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	<title>James Edward Lyons-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>James Edward Lyons-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Das sehr gute Bühnenbild stellt die Darsteller fast in den Schatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 17:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Geipel]]></category>
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		<category><![CDATA[Hessisches Staatstheater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kleine Studio im Staatstheater Wiesbaden ist perfekt für das Drei-Personen-Stück von James Edward Lyons (Buch) und Paul Graham Brown (Musik). Die Geschichte des mysteriösen King Kong, der von dem karriere- und geldfixierten Carl Denham an den Broadway geholt wird, um dort nach einer Show mit anschließender Massenpanik elendig zu sterben, kennt sicherlich jeder. Lyons ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/das-sehr-gute-buehnenbild-stellt-die-darsteller-fast-in-den-schatten/">Das sehr gute Bühnenbild stellt die Darsteller fast in den Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine Studio im Staatstheater Wiesbaden ist perfekt für das Drei-Personen-Stück von James Edward Lyons (Buch) und Paul Graham Brown (Musik). Die Geschichte des mysteriösen King Kong, der von dem karriere- und geldfixierten Carl Denham an den Broadway geholt wird, um dort nach einer Show mit anschließender Massenpanik elendig zu sterben, kennt sicherlich jeder.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2537 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__13_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__13_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__13_-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__13_-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__13_.jpg 1618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lyons hat die Handlung so zusammengedampft, dass sie sich prima für kleine Bühnen eignet. Das Junge Staatstheater Wiesbaden nimmt solche Stoffe immer dankbar an und Iris Limbarth hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie genau weiß, wie sie ihre semiprofessionellen Darsteller in mehr oder weniger bekannten Stücken in Szene setzt.</p>
<p>In den Hauptrollen sind in der gut besuchten Vorstellung Tim Speckhardt (Carl Denham), Felicitas Geipel (Ann Darrow) und Benjamin Geipel (Jack Driscoll) zu sehen. Dass von den Dreien Speckhardt das beste Gesamtpaket zur Verfügung hat, zeigt er auch an diesem Abend nachdrücklich. Er singt sich fast fehlerfrei durch Browns leichtfüßige Melodien und überzeugt als schmieriger, nur den Erfolg im Blick habender Broadwayproduzent.</p>
<p>Felicitas und Benjamin Geipel zeigen da schon deutlich mehr Schwächen… Während man Felicitas Geipel die Naivität und Leichtigkeit der jungen Schauspielerin Ann Darrow nicht so recht abnehmen will, gibt Benjamin Geipel einen überzeugenden Seebären, für den es als Einzelgänger sehr überraschend ist, nicht nur eine Frau an Bord zu haben, sondern sich auch noch in diese zu verlieben. Gesanglich werden beide jedoch von Speckhardt abgehängt, dafür hört man bei beiden zu oft zu viele schiefe Töne.</p>
<p>Schiefe Töne kommen aber auch von Frank Bangert, der am Klavier und der Melodica den Abend instrumental (mit Ausnahme des zweimaligen Einsatzes einer Bongotrommlerin) allein bestreitet. Während er Browns Kompositionen am Klavier noch schön wiedergibt, klingen diese auf der Melodica doch oft sehr unsauber. Da hätte man sich gewünscht, dass stattdessen vielleicht doch ein Cello oder ähnliches an Bangerts Seite gewesen wäre. Dies hätte den klangvollen Stücken aus Browns Feder auch mehr Volumen verliehen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2535 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__2_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__2_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__2_-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__2_-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__2_.jpg 1618w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Highlight dieser Inszenierung ist die Arbeit von Iris Limbarth und Britta Lammers (Bühne). Hier gibt es viele pfiffige Ideen, die den Abend kurzweilig werden lassen und von den Schwächen der Darsteller ablenken. Da ist zum einen die Tür im hinteren Teil der Bühne, die treffsicher als Küchentür in einem Diner, als Schiffstür mit Bullauge und als Bühnentür (mit Affe dahinter) fungiert.</p>
<p>Auch King Kongs übergroße Hand, die von einem ganz in schwarz gekleideten Ensemblemitglied sehr unauffällig über die Bühne geschoben wird, erwartet man hier so nicht. Felicitas Geipel kann auf der Handfläche bequem Platz nehmen und sich dort sogar regelrecht hineinkuscheln. Diese Großkulisse ist dem Jungen Staatstheater exzellent gelungen.</p>
<p>Die vielen Schrank- und Truhenkoffer auf dem Schiff, welche auch als Mobiliar im Hotel, als  Versteck im Urwald und auch als Spitze des Empire State Buildings dienen, werden auch sehr gut eingesetzt. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, dass hier irgend etwas nicht stimmen würde.</p>
<p>Zur Ausstattung im weiteren Sinn gehören auch die Projektionen aus Schwarz-Weiß-Filmen, die von Gérard Naziri und Benjamin Geipel zusammengestellt und für das Stück angepasst wurden. Vor Beginn des Stücks und während der Pause werden die Zuschauer so in die richtige Zeit versetzt. Ein gelungener Schachzug.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2536 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__14_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__14_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__14_-768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__14_-1024x684.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/06/king_kong_c_christine_tritschler__14_.jpg 1617w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Limbarth überzeugt in dieser Produktion weniger dank ihrer Choreographien, für die sie diesmal ebenfalls verantwortlich zeichnet, als vielmehr wegen guter Regie-Einfälle, die das Publikum zum Lachen und Staunen bringen. Dazu zählt u. a. der „umgedrehte Limbo“, der von den Darstellern mithilfe von Masken und somit einer doppelseitigen Figur problemlos bewältigt wird. Aber auch die Flucht vor Kong über die Insel, mit dem im Hintergrund „vorbeiziehenden“ Fluss, ist sehr gelungen. Hier wurde mit weniger, sehr zielsicher eingesetzter Theatermagie genau der passende Rahmen für dieses Stück geschaffen.</p>
<p>„King Kong“ in Wiesbaden reiht sich ein in eine lange Riege von Stücken, die – je nach Spielstätte – ein größeres oder kleineres Publikum begeistern.</p>
<p>Vielleicht wäre es aber eine schöne Idee, auch mal anderen Sängerinnen die Chance auf eine Hauptrolle zu geben. Felicitas Geipel spielt so ziemlich jede weibliche Hauptrolle in Produktionen des Jungen Staatstheaters, doch nicht immer passt sie altersmäßig oder von der Stimmfarbe und -lage her zu der jeweiligen Rolle. In anderen Stücken hatten jedoch schon einige Ensemble-Kolleginnen gezeigt, dass auch sie durchaus in der „ersten Reihe“ bestehen können.</p>
<p>Man darf schon jetzt gespannt sein, welche Stücke das Junge Staatstheater Wiesbaden sich für die kommende Spielzeit aussuchen wird. Denn es sind immer schöne Überraschungen oder selten gespielte Musicals dabei, über die sich das Publikum sehr freut.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">4</span>. März 2019</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> <span class="Bold">Felicitas Geipel, Tim Speckhardt, Benjamin Geipel<br />
</span></span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Musik / Regie:</strong> Paul Graham Brown / Iris Limbarth<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Christine Tritschler<br />
</span></div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Charakterstarke Umsetzung von Delos W. Lovelace’s Roman</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/charakterstarke-umsetzung-von-delos-w-lovelaces-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 11:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Schäffer]]></category>
		<category><![CDATA[James Edward Lyons]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Brehm]]></category>
		<category><![CDATA[King Kong]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Graham Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Pangl]]></category>
		<category><![CDATA[TfN]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Müller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 50 Plätze fassende theo im Hildesheimer Theater für Niedersachsen ist ideal, um kleine neue Musicals auszuprobieren. Das Publikum ist nah dran am Geschehen und aufgrund der räumlichen Begrenzung werden Kulissen so sparsam eingesetzt, dass die Zuschauer nahezu zwangsläufig ihre Phantasie einsetzen müssen, um die Bühnenbilder in ihren Köpfen zu erschaffen. Das ist auch bei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das 50 Plätze fassende theo im Hildesheimer Theater für Niedersachsen ist ideal, um kleine neue Musicals auszuprobieren. Das Publikum ist nah dran am Geschehen und aufgrund der räumlichen Begrenzung werden Kulissen so sparsam eingesetzt, dass die Zuschauer nahezu zwangsläufig ihre Phantasie einsetzen müssen, um die Bühnenbilder in ihren Köpfen zu erschaffen.</p>
<p>Das ist auch bei Paul Graham Browns (Musik) und James Edward Lyons (Buch) „King Kong“ nicht anders. Bereits 2009 feierte das Stück seine Premiere in Berlin. Seither wurde es auf einigen Bühnen im deutschsprachigen Raum zur Aufführung gebracht. Auch das Theater für Niedersachsen sicherte sich den Stoff aus der kreativen Feder des eingespielten Teams Brown / Lyons.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-209 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-300x200.jpg" alt="04_king-kong_brehm-mu%cc%88ller-pangel_heidrich" width="300" height="200" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der erste Akt beginnt mit dem erfolglosen Regisseur Carl Denham, der vergeblich versucht, einigen Produzenten sein neues Projekt schmackhaft zu machen: Er möchte ein Schiff chartern, um in der Südsee dem sagenumwobenen King Kong nachzujagen. Er stößt jedoch auf klare Ablehnung. Der Zufall will es, dass ihm die ebenso glücklose Schauspielerin Ann Darrow in die Arme läuft, die er schlussendlich davon überzeugen kann, ihm in dieses Abenteuer zu folgen. Das Schiff, das die beiden mit ihrer geheimnisvollen Ausrüstung gen Süden bringen soll, ist der Seelenverkäufer von Kapitän Jack Driscoll.</p>
<p>Die beiden Männer bilden widerwillig eine Zweckgemeinschaft, während Ann versucht, ihr Können den Wünschen ihres Regisseurs anzupassen. Driscoll versucht, Denham von seinem Vorhaben anzubringen und erliegt währenddessen langsam aber sicher Anns Charme. Als sie schließlich auf der Südseeinsel an Land gehen, ist er sehr um Anns Sicherheit besorgt. Er ist es, der sie schließlich aus den Armen King Kongs rettet, während Denham zu allen Mitteln greift, um seinen Film noch spannender zu machen.</p>
<p>King Kong wird gegen Anns und Driscolls Protest betäubt und von den Dreien nach New York verfrachtet, wo er als Broadway-Attraktion die Kassen klingeln lassen und Denhams Ruf aufpolieren soll. Ann ist gefangen zwischen ihrer Liebe zu Driscoll, ihrer Zuneigung zu dem vermeintlichen Monster und ihrem Wunsch nach Ruhm und Anerkennung als Schauspielerin.</p>
<p>Nach King Kongs Ausbruch gipfelt das Ganze in einer martialischen Jagd auf das Biest, dessen Ermordung auch Ann und Driscoll nicht verhindern können. Währen die beiden aber noch sich haben, verliert Denham einmal mehr alles.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-208 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-300x200.jpg" alt="03_king-kong_pangel-ann-darrow-mu%cc%88ller-carl-denham-brehm-jack-driscoll_heidrich" width="300" height="200" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Stück von Lyons und Brown stellt die Charaktere und deren Beziehung zueinander in den Mittelpunkt des Geschehens. Entsprechend ausgeprägt sind auch die Dialoge im Vergleich zu den gesungenen Passagen. Musikalisch begleitet werden die drei Akteure von Kathryn Bolitho am Piano.</p>
<p>Als erfolgshungriger, machtbesessener Regisseur Denham wurde Tim Müller gecastet. Sein „neuer Stern am Broadway-Himmel“ ist Sandra Pangl. Jürgen Brehm schippert die beiden als Kapitän Driscoll über den Atlantik. Der gigantische Kong wird in dieser Inszenierung durch einen Kunstfellvorhang angedeutet.</p>
<p>Alle drei haben ihre ganz starken Momente: Müller, wenn er im Duett mit Brehm seine Liebe zu Ann entdeckt. Auch als er dem anwesenden Publikum seinen neuesten Coup „King Kong“ präsentiert, kann er überzeugen.</p>
<p>Brehm zeigt viel Gefühl, deutet stimmlich an, dass noch wesentlich mehr in ihm steckt und kann insbesondere den Beschützerinstinkt gegenüber Ann gut umsetzen. Pangl übertrifft ihre beiden Kollegen aber bei weitem: Ihre Mimik in der ersten Drehszene auf dem Boot beeindruckt mit großer Ausdrucksstärke. Ihr energisch-verzweifeltes „Jetzt bin ich mal dran“ erreicht rotz schwierigen Texts die Zuschauer. Vor allem jedoch ihr Spiel mit dem Fellvorhang, in den sie sich mal einwickelt, mal festklammert, ist sehr gelungen. Wenn sie von Kong durchgekitzelt wird, vergisst das Publikum nahezu, dass sich hinter dem Vorhang niemand versteckt, der ihn bewegt. Pangl alias Ann sagt auch den bogenschließenden Satz „Eines Tages wird jeder zu mir aufschauen!“ Ganz stark ist Pangl als sie auf dem Empire State Building das Geschehene reflektiert („Hoch auf dem Gipfel der Welt“).</p>
<p>Inszeniert wurde das Musical von Björn Schäffer, der auch die Ausstattung federführend verantwortete. Er lässt seinen Kollegen, mit denen er im TfN parallel auch auf der großen Bühne stand und steht, viel Raum zur Interpretation, was dem Stück sehr zugute kommt. Ausstattungstechnisch begnügt er sich mit drei Quadern und einigen Kisten. Wie er selbst im Interview im Programmheft sagt, lässt er den Zuschauern damit viele Möglichkeiten, das Bühnenbild individuell zu vervollständigen. Jedoch wirkt die Wahl dieser Kulissen an einigen Stellen unfreiwillig komisch: Der Balanceakt von Driscoll und Ann über die Schlucht, symbolisiert durch ein auf dem Boden liegendes Seil, sorgt doch für einige Lacher. Dafür gelingt der schnelle Wechsel von Kongs dramatischer Festsetzung hin zum Broadway-Theater ausgesprochen gut.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-210 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-300x200.jpg" alt="05_king-kong_pangel-ann-darrow_heidrich" width="300" height="200" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch wenn am Ende die akustische Untermalung von Kongs Sturz deutlich zu kurz ausfällt und der rituelle Tanz der Eingeborenen zu Beginn des zweiten Akts eher merkwürdig – obwohl tänzerisch durchaus ansprechend – wirkt, ergibt sich am Schluss ein rundes Bild.</p>
<p>Brown hat dramatische, an den leicht eindimensionalen Klang von 30er Jahre Stummfilmen erinnernde Popsongs komponiert. Die gewählten Reprisen (bspw. „Jetzt bin ich / sind wir mal dran“) funktionieren. Manches Mal hört man arge Disharmonien, die aber auch durch die anspruchsvollen Texte zu erklären sind.</p>
<p>„King Kong“ kann man sich definitiv in einer größeren Inszenierung mit einer breiteren Orchestrierung vorstellen. Mehr Darsteller braucht es nicht. Wichtig ist jedoch, dass die drei Protagonisten nicht nur gesanglich gut, sondern auch schauspielerisch exzellent sind. Denn „King Kong“ ist ein Musical der Charaktere, die allesamt sehr stark ausgeprägt sind. Diese Besonderheit will und muss bedient werden. In Hildesheim gelingt dies nicht in Gänze, aber es gibt zahlreiche Szenen, in denen großes Potential aufblitzt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> TfN &#8211; Theter für Niedersachsen, Hildesheim</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>19. Juni 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Jürgen Brehm, Sandra Pangl, Tim Müller</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Paul Graham Brown / Björn Schäffer<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Clemens Heidrich<br />
</span></div>
</div>
</div>
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			</item>
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		<title>The Man in Black – Ein musikalisches Porträt</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-man-in-black-ein-musikalisches-portraet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Corba]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegende Bauten]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[James Edward Lyons]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Cash]]></category>
		<category><![CDATA[Nils-Holger Bock]]></category>
		<category><![CDATA[The Man in Black]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind Songs wie „The Beast in me“, „Ring of fire“, „Jackson“ oder „Life’s a Railway to Heaven“, die Johnny Cash mit seinem Bassbariton und dem „Boom-Chick-Boom“-Sound seiner Gitarre unsterblich machten. James Edward Lyons stellt die wechselvollen Lebenssituationen des rebellischen Nashville-Stars in den Mittelpunkt seines Porträts: Cashs entbehrungsreiche Kindheit und Jugend auf den Baumwollfeldern von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/the-man-in-black-ein-musikalisches-portraet/">The Man in Black – Ein musikalisches Porträt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Es sind Songs wie „The Beast in me“, „Ring of fire“, „Jackson“ oder „Life’s a Railway to Heaven“, die Johnny Cash mit seinem Bassbariton und dem „Boom-Chick-Boom“-Sound seiner Gitarre unsterblich machten.</p>
<p class="Body">James Edward Lyons stellt die wechselvollen Lebenssituationen des rebellischen Nashville-Stars in den Mittelpunkt seines Porträts: Cashs entbehrungsreiche Kindheit und Jugend auf den Baumwollfeldern von Arkansas, der Unfalltod seines Bruders im Sägewerk, seine Soldatenzeit in Deutschland, seinen frühen Erfolg, seine Amphetaminsucht, die Tragik seiner Abstürze bis zum Blackout in der Carnegie-Hall, seine Comebacks und seine leidenschaftliche Liebe zu June Carter, seiner Partnerin im Leben und auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Soweit Plan und Ziel des Autoren und Regisseurs&#8230;</p>
<p class="Body">Lyons Ansatz ist eine schöne Idee und das Stück wird mit wenigen charismatischen Darstellern gut umgesetzt. Das Fehlen der weichzeichnenden rosaroten Brille zieht den Zuschauer tief in die wandlungsvolle Lebensgeschichte von Johnny Cash.</p>
<p class="Body">Leider überzeugt Cash-Darsteller Nils-Holger Bock primär im Schauspiel und an der Gitarre und weitaus weniger im Gesang. Dies wird jedoch durch die unscheinbar wirkende und doch sehr intensiv spielende Cornelia Corba wettgemacht, die als June Carter eine starke Leistung zeigt.</p>
<p class="Body">Die sechsköpfige Band intoniert die Cash-Hits mit Bravour und sorgt für die schwungvollen Momente des Abends.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Fliegende Bauten, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>25. Mai 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Nils-Holger Bock, Cornelia Corba</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Johnny Cash / James Edward Lyons<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Fliegende Bauten, Hamburg<br />
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		<title>Kleines, aber sehr feines Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kleines-aber-sehr-feines-musical/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Der Kampf des Jahrhunderts]]></category>
		<category><![CDATA[James Edward Lyons]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Starkl]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Graham Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Ricky Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Tribüne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass es Deutschland eindeutig an einer Art Off-Broadway-Szene mangelt, fällt immer dann auf, wenn kleine Musicaljuwelen ein Dasein in abgelegenen Minitheatern fristen müssen. Ein Paradebeispiel für diese unglückliche Situation war Paul Graham Browns und James Lyons „Kampf des Jahrhunderts“, in dem sie den Boxkampf zwischen Max Schmeling und Joe Louis musicalisch aufgearbeitet haben. In der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Dass es Deutschland eindeutig an einer Art Off-Broadway-Szene mangelt, fällt immer dann auf, wenn kleine Musicaljuwelen ein Dasein in abgelegenen Minitheatern fristen müssen.</p>
<p class="Body">Ein Paradebeispiel für diese unglückliche Situation war Paul Graham Browns und James Lyons „Kampf des Jahrhunderts“, in dem sie den Boxkampf zwischen Max Schmeling und Joe Louis musicalisch aufgearbeitet haben.</p>
<p class="Body">In der kleinen Berliner Tribüne, die mangels Investor zum Jahresende 2008 schließen musste, fand der Engländer ein engagiertes Team, das das Potential in seinem neuen Stück erkannte.</p>
<p class="Body">Mit wenigen Mitteln (Spinde, Bänke, Seile und Boxsack) konnte für jede Szene die richtige Umgebung kreiert werden.</p>
<p class="Body">Die musikalische Begleitung war ebenso spartanisch (Klavier und Holzbläser), aber mitnichten effektlos. Die beiden Musiker (Paul Graham Brown saß selbst am Klavier) füllten den Raum mit Klang und unterstützten die Darsteller neben und unter sich auf der Bühne perfekt.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Ensemble bestand nur aus sieben Darstellern, die jedoch handverlesen wurden und ohne Abstriche als perfekt für ihre jeweilige Rolle bezeichnet werden können. Neben Ricky Watson und Michael Starkl, die als Joe und Max im Mittelpunkt stehen, ist es vor allem Daniel Papst als Max jüdischer Agent Joe Jacobs, der die Zuschauer in seinen Bann zieht. William Ludwig überzeugt in verschiedensten Rollen, die bis zum Reichssportminister reichen.</p>
<p class="Body">Auffällig an diesem Musical ist, dass jeder Charakter seinen eigenen Musikstil bekommen hat. Extrem deutlich wird dies im Showstopper „Frei“ von Joe Jacobs (Daniel Papst). Trotz des bedrohlichen Hintergrunds reißt der typisch jiddische Klang die Zuschauer mit – was aber auch nicht zuletzt der Tony-reifen Performance von Daniel Papst zu verdanken ist. So viel elektrisierende Intensität habe ich in den letzten Jahren selten auf einen Musicalbühne gesehen!</p>
<p class="Body">Ricky Watson alias Joe Louis singt sich beeindruckend durch seine jazzig-soulig Stücke, während Michael Starkls Songs als Max Schmeling sehr viel klarer und unverschnörkelter daherkommen.</p>
<p class="Body">Die schauspielerische Leistung eines jeden Einzelnen ist sehr gut. Niemand muss (und faktisch kann sich auch keiner) auf dieser Bühne verstecken. Da zahlt sich der langwierige Casting-Prozess aus. Den Paul Graham Brown und James Lyons für ihr Gemeinschaftswerk hinter sich gebracht haben.</p>
<p class="Body">Für die gelungenen Kampfszenen wurden extra Trainingseinheiten im Wolke-Stall eingelegt, die sich ebenfalls bezahlt gemacht haben. Man geht im Sitz förmlich in Deckung, wenn der „Brown Bomber“ zum Schwinger ausholt. Äußerst glaubhaft boxen Michael Starkl (Max) und Ricky Watson (Joe) um den Weltmeistertitel.</p>
<p class="Body">Die Moral des Stücks, die pointiert als Finalsong über die Rampe gebracht wird, ist deutlich: „Hättest Du auch dazu den Mut?“ Und genau mit diesem Gefühl geht man nach der Vorstellung auch aus dem Theater.</p>
<p class="Body">Wieder einmal wird klar: Es gibt sie, die Komponisten und Autoren, die schwierige Stoffe mit viel Feingefühl und handwerklichem Geschickt umsetzen. Es muss eben doch nicht immer die 08/15-Show sein, um ein Publikum zu unterhalten.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Tribüne, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>4. Oktober 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Daniel Papst, Michael Starkl, Ricky Watson</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> <span class="Bold">Paul Graham Brown / James Edward Lyons<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Jürgen Rocholl</span></div>
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