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	<title>Kristin Hölck-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Kristin Hölck-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Selten ist Maury Yestons musikalischer Luxusliner so stilvoll untergegangen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 21:20:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bad Hersfeld überzeugt Jahr um Jahr durch herausragende Musicalproduktionen. Hierbei bleiben mal die Kulissen, mal opulente Kostüme, mal die exzellente Besetzung und dann wieder das großartige Orchester im Gedächtnis haften. Bei der diesjährigen Produktion von „Titanic“ sind es Wertschätzung und Stil, die sich wie ein roter Faden durch Stefan Hubers Inszenierung ziehen und sie besonders ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Hersfeld überzeugt Jahr um Jahr durch herausragende Musicalproduktionen. Hierbei bleiben mal die Kulissen, mal opulente Kostüme, mal die exzellente Besetzung und dann wieder das großartige Orchester im Gedächtnis haften. Bei der diesjährigen Produktion von „Titanic“ sind es Wertschätzung und Stil, die sich wie ein roter Faden durch Stefan Hubers Inszenierung ziehen und sie besonders machen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2066 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-13-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-13-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-13-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-13.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Timo Dentler und Okarina Peter (Bühne) sowie Susanne Hubrich (Kostüme) haben sich hinsichtlich des Farbspektrums von Kulissen und Kostümen lediglich an Schwarz-, Grau- und Weißtönen orientiert. Einzig der Kapitän und die Offiziere tragen sehr dunkelblaue Uniformen. Diese durch die Kontraste zwischen hell und dunkel ganz und gar nicht triste Farbwelt ist bei weitem nicht so deprimierend wie es scheint.</p>
<p>Die sieben jeweils dreistöckigen Buchstaben, die mit ihrem Etagen und Metallgerüsten die Decks der Titanic vortrefflich symbolisieren, schüchtern durch ihre bloße Größe ein. Man könnte auch sagen, sie wirken erhaben, fast schon majestätisch. Die Einamkeit der Besatzung auf Brücke und im Krähennest wird hiermit nur allzu klar. Zwischen den beiden großen Steinsäulen in der Mitte der Stiftsruinenbühne ist eine Brücke an Ketten aufgehängt, mit der sich die spätere Schräglage des Ozeanriesen nachdrücklich unterstreichen lässt.</p>
<p>Diese Bühnenelemente werden im Laufe des Stücks unzählige Male hin und her bewegt, gedreht oder auf der Seitenbühne versteckt. Darüber hinaus gibt es nur noch wenige Kleinkulissen wie Tische und Stücke, die insbesondere dann eine tragende (bzw. schwimmende) Rolle erhalten, wenn sie beim Untergang der Titanic auf der steil ansteigenden Hinterbühne zusammen mit den ertrinkenden Passieren durcheinander purzeln und so das blanke Chaos hinterlassen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2065 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-8-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-8-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-8-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-8.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />So stilvoll und unaufdringlich wie die Bühne sind auch die Kostüme. Natürlich trägt die 1. Klasse reich bestickte und glänzende Stoff in einem warmen, eleganten Elfenbeinton. Die 2. Klasse hat Hubrich in alltagstaugliche hellgraue Kleider und Anzüge gesteckt, deren Schnitte aber durchaus etwas Elegantes haben. Die 3. Klasse ist in ihren teilweise dreckigen, zerschlissenen Kleidern in dunkelgrau und schwarz eindeutig als mittellos zu identifizieren. Die wenigen Akzente sind punktgenau und gekonnt gesetzt. Toll, wenn schon in diesen Bereichen sichtbar wird, dass sich jemand grundlegende Gedanken über ein Stück gemacht hat.</p>
<p>Christoph Wohlleben und sein Orchester haben das große Vergnügen, Maury Yestons raumgreifende, gefühlvolle Kompositionen zu intonieren. Dies gelingt ihnen über weite Strecken ganz hervorragend. Schon die ersten Noten der Ouvertüre und das genüssliche Anschwellen des Klangvolumens sorgen für Gänsehaut. Jeder in der Stiftsruine spürt: Das hier ist kein oberflächliches, leicht verdauliches Musical. Schon allein die Musik ist so vielseitig und anspruchsvoll, dass jeder Zuschauer leicht nachvollziehen kann, warum „Titanic“ 1997 Tony Awards für die ‚Beste Originalmusik’, das ‚Beste Musicallibretto’ sowie die ‚Beste Orchestrierung’ bekam. Zudem wurde das Stück von Peter Stone (Buch) und Maury Yeston (Musik) noch als ‚Bestes Musical’ und für das ‚Beste Bühnenbild’ ausgezeichnet. Das alles ist mehr als 20 Jahre her und doch kann „Titanic“ auch 2017 – in dieser Bad Hersfelder Fassung &#8211; vollends überzeugen.</p>
<p>Wohlleben treibt seine Musiker deutlich hör- und sichtbar an. Ja, das Tempo von Yestons Kompositionen ist hoch und bei einigen Passagen „trödeln“ ein paar Musiker etwas. Zufrieden ist Wohlleben an diesem Tag nicht – das sieht man ihm auch noch beim Schlussapplaus an. Doch für den geneigten Musicalbesucher sind diese Tempoabweichungen marginal, ist er doch gefangen von den Schicksalen auf dem Schiff.</p>
<p>Wenn die „Titanic“ dann endlich in See sticht („Gute Fahrt“) und hierzu die Buchstaben zum ersten Mal in Gänze vor dem Publikum stehen, erleben die Zuschauer das perfekte Zusammenspiel von Bühne, Darstellern und Orchester. Auf der Bühne ist abstrakt zu erkennen, was für eine beeindruckende Konstruktion den Hafen von Southampton verlässt, die Darsteller erzählen ihre Motive, Wünsche und Träume für ihre Reise mit viel Gefühl und das Orchester lässt die sich schneller drehenden Schiffsschrauben fast spürbar werden.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2068 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-15-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-15-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-15-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-15.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />David Arnsperger gibt den Heizer Barrett vielleicht etwas zu glatt. Der sonst eher raubeinige Heizer ist in Bad Hersfeld sehr lyrisch. Arnsperger hat eine wunderschöne Stimme und singt seine Soli glasklar, daran gibt es keinen Zweifel. Doch an der ein oder anderen Stelle hätte etwas „Dreck in der Stimme“ der Figur Barrett sicherlich nicht geschadet.</p>
<p>Das Duett von Barrett und Funker Bride (Andreas Bongard) ist sehr gelungen und emotional – wenn auch auf komplett unterschiedlichen Ebenen. Die beiden Herren passen stimmlich sehr gut zusammen.</p>
<p>Ebenfalls wunderschön und ebenfalls wesentlich weniger exzentrisch als in anderen Inszenierungen ist das Trio der drei irischen Kates. „In Amerika“ ist jugendlich, frisch und voll weiblichem Charme. Gabriela Ryffel, Melanie Gebhard und Veronika Hörmann ergänzen sich sehr gut und verkörpern ihre Rollen sehr sympathisch und nahbar.</p>
<p>Die unaufgeregte Handschrift Hubers in der Personenregie zeigt sich auch in der Figur der Alice Beane. Kristin Hölck spielt die willensstarke, eigensinnige und geltungssüchtige Zweite-Klasse-Passagierin glaubwürdig und nicht so extrem. Dass ihr stimmlich so schnell niemand etwas vormacht, wird auch in Bad Hersfeld einmal mehr klar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2064 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-7-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-7-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-7-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-7.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Michael Flöth hat den glücklosen Kapitän E. J. Smith bereits bei der Deutschlandpremiere 2002/2003 in Hamburg gespielt. Auch nach 15 Jahren ist er die unangefochtene Respektsperson der Inszenierung. Seine Offiziere &#8211; Jörg Neubauer als 1. Offizier Murdoch, Jürgen Strohschein als 2. Offizier Lightoller und Dominik Büttner als 3. Offizier Pitman – kommen ebenfalls sehr authentisch über die Rampe. Insbesondere Neubauer kann mit seinem Solo punkten, in dem er mit den Verpflichtungen eines Kapitäns hadert.</p>
<p>Nicht vergessen sollte man Alen Hodzovic, der als Schiffskonstrukteur Andrews zu jeder Zeit genau über das Können des Schiffs und die Auswirkungen der Schäden Bescheid weiß. Er gibt den Ingenieur souverän und clever. Als er kurz vor dem Untergang erkennt, dass ein kurzer Strich im Konstruktionsplan die Schotten um ein Deck erhöht und damit das Unglück somit hätte verhindern werden können, ist seine Verzweiflung spürbar. „Mr. Andrews’ Vision“ intoniert er sehr wandelbar, wobei er in der „Schuldfrage“-Szene mit dem Kapitän und Bruce Ismay noch glaubwürdiger wirkt.</p>
<p>Apropos Ismay, Frank Winkels spielt den unsympathischen Reederei-Direktor treffsicher überheblich und unsympathisch. Dass sich dieser windige, feige Kerl kurz vor dem Untergang von Bord geschlichen hat, nimmt man Winkels fast persönlich übel.</p>
<p>Der dramaturgisch gelungene Aufbau hin zum Finale des 1. Akts, dem Rammen des Eisbergs, bei dem am Ende das „A“ in der Mitte zerbricht und Treppen ins Nirgendwo führen, ist einmal mehr ein gelungener Kniff von Stefan Huber.</p>
<p>Wenn im 2. Akt die teilweise doch sehr leichtgläubigen Passagiere vom 1. Klasse Steward Henry Etches (von Mathias Schlung mit der idealen Mischung aus Untergebenheit und Selbstbewusstsein gespielt) aus ihren Kabinen geholt werden, ist die Drei-Klassen-Gesellschaft dank der Etagenkonstruktion visuell wieder exzellent dargestellt.</p>
<p>Das Ausbooten ist chaotisch und laut, doch dann wird es ganz ruhig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2067 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-14-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-14-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-14-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/Titanic-by-Stephan-Drewianka-Web-14.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ida und Isidor Strauss (Christine Rothacker und Uwe Dreves) stehen auf der Brücke hoch über den Köpfen der Zuschauer und verbringen ihre letzten Momente gemeinsam und voller Liebe und Zuneigung füreinander. Auch in Bad Hersfeld rührt dieses süße alte Ehepaar zu Tränen.</p>
<p>Nachdem die Titanic im schwarzen Atlantik versunken ist und die Bühne zeitweilig komplett geräumt wurde, kommen nach und nach die Überlebenden an den Bühnenrand. Dass sie ihre Trauer vor den im Hintergrund liegenden Ertrunkenen zum Ausdruck bringen, erhöht die ohnehin schon große Anspannung beim Publikum.</p>
<p>„Titanic“ ist keine Gute-Laune-Show, auch wenn es Szenen wie „Ragtime“ (von Melissa King sehr stimmig und wenig exzentrisch choreographiert) gibt. Doch das Publikum lässt seiner Begeisterung für diesen so schnörkellos inszenierten Stoff freie Bahn und steht schon wenige Sekunden nachdem der letzte Ton verhallt ist auf, um den Künstler stehende Ovationen zu spenden.</p>
<p>Maury Yestons mitreißende Kompositionen verfehlen ihre Wirkung nicht. Stefan Huber hat zudem die Produktion so angelegt, dass Musik, Darsteller und Bühne nicht wie so oft in Konkurrenz zueinander treten, sondern ein überaus stillvolles, harmonisches Ganzes bilden, wie man es heutzutage doch eher selten sieht. Schlichtweg wunderbar!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stiftsruine, Bad Hersfeld</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 6. August 2017</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong></span></span><span style="color: #000080;"> Michael Flöth, Frank Winkels, Alen Hodzovic, David Arnsperger, Gabriela Ryffel, Melanie Gebhard, Veronika Hörmann, Andreas Bongard, Mathias Schlung, Kristin Hölck, Christine Rothacker, Uwe Dreves</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Maury Yeston / Stefan Huber</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stephan Drewianka, musical-world.de<br />
</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Der abwechslungsreiche Musical-Alltag von Kristin Hölck</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-abwechslungsreiche-musical-alltag-von-kristin-hoelck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2004 15:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Kristin Hölck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gebürtige Hamburgerin Kristin Hölck stand nach ihrer Ausbildung an der Stage School of Music, Dance and Drama in verschiedenen Ensuite-Produktionen auf der Bühne. Nach „Les Misérables“ in Duisburg, wo sie u. a. als Eponine zur Premierenbesetzung gehörte, stand sie als Erzählerin bei &#8222;Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat&#8220; im Colosseum Theater Essen auf der ...</p>
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<div class="text-content style_External_400_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die gebürtige Hamburgerin Kristin Hölck stand nach ihrer Ausbildung an der Stage School of Music, Dance and Drama in verschiedenen Ensuite-Produktionen auf der Bühne. Nach „Les Misérables“ in Duisburg, wo sie u. a. als Eponine zur Premierenbesetzung gehörte, stand sie als Erzählerin bei &#8222;Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat&#8220; im Colosseum Theater Essen auf der Bühne. Danach spielte sie in ihrer Heimatstadt die Grizabella in &#8222;Cats&#8220; und gab in der Welturaufführung von &#8222;Die Drei Musketiere&#8220; in St. Gallen die Constance.</p>
<p class="Body">Es folgte ein Ausflug ins West End, wo sie an der Seite von Uwe Kröger u. a. als Josephine in der Europapremiere von &#8222;Napoleon&#8220; zu sehen war. Bis Juni 2003 stand Kristin Hölck als alternierende Kaiserin Elisabeth in Essen auf der Bühne. „Ich habe Elisabeth sehr gern gespielt, da sie für mich eine der schönsten Frauenrollen im Musical ist.Selten hat man die Gelegenheit ein Bandbreite von jung bis alt und von fröhlich bis verbittert darstellen zu können. Elisabeth ist eine echte Traumrolle.“</p>
<p class="Body"> Seit Ende Januar steht die vielseitige Künstlerin beim Stuttgarter „Phantom der Oper“ auf der Bühne. In nur vier Wochen hat sie die für sie sehr ungewohnte Rolle der Christine Daaé einstudiert. „ Diese Rolle war eine richtige Herausforderung für mich und es macht mir sehr viel Spaß, dass ich mir hier einmal von einer anderen Seite präsentieren kann. Das Besondere an dieser Rolle ist, dass die Figur eine Entwicklung vom leicht zu beeindruckenden Ballettmädchen hin zu einer reifen, jungen Frau durchmacht. Genau diese Wandlungsfähigkeit ist es, was eine gute Rolle ausmacht.“</p>
<p class="Body">Als alternierende Christine steht Kristin Hölck dreimal pro Woche auf der Bühne. „Natürlich werden an eine Zweitbesetzung die gleichen Anforderungen wie an eine Erstbesetzung gestellt, aber dadurch, dass man eher selten spielt, kann man sich nicht so frei ausprobieren, wie man möchte.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Im Unterschied zur Zweitbesetzung wechselt sich eine alternierende Besetzung mit der Erstbesetzung ab. Das heißt sie spielt regelmäßig einige Shows in der Woche und kann sich so auch gut einspielen.“</p>
<p class="Body">Der Vorteil an einem Engagement als alternierende Besetzung ist, dass die Künstler mehr Freizeit haben. Kristin Hölck weiß diese Zeit zu nutzen. In ihrer Freizeit spielt sie sehr gern auf der Querflöte.</p>
<p class="Body">Für die Musical-Darstellerin sind ihre Freunde besonders wichtig. „Da ich relativ lange brauche, um mich irgendwo neu einzuleben und mit den Menschen warm zu werden, empfinde ich es phasenweise schon als Belastung, meine Freunde nicht immer um mich zu haben. Für mich ist es sehr wichtig, ein Zuhause zu haben, in dem ich mich wohl fühle und das ist nicht unbedingt in jeder Stadt gegeben. Daher verbringe ich meine Freizeit oft am Telefon oder Computer.“</p>
<p class="Body">Seit April 2002 unterstützt Kristin Hölck die Aktion „Fans for Kids“: „’Fans for Kids’ ist eine tolle Idee. Sehr häufig möchte man helfen, weiß aber nicht genau wie und lässt es dann bleiben. Mit ‚Fans for Kids’ habe ich das Glück, einen kleinen Beitrag leisten zu können und bin dafür sehr dankbar. In Essen habe ich mich einmal vor der Vorstellung mit einigen Patienten der Uniklinik und deren Familien getroffen. Ich habe ihnen den Backstage-Bereich gezeigt und anschließend hatten sie noch eine Menge Fragen. Es war schön zu sehen, dass die Familien – zumindest für kurze Zeit &#8211; nicht über die Krankheit nachgedacht haben, sondern den Nachmittag bei „Elisabeth“ einfach nur genossen haben.“</p>
<p class="Body">Konkrete Pläne für eine „Fans for Kids“ Aktion in Stuttgart gibt es derzeit nicht, doch Kristin Hölck engagiert sich sehr gern für die kleinen Patienten, die ihr Schicksal so tapfer ertragen. Am 07. März 2004 findet um 15.30 Uhr ein Benefizkonzert verschiedener Jugendkapellen in der Festhalle Denkendorf statt. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei, am Ende der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten. Sofern Kristin Hölcks Engagement es erlaubt, wird sie bei dieser Veranstaltung den Scheck für „Fans for Kids“ entgegen nehmen.</p>
<p class="Body">Das „Phantom der Oper“ spielt nur noch knapp drei Monate im Palladium Theater. Was danach kommt, weiß die junge Künstlerin noch nicht. „Auf jeden Fall werde ich die Zeit und Shows bis dahin erst mal genießen!&#8220;</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <a title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.adenberg.de/">www.kristinhoelck.de</a></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
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</div>
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