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	<title>Leah Delos Santos-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Leah Delos Santos-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Schöne, schlüssige Tourfassung mit herausragenden Darstellern in den Hauptrollen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 08:36:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Gergen]]></category>
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		<category><![CDATA[Yngve Gasoy-Romdal]]></category>
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<p class="Body">Die in der Spielzeit 2010 / 2011 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourende Produktion von Frank Wildhorns „Jekyll &amp; Hyde“ ist bereits der 20. Aufguss der deutschsprachigen Version dieses düsteren, brutalen, aber nicht weniger emotionalen und tief berührenden Musicals.</p>
<p class="Body">Die Rolle des ambitionierten Wissenschaftlers Dr. Jekyll und menschenverachtenden Mr. Hyde verlangt dem Darsteller einiges ab. Nicht ohne Grund gilt sie als eine der, wenn nicht sogar die anspruchsvollste männliche Rolle im Musicalbusiness. Mit Yngve Gasoy-Romdal wurde von der Direktion Landgraf ein Künstler engagiert, der diese Figur schon in Köln und Magdeburg eindrucksvoll verkörpert hat. Mit Leah Delos Santos als Lisa Carew hat er eine Kollegin an seiner Seite, die schon bei der deutschen Erstaufführung 1999 in dieser Rolle auf der Bühne das Publikum zu Tränen rührte. Komplettiert wird das Leading Trio an diesem Abend durch Anne-Mette Riis, die als Freudenmädchen Lucy für die verruchten Momente des Stücks sorgt.</p>
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<div class="text-content style_External_670_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Bei Tourneeproduktionen macht man leider oft die Erfahrung, dass vor allem an Ausstattung und Technik (Musik, Licht, Ton) gespart wird. Nicht so in diesem Fall! Wildhorns Kompositionen werden von einem Live-Orchester einwandfrei in puren Hörgenuss umgewandelt. Kim Scharnberg (Orchestrierung) und Heiko Lippmann (Musikalische Leistung) leisten hier allabendlich Großes. Das Bühnenbild von Jan Freese ist funktional und dennoch sehr aufwendig. Durch das Auf- und Zuklappen von Seitenelementen entstehen verschiedene Räume für die feine englische Gesellschaft, die Besucher der „Roten Ratte“, Dr. Jekylls Labor usw. Durch die Wahl von teilweise kaputten Sprossenfenstern und Säulen lässt sich der handlungsumspannende Tatort London sehr gut nachempfinden.</p>
<p class="Body">Ein ganz großes Kompliment bekommen die Licht- und Tontechniker. Die düstere Stimmung wird vom Licht (Rolf Spahn) perfekt unterstützt. Die Lichtstimmung in den Szenen „Konfrontation“ und „Angst“ muss sich hinter keiner Ensuite-Produktion verstecken. Auch vom Sounddesign kann sich so manch eine fest an einem Haus spielende Musical-Produktion eine Scheibe abschneiden. Stadthallen stellen Tontechniker immer vor besondere Herausforderungen, aber der Klang im Stadeum war brillant.</p>
<p class="Body">An den von Court Watson entworfenen Kostümen der feinen Londoner Damenwelt kann man jedoch durchaus Kritik üben. Sie unterscheiden sich in den Farbtönen und Stil kaum von denen der Unterschicht, wie sie die Huren der „Roten Ratte“  oder die Frauen von der Straße tragen. Um die große Distanz zwischen diesen Gesellschaftsschichten zu unterstreichen, hätte man sich mehr Farbenfreude und schöne Kleider bei den Adligen und Reichen gewünscht. Einzig Lisas Hochzeitskleid geht in diese Richtung, wobei man sich doch fragt, ob ein blaues Hochzeitskleid zur damaligen Zeit standesgemäß gewesen wäre.</p>
<p class="Body">Die 19 Darsteller auf der Bühne agieren mitreißend &#8211; sowohl in Tanz und Gesang. Es macht Spaß ihnen in den verschiedenen Szenen zu folgen. Dass die Tourfassung von Andreas Gergen und Christian Struppeck fast 30 Minuten kürzer ist als die ursprüngliche Bremer Version fällt dabei kaum ins Gewicht. Die Songs, die fehlen, vermisst man kaum. Die Stücke, die an anderer Stelle platziert wurden, runden die Inszenierung ab.</p>
<p class="Body">Yngve Gasoy-Romdal zeigt auch in dieser vermeintlich kleinen Produktion sein volles Potential und sorgt im Publikum mit seinem unverwechselbaren Tenor für Jubelstürme. Seine Fangemeinde aus Hamburg und Umgebung ist geschlossen nach Stade gereist, um ihr Idol lautstark zu bejubeln. Aber seine Leistung rechtfertigt jeden noch so langen Applaus. Mit „Dies ist die Stunde“ berührt er tief, seine „Angst“ in der gleichnamigen Szene ist bis in die letzten Sitzreihen greifbar. Dass er die Welt für irr hält, kann man in dieser Szene sehr gut nachempfinden. Die Zerrissenheit zwischen Wissenschaftler und Mörder, zwischen liebendem Verlobten und gleichgültigem Killer spielt Gasoy-Romdal glaubhaft und von der sprichwörtlichen Routine ist in keiner Sekunde etwas zu spüren.</p>
<p class="Body">Auch Leah Delos Santos kann als Jekylls unglückliche Verlobte Lisa erfahrungstechnisch aus dem Vollen schöpfen. Ihr warmer, voller Sopran lässt Herzen schmelzen und ihre zierliche Statur weckt bei männlichen Zuschauern ganz sicher den Beschützerinstinkt. Die Liebe zwischen ihr und Jekyll fühlt sich echt an, ihre Sorge um ihren entrückt wirkenden Verlobten teilt man sofort. Das gemeinsame Duett mit Lucy „Nur sein Blick“ gerät zum Showstopper, gleiches gilt für „Nimm mich wie ich bin“, welches sie gemeinsam mit Yngve Gasoy-Romdal intoniert.</p>
<p class="Body">Als leichtes Mädchen Lucy Harris steht an diesem Abend Anne-Mette Riis auf der Bühne.  Das unscheinbar wirkende Stimmwunder (Scaramouche und Ozzy in „We Will Rock You“ waren nur zwei ihrer früheren Rollen) lebt das Verruchte und Ungehörige des Rotlichtmilieus in jeder Bewegung aus. Ihre zarte Seite kommt im Song „jemand wie Du“ deutlich zum Tragen; ihre Leidenschaft lebt sie im „Gefährlichen Spiel“ mit Yngve Gasoy-Romdal aus. Einzig, dass „Mädchen der Nacht“, das Duett in dem Lucy gemeinsam mit Puffmutter Nellie über ihr Leben abseits der feinen Gesellschaft lamentiert, in dieser Inszenierung fehlt, muss man bedauernd zur Kenntnis nehmen.</p>
<p class="Body">Aus dem restlichen Ensemble spielt und singt sich keiner in den Vordergrund. Alle agieren rollendeckend und stellen in verschiedenen Figuren ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Hier hat sich eine perfekt aufeinander eingestimmte Truppe zusammengefunden.</p>
<p class="Body">Diese „Jekyll &amp; Hyde“ Inszenierung begeistert und macht Lust auf mehr. Tourneen auf diesem Niveau sind im Musicalbereich leider viel zu selten. Man kann dem Veranstalter eine Fortsetzung daher nur wärmstens ans Herz legen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stadeum, Stade</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>2. März 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Yngve Gasoy-Romdal, Anne-Mette Riis, Leah Delos Santos</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Frank Wildhorn / Andreas Gergen &amp; Christian Struppeck<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Hans-Ludwig Böhme<br />
</span></div>
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		<title>Disney in abgespeckter Form – ein erfolgreiches Konzept?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2005 08:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Die Schöne und das Biest]]></category>
		<category><![CDATA[Ingolf Lück]]></category>
		<category><![CDATA[Leah Delos Santos]]></category>
		<category><![CDATA[Metronom Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Yngve Gasoy-Romdal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die letzte gelungene Premiere des Jahres 2005 durfte die Stage Entertainment für sich verbuchen. Am 18. Dezember – noch rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen – feierte das Revival von Disney’s „Die Schöne und das Biest“ im neu gestalteten Metronom Theater im CentrO Oberhausen Premiere.</p>
<p class="Body">Die pompöse, kunterbunte Disney-Show wurde einer radikalen Schlankheitskur unterzogen, die sich durch alle Bereiche zieht: Kulissen, Kostüme, Tiefe der Charaktere, Akustik.</p>
<p class="Body">Alan Menkens Kompositionen sind hinlänglich bekannt. Viele können „Sei hier Gast“ oder den Titelsong „Die Schöne und das Biest“ zumindest mitsummen, wenn nicht sogar mitsingen.</p>
<p class="Body">Mit einer routinierten Bella-Darstellerin wie Leah Delos Santos wird das Altbekannte nur noch mehr unterstrichen. Schon bei der Deutschlandpremiere des Musical 1998 in Stuttgart stand sie als widerspenstige Leseratte Belle auf der Bühne.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_957">
<div class="style_2">
<p class="Body">Da verwundert es nicht, dass sie ihre Rolle aus dem Effeff beherrscht und eine schnörkellos brave Leistung abliefert. Vielleicht wäre es aber doch ganz schön gewesen, hier etwas mehr frischen Wind als eingespielten Bühnenalltag in die Produktion zu holen?</p>
<p class="Body">Die gelingt mit Yngve Gasoy-Romdal als Biest auf jeden Fall. Der Norweger stellt erneut unter Beweis, dass ihm gebrochene, schwierige Charaktere liegen. In der Bewegung phasenweise an Quasimodo erinnernd, spielt er sich so glaubhaft es für eine Disneyfigur eben geht durch die Show und macht aus den wenigen ihm zugedachten Songs das Beste. In „Wie kann ich sie lieben?“ hört man auch zum ersten Mal, dass hinter der Gummimaske tatsächlich der smarte Norweger steckt. Während der Dialoge weiß Gasoy-Romdal seine Stimme derart zu verstellen, dass er kaum zu erkennen ist.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1673 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/SchöneBiest2_2005.png" alt="" width="260" height="335" />In der Stuttgarter Inszenierung gehörte Lumière (damals Viktor Gernot) zu den wichtigsten Charakteren auf der Bühne. In Oberhausen degeneriert der ehemals charmante Kerzenleuchter zu einem lüsternen Armleuchter. TV-Comedian Ingolf Lück soll dem Stück durch seinen Namen mehr Bedeutung verleihen, schafft es aber nur in ganz seltenen Momenten, den Zauber zu transportieren, der die Figuren umgibt. Mit einem undefinierbaren Akzent, der wohl französisch sein soll, ist er den ganzen Abend damit beschäftigt, dem Rock von Babette hinterher zu jagen. Dass Lück die Schuhe eines Musicaldarstellers nicht nur sprichwörtlich zu groß zu sein scheinen und er auch immer wieder mit der Illumination seiner beiden Kerzen kämpft, fördert den Eindruck einer Fehlbesetzung.</p>
<p class="Body">Kevin Kraus liefert als selbstverliebter Gaston eine gute Leistung ab und erscheint erstaunlicherweise als größerer Sympathieträger als in früheren Produktionen. Sein Zusammenspiel mit Bernd Julius Arends als Lefou funktioniert sehr leicht und amüsant. Über die „Tricksounds“ bei den obligatorischen Schlägen auf den Hinterkopf („Knall“, „Puff“, „Boing“) muss man an dieser Stelle einfach hinwegblicken.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die weiteren gegenständlichen Menschen: Claus Dam als zickiger und ängstlicher Herr von Unruh, Barbara Raunegger als Madame Pottine, Tersia Potgieter als Madame de la Grande Bouche sowie Natacza Soozie Boon als Babette machen ihre Sache gut und haben ganz klar die Lacher auf ihrer Seite. Schade nur, dass es durch die Bank keinem der Schauspieler ermöglicht wird, seinen Charakter mehr auszubauen. Das seichte Dahinplätschern der bekannten Handlung wird dadurch nicht spannender.</p>
<p class="Body">Es wird aber leider nicht nur an der Charakterbildung gespart, sondern auch ganz massiv an der Optik. Die Ballkleider von Belle und die Kostüme der Gegenstände (Miguel Angel Huidor) sind hierbei noch die augenfälligste Änderung: Sie sind wesentlich weniger bunt und ausladend. Die Liebe zum Detail lassen auch die weiteren Kostüme und Requisiten vermissen.</p>
<p class="Body">Die Entscheidung zum „Weniger ist Mehr“ lässt sich vor allem auf eine geplante Tourneefassung dieser Produktion gut vertreten. Auch das Bühnenbild von David Gallo ist deutlich unaufwendiger, was eigentlich nur bei der Bibliothek so richtig ins Gewicht fällt. Anstatt in einem Raum auf einer Empore sitzen Belle und das Biest auf einer Art Bücher-Baumhaus, das von der Seite auf die Bühne geschoben wird.</p>
<p class="Body">Einige Worte muss man auch noch zum umgebauten Metronom Theater verlieren: Auf dem Vorplatz des Theaters ist der straffe Zeitplan noch deutlich zu erkennen gewesen: Statt eines willkommen heißenden Platzes werden die Gäste zurzeit noch von einer großen Matschwiese begrüßt, die mit Bauschutt übersäht ist. Innerhalb des Theaters gibt es nicht besonderes: Das Interieur sieht genauso aus wie die anderen Stage Entertainment Theater in Hamburg oder Stuttgart. Was jedoch bei der besonderen Bauweise des Theatersaals negativ auffällt, ist die mangelhafte Akustik. Während der Ensemblenummern schauten sich einige Gäste verwundert um, weil es so klang als würde aus den hinteren Reihen mitgeklatscht. Doch weit gefehlt: Das war nur der Widerhall, der auch bei den Dialogen und Soli in Form eines Echos schmerzlich wahrzunehmen ist.</p>
<p class="Body">Freunde der farbenfrohen, überladenen „Was kostet die Welt?“-Disney-Fassung werden mit der Oberhausener Produktion sicherlich nur zähneknirschend glücklich. Vor allem der eigentliche Showstopper „Sei hier Gast“ kommt mit angezogener Handbremse daher und auch goldene Luftschlangen, die mit lautem Knalleffekt ins Publikum geblasen werden und das zu erwartende Bühnenfeuerwerk, ändern hieran nichts. Es wirkt alles etwas blasser, eben weniger pompös.</p>
<p class="Body">Doch diese Sparflamme hat auch ihr Gutes: Endlich ist eine Disney-Produktion zu sehen, bei der die Darsteller wichtiger sind als das Brimborium drumherum. Wem die ursprüngliche Disney-Version schon immer zu bunt war, wird sich mit der verschlankten Inszenierung sehr gut anfreunden können. Aus diesem Blickwinkel ist „Die Schöne und das Biest“ auf Diät ein sehr gelungenes Konzept.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>18. Dezember 2005</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Yngve Gasoy-Romdal, Ingolf Lück, Leah Delos Santos</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Alan Menken<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
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