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	<title>Jeannine Michèle Wacker-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Jeannine Michèle Wacker-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Schwere Kost – auf Celluloid wie auf der Musicalbühne nicht leicht zu verdauen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 20:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Doktor Schiwago]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den mit fünf Oscars ausgezeichneten Film von 1965 mit Omar Sharif, Geraldine Chaplin und Julie Christie in den Hauptrollen kennen sicherlich viele. Das über drei Stunden lange Epos über die Lebens- und Liebesgeschichte des Poeten und Arztes Dr. Jurij Schiwago erfordert Sitzfleisch, denn die Handlung zwischen 1. Weltkrieg und Russischer Revolution birgt kaum amüsante Momente. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Den mit fünf Oscars ausgezeichneten Film von 1965 mit Omar Sharif, Geraldine Chaplin und Julie Christie in den Hauptrollen kennen sicherlich viele. Das über drei Stunden lange Epos über die Lebens- und Liebesgeschichte des Poeten und Arztes Dr. Jurij Schiwago erfordert Sitzfleisch, denn die Handlung zwischen 1. Weltkrieg und Russischer Revolution birgt kaum amüsante Momente.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2724 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-3-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-3-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-3-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-3-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der als Waise bei einem befreundeten Paar seiner Eltern aufwachsende Jurij heiratet in jungen Jahren Tonia, deren Tochter. Im Krieg lernt er die Krankenschwester Lara kennen und lieben. Sie ist so anders als die brave Tonia: leidenschaftlich, energisch und ungemein anziehend. Noch während sie an der Front sind, verfällt Jurij Lara vollends. Doch beide sind vernünftig und so geht Jurij zurück zu seiner Frau und seinem Sohn und Lara zieht nach Yuriiatin, wo sie hofft, ihren Mann und ihre Familie zu finden.</p>
<p>Doch in Moskau ist nichts mehr wie es vor dem 1. Weltkrieg war: Aristokraten werden geächtet, wenn nicht sogar direkt ermordet, und auch Jurij und seine Familie müssen hungern und führen ein Leben im Versteck. Sie beschließen zu fliehen – ausgerechnet nach Yuriiatin. Jurij versucht das Zusammentreffen mit Lara solange wie irgend möglich hinauszuzögern, doch irgendwann fällt ihm zuhause die Decke auf den Kopf und er geht in die Bibliothek, in der Lara seit ihrer Flucht arbeitet. Die Liebe zwischen den beiden entbrennt erneut…</p>
<p>Tonia spürt, dass sich Jurij von ihr entfernt, konfrontiert Lara irgendwann und muss feststellen, dass sie dieser Frau nicht böse sein kann. Sie beschließt nach Moskau zurückzukehren, um von dort nach Paris zu fliehen. Jurij bleibt in Yuriiatin.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2718 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dort trifft er erneut auf Pawel, der sich jetzt Strelnikow nennt und als Revolutionsführer jeden bekämpft, der &#8211; aus seiner Sicht – Russland schadet. Dazu zählt auch Jurij, der mit seinen Gedichten für einiges Ungemach gesorgt hat. Aber die beiden verbindet auch eine persönliche Feindschaft, ist Pawel doch Laras Ehemann. Allerdings hat er sie direkt verstoßen, nachdem er von ihrem leichtfertigen Lebensstil vor ihrer Beziehung erfährt (sie hatte sich dem machtbesessenen Viktor Komarovskij hingegeben). Doch Pawel liebt Lara noch immer und kämpft zeitlebens gegen diese Gefühle an, was ihn zu einem verbitterten Feldherrn macht.</p>
<p>Für Lara und Jurij wird es in Yuriiatin gefährlich. Als Viktor Komarovskij ihnen anbietet, ihnen zur Flucht zu verhelfen, bleibt Jurij unter einem Vorwand dort. Er verspricht Lara nachzukommen, bleibt aber in Yuriiatin, da seine Anwesenheit die Geliebte einer viel zu großen Gefahr aussetzen würde.</p>
<p>Strelnikow, der dem Erschießungskommando der Roten Armee entkommen konnte, trifft auf der Suche nach Lara auf Jurij. Als er erfahren muss, dass seine große Liebe geflohen ist und sein Lebensinhalt, die Revolution, niedergeschlagen ist, entscheidet er sich für den Freitod.</p>
<p>Jurij hingegen bleibt bis zu seinem Tod in Yuriiatin.</p>
<p>Das Stück beginnt mit der Beerdigung von Jurijs Vater und endet mit der Beerdigung von Jurij (nur 27 Jahre später), zu der nur Lara und ihre gemeinsame Tochter erscheinen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2723 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lucy Simon (Musik) und Michael Weller (Buch) haben das Musical geschrieben, welches 2006 in San Diego uraufgeführt wurde. Seitdem gab es einige Überarbeitungen und auch weltweite Produktionen. In dieser Spielzeit nahm nun auch das Theater Lüneburg den Stoff auf und zeigt eine Gast-Inszenierung von Olaf Strieb. Dieser frische Wind tut der Musicalsparte in Lüneburg sehr gut.</p>
<p>Barbara Bloch (Bühne) und Christine Bertl (Kostüme) schaffen einen gelungenen Rahmen für die düstere Handlung. Die haushohen Metallkreuze aus der Auftaktszene bleiben die ganze Zeit auf der Bühne, werden ab und ab von anderen mobilen – ganz in Rost-Rot gehaltenen &#8211; Kulissen verdeckt. Die Brücke im Bühnenzentrum ermöglicht viele Spielmöglichkeiten, die von Strieb gekonnt genutzt werden.</p>
<p>Bertl greift insbesondere die Unterschiedlichkeit von Tonia und Lara sehr gekonnt auf: Während Tonia in weiten, wallenden Gewändern gekleidet ist, trägt Lara Hosenanzüge, die eher modern geschnitten sind und der selbstbewussten jungen Frau sehr gut stehen.</p>
<p>Für die drei Hauptrollen hat sich das Theater Lüneburg drei Gäste ans Haus geholt: Kristian Lucas als Dr. Schiwago, Dorothea Maria Müller als Lara und Jeannine Michèle Wacker als Tonia. In weiteren wichtigen Rollen sind die Ensemblemitglieder Ulrich Kratz (Viktor Komarovskij) und Steffen Neutze (Pawel / Strelnikow) zu sehen. Weitere 13 Darsteller sowie der Opern- und Extrachor komplettieren das eindrucksvolle Gesamtbild. Nicht zu vergessen die Kinderdarsteller, die die jungen Alter Egos von Jurij, Tonia und Lara verkörpern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2721 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Kristian Lucas ist in Lüneburg kein Unbekannter. Er hat dort u. a. in „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1249"><span style="color: #333399;">Sunset Boulevard</span></a>“ und „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1053"><span style="color: #333399;">Next to normal</span></a>“ mitgewirkt. Auch bei „Singin‘ in the Rain“ spielt er eine der Hauptrollen. Dorothea Maria Müller ist dem Lüneburger Publikum aus „Tell me on a Sunday“ ebenfalls bestens vertraut.</p>
<p>Lucas‘ Jurij ist ein sympathischer, pflichtbewusster Arzt. Besonders die gefühlvollen Momente beim Schreiben der Gedichte gelingen ihm sehr gut. Man spürt, dass in Jurij kein klassischer Aristokrat schlummert, sondern ein Freigeist, den er aber die meiste Zeit unterdrücken muss. Sein schnörkelloser Tenor passt gut zu Lucy Simons Kompositionen. Die Duette – insbesondere mit Jeannine Michèle Wacker („Ich seh‘ den Mond“) – sind sehr harmonisch. Doch auch das Zusammenspiel mit Dorothea Maria Müller ist glaubwürdig.</p>
<p>Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, was nicht zuletzt auf Striebs ausgeprägtes feinstoffliche Personenregie zurückzuführen ist. Die Gefühlswirrungen und -wandlungen aller fünf Protagonisten sind sehr gut nachzuvollziehen.</p>
<p>Man nimmt Wacker die verliebte und besorgte Ehefrau genauso ab, wie die verständnisvolle, ihren Sohn schützende Mutter.</p>
<p>Ulrich Kratz ist als herrischer Mäzen rollenkonform sehr unsympathisch und einschüchternd, doch man glaubt ihm am Schluss gern, dass er echte Gefühle für Lara hegt (auch wenn sie diese nicht erwidert).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2720 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-13-683x1024-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-13-683x1024-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/DOKTOR-SCHIWAGO_c_tw_AndreasTamme-13-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Beeindruckend spielt Steffen Neutze: Sein warmer Bariton passt hervorragend sowohl zum verletzten Pawel als auch zum gefährlichen und besessenen Revolutionsführer. Auch ihm nimmt man die starken Gefühle ab, die den Lebensweg seiner Figur beherrschen. Sein finales Zitat „Du hast geliebt, ich hatte Macht. Wer kann schon sagen, wer von uns beiden die Zeit besser genutzt hat?“ gibt dies ziemlich präzise wieder.</p>
<p>„Die Liebe wählt uns“ wird von Müller und Lucas mit viel Gefühl umgesetzt: Lara und Jurij wollen sich gegen ihre Gefühle nicht wehren, obwohl beide wissen, dass es falsch ist, sich ihnen hinzugeben. Die beiden geben auf der Bühne durchaus ein glaubwürdiges Paar ab. Ihr Liebesduett „Lass und teilen, was uns bleibt“ ist gleichermaßen tragisch wie romantisch.</p>
<p>Eine ganze andere Emotionslage müssen Müller und Wacker bei „Sie und ich“ verarbeiten. Beiden gelingt dies hervorragend. Die Zuschauer verstehen die Beweggründe für das Handeln von beiden Frauen.</p>
<p>Den Song, den jeder mit „Doktor Schiwago“ verbindet, sing jedoch der Damenchor. „Einst kommt der Tag“ wurde von Sabine Ruflair sehr gefällig auf die weltbekannte Melodie von Maurice Jarre („Lara’s Theme“) geschrieben.</p>
<p>In dieser Inszenierung wird viel Wert auf die Authentizität der handelnden Personen gelegt. Dass hierbei der Spannungsbogen ein wenig vernachlässigt wird, ist verständlich und bei diesem an sich schon langatmigen Stoff auch verzeihbar. Die Musik an sich ist gefällig und passt gut in das Russland des beginnenden 20. Jahrhunderts. Doch beschwingten Schrittes verlässt man das Theater sicherlich nicht. „Doktor Schiwago“ bleibt auch als Bühnenfassung ein schwer zu verarbeitenden Stoff für das Publikum.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">16. November 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kristian Lucas, Dorothea Maria Müller, Jeannine Michèle Wacker, Steffen Neutze, Ulrich Kratz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Olaf Strieb / Lucy Simon<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
</span></p>
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			</item>
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		<title>Musical oder Konzert? Unwichtig – aber garantiert jede Menge guter Musik und hervorragende Stimmung!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/musical-oder-konzert-unwichtig-aber-garantiert-jede-menge-guter-musik-und-hervorragende-stimmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 15:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Brose]]></category>
		<category><![CDATA[Goele de Raedt]]></category>
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		<category><![CDATA[Jeannine Michèle Wacker]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Neubauer]]></category>
		<category><![CDATA[Léon van Leuwwenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Holmgren]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Neugebauer]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
		<category><![CDATA[WWRY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neu ist das schräge Zukunftsmusical mit den Pophits von Queen inzwischen wirklich nicht mehr, aber bis nach Hamburg hatte es die Erfolgsproduktion aus dem Londoner West End bisher nicht geschafft. Das änderte sich im März 2015. Als erste Tourproduktion im neu eröffneten Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt gab es somit gleich zwei „Premieren“ zu feiern. ...</p>
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<div id="body_content">Neu ist das schräge Zukunftsmusical mit den Pophits von Queen inzwischen wirklich nicht mehr, aber bis nach Hamburg hatte es die Erfolgsproduktion aus dem Londoner West End bisher nicht geschafft. Das änderte sich im März 2015. Als erste Tourproduktion im neu eröffneten Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt gab es somit gleich zwei „Premieren“ zu feiern.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das neue Theater, erbaut in einer denkmalgeschützten Großmarkthalle, ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Von Musicals über Konzerte bis zu Varieté soll sich hier jede Unterhaltungsform wohl und willkommen fühlen. Dem industriellen Charme des Theaters nicht zu erliegen, fällt schwer. Kein prunkvolles Foyer, sondern funktionale Garderoben empfangen die Zuschauer beim Betreten des Hauses. Biegt man einmal um die Ecke, befindet man sich vis-à-vis einer weitläufigen Bar, die direkt neben dem Zuschauerraum platziert ist. An den Wänden finden sich thematisch passende Bilder von Queen und den einzelnen Bandmitgliedern. Schaut man nach oben, erblickt man schwere Träger und Eisenketten – ja, hier wurde früher hart gearbeitet.</p>
</div>
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</div>
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<div class="text-content style_External_669_839">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Bühnenportal von „We Will Rock You“ fügt sich perfekt in diese besondere Umgebung ein. Es wirkt kein bisschen deplatziert. Einzig die etwas eng gestellten Stuhlreihen und die Stolperfallen in Form von am Boden verschraubten Stuhlfüßen fallen negativ auf.</p>
<p class="Body">Doch kaum erschallen die erste Töne von Steve White und Band aus der imposanten Soundanlage, ist die Umgebung vergessen und das Publikum lässt sich von Queen’s einmaligen Kompositionen fesseln.</p>
<p class="Body">„Radio GaGa“ ist immer wieder schön. Und schon in den ersten Szenen wird deutlich, diese Tourproduktion steht der Longrun-Version in Köln in nichts nach: Die Kostüme und farbenfrohen Perücken der GaGa-Kids sind alle detailliert ausgearbeitet und keines gleicht dem anderen.</p>
<p class="Body">Das Ensemble ist in den Gesangsnummern sehr gut zu verstehen, lediglich in den Dialogen hört man mehrfach das heutzutage eigentlich vollkommen unnötige sehr akzentuierte Deutsch.</p>
<p class="Body">Die Hauptdarsteller überzeugen durch die Bank:</p>
<p class="Body">Christopher Brose hat eine eindrucksvolle Stimme, mit der er alle Höhen und Tiefen von Galileos Rock-Songs und Balladen spielend meistert.</p>
<p class="Body">Jeannine Michèle Wacker gibt eine schön anstrengende Scaramouche. Sie hat eine bestechende Mimik, ihr mitreißendes Lächeln und ihre strahlenden Augen machen sie sehr sympathisch. Stimmlich wird sie der Rolle voll und ganz gerecht, auch wenn das „Quaken“ WWRY-Neulingen und Queen-Fans manchmal in den Ohren schmerzt.</p>
<p class="Body">Das Duo Infernale – Killer Queen und Kashoggi (gespielt von Goele de Raedt und Jörg Neubauer) – sind bösartig und machthungrig, aber irgendwie doch zu nett im Vergleich zu Brigitte Oelke und Martin Berger, die diese Rollen seinerzeit in Köln kreiert haben. Doch auch de Raedt und Neubauer bestechen durch ein gutes Zusammenspiel und geben den Queen-Klassikern ein ganz besondere Note.</p>
<p class="Body">Brit und Ozzy, die beiden Anführer der Bohemians, überzeugen ebenfalls auf ganzer Linie: Britney Spears, genannt Brit, erinnert mehr als nur flüchtig an Thor. Doch Markus Neugebauer zeigt nicht nur optisch seine Stärken, sondern macht auch stimmlich viel Spaß. Linda Holmgren gibt Brits Partnerin Ozzy und ihre Stimmgewalt ist herausragend: Queen mit soviel Soul in der Stimme hört man auch nicht alle Tage.</p>
<p class="Body">Nicht zu vergessen Bap. Leon van Leuwwenberg spielt diese Rolle schon sehr viele Jahre. Doch von Abspulen oder 08/15 keine Spur. Er lässt sich mit vollem Einsatz von Kashoggis Schergen fangen, hat sichtlich Spaß an der Motorradfahrt mit Galileo und Scaramouche und gibt einen sehr sympathischen wissenden Wirt der „Seven Seas of Rhye“ Bar.</p>
<p class="Body">Dass sich WWRY immer weiter entwickelt, merkt man nicht nur an Planet iPad, der ursprünglich Planet eBay war, sondern auch an den Namen der Bohemians, zu denen jetzt auch Amy Winehouse, Shakira und Jan Delay gehören.</p>
<p class="Body">Auch die omnipräsente Helene Fischer hielt Einzug in die Show, als sich die Protagonisten „atemlos durch die Nacht“ kämpfen.</p>
<p class="Body">Wenn es einen Punkt gibt, den man kritisieren kann und muss, ist es die Tontechnik: Die Bässe sind kaum hör- und spürbar, allzu oft haben die Sänger gegen die volle Wucht der E-Gitarren keine Chance und der ein oder andere Tempo- und Einsatzfehler kommt noch hinzu.</p>
<p class="Body">Und dennoch kann man jedem diese Show nur wärmstens ans Herz legen: WWRY bietet starke, eigenwillige Charaktere, hat eine schlüssige, wenn auch vollkommen hanebüchene Handlung, doch letztlich geht es eh nur darum, das Vermächtnis von Queen zu feiern. Kein Song beschreibt dies schöner als „Kein wahrer Held lebt lang“ (No-One but You (Only the Good Die Young)), bei dem im Hintergrund die Gesichter verstorbener Sänger gezeigt werden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>8. April 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Christopher Brose, Jeannine Michèle Wacker, Goele de Raedt, Jörg Neubauer, Markus Neugebauer, Linda Holmgren, Leon van Leuwwenberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Queen / Ben Elton, Annette Kipenhan<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Nilz Böhme / Susanne Brill<br />
</span></div>
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