<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kurosch Abbasi-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/kurosch-abbasi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/kurosch-abbasi/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jul 2019 17:30:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Kurosch Abbasi-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/kurosch-abbasi/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Dieses Märchen ist genau das Gegenteil von 100 Jahren Tiefschlaf!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dieses-maerchen-ist-genau-das-gegenteil-von-100-jahren-tiefschlaf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2018 20:02:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Balga]]></category>
		<category><![CDATA[Amphitheater]]></category>
		<category><![CDATA[André Haedicke]]></category>
		<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Joana Fee Würz]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Ibald]]></category>
		<category><![CDATA[Kurosch Abbasi]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa-Marie Sumner]]></category>
		<category><![CDATA[Marian Lux]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Oliver Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Adenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2274</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei dieser Inszenierung kann man sich gegen ein ausschweifendes Namedropping nicht wehren: Buch und Texte von Wolfgang Adenberg, Musik von Marian Lux, Regie und Choreographie von Alex Balga und Bart De Clerq, Kerstin Ibald als böse Fee, Kurosch Abbasi als Prinz Alex, Joana Fee Würz als gute Fee, Sascha Oliver Bauer als König und Sophie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/dieses-maerchen-ist-genau-das-gegenteil-von-100-jahren-tiefschlaf/">Dieses Märchen ist genau das Gegenteil von 100 Jahren Tiefschlaf!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dieser Inszenierung kann man sich gegen ein ausschweifendes Namedropping nicht wehren: Buch und Texte von Wolfgang Adenberg, Musik von Marian Lux, Regie und Choreographie von Alex Balga und Bart De Clerq, Kerstin Ibald als böse Fee, Kurosch Abbasi als Prinz Alex, Joana Fee Würz als gute Fee, Sascha Oliver Bauer als König und Sophie Euskirchen in der Titelrolle – damit steigen die Erwartungen schon beim Lesen der Besetzungs- und Kreativteamliste um ein Vielfaches.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2279 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn3-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn3-400x258.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn3-768x494.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn3.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schon die Ouvertüre zeigt, dass Marian Lux ein Händchen für Dramaturgie hat. Seine einmalige Mischung aus frischem Pop und bedrohlich wirkender Symphonie ist für die Bühne des Hanauer Amphitheaters schon fast zu klein. Diese Kompositionen kann man sich auch sehr gut auf einer Ensuitetheaterbühne vor 2.500 Zuschauern vorstellen.</p>
<p>Wolfgang Adenberg ist mit Fug und Recht einer der besten Musicalautoren unseres Landes. Seine Idee für ein entstaubtes, modernes, lustiges und zugleich gefühlvolles „Dornröschen“ geht komplett auf. Der gekonnte Kniff, Dornröschen kurz vor dem eigentlichen Aufwachen aus dem Schlaf zu erwecken und sie als Seele ihre Lebensgeschichte noch einmal durchleben zu lassen, eröffnet viele Möglichkeiten.</p>
<p>Während Dornröschen sich noch wundert, warum alles voller Rosenranken ist und der gesamte Hofstaat schläft, lädt sie die optisch und vom Verhalten her verdächtig an „Wicked’s“ Glinda erinnernde gute Fee Aurora ein, sich die Geschehnisse anzusehen, die zu diesem 100jährigen Schlaf geführt haben.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-2278 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn4-400x322.jpg" alt="" width="335" height="270" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn4-400x322.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn4-768x618.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn4.jpg 800w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" />Dornröschens Mutter (Königin Gloria), Aurora und die böse Fee Selena sind Schwestern, was das Publikum aber er kurz vor dem Finale erfährt. Durch einen Streit zwischen den Schwestern, ob ein Leben mit einem normalen Menschen (bezogen auf Gloria und den König) angebracht sei, entzweien sich die drei. Selena verflucht ihre beiden Schwestern, damit sie keine Kinder mehr bekommen können und nimmt Aurora sogar ihren Sohn Edmund weg. Aurora gelingt es zwar den Fluch von Gloria (Lisa-Marie Sumner) abzumildern, doch König Albrecht kann Selena ihre Niedertracht nicht verzeihen und lädt sie zur Taufe von Töchterchen Dornröschen ausdrücklich nicht ein.</p>
<p>Selena macht dies nur noch wütender. Sie erscheint auf der Taufe und belegt das Mädchen mit einem Todesfluch. Zum Glück kann Aurora auch diesen Fluch abschwächen, so dass Dornröschen und ihre Familie „nur“ schlafen und durch den Kuss der wahren Liebe erlöst werden können.</p>
<p>Dornröschen wächst behütet heran und ihre Mutter sieht die Lösung für ein weiteres glückliches Leben in der Vermählung ihrer Tochter mit einem befreundeten Königssohn. Dass weder Dornröschen noch der von ihrer Mutter auserkorene Prinz Alexander mit der arrangierten Ehe einverstanden sind, liegt auf der Hand. Dies ändert sich – wie es sich für ein richtiges Märchen gehört – bei ihrem ersten Aufeinandertreffen. So sieht Liebe auf den ersten Blick aus! Gepaart mit dem entsprechenden Wortwitz ist diese Kennenlern-Szene eines der Highlights des Stücks.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-2277 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn5-400x247.jpg" alt="" width="400" height="247" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn5-400x247.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn5-768x474.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn5.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Solo des Königs, in dem er die anstehende Hochzeit seiner Tochter bedauert, ist eine wunderschöne, kraftvolle Ballade, die Sascha Oliver Bauer mit viel Gefühl intoniert. Dornröschen lehnt sich gegen den übermächtigen Vater auf, es kommt zum Streit und das Mädchen entdeckt im Schlossturm eine Kammer, in der Selena Flachs spinnt und das Kind in sein vermeintliches Verderben führt.</p>
<p>Der zweite Akt beginnt zunächst musikalisch und szenisch so wie der erste. Schnell wandelt sich aber alles in eine Art Albtraum, in dem die schlafenden Hofbewohner den 117. Geburtstag der Prinzessin feiern. Besonders gruselig sind die Fratzen, die in den Deckeln der Geschenkboxen verborgen sind und von den Darstellern abschreckend vor ihre Gesichter gehalten werden.</p>
<p>Einmal mehr ist es Aurora, die die rettende Idee hat und auch Prinz Alex in einen 100-jährigen Schlaf versetzt, aus dem er just an dem Tag erwachen soll, an dem der Fluch von Dornröschen und ihrer Familie gelöst werden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2280 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn2-400x297.jpg" alt="" width="400" height="297" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn2-400x297.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn2-768x569.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Alles sieht nach einem Happy End aus, doch auch hier hat Adenberg einen weiteren Kniff eingebaut: Es war nicht Aurora selbst, welche Dornröschen die ganze Zeit über durch ihre Vergangenheit geführt hat, sondern die als Aurora verkleidete Selena. Hierdurch konnte Selena herausfinden, an welcher Stelle Prinz Alex verwundbar ist, um so den erlösenden Kuss zu verhindern. Siegessicher rechnet sie nicht damit, dass sich plötzlich der ehemals unterwürfige Edmund sich gegen sie wendet und somit Print Alex rettet. Hierfür ist jedoch Dornröschen selbst verantwortlich: Es gelingt ihr, ein wenig der Zauberkraft, die auch tief in ihr schlummert, zu aktivieren und Edmund in seinem Traum zu erscheinen – ganz so wie es Aurora (bzw. Selena) ja auch bei ihr gemacht hat.</p>
<p>Mit vereinten Kräften überwinden Dornröschen, Edmund und Prinz Alex die Fee Selena („Das ist unsere letzte Möglichkeit“) und es folgt das ersehnte und obligatorische Happy End.</p>
<p>Die Handlung ist über weite Strecken sehr nah dran an der Grimmschen Vorlage. Doch ein Dornröschen, das in Chucks über die Bühne wirbelt, patzige Antworten gibt, das Geschehen altklug kommentiert und immer wieder durch ihren Eigensinn auffällt, ist schon etwas Besonderes. Sophie Euskirchen ist die ideale Besetzung für diese Rolle: Sie ist frech, flippig, fröhlich und leidenschaftlich. Sie wirkt authentisch und singt zudem auch noch sehr gut.</p>
<p>Joana Fee Würz ist eine herrlich sarkastische, vermeintlich naive Aurora. So eine gute Fee hat man sicherlich noch nie gesehen! Ihr gelingt die Gratwanderung zwischen süßlich-quietschender und quirlig-naiver Fee hervorragend. Sowohl gesanglich als auch optisch gibt sie eine richtig gute Figur ab.</p>
<p>Ihr Counterpart, die böse Fee Selena, wird von Kerstin Ibald mit viel Feingefühl gespielt. Sie ist nicht einfach nur böse, sondern verbittert und versteckt sich größtenteils hinter der bösartigen, menschverachtenden Fassade. Diesen kleinen Unterschied arbeitet Ibald exzellent heraus. Ihr samtiges Timbre (bspw. bei „Nacht“) ist beeindruckend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2276 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn6-400x306.jpg" alt="" width="400" height="306" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn6-400x306.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn6-768x587.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/07/Dorn6.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Zusammenspiel mit Dennis Hupka als ihr unfreiwilliger Ziehsohn Edmund ist auf den Punkt. Das Timing der beiden ist perfekt. Warum Edmund an eine Mischung aus Quasimodo und Koukol erinnert, lässt sich nicht klären, aber Hupka spielt seine Rolle sehr überzeugend.</p>
<p>Fabian Böhle versucht als Hofmarschall vergebens die aufmüpfige Prinzessin zu unterrichten, dafür setzt er aber mit seinem vollen Bariton und lustigen Sprüchen wie „Dornröschen heul leise!“ unüberhörbare Akzente.</p>
<p>Kurosch Abbasi gibt einen überaus sympathischen, bodenständigen Prinzen ab, was insbesondere in der Interaktion mit dessen Diener Roderich (André Haedicke), dem Luxus und gutes Essen über alles gehen, zum Tragen kommt.</p>
<p>„Dornröschen“ sprüht vor frechen Sprüchen, cleveren Ideen und einer sehr gelungenen Personenregie. Musikalisch spürt man, dass diese Show ein Beleg dafür ist, dass von Marian Lux noch viel mehr zu erwarten ist. Auch Tobias Schunk mit seinem sehr wandlungsfähigen und Ulla Röhrs (Kostüme) fügen sich perfekt in diese Riege von Könnern ein. Das Kreativteam hat für diese Inszenierung perfekt miteinander gearbeitet.</p>
<p>Auch ein besseres Ensemble habe ich in Hanau bisher noch nicht gesehen.</p>
<p>Genau so funktioniert die Transformation von vermeintlich angestaubten Märchen in die heutige Zeit!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Amphitheater Schloss Philippsruhe, Hanau</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 14. Juli 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Sophie Euskirchen, Kerstin Ibald, Joana Fee Würz, Kurosch Abbasi, Sascha Oliver Bauer, André Haedicke, Lisa-Marie Sumner</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Alex Balga / Marian Lux</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Brüder Grimm Festspiele Hanau<br />
</span></div>
<div></div>
</div>
<p><center><iframe loading="lazy" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/wzLyxImbhAk?rel=0" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/wzLyxImbhAk?rel=0&amp;autoplay=1"></iframe></center></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/dieses-maerchen-ist-genau-das-gegenteil-von-100-jahren-tiefschlaf/">Dieses Märchen ist genau das Gegenteil von 100 Jahren Tiefschlaf!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Manchmal ist es einfach gut, sich auf Altbewährtes zu verlassen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/manchmal-ist-es-einfach-gut-sich-auf-altbewaehrtes-zu-verlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 14:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Wedekind]]></category>
		<category><![CDATA[Colosseum]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurosch Abbasi]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Roberta Valetini]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Levay]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hohler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1009</guid>

					<description><![CDATA[<p>Elisabeth und ihr Tête-à-tête mit dem Tod, der Mörder Lucheni, der ein sehr düsteres, egoistisches Bild der österreichischen Kitsch-Kaiserin zeichnet , Kaiser Franz-Josef und Kronprinz Rudolf, die vergeblich versuchen, Elisabeths Herz zu erreichen – das alles kennt die Musicalwelt schon seit 1992. Das Stück von Sylvester Levay und Michael Kunze hat Pia Douwes und Uwe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/manchmal-ist-es-einfach-gut-sich-auf-altbewaehrtes-zu-verlassen/">Manchmal ist es einfach gut, sich auf Altbewährtes zu verlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<p>Elisabeth und ihr Tête-à-tête mit dem Tod, der Mörder Lucheni, der ein sehr düsteres, egoistisches Bild der österreichischen Kitsch-Kaiserin zeichnet , Kaiser Franz-Josef und Kronprinz Rudolf, die vergeblich versuchen, Elisabeths Herz zu erreichen – das alles kennt die Musicalwelt schon seit 1992. Das Stück von Sylvester Levay und Michael Kunze hat Pia Douwes und Uwe Kröger unsterblich gemacht – doch nach mehr als 20 Jahren wird es wirklich Zeit für einen Generationswechsel auf der Bühne.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">2015 / 2016 tourt Semmel Concerts bereits mit der dritten Tour des Drama-Musicals durch Europa und Asien. Beim Kreativteam verlässt man sich auf „Elisabeth“-erfahrene Experten: Levay kümmerte sich um die Orchestrierung, Harry Kupfer um die Inszenierung, Dennis Callahan mit Doris Marlis um die Choreographien sowie Hans Schavernoch und Yan Tax um Bühne und Kostüme.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_671">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die aktuelle Fassung unterscheidet sich in erster Linie dadurch von der Vorgängerversion, dass den bekannten Charaktere durch die Interpretationen der neuen Darstellerinnen und Darsteller neuer, frischer Wind eingehaucht wird.</p>
<p class="Body">Allen voran natürlich Roberta Valentini, die Elisabeth sehr streng und berechnend anlegt. Ihre Stärken liegen ganz klar in der Interpretation der erwachsenen Elisabeth und weniger bei der verspielten, trotzigen Prinzessin. Gesanglich wird sie der anspruchsvollen Titelrolle mehr als gerecht. In keiner Sekunde gibt es auch nur einen Funken Unsicherheit, in die großen Fußstapfen von Pia Douwes zu treten.</p>
<p class="Body">Mark Seibert gelingt es als Tod zu überzeugen. Er ist unnachgiebig und zeigt druckvoll, was er von Elisabeth und Rudolf erwartet. Die leisen Töne gehen dabei etwas unter. Die Liebe und Todessehnsucht, die den Tod mit Elisabeth und Rudolf verbinden, hätte von Robert Wann (Associate Director) gern noch etwas deutlicher herausgearbeitet werden können.</p>
<p class="Body">Neben Valentini bekam Kurosch Abbasi für seine Darbietung von Luigi Lucheni den meisten Applaus. Er hat sicherlich mit Abstand die dankbarste Rolle, da er viel mit dem Publikum interagieren darf und auch keine Gelegenheit dazu auslässt. Gesanglich wirkt er dennoch manchmal etwas kraftlos, was nicht so recht zu den bissigen Texten seiner Soli passen mag. Doch auch diesmal ist die Szene im „Kaffeehaus“ wieder eine der mitreißendsten Momente des Abends.</p>
<p class="Body">Die Nebenrollen – Kaiser Franz Josef I., Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Sophie &#8211; sind mit Maximilian Mann, Angelika Wedekind und Thomas Hohler rollendeckend besetzt. Jedem von ihnen gelingt es, seinem Alter Ego eine unverwechselbare Handschrift zu geben: So gewinnt Mann das Publikum mit seinen gefühlvollen Duetten für sich, Wedekind gelingt der Wechsel von der gestrengen Kaiserin-Mutter zur gebrochenen Schwiegermutter beeindruckend, und Hohler überzeugt mit seinem Hin- und Hergerissensein zwischen Rebellion gegen den Vater und nicht erwiderter Liebe der Mutter.</p>
<p class="Body">Im Gedächtnis bleiben vor allem die Szenen im „Irrenhaus“, die viel beschworenen „Boote in der Nacht“ und die Szene „Hass“, die vielen Zuschauern einmal mehr eiskalte Schauer über den Rücken jagte.</p>
<p class="Body">Wenn man ein Musical mehrfach in verschiedenen Versionen gesehen hat und es die Show zudem auch komplett auf DVD gibt, sucht man förmlich nach dem Haar in der Suppe. Im Fall der aktuellen Tourproduktion wird man bei Orchestrierung und Choreographie fündig. Auffallend oft spielt das Orchester unter der Leitung von Paul Christ nicht akzentuiert. Auch einige Tanzszenen werden schlampig umgesetzt und dass obwohl Dennis Callahans Choreographien gerade für akkurate, zackige Bewegungsabläufe bekannt sind. Irritierend wirken auch die scheinbar ungebügelten, zerknitterten Ballkleider und die etwas billig wirkende Lederkluft vom Tod. Und wenn man hinter der durchaus beeindruckenden Videowand die Schatten der Bühnenarbeiter sieht oder das Ensemble, das sich für die nächste Szene aufstellt, mehr als deutlich zu erkennen ist, wundert man sich einmal mehr, warum auf solche vermeintlichen Kleinigkeiten nicht ausreichend Wert gelegt wird.</p>
<p class="Body">Doch die Generation Zuschauer, die sich „Elisabeth“ zum ersten Mal anschaut, wird diese kleinen Mängel nicht wahrnehmen, sondern diese gelungene Bühnenshow genießen – und das zurecht!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Colosseum, Essen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>27. Februar 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Roberta Valetini, Kurosch Abbasi, Marc Seibert,Maximilian Mann, Angelika Wedekind, Thomas Hohler </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Sylvester Levay / Robert Wann<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Juliane Bischof<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/manchmal-ist-es-einfach-gut-sich-auf-altbewaehrtes-zu-verlassen/">Manchmal ist es einfach gut, sich auf Altbewährtes zu verlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
