. Dazu gibt es noch jede Menge Gänsehautmomente &#8211; zugegebenermaßen vorrangig ausgelöst durch die hohe Qualität des Gesangs von Gardar Thor Cortes. Umso erstaunlicher ist es, dass es der Stage Entertainment nicht gelingt, das 1.500 Plätze Theater zu füllen. Die Kreativen, auf, vor, unter und hinter der Bühne haben definitiv höchste Anerkennung verdient!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>8. November 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Gardar Thor Cortes, Jazmin Gorsline, Ygnve Gasoy-Romdal, Masha Karell </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong>  Andrew Lloyd Webber / <span class="Bold">Ben Elton<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
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		<title>Endlich tanzen sie wieder!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/endlich-tanzen-sie-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 08:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Cats]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik Hees]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Lee Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Logemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Rebaldi]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Masha Karell]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Knights]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Zelt auf dem Heiligengeistfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben &#8211; wenn auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben &#8211; wenn auch nur für einige Wochen &#8211; Asyl im imposanten Theaterzeit im Herzen Hamburgs gefunden.</div>
<div class="style_2">
Nicht nur für mich war „Cats“ das erste Musical, das ich &#8211; vor mehr als 20 Jahren! &#8211; gesehen habe. Andrew Lloyd Webbers Klassiker war jahrzehntelang die Galionsfigur der Branche; das Stück, an dem sich alle anderen messen lassen mussten &#8211; sei es nun in Sachen Anspruch für die Künstler (Gesang, Tanz und Schauspiel sind hier wie in kaum einem anderen Musical gefordert) oder auch Spieldauer. „Cats“ gehört neben dem „Phantom der Oper“, „Starlight Express“ und „Les Misérables“ auch heute noch zu den bekanntesten, am längsten gespielten Musicals weltweit.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Und doch mussten die Produzenten Maik Klokow und Michael Brenner vermutlich reichlich Zweifler überzeugen als sie diesen vermeintlich angestaubten Klassiker erneut durch Deutschland schicken wollten. Eines kann man jedoch schon am Tag der Tour-Premiere in Hamburg festhalten: Ihre Beharrlichkeit hat sich gelohnt. Die Ticketverkäufe sind sehr gut, die Spielzeit in Hamburg wurde bereits vorzeitig um zwei Wochen verlängert und die Show begeistert auch nach 20 Jahren!</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Der Bühnenbau im 1800 Plätze fassenden Theaterzelt (trotz Minusgraden sehr angenehm warm) erinnert an die Weltpremierenbühne in New London Theatre: Der Zuschauer sitzt fast komplett rundherum um die Bühne und kann das Geschehen aus (fast) jedem Winkel verfolgen. Die liebevoll arrangierten Schrottplatzelemente zeigen ebenfalls englische Wurzeln, findet man dort doch Packungen von Cookies und Waschmitteln, die es nur auf der Insel hinter dem Ärmelkanal gibt. Auch die Kostüme entsprechen weitgehend der englischen Originalproduktion, was man vor allem an Rum Tum Tugger und Mr. Mistoffelees sieht, deren Fell in der Hamburger Ursprungsfassung noch an einigen Stellen anders gefleckt war.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Optisch war demnach alles beim Alten und man musste nicht mit Überraschungen rechnen. Und genau dafür möchte man dem Kreativteam danken: Keine krampfhafte Modernisierung, zwanghafte Entstaubung oder zusätzliche Special Effects, die ein modernes Publikum in Staunen versetzen &#8211; nein, pure klassische Musical-Kunst ist es, die Chrissie Cartwright und Japheth Myers in ihrer Inszenierung zur Aufführung bringen.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">So spult sich die bekannte Geschichte der Katzen ab, die um die Gunst von Alt Deuteronimus buhlen, der am Ende entscheidet, welche von ihnen wieder geboren wird.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Die Casting-Verantwortlichen habe großartige Arbeit geleistet: Jack Rebaldi gibt einen starken Munkustrap. Seine beeindruckende  Bühnenpräsenz und volle Stimme erzeugen nicht nur in der Katzenschar Bewunderung für diesen Katzenanführer.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Grizabella ist sicherlich eine der dankbarsten Rollen im Musiktheater und Masha Karell füllt die Rolle der alten Glamour-Katze sehr gut aus. Sie singt sich zwar nicht in die höchsten Höhen, doch gefällt ihre Interpretation von „Mondlicht“.<br />
Vielleicht ist ihre Mimik an einigen Stellen etwas zu menschlich und zu wenig katzenhaft, aber wirklich ins Gewicht fällt das kaum.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Dominik Hees schlüpft in die Rolle des Katzen-Chauvis Rum Tum Tugger und wickelt jedes Kätzchen spielend um den Finger (oder besser: um den Schwanz). Obwohl er den vorlauten und selbstbewussten Kater sehr gut über die Rampe bringt, ist sowohl stimmlich als auch schauspielerisch noch Potential vorhanden, denn einiges wirkte noch zu aufgesetzt. Man wünscht sich etwas mehr Rock und Frivolität &#8211; beides zeichnet Rum Tum Tugger aus.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Für die Gumbie-Katze, Jenny Fleckenreich, wurde mit Ann Christin Elverum ebenfalls eine Künstlerin mit jahrelanger Musicalerfahrung engagiert. Ihre Spielfreude und die wunderbare Stimme geben der steppenden Katze noch mehr Schwung als sie ohnehin schon hat.<br />
Den wichtigsten Kater spielt Martin Berger: Man vermag sich kaum vorzustellen wie sehr er unter dem riesigen Fellumhang von Alt Deuteronimus schwitzt und doch strahlt er Würde und Weisheit aus und überzeugt vollends.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Als Theaterkater Gus darf Frank Logemann aus dem Vollen schöpfen und zwischen tatterndem Katzengreis und jugendlichem Katzenliebhaber (Growltiger) wechseln. Zudem „rollt“ er auch als Bustopher Jones über die Bühne. Der Vielseitigkeit dieser Rollen wird er sowohl stimmlich als auch schauspielerisch mehr als gerecht. Warum aus der Operetteneinlage eine Whiskylastige Pub-Hymne wurde, erschließt sich nicht wirklich, aber dieses Stück im Stück war schon immer etwas schwierig und hat den Handlungsfluss eher gestoppt als gefördert.Die Gute-Laune-Katze ist seit jeher Skimbleshanks. Der Eisenbahnkater<br />
wird von Paul Knights mitreißend gespielt, getanzt und gesungen. Die  Szene, in der die Katzen aus Schrottteilen eine Dampflok bauen, zaubert<br />
auch heute noch den Allermeisten ein Lächeln aufs Gesicht.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Mr. Mistoffelees gehört ebenfalls zu den Publikumslieblingen. Mark John Richardson ist sich dieser Tatsache bewusst und bezieht das Publikum in<br />
sein Spiel ein. Seine Pirouetten lösen bei den Zuschauern wahre Jubelstürme aus.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Tänzerisch spielt sich auch Jason Winter in den Vordergrund. Während er als Plato noch eine Katze von vielen ist, sticht er als böser Macavity nicht<br />
nur wegen seiner kraftvollen und dennoch feingliedrigen Bewegungen hervor, sondern auch durch seine intensive Mimik.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Überhaupt wurden &#8211; so scheint es &#8211; starke Persönlichkeiten gecastet, die „ihren“ Katzen ein sehr individuelles Auftreten verleihen. Schaut man in die grandios geschminkten Gesichter verschwinden die Künstler nicht gänzlich hinter Maske und Make-Up, sondern haben noch genug Spielraum, sie selbst zu sein. So bleiben auch Mungojerrie und Rumpleteazer (Tommie Luyben und Marleen de Vries) nicht nur durch die amüsante Geschichte und die eigenwillige Choreographie im Kopf, sondern auch durch ihre ausdrucksstarken Gesichter.Wenn man an dieser neu aufgelegten Tournee-Fassung überhaupt etwas kritisieren will, sind es die &#8211; im Nachgang an das Ende der Ensuite-Produktion &#8211; „optimierten“ Texte, die mehr holprig als flüssig über die Lippen kommen. Alt Deuteronimus klingt eher nach einer schweren Krankheit als nach dem ehrwürdigen Chef der Jellicle Cats &#8211; warum also nicht auch hier beim Original bleiben: Old Deuteronomy?</div>
<div class="style_2">
Die Authentizität der Tourproduktion spiegelt sich leider aber auch darin wieder, dass man nicht alle Darsteller einwandfrei versteht. Hier muss die Phonetikabteilung dringend nacharbeiten, aber auch der Sound-Designer sollte an dieser Stelle noch nachbessern, denn allzu oft scheint das akustische Verhältnis zwischen Gesang und Instrumenten zugunsten des Orchesters unausgewogen.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Schon im Operettenhaus war eine spannende Frage, wo das Orchester platziert wurde. Dieses Rätsel ist im Zelt umso größer, da von einem richtigen Backstage-Bereich nichts zu sehen ist und unter der Bühne ganz sicher kein Platz ist, da diese nur 50 cm über dem Kopfsteinpflaster des Heiligengeistfeldes gebaut ist. Die Antwort ist sehr unromantisch: Das Orchester wurde um fast 50 % dezimiert und die verbliebenen zehn Musiker spielen in Containern hinter dem Bühnenzelt.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Auch diesen für eine Tour notwendigen Verschlankungen ist es zuzuschreiben, dass vorn beim Publikum mehrfach das Schlagzeug viel zu laut ankommt und in anderen Szenen die Streicher fast gar nicht zu hören sind. Aber das ist dank moderner Tontechnik kein unlösbares Problem.<br />
„Cats“ wieder in Hamburg auf die Bühne zu bringen &#8211; war das wirklich eine gute Idee? Ja! Das Musical ist rund, jede Szene funktioniert, es ist echtes Musical als Kunsthandwerk, es begeistert und hinterlässt 1800 glücklich strahlende Zuschauer! Kann es eine bessere Begründung geben?</div>
<div class="style_2">
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Zelt auf dem Heiligengeistfeld, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. Januar 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Martin Berger, Dominik Hees, Eric Lee Johnson, Paul Knights, Masha Karell, Frank Logemann, Jack Rebaldi</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Nilz Böhme / Mardo<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/endlich-tanzen-sie-wieder/">Endlich tanzen sie wieder!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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