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	<title>Jennifer van Brenk-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Jennifer van Brenk-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Nach 20 Jahren zurück in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 08:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Mamma Mia&#8220; ist kein bisschen angestaubt und macht genau das, was diese Show soll: das Publikum unterhalten! Knapp 20 Jahre nach der Deutschlandpremiere im Operettenhaus Hamburg kehrte die Gute-Laune-Show nach Hamburg zurück. Dank zweier Hollywood-Verfilmungen sind Handlung und Charaktere inzwischen auch einem breiten Publikum sehr vertraut und man spürte schon im Foyer der Neuen Flora, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mamma Mia&#8220; ist kein bisschen angestaubt und macht genau das, was diese Show soll: das Publikum unterhalten!</p>
<p>Knapp 20 Jahre nach der <a href="https://www.musicals-online.com/?p=1390">Deutschlandpremiere</a> im Operettenhaus Hamburg kehrte die Gute-Laune-Show nach Hamburg zurück. Dank zweier <a href="https://www.musicals-online.com/?p=2317">Hollywood-Verfilmungen</a> sind Handlung und Charaktere inzwischen auch einem breiten Publikum sehr vertraut und man spürte schon im Foyer der Neuen Flora, dass sich die Zuschauer auf das Stück freuen.</p>
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<p>Im nicht mehr vorhandenen Orchestergraben wurde noch weiter abgespeckt, was dem Synthesizer-Sound von ABBA aber ehrlicherweise keinen Abbruch verleiht. Die verbliebenen Musiker sorgten der Leitung von Hannes Schauz im ganzen Saal für einen guten Klang, dem es jedoch ab un am Druck fehlt.</p>
<p>Die drei Freundinnen Sophie, Ali und Lisa werden von Rose-Ann van Elswijk, Lyssa Tejero und Bathoni Buenokuor schön frech gespielt. Sie harmonieren gut und haben sichtlich Spaß an ihrem Job. Insbesondere Sophie wirkt in der aktuellen Inszenierung noch ein wenig forscher und selbstbewusster als früher, was den Zeitgeist gut wiederspiegelt.</p>
<p>Auch &#8222;Donna und die Dynamos&#8220; sind sehr gut gecastet: Sabine Mayer kann ihre Erfahrung als Donna in Stuttgart und Berlin voll ausspielen und zeigt sowohl die angespannt-genervten als auch liebevollen Seiten der alleinerziehenden Mutter sehr glaubwürdig. Jennifer van Brenk hat als überspannte Jet Setterin Tanja die Lacher auf ihrer Seite, wird aber von Franziska Lessing als Rosie fast an die Wand gespielt. Lessing merkt man die letzten Jahre in den Produktionen der &#8222;Schmidt Familie&#8220; an: Ihre Gestik und Mimik sind gnadenlos komisch und ihre Timings sind perfekt. &#8222;Chiquitita&#8220; isgt einmal mehr eines der Highlights des Abends.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3228 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/10/JPG-72-dpi-RGB-MM_HH_Prio1_Dynamos_JennifervanBrenk_SabineMayer_FranziskaLessing_cBrinkhoff-Moegenburg.jpg 1509w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die drei potentiellen Väter (nein, auch diesmal wird nicht verraten, wer es denn nun eigentlich ist) werden in der Premiere von Karim Khawatmi (als Ersatz für den erkrankten Sascha Oliver Bauer), Tetje Mierendorf und Detlef Leistenschneider gespielt. Khawatmi als Sam und Leistenschneider als Harry können ebenfalls auf ihre Kenntnisse aus vorherigen Engagements in diesen Rollen zurückgreifen. Entsprechend wirken beide sehr souverän und authentisch in ihren Rollen, die unterschiedlich kaum sein könnten. Den Dritten im Bunde, den Weltenbummler und von Tanja liebevoll &#8222;nordischen Fischfritzen&#8220; genannten Bill, gibt mit Tetje Mierendorf ebenfalls kein Unbekannter. So putzig Leistenschneiders Harry ist, so rau und dennoch nahbar ist Mierendorfs Bill.</p>
<p>Die geplante Inselhochzeit wäre nicht komplett ohne den Bräutigam, Sky, der von Naidjim Severina gespielt wird. Das Hochzeitspaar ist in dieser &#8222;Mamma Mia&#8220; Inszenierung lange nicht mehr so unschuldig, wie es vor 20 Jahren der Fall war, van Elswijk und Severina harmonieren sowohl schaupielerisch als auch gesanglich sehr gut.</p>
<p>Ich stehe nach wie vor dazu, dass ich die Handlung hanebüchen finde, doch blendet man diese zumindest teilweise aus und schaltet die Logik ab, kann man sich von &#8222;Mamma Mia&#8220; sehr gut unterhalten lassen. Die Farbwelten der Kostüme passen, die Schlaghosen-Anzüge sind auch weiterhin ein Augenschmaus. Die Musik funktioniert nahezu von allein, die Darsteller der neuen Hamburger Fassung sind authentisch und sorgen für klatschende und mitschwingende Zuschauer. Was möchte man mehr von einem Musical?</p>
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<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>11. September 2022</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sabine Mayer, Rose-Anne van Elswijk, Jennifer van Brenk, Franziska Lessing, Lyssa Tejero, Bathoni Buenorkuor, Karim Khawatmi, Detlef Leistenschneider, Tetje Mierendorf, Naidjim Severina</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">ABBA / Paul Garrington<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Brinkhoff/Mögenburg</span></p>
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		<title>Eine unterhaltsame Familien-Show auf Deutschlandtour</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-unterhaltsame-show-im-falschen-theater/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 10:10:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Update, 20.05.2018 Das wohl bekannteste Kindermädchen macht Station in Hamburg. Im Theater an der Elbe tanzen Mary Poppins, Schornsteinfeger Bert und Familie Banks durch einen kurzen, sehr bedeutsamen Lebensabschnitt der Familie. Optisch steht die Hamburger Fassung den Wiener und Stuttgarter Inszenierungen in nichts nach, auch die Hauptdarsteller kennt man schon, denn Elisabeth Hübert und David ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Update, 20.05.2018</h3>
<p>Das wohl bekannteste Kindermädchen macht Station in Hamburg. Im Theater an der Elbe tanzen Mary Poppins, Schornsteinfeger Bert und Familie Banks durch einen kurzen, sehr bedeutsamen Lebensabschnitt der Familie.</p>
<p>Optisch steht die Hamburger Fassung den Wiener und Stuttgarter Inszenierungen in nichts nach, auch die Hauptdarsteller kennt man schon, denn Elisabeth Hübert und David Boyd haben auch für den Hamburger Tourstop ihre Rollen aus Stuttgart und Wien wieder übernommen.</p>
<p>David Boyd scheint in der Rolle des tanzenden und singenden Kleinkünstlers und Gelegenheitsarbeiters Bert seine Paraderolle gefunden zu haben. Einmal mehr überzeugt er von der ersten bis zur letzten Minute. Auch Elisabeth Hübert liegt die bittersüße Mary durchaus, auch wenn ihre Fröhlichkeit manchmal etwas zu aufgesetzt wirkt. Tänzerisch zeigt sie jedoch an diesem Abend nicht ihre stärkste Leistung.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-401 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MARY_STU_Prio1_Szenenmotiv_Mary-266x400.jpg" alt="Vereinigte Bühnen Wien present Disney's and Cameron Mackintosh's MARY POPPINS, directed by Richard Eyre, codirector and choreography Matthew Bourne starring Annemieke van Dam (Mary Poppins), David Boyd (Bert), Reinwald Kranner (George Banks), Milica Jovanovic (Winifred Banks), Tania Golden (Mrs. Brill), Maaike Schuurmans (Miss Andrew), Dick Lohr (Generaldirektor/Admiral Boom), Niklas Abel (Robertson Ay), Sandra Pires (Vogelfrau) Deutschsprachige Erstaufführung am 1. Oktober 2014 im Ronacher Theater, Wien" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MARY_STU_Prio1_Szenenmotiv_Mary-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MARY_STU_Prio1_Szenenmotiv_Mary.jpg 500w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>Livio Cecini erinnert stark an Monty Python’s John Cleese, was es zu Beginn etwas schwierig macht, ihm die ernste, verbitterte Seite abzunehmen. Umso glaubwürdiger ist er dafür aber gegen Ende der Show, wenn er den Bankenbossen seine Meinung geigt. Lisa Kolada ist eine wunderbar selbstbewusste Winifred Banks. Das passt zwar nicht so ganz zu dem Bild, welches man eigentlich von der liebenden Ehefrau und Mutter hat, doch Kolada wirkt authentisch und hat mit „Mrs. Banks zu sein“ einen ganz starken Moment.</p>
<p>Die beiden Kinder Jane und Michael wollen in der besuchten Vorstellung nicht so recht überzeugen. Sie reichen weder gesanglich noch schauspielerisch an andere Nachwuchsdarsteller heran, die man bisher in diesen Rollen gesehen hat – ganz zu schweigen von den Kindern, die diese Rollen am Londoner West End gespielt haben.</p>
<p>Das Personal der Banks, Mrs. Brill und Robertson Ay, werden von Heike Wiltrud Schmitz und Niklas Abel gespielt. Im Vergleich zu früheren Inszenierungen bleiben die beiden jedoch eher blass, auch wenn ihre Comedy-Einlagen das Publikum durchaus erfreuen.</p>
<p>Die schauderhafte Miss Andrew gibt Maaike Schuurmans, die sichtliche Freude daran hat, diesem bösartigen, egoistischen Charakter Leben einzuhauchen. Dass sie gesanglich über jeden Zweifel erhaben ist, kann sie jedoch leider nur andeuten.</p>
<p>Erwähnenswert ist definitiv auch Michael Clauder, der als Admiral Boom breitestes Hamburgisch spricht und Maik Lohse, der als sächsischer Parkwächter für viele Lacher sorgt.</p>
<p>Hat man die Show mehrfach gesehen, achtet man natürlich noch viel mehr auf das drum herum. Die originellen Schattenspiele beim Drachensteigenlassen zum Beispiel oder das herausragende Lichtdesign bei „Schritt für Schritt“ und das tolle Bühnenbild insbesondere in der Bank. Hier waren eindeutig Könner am Werk, die wissen, wie man eine magische Show kreiert!</p>
<p>Leider fällt aber im gleichen Ausmaß auf, das die Choreographien auch einige Wochen nach der Hamburg-Premiere noch nicht sitzen. Zu viele kleine Asynchronitäten und verspätete Einsätze trüben den Genuss etwas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-406 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MP_STU_Prio2_Szenenmotiv_Rooftop-400x266.jpg" alt="mp_stu_prio2_szenenmotiv_rooftop" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MP_STU_Prio2_Szenenmotiv_Rooftop-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/MP_STU_Prio2_Szenenmotiv_Rooftop.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Doch das Publikum achtet im allgemeinen nicht auf diese Details. Die Zuschauer feiern „Supercalifragilistic“ genauso wie „Chim Chim Cheree“ oder „Alles was wir wollen kann passieren“.</p>
<p>Apropos Publikum, es scheint inzwischen nicht nur Usus zu sein, dass man in Alltagskleidung (zerrissene Jeans, fleckige Pullis, ausgelatschte</p>
<p>Schuhe) ins Musical geht. Vielmehr greift es wie eine Seuche um sich, dass im Theater nicht nur gegessen und getrunken wird, sondern dass das Bühnengeschehen hörbar kommentiert und im Extremfall die Songs sogar mitgesungen werden.</p>
<p>Die auf diese Art engagierten Zuschauer sind sich des Ärgernisses, das sie auslösen, zumeist nicht bewusst, manchmal ist es ihnen aber schlichtweg egal.</p>
<p>Diese Respektlosigkeit gegenüber den Künstlern auf, unter, vor und hinter der Bühne ist kaum mehr zu ertragen und man kann sich nur wünschen, dass diese Entwicklung irgendwie gestoppt werden kann.</p>
<p>Denn die Künstler auf der Bühne geben jeden Abend ihr Bestes, um die Gunst des Publikums zu erlangen! Der langanhaltende Applaus im Theater an der Elbe zeigt an diesem Abend ganz klar die Dankbarkeit der Mehrheit der Zuschauer für eine unterhaltsame, gelungene Show. Dem kann ich mich nur anschließen! Danke für zweieinhalb Stunden gute Laune und die Energie, die Ihr jeden Abend wieder über die Rampe bringt!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<hr />
<p>Disney’s Bühnenversion von „Mary Poppins“ ist wundervoll. Das haben London und <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=151">Wien</a></span> eindrucksvoll bewiesen. Die Stuttgarter Inszenierung ist 1:1 aus Österreich übernommen und bietet produktionstechnisch folglich keine Überraschungen. Bühnenbild und Kostüme (beides Bob Crowley) sind prachtvoll und farbenfroh, die Choreographien (Matthew Bourne, Stephen Mear) mitreißend (wenn auch an einigen Stellen etwas unausgereift und holprig) und die Charaktere gut erarbeitet (Regie: James Powell). Bleiben also die Darsteller, denen wir uns ausführlich widmen können.</p>
<p>Elisabeth Hübert ist eine resolute und doch warmherzige Mary Poppins. Mehr als einmal lässt sie hinter der strengen Fassade die herzensgute, liebevolle Mary aufblitzen. Sie passt stimmlich sehr gut auf die Rolle und kommt während der schwungvollen Tanzszenen nur selten hörbar aus der Puste.</p>
<p>Ihr zur Seite steht der unermüdliche Optimist Bert, den David Boyd nach Wien auch in Stuttgart in Perfektion spielt. Er und seine steppenden Schornsteinfeger-Kollegen versprühen jede Menge guter Laune und sorgen zusammen mit „Supercalifragilistisch“ für eine von nur zwei ausgiebig beklatschten Szenen.</p>
<p>„Schritt für Schritt“ hat zudem eine sehr gute Dramaturgie, Musik, Tänzer und Szenerie ziehen das Publikum vollkommen in ihren Bann.</p>
<p>Livio Cecini gibt einen nicht nur optisch überzeugenden Mr. Banks. Er erinnert an John Cleese, ist aber bei weitem nicht so schlaksig. Er spielt rollenentsprechend überheblich, aber nicht so eklig und distanziert, wie man es in anderen Inszenierungen schon erlebt hat. Cecini landet einen der größten Lacher, als er ein Investitionsgesuch in der Bank mit den Worten abschmettert: „Dann gehen Sie doch zur Deutschen Bank!“. Sein „Supercalifragilistisch“ und der wahnwitzige Ausraster in Erwartung seiner Kündigung sind großartig! So nahbar hat man George Banks selten erlebt.</p>
<p>Als seine unerwartet selbstbewusste Gattin Winifred ist Jennifer van Brenk zu sehen. Wie sie sich gegenüber Georges Chef in der Bank behauptet ist super. Etwas befremdlich wirkt es dagegen, wenn sie ihren Mann nachäfft und die Vorstellung ihrer Kinder ins Alberne abgleitet.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-399 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MP_STU_Prio1_Szenenmotiv_Supercali_1-400x255.jpg" alt="MARY POPPINS, mit Elisabeth Hübert (Mary Poppins), David Boyd (Bert), Livio Cecini (George Banks), Jennifer van Brenk (Winifred Banks), Maaike Schuurmans (Miss Andrew), Betty Vermeulen (Vogelfrau), Petra Welteroth (Mrs. Brill), Niklas Abel (Robertson Ay), Dirk Lohr (Admiral Boom), Roimata Templeton (Miss Lark) und Anastasia Bain (Miss Corry)" width="400" height="255" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MP_STU_Prio1_Szenenmotiv_Supercali_1-400x255.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MP_STU_Prio1_Szenenmotiv_Supercali_1.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Apropos Kinder&#8230; Dass die Besetzung von Kinderrollen in Deutschland seit jeher problematisch ist, weiß man. Die Qualität der Kinderdarsteller am West End oder Broadway erreichen „unsere“ Kinder nie. Aber es wäre doch schön, wenn sie zumindest singen könnten. Zina Strunz und Benedikt Neuhoff können als Jane und Michael leider nicht einmal einen Niedlich-Bonus einheimsen. Michael ist ein Lausejunge, wie er im Buche steht, und pöbelt ganz gern. Er spielt insgesamt recht gut und auch sein Gesang ist solide. Strunz hingegen schreit sich weitgehend durch den Abend und wirkt auch im Spiel noch recht unsicher. Aber vielleicht gibt sich das ja im Laufe der Spielzeit.</p>
<p>Das Personal von Familie Banks, Mrs. Brill und Robertson Ay, wird von Petra Welteroth und Niklas Abel gegeben. Abel spielt absolut rollendeckend. Welteroth legt aber ihm gegenüber noch eine Schippe drauf, ist herrlich herrisch und gestresst. Beide können nichts dafür, dass die Dialoge in der Szene, in der die Küche in Trümmer gelegt wird, recht platt sind. Aber Welteroth erreicht das Publikum mit ihrem schwäbischen Fluch am Ende des Stücks problemlos. Schade jedoch, dass das lange, laute „Sirenengeheul“ dadurch entfällt. Aber hierzulande hätte vermutlich niemand diesen Ton einem britischen Krankenwagen zugeschrieben.</p>
<p>Eine Besonderheit (an diesem Abend?) ist die Doppelrolle von Maryanne Kelly, die als Vogelfrau und fruchtbares Kindermädchen Miss Andrew zu erleben ist. Als Miss Andrew ist sie herrlich eklig und ihr „Krautsaft und Fischöl“ ist wirklich sehr schwer bekömmlich. Als Vogelfrau jedoch ist sie etwas zu hart und ihre tiefe, volle Stimme mag nicht so recht zu der gefühlvollen Ballade „Futter“ passen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-400 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MARY_STU_Prio1_Szenenmotiv_Bert-400x291.jpg" alt="mary_stu_prio1_szenenmotiv_bert" width="400" height="291" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MARY_STU_Prio1_Szenenmotiv_Bert-400x291.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/10/MARY_STU_Prio1_Szenenmotiv_Bert.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Des Weiteren sind noch Anastasia Bain und Maik Lohse zu erwähnen: Bain ist die wundervolle, freche Mrs. Corry. Ihre voluminöse Gospelstimme passt perfekt zu dieser selbstbewussten Figur. Lohse taucht in vielen Szenen als Parkwächter auf. Seine sächsischen Kommentare sind lustig und seine Begeisterung für das Drachensteigenlassen weckt bei den Zuschauern Kindheitserinnerungen. Wer fand es nicht toll, seinen Drachen hoch am Himmel im Wind tanzen zu sehen?</p>
<p>Alles in allem also ein wirklich schönes, neues Familienmusical. Wären da nicht ein paar Ungereimtheiten im Gesamteindruck: Die eigentlich sehr energiegeladene Show kann genau diese diese Energie leider nicht gänzlich über die Rampe bringen. Nicht ohne Grund dauert es fast den kompletten ersten Akt bis das Publikum zum ersten Mal Szenenapplaus spendet („Supercalifragilistisch“), obwohl es auch schon vorher genug Gelegenheiten dafür gegeben hätte. Die Dialoge sind teilweise zu leise, so dass man nicht jedes gesprochene Wort verstehen kann. Gesang und Orchester hingegen sind wiederum sehr gut ausgesteuert. Bernd Steixner heizt seinen Musikern ordentlich ein!</p>
<p>Die schlichte Größe der Bühne im Apollo Theater, auf der die Kulissen manchmal etwas verloren wirken (bspw. das viel zu dunkle Kinderzimmer oder auch das eben nicht bühnenfüllende aufgeklappte Haus der Banks’ und die sehr breiten Seitenbegrenzungen in der Parkszene), wird zu einem Störfaktor. Im Vergleich zu der optisch sehr kompakten Inszenierung im <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=151">Wiener Ronacher</a></span> wirkt hier vieles wie auf einer Guckkastenbühne.</p>
<p>Doch natürlich verfehlen Großkulissen wie die beeindruckende Bank und Effekte wie die von der Bühne in den Saal fliegenden Sterne beim Finale („Alles was wir wollen, kann passieren“) sowie der kleine Zug, der bei der Vogelfrau-Szene im Hintergrund entlangfährt, ihre Wirkung nicht.</p>
<p>Ein weiteres Manko war das Verhalten des Publikums: Unterhaltungen und Kommentierungen des Bühnengeschehens bis hin zum Mitsingen der bekannten Songs scheinen heutzutage total akzeptabel zu sein. Zumindest war dies in den Reihen vor und hinter mir der Fall. Wenn dann das Theater wie in der besuchten Vorstellung nur im Parkett gefüllt ist und die Ränge leer bleiben, fällt solch ein schlechtes Benehmen noch mehr auf. Man kann nur hoffen, dass die Künstler auf, unten und neben der Bühne möglichst wenig hiervon mitbekommen.</p>
<p>Denn das Ensemble gibt alles, damit „Mary Poppins“ funktioniert. Und mit dem Buch (Julian Fellowes), der Musik und der aktuellen Besetzung sind hierfür die besten Voraussetzungen geschaffen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Apollo Theater, Stuttgart</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>26. Oktober 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Elisabeth Hübert, David Boyd, Livio Cecini, Jennifer van Brenk, Petra Welteroth, Niklas Abel, Anastasia Bain, Maik Lohse</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Richard M. Sherman &amp; Robert B. Sherman sowie George Stiles &amp; Anthony Drewe / James Powell<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Stage Entertainment</span></div>
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