<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Großes Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/grosses-theater/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/grosses-theater/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Feb 2017 16:01:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Großes Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/grosses-theater/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kreative Regie entstaubt den Klassiker</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kreative-regie-entstaubt-den-klassiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2007 10:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Bronisch]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Christ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1750</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diesmal also in Lübeck. Zum x-ten Mal sterben die Studenten den Barrikadentod auf einer Stadttheaterbühne, zum x-ten Mal wurde versucht, einem Klassiker des Musicals neues Leben einzuhauchen, zum x-ten Mal gab ein mehr als 40-köpfiges Ensemble alles, um die Bühne vor Energie vibrieren zu lassen. Nichts Neues also im Norden? Der gleiche langweilige Einheitsbrei wie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/kreative-regie-entstaubt-den-klassiker/">Kreative Regie entstaubt den Klassiker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Diesmal also in Lübeck. Zum x-ten Mal sterben die Studenten den Barrikadentod auf einer Stadttheaterbühne, zum x-ten Mal wurde versucht, einem Klassiker des Musicals neues Leben einzuhauchen, zum x-ten Mal gab ein mehr als 40-köpfiges Ensemble alles, um die Bühne vor Energie vibrieren zu lassen.</p>
<p class="Body">Nichts Neues also im Norden? Der gleiche langweilige Einheitsbrei wie bei allen Stadttheater-Inszenierungen zuvor? Nein, weit gefehlt! Alle kreativen Abteilungen des Lübecker Theaters machen aus ihren eher bescheidenen Möglichkeiten das Allerbeste.</p>
<p class="Body">So bilden zwei bewegliche Bühnenelemente links und rechts nicht nur den Rahmen für die großen Ensemblenummern, sondern verleihen der Bühne durch Drehen und Wenden ein immer wieder neues, zweckdienliches Gesicht: das ABC-Lokal lässt sich genauso gut vom Rest abtrennen wie das Wirtshaus der Thénardiers oder das Totenbett von Fantine.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_789">
<div class="style_2">
<p class="Body">Szenen wurden umarrangiert, ohne dass es merklich ins Gewicht fallen würde: Die Gerichtsszene beispielsweise, in der sich Jean Valjean Javert zu erkennen gibt, mutiert hier zu einem Monolog Valjeans. Andere Sequenzen wurden so phantastisch an die Bühne angepasst, dass selbst Kenner und Liebhaber der Londoner Originalproduktion ihren Hut ziehen. Dazu zählt der Selbstmord Javerts (der Darsteller geht in Richtung Hinterbühne und verschwindet dabei zusehends im Nebel, der aus dem herabgesenkten Bühnenboden aufsteigt) genauso wie die Kampfszenen auf den Barrikaden (das Publikum fühlt sich durch die auf sie anlegenden Soldaten direkt mitten im Geschehen). Auch „Dunkles Schweigen an den Tischen“ wurde durch die Masken tragenden Studenten im Hintergrund sehr viel gespenstischer und albtraumartiger als in so mancher Ensuite-Produktion.</p>
<p class="Body">Die Inszenierung von Wolf Widder ist also schon mal rundum gelungen. Aber wie so viele andere Bombast-Musicals steht und fällt auch „Les Misérables“ mit der Auswahl, Präsenz und Glaubwürdigkeit seiner Protagonisten.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1752 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/LesMis2_2007.png" alt="" width="259" height="335" />Mit Thomas Christ hat man in Lübeck auf einen Künstler gesetzt, der den Sträfling Valjean mit viel Intensität und großer Leidensfähigkeit über die Rampe bringt. Sein Stimmumfang kommt bestens mit der anspruchsvollen Partitur zurecht, nicht einmal bei „Bring ihn Heim“ ist der kleinste Wackler zu hören – im Gegenteil!.</p>
<p class="Body">Sein Counterpart Javert wird vom Lübecker Publikumsliebling Steffen Kubach gespielt. Auch wenn dieser phasenweise durch sein Kostüm eher an einen Zirkusdirektor erinnert als an den gestrengen Polizisten. Diese unfreiwillige Komik wirkt sich auf Kubachs gesangliche Leistung zum Glück in keinster Weise aus. Seine schöne warme Stimme zeugt einmal mehr von der Wandlungsfähigkeit des Sängers – von Albin über Prof. Higgins und Molina bis hin zu Inspektor Javert – das schafft nicht jeder. Leider lässt Kubach es das ein oder andere Mal an der unabdingbaren Boshaftigkeit des Valjean-besessenen Inspektors vermissen.</p>
<p class="Body">Die Studenten Marius und Enjolras werden von Tomasz Dziecielski und Kai Bronisch gespielt. Bedauerlicherweise ist Bronisch dem sympathischen Polen nicht nur körperlich, sondenr auch stimmlich haushoch überlegen, so dass Marius’ Soli zwar schön anzuhören sind, aber blass bleiben, wohingegen das kraftvolle Revolutionslied von Enjolras noch lange nachklingt.</p>
<p class="Body">Die drei Damen, Simone Tschöke, Andrea Stadel und Katharina Schutza als Fantine, Cosette und Eponine lassen sich von ihren Kollegen an die Wand spielen. Tschöke Sticht weder in Spiel noch Gesang sonderlich aus der Mende der Statisterie und des großen Chors hervor. Eponines Showstopper ist hier nicht „Nur für mich“, sondern ihre sehr ergreifende Sterbeszene. Aber im Gegensatz zu Cosette taucht Eponine als eigenständiger Charakter auf, während Stadel ganz in ihrer Mäuschenrolle aufgeht und nahezu unsichtbar ist. Zudem fällt sie durch ihre sehr klassische Stimmfärbung eher negativ auf als positiv. Musical ist eben nicht Oper.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die Thénardiers. Für jeden Darsteller sind die durchgeknallten Wirtsleute eine willkommene Abwechslung, da sie viel Raum für Improvisation bieten. Während Simone Mende optisch und akustisch fast noch zu lieb für die Schreckschraube Mme Thénardier ist, nutzt Manfred Ohnoutka das Potential der Rolle und macht sich die Bühne zu Eigen. Selbst wenn das Publikum nicht so mitgeht, wie in anderen Inszenierungen, ist ihm der Spaß in jeder Sekunde anzumerken.</p>
<p class="Body">Szenische Kniffe wie die Barrikade, die nach der Schlacht von den Überlebenden Frauen abgetragen wird oder die toten Studenten, die in der Masse der Trauernden zu verschwinden scheinen, wenn diese über die Bühne prozessieren, runden diese Inszenierung ab.</p>
<p class="Body">„Les Misérables“ in Lübeck ist eine kreative und frische Inszenierung der Boublil/Schönberg-Erfolgs und definitiv eine Reise in die Niederegger-Stadt wert!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kai Bronisch, Thomas Christ, Steffen Kubach</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> <span class="Bold">A. Boublil / C.-M. Schönberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lübeck<br />
</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/kreative-regie-entstaubt-den-klassiker/">Kreative Regie entstaubt den Klassiker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aurora und ihre Männer in Lübeck</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/aurora-und-ihre-maenner-in-luebeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 10:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss der Spinnenfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Tilmann von Blomberg]]></category>
		<category><![CDATA[Vasiliki Roussi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1746</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Spielzeit stand die Premiere von John Kanders und Fred Ebbs beklemmendem Musical über die Phantasien des Häftlings Molina auf dem Programm des Lübecker Theaters. Schon in den zurückliegenden Jahren waren die Musiktheater-Inszenierungen des norddeutschen Hauses immer eine Reise wert – sei es nun „La Cage aux Folles“ oder „My Fair Lady“. Im Vergleich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/aurora-und-ihre-maenner-in-luebeck/">Aurora und ihre Männer in Lübeck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">In dieser Spielzeit stand die Premiere von John Kanders und Fred Ebbs beklemmendem Musical über die Phantasien des Häftlings Molina auf dem Programm des Lübecker Theaters. Schon in den zurückliegenden Jahren waren die Musiktheater-Inszenierungen des norddeutschen Hauses immer eine Reise wert – sei es nun „La Cage aux Folles“ oder „My Fair Lady“. Im Vergleich zu diesen beiden farbenfrohen Stücken, die mit bekannten Songs und einer im Grunde fröhlichen Handlung aufwarten konnten, ist das Gefängnismusical allein schon von der Umgebung her eher düster.</p>
<p class="Body">Anhand der Romanvorlage von <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Puig" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Puig">Manuel Puigs</a></span> wird die Geschichte des Sträflings Molina erzählt. Der homosexuelle Molina bekommt mit Valentin einen neuen Zellenkameraden in seinem südamerikanischen Gefängnis. Molina sitzt wegen Unzucht mit Minderjährigen ein und Valentin muss sich verantworten, weil er marxistischer Revolutionär ist. Zunächst mögen sich die beiden eher unsympathisch, aber mit der Zeit entwickelt sich eine Freundschaft und Molina verliebt sich in den raubeinigen Valentin.</p>
</div>
<div id="body_layer">
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_587">
<div class="style_2">
<p class="Body"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1748 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Spinnenfrau2_2007.png" alt="" width="260" height="335" />Um sich den Gefängnisalltag zu erleichtern, flieht Molina in einer Traumwelt aus Hollywood-Filmen der 30er und 40ern. Vor allem die Diva Aurora stellt er sich in verschiedensten Gestalten vor, von denen die prägendste die Spinnenfrau ist. Valentin lässt sich von dieser Phantasiewelt anstecken.</p>
<p class="Body">Der gutgläubige Molina wird von den Gefängnisaufsehern mit einem Besuch bei seiner Mutter geködert, wenn er Valentins Verbündete verrät. Er täuscht Kooperation vor, verrät seinen Zellenkameraden jedoch nicht und wird wieder verhaftet. Vor den Augen Valentins wird Molina von der Gefängnisdirektorin erschossen. Valentin bricht schreiend zusammen.</p>
<p class="Body">Schon in den letzten Lübecker Musicals waren es die Kulissen, die dem Stück einen besonderen Touch gegeben haben. Das ist auch beim „Kuss der Spinnenfrau nicht anders. Die Gefängniszelle ist permanent vorn rechts auf der Bühne zu sehen. Nach hinten abgeschirmt durch eine variable Wand. Die Traumwelten von Molina entwickeln sich in einer raumschiffähnlichen, bühnenfüllenden Konstruktion, die mal zum Gefängnishof wird, mal zu einem schwarz-weißen Spinnennetz, mal zum Picknick-Platz oder zum Restaurant seines langjährigen Geliebten Gabriel. Eine beeindruckende Szene ist die verlockende Spinnenfrau im Zentrum eines überdimensionalen Auges, in dem die Spinnennetze durch ein schwarz-weißes Muster angedeutet sind. Großartig!</p>
<p class="Body">Dass das Geschehen immer unter Aufsicht der Gefängnisleitung vor sich geht, spürt auch das Publikum, denn die Gefängnisdirektorin sitzt die meiste Zeit in einer der Logen und wirft ihre Anweisungen sehr effektvoll vor dort auf die Bühne.</p>
<p class="Body">So beklemmend die Handlung als solche ist, so erfrischend die Ideen von Pascale Chevroton (Regie und Choreographie) wie sie Auroras Männer inszeniert. Die acht Tänzer lockern die ein oder andere Szene auf, ohne jedoch komplett in den Vordergrund zu treten. So bleibt der Eindruck einer Traumwelt erhalten. Auch der eingesetzte Herrenchor des Theaters Lübeck trägt dazu bei, dieses Stück in seiner Beklemmung zu stärken. Wenn sich die Großkulisse in der Mitte öffnet und zwischen unterer und oberer Hälfte singende Köpfe zum Vorschein kommen, läuft einem schon ein Schauer über den Rücken. Nach dem Tod Molinas, der in dem beeindrucken Finale integriert ist, bleibt es erst einmal still im Publikum. Das Gesehene braucht einige Sekunden um zu sacken. Doch dann bricht sich die Begeisterung bahn und die Darsteller bekommen den verdienten Beifall.</p>
<p class="Body">In der besuchten Vorstellung spielte Tilmann von Blomberg den träumenden Molina. Er war genauso überzeugend wie Thomas Christ als Valentin. Mit beiden litt man während ihrer Vergiftungen oder Misshandlungen durch das Gefängnispersonal mit. Mit beiden freute man sich, die Freundschaft aufkeimen zu sehen. Vasiliki Roussi als Aurora und Spinnenfrau gefiel durch ihre grazile Art. Ihre Stimme wollte jedoch nicht so recht passen. Andrea Jolly gibt eine einschüchterne Gefängnisdirektorin und lässt es nicht an Bösartigkeit und Kaltherzigkeit vermissen.</p>
<p class="Body">Somit ist auch die diesjährige Musicalproduktion des Lübecker Theaters gelungen und die Reise nach Lübeck lohnt sich auch in dieser Spielzeit.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>Dezember 2006</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Tilmann von Blomberg, Thomas Christ, Vasiliki Roussi</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Buch<span class="Bold"> / Musik:</span></strong> <span class="Bold">John Kander / Fred Ebb<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lübeck</span></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/aurora-und-ihre-maenner-in-luebeck/">Aurora und ihre Männer in Lübeck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>15 Pinkel-Pausen von Lübeck nach St. Tropez</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/15-pinkel-pausen-von-luebeck-nach-st-tropez/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2004 15:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Theater]]></category>
		<category><![CDATA[La Cage aux Folles]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Luxem]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1596</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte von Albert (alias Albin alias Zaza), seinem Partner Georges und dessen Sohn Jean-Michel, der sich in die Tochter eines stockkonservativen Moralisten verliebt, ist spätestens seit der entstaubten Hollywood-Verfilmung „The Birdcage“ (mit Nathan Lane als Albert und Robin Williams als George) einem breiten Publikum bekannt. Doch die Bühnenfassung von Harvey Fierstein und Jerry Herman ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/15-pinkel-pausen-von-luebeck-nach-st-tropez/">15 Pinkel-Pausen von Lübeck nach St. Tropez</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_2">
<p class="Body">Die Geschichte von Albert (alias Albin alias Zaza), seinem Partner Georges und dessen Sohn Jean-Michel, der sich in die Tochter eines stockkonservativen Moralisten verliebt, ist spätestens seit der entstaubten Hollywood-Verfilmung „The Birdcage“ (mit Nathan Lane als Albert und Robin Williams als George) einem breiten Publikum bekannt. Doch die Bühnenfassung von Harvey Fierstein und Jerry Herman kennen viel zu wenige.</p>
<p class="Body">Nicht erst seit der gelungenen „My Fair Lady“-Inszenierung der vergangenen Spielzeit wissen die Gäste des Theater Lübeck, dass sie von den dortigen Musiktheater-Produktionen &#8211; sowohl vom Ensemble als auch von Regisseur Thomas Mittmann &#8211; eine hohe Qualität erwarten dürfen. Und so verwundert es nicht wirklich, dass die Gratwanderung zwischen Travestie-Komödie und den doch ernsteren Untertönen im Leben eines homosexuellen (Eltern-)Paares ausgezeichnet gemeistert wird.</p>
<p class="Body">Georges leitet einen berühmten Travestie-Club in St. Tropez, in dem sein Partner Albert als Zaza mit allem divenhaften Charme der Star jeder Show ist. Steffen Kubach gibt einen wunderbar überempfindlichen Albert und auch wenn seine maskuline Statur dies nicht wirklich vermuten lässt, gibt er in Pumps und Kleidern eine richtig gute Figur ab.</p>
<p class="Body">Doch optisch stehlen die 10 ‚Cagelles’, allen voran Martin Hirner als Mercedes, jedem anderen auf der Bühne die Schau: Ihre schier endlos langen Beine stecken in High-Heels und die Sicherheit, mit der sich die zehn Tänzer über die Bühne bewegen, versetzt so manche Dame im Publikum in Erstaunen. Ihre Szenen zeigen die gut durchdachte Choreographie von Pascale Chevroton bis ins kleinste Detail.</p>
<p class="Body">Rainer Luxem hat seine liebe Müh als Conferencier Georges die Allüren „seines“ Stars zu ertragen. Zudem hat er in Steffen Kubach einen Partner, der ihm gesanglich haushoch überlegen ist. Doch durch sein sympathisches Spiel zwischen Verzweiflung, tiefer Liebe zu Albin und fürsorgendem Vater für Jean-Michel macht er dieses kleine Manko absolut wieder wett.</p>
<p class="Body">Der ehemalige &#8222;Starlight Express&#8220;-Darsteller Laurent N’Diaye hat seine Rollschuhe an den Nagel gehängt und stöckelt stattdessen in halsbrecherisch hohen Lackpumps und Supermini über die Bühne. Er gibt immer wieder lautstark zu verstehen, dass er viel lieber die Zofe Claudine wäre als der Diener Jacob, doch trotz seines durchdringenden Jaulens bleibt sein verrücktes Lachen im Ohr, dass immer wieder ansteckend auf das Publikum wirkt – nicht zuletzt sicherlich auch deshalb, weil vor allem mit seiner Rolle zahllose Klischees über Homosexuelle bedient werden.</p>
<p class="Body">Jean-Michael-Darsteller Alexander Gronen ist fast ein wenig zu jungenhaft, obgleich er seinen Part als liebestrunkener Sohn eines gleichgeschlechtlichen Paares, der wegen seiner konservativen Schwiegereltern in arge Bedrängnis kommt, sehr überzeugend spielt.</p>
<p class="Body">Von den verbleibenden Protagonisten bleibt lediglich Katharina Schutza im Gedächtnis, die dem Moralminister Dindon als Jacqueline hilft, sein Gesicht vor der Presse zu wahren.</p>
<p class="Body">Die Ausstattung von Wolfgang Buchner schafft den Spagat zwischen biederem Bürgertumsschick der Dindons und aufreizend-lasziven Flitterkostümen der Cagelles im wahrsten Sinne des Wortes glänzend. Auch die Szenenbilder (Bühne/Backstage-Bereich des Clubs und Wohnzimmer von Georges und Albert) bestechen durch ‚kleine’ Details wie rosa beleuchtete (männliche) Rückansichten oder sich drehende Spiegelsäulen. Mit dieser Ausstattungsleistung steht das Theater Lübeck größeren Häusern in nichts nach.</p>
<p class="Body">„La Cage aux Folles“ ist erneut eine rundum gelungene Musical-Produktion. Dazu tragen auch die von Steffen Kubach mit viel Gefühl intonierten Songs wie „Ich bin was ich bin“ in vollem Umfang bei. Das Stück ist genau das richtige für Freunde des Extravaganten – mehr als zweieinhalb Stunden Spaß, ohne dabei billig zu wirken.</p>
<p class="Body">Ein Wort noch zur Ouvertüre: Die auf der Leinwand präsentierte Reise von Lübeck an die Côte d’Azur überbrückt das etwas unruhige Auftakt-Arrangement von Jerry Herman und ihre Originalität schürt die Spannung auf das, was da noch kommen mag.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>24. September 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Steffen Kubach, Rainer Luxem</span></p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/15-pinkel-pausen-von-luebeck-nach-st-tropez/">15 Pinkel-Pausen von Lübeck nach St. Tropez</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine spritzige Inszenierung des Musical-Klassikers</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-spritzige-inszenierung-des-musical-klassikers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2003 16:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2003]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Pfeifer]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[My Fair Lady]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Busert]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Luxem]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das kuschelige Stadttheater in Lübeck hatte im September 2003 zur Premiere von Loewe’s und Lerner’s »My Fair Lady« geladen. Da der Stoff auch Nicht-Theatergängern durch den Musicalfilm (1964) mit Audrey Hepburn und Rex Harrison hinlänglich bekannt ist, sind die Produzenten und Regisseure immer wieder aufs Neue gefordert, die romantische Musicalkomödie so zu inszenieren, dass sie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-spritzige-inszenierung-des-musical-klassikers/">Eine spritzige Inszenierung des Musical-Klassikers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1041">
<div class="style_3">
<p class="Body">Das kuschelige Stadttheater in Lübeck hatte im September 2003 zur Premiere von Loewe’s und Lerner’s »My Fair Lady« geladen. Da der Stoff auch Nicht-Theatergängern durch den Musicalfilm (1964) mit Audrey Hepburn und Rex Harrison hinlänglich bekannt ist, sind die Produzenten und Regisseure immer wieder aufs Neue gefordert, die romantische Musicalkomödie so zu inszenieren, dass sie Musicalfans und Neulinge gleichermaßen anspricht.</p>
<p class="Body">In diesem Fall wurde die Handlung von Thomas Mittmann in das heutige London versetzt. Eliza Doolittle (Annette Pfeifer) verkauft als Stadtstreicherin Rosen an U-Bahn-Fahrgäste. Deren multilinguale Gespräche werden eigens mit deutschen Obertiteln versehen, damit auch jeder im Publikum versteht, worüber sich Polen, Inder und Japaner unterhalten, wenn sie Tube fahren. Eine wirklich charmante Anleihe an große Theaterhäuser.</p>
<p class="Body">Die Geschichte nimmt ihren Lauf und ein sehr welt- und wortgewandter, süffisant-sarkastischer Steffen Kubach stellt sich als Prof. Henry Higgins der Herausforderung aus der Straßengöre Eliza eine Lady zu machen, die auf einem Diplomatenball inmitten der feinen Londoner Gesellschaft bestehen kann. Steffen Kubach legt Henry Higgins sehr viel zynischer und boshafter an als Rex Harrison in der Filmvorlage. Doch er betont die Schwächen des alternden einsamen Sprachlehrforscherssehr genau und weckt an den richtigen stellen Mitgefühl für den emotional groben und ignoranten Klotz, den er der Außenwelt sonst präsentiert.</p>
<p class="Body">Annette Pfeifer orientiert sich mit ihrer Interpretation des Blumenmädchens sehr stark an Audrey Hepburn, die dieser Figur ihren unvergleichlichen Stempel aufdrückte. Die junge Darstellerin hält dem zwangsläufigen Vergleich mit der Hollywood-Legende in allen Punkten stand. Von natürlich-charmant über melancholisch-verzweifelt bis hin zur formvollendeten Grande Dame der oberen Zehntausend beherrscht sie alle Stimmungen, die Eliza Doolittle im Laufe ihrer phonetischen Schulung heimsuchen. Ihr „Ich hab getanzt heut Nacht“ rührte das Premierenpublikum zu Tränen.</p>
<p class="Body">Als weitere Hauptfiguren sind Oberst Pickering (Rainer Luxem) und Freddy Eynsford-Hill (Patrick Busert) zu nennen, die ihre Rollen perfekt ausfüllen: Rainer Luxem mimt als Oberst dem väterlichen Freund und Beschützer von Eliza, wenn Prof. Higgins mal wieder allzu sehr  auf dem jungen Mädchen herumhackt. Die Sympathie, die er seinem Schützling entgegenbringt ist in jeder Szene deutlich zu spüren. Patrick Busert spielt die Rolle des schwer verliebten Freddy sehr überzeugend und zieht unter zu Hilfenahme einiger Tanzeinlagen sämtliche Register. Auch wenn er das Herz von Eliza Doolittle nicht gewinnen kann, so ist ihm doch die Zuneigung der einen oder anderen Zuschauerin sicher.</p>
<p class="Body">Bedauerlich ist, dass die sich entwickelnde Liebe zwischen Eliza Doolittle und Prof. Higgins in dieser Inszenierung zu schwach ausgearbeitet wurde. So erscheint es tatsächlich überraschend, dass das ehemalige Blumenmädchen zu dem unangepassten Brummbär zurückkehrt, obwohl er sie mehrfach wie ein Möbelstück behandelt hat und seine Gefühle ihr gegenüber immer sehr überzeugend unterdrückt hat.</p>
<p class="Body">Das 15-köpfige Ensemble unterstützt die Protagonisten durch solide gesangliche und tänzerische Einlagen. Die modernen, abwechslungsreichen Kostüme tragen maßgeblich dazu bei, das fast 50-jährige Meisterwerk des Musiktheaters in die Gegenwart zu rücken. Lediglich bei der Szene in Ascot, der ersten Bewährungsprobe von Eliza Doolittle, hätte die besondere Stellung der englischen Oberschicht durch verschiedenartige Kostüme und vor allem Hüte der Damen noch mehr betont werden müssen. Durch die identischen Kostüme des Ensembles verliert diese Szene sehr an Gewicht.</p>
<p class="Body">Die Kulissen von Wolfgang Buchner stehen denen großer Musicaltheater in nichts nach. Die Bühne des Lübecker Stadttheaters unterliegt effektvollen Wandlungen durch die in kürzester Zeit aus einem überaus ansprechend ausgestatteten Wohnzimmer von Prof. Higgins die Londoner Tube wird. Die Straße vor Higgins Haus, wo Freddy in einem Zelt auf seine angebetete Eliza wartet, wird binnen Sekunden zum Beauty- und Wellness-Zimmer von Mrs. Higgins.</p>
<p class="Body">Eine Besonderheit dieser Produktion ist, dass es – wie ansonsten nur bei großen Opern üblich – eine Souffleuse gibt, die auch das ein oder andere Mal zum Einsatz kam. Aber auch diese witzige Einlage nimmt niemand übel, wenn das Gesamtbild stimmt. Und das stimmt in Lübeck in allen Bereichen!</p>
<p class="Body">Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Ludwig Pflanz spielte das anspruchsvolle Stück so tadellos, dass der ganze Saal mitschwang und man geneigt war zu glauben, es handele sich um ein Playback von CD.</p>
<p class="Body">Die nicht enden wollende Begeisterung des Premierenpublikums gibt denjenigen Recht, die den kleineren Stadttheatern eine ebenso hohe (wenn nicht sogar höhere) Qualität bescheinigen wie großen Musicaltheatern. Sowohl künstlerisch als auch technisch braucht sich diese Produktion hinter niemandem zu verstecken! Die Tatsache, dass die meisten Darsteller am Theater Lübeck in dieser Spielzeit parallel zu »My Fair Lady« noch weitere Rollen in Opern oder Theaterstücken übernehmen, zeugt einmal mehr von deren Vielseitigkeit und dem hohen Anspruch der Lübecker Theatermacher an ihre Künstler.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2003</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Patrick Busert, Steffen Kubach, Rainer Luxem, Annette Pfeifer</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Texte / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Jay Lener / Alan Loewe<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lübeck<br />
</span></p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-spritzige-inszenierung-des-musical-klassikers/">Eine spritzige Inszenierung des Musical-Klassikers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
