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	<title>Gerd Achilles-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Gerd Achilles-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Klassisches Drama für die Musicalbühne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 12:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Marchetti]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wem Alexandre Dumas&#8216; Klassiker der Weltliteratur nich geläufig ist, für den gibt es hier eine sehr kurze Zusammenfassung des Geschehens: <em>Edmond Dantès wird Opfer einer infamen Intrige, gerade in dem Moment, in dem sein berufliches und privates Glück perfekt scheint. Soeben zum Kapitän befördert, feiert er die Verlobung mit der schönen Mercédès – und im nächsten Moment verliert er nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine große Liebe an einen Widersacher. </em><br />
<em>Viele Jahre sitzt Dantès im Gefängnis, während sich seine Feinde an Reichtum und gesellschaftlicher Anerkennung erfreuen. Ein Mitgefangener verrät ihm den Weg zu einem Schatz auf der Mittelmeerinsel Monte Christo, den Dantès nach dessen erfolgreicher Hebung zu einer ausgeklügelten Rache nutzt: Als geheimnisvoller „Graf von Monte Christo“ kehrt er zurück…</em> (Quelle: <a href="https://www.theater-lueneburg.de/stuecke/der-graf-von-monte-christo/">Theater Lüneburg</a>)</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3425 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn und Jack Murphy haben den dramatischen Stoff für die Weltpremiere in St. Gallen 2009 geschrieben. Wildhorn hat bekanntermaßen ein Händchen für düstere Themen, bei denen der Zuschauer tief in die Seelen der Protagonisten blickt. Und so beginnt auch dieses Stück mit einem sehr pathetischen Opening (der Verlobung von Edmond und Mercédès), bei dem zwei Dinge direkt deutlich werden: Thomas Borchert und Navina Heyne sind auch auf der Bühne ein Traumpaar, aber Walzer tanzen können die Paare auf der Bühne allesamt nicht.</p>
<p>Navina Heyne hat eine wunderschöne Stimmfarbe, sanft und tief, eher untypisch für das Musicalfach, aber perfekt für diese Rolle! Thomas Borchert war schon 2009 ein wenig zu alt für den zu Beginn des Stücks erst 19-jährigen Edmond, dennoch gelingt es ihm, dessen Naivität und Gutgläubigkeit glaubwürdig darzustellen.</p>
<p>&#8222;Niemals allein&#8220; ist &#8222;ein typischer&#8220; Wildhorn. Man fühlt sich sehr an &#8222;Jekyll &amp; Hyde&#8220; erinnert als sich das Paar voneinander verabschieden muss, da Edmond aufgrund einer Intrige neidvoller Adliger gefangengenommen wird. Fast wirkt es so als wäre Mercédès gestorben, denn sie wird auf der Bühne mit Rosen bedeckt, doch da sie wenig später wieder singt, ist dies wohl nur ein inszenatorisch missglückter Einfall.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3423 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1.jpg 683w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p>Im Gefängnis, in dem Edmond 14 lange Jahre verbringen muss, trifft er auf Abbé Faria, den Sascha Littig mit einer gewissen Cleverness und Unbedarftheit spielt. Edmond lernt viel von Faria &#8211; vor allem im Gefängnis zu überleben und sich nicht seiner Todessehnsucht hinzugeben. Kurz bevor Faria selbst stirbt, weiht er Edmond noch in das Geheimnis des Schatzes von Monte Christo ein. Das Duett (&#8222;Könige&#8220;) ist sehr schön und unterstreicht die Bedeutsamkeit der Beziehung von Edmond und Faria.</p>
<p>Luisa Vampa, die Piratin, die Edmond nach Monte Christo bringt, ist von Cornelia Brunn (Bühnen- und Kostümbild) vortreffelich eingekleidet worden. Leider will die Choreographie (Olaf Schmidt) so gar nicht zu grobschlächtiegn Priaten passen. Sie hüpfen eher etwas albern zu &#8222;Piraten &#8211; Wahrheit oder Wagnis&#8220; herum. Fragen wirft auch auf, warum Wolfgang Berthold (Regie) Edmond in der Schatzhöhle Geldscheine hochwerfen lässt. Die gab es damals nun ganz sicher noch nicht&#8230;</p>
<p>Wir erfahren, dass Mercédès in der Zwischenzeit nicht nur Edmonds Erzfeind Mondego geheiratet hat, sondern beide auch einen gemeinsamen Sohn haben. Einmal mehr stellt Heyne ihr gesangliches Können bei &#8222;Wie mich die Welt umarmt&#8220; unter Beweis. Für Edmond, der unerkannt auf Rache sinnt, ist diese Erkenntnis die Hölle auf Erden, was Thomas Borchert in der gleichnamigen Szene eindringlich zum Ausdruck und zu Gehör bringt.</p>
<p>In Rom begegnet er Albert de Morcerf, dem Sohn von Mercédès und Mondego, der es dank militärischer Verdienste inzwischen zum Graf von Morcerf gebracht hat. Edmond hat zunächst keine Ahnung, wer der Junge ist, nutzt aber seine Verbindung zur Piratin Vampa, die Albert entführt hat, und kann ihn aus ihren Händen befreien. Als Graf von Monte Christo wird daraufhin von den dankbaren Eltern nach Paris eingeladen, wo er mit seiner luxuriösen Lebensführung und seinem exotischen, orientalisch gefärbten Geschmack Aufsehen in der adligen Gesellschaft. Auf einem Ball erkennt Mercédès ihn wieder, doch er versucht, sich rauszureden und blendet alle anderen erfolgreich. &#8222;Diese Augen/Der Mann ist tot&#8220; ist ein hervorragender Beleg dafür, wie sehr Borchert und Heyne harmonieren.</p>
<p>Seine Feinde hat er sich inzwischen zu Freunden gemacht. So hat er sie jederzeit unter Kontrolle und kann seinen Racheplan weiter verfolgen. In der Szene und dem Song &#8222;Die Falle/Zuviel ist nie genug&#8220; gipfelt dann die falsche Freundschaft von Edmond, Danglars, Villefort und Mondego. Insbesondere Letzterer muss mächtig einstecken als Edmond der feinen Gesellschaft verrät, dass Mondego nur durch den Verrat seines Befehlshabers an den Feind zu zweifelhafte, Ruhm, gelang. Albert (gespielt von Anton Frederik von Mansberg) fordert vom Grafen Genugtuung für seinen Vater, was jedoch seine Mutter Mercédès zu verhindern sucht. Sie hat die wahre Identität des Grafen erkannt und appelliert an sein Gewissen, das Leben des Jungen zu verschonen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3422 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dantès hat Mercédès immer noch nicht verziehen, dass sie Mondego geheiratet hat, und weigert sich mit den Worten: &#8222;Mitleid ist etwas für Schwache.&#8220; Mercédès denkt über ihr vergeudetes Leben nach und macht sich Vorwürfe, weil sie nicht auf Edmond gewartet hat und träumt immer noch davon wieder mit ihm zusammen sein &#8211; Gefühle, die Heyne während &#8222;All die Zeit&#8220; berührend intoniert.</p>
<p>Das Duell findet statt, doch Albert trifft den Grafen nicht. Als sich dieser anschickt, den jungen Widersacher zu töten, taucht dessen Freundin Valentine (Pia Naegeli) auf und gesteht ihm ihre Liebe (&#8222;Schöner Schein&#8220;). Berührt von soviel Ehrlichkeit und Leidenschaft lässt Edmond von seinem Vorhaben ab. Er erinnert sich als frühere Tage. &#8222;Der Mann, der ich einst war&#8220; ist sicherlich einer der Showstopper und Thomas Borchert perfekt auf den Leib geschrieben.</p>
<p>Kurz danach kommt es zum klärenden Gespräch zwischen Mercédès und Edmond, welches jedoch durch Mondego gestört wird, der auf Rache sinnt. Doch er verliert den Kampf gegen seinen Erzfeind (&#8222;Hölle auf Erden&#8220;). Edmond wird von seinen Schuldgefühlen übermann, doch Mercédès gelingt es, ihm klarzumachen, dass Mondego seiner eigenen Besessenheit und Rachsucht zum Opfer gefallen ist. Mercédès Liebe und Mitgefühl öffnen Edmond den Weg in eine Zukunft. Eine Zukunft an der Seite der Frau, die er noch immer über alles liebt. Mit &#8222;Niemals allein&#8220; endet Alexandre Dumas spannende Geschichte vom Graf von Monte Christo.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3424 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn ist es gelungen, die verschiedenen emotionalen Spielarten ganz vorzüglich zu vertonen. Natürlich bleibt er sich selbst treu und so hat das Stück musikalisch einen hohen Wiedererkennnungswert. Die Besetzung der Hauptrollen ist perfekt: Thomas Borchert atmet die Rolle des von Gefühlen jeglicher Couleur getriebenen Grafen und ist gesanglich und schauspielerisch über jeden Zweifel erhaben. Navina Heyne überrascht durch ihr für ein Musical untypische, doch außerordentlich warme und gefühlvolle Stimme. Auch ihr gelingt es, die emotionale Achterbahnfahrt des Lebens von Mercédès authentisch nachzuzeichnen. Gerd Achilles kommt die Rolle des hasserfüllten, von Neid getriebenen Bösewichts Mondego zu, die er mit berückender Energie ausfüllt. Fast könnte man meinen, die Feindschaft der Männer sei echt.</p>
<p>&#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; ist viel Stoff in relativ kurzer Zeit, noch dazu ist die Handlung vor vielen hundert Jahren angesiedelt. Doch es gelingt Wolfgang Berthold das Stück kurzweilig und mit genau dem richtigen Fokus auf die Protagonisten und deren Handlungsmotive umzusetzen. Wie schön, dass sich ein Stadttheater statt eines Standard-Musicals auch einmal solch ein anspruchsvolles Stück ausgesucht hat. Gern mehr davon!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">11</span><span class="Bold">. November 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Thomas Borchert, Navina Heyne, Sascha Littig, Gerd Achilles, Steffen Neutze , Oliver Hennes, Franziska Ringe, Andrea Marchetti, Anton Frederik von Mansberg, Pia Naegeli, Eric Keller, Falk Steingräber</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Wolfgang Berthold / Frank Wildhorn</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Andreas Tamme</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=RvqyCVR9A84" title="DER GRAF VON MONTE CHRISTO | Großes Haus" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
</div>
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			</item>
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		<title>Gute Laune und Lebensfreude, wohin man schaut</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gute-laune-und-lebensfreude-wohin-man-schaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 22:37:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Weidenhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Debbie Reynolds]]></category>
		<category><![CDATA[Donald O’Connor]]></category>
		<category><![CDATA[Gene Kelly]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Achilles]]></category>
		<category><![CDATA[Kristian Lucas]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Merle Hoch]]></category>
		<category><![CDATA[Nacio Herb Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Singin' in the Rain]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Neutze]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Kratz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon das Lesen des Musicaltitels zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Unweigerlich spitzt man die Lippen und beginnt die weltbekannte Melodie aus dem Film von 1952 zu pfeifen. Auf dem herbstlich-feuchten Weg ins Theater ist man geneigt, sogar fröhlich in Pfützen zu springen, so warm und wohlig ist das Gefühl, das dieser Song auslöst. Der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon das Lesen des Musicaltitels zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Unweigerlich spitzt man die Lippen und beginnt die weltbekannte Melodie aus dem Film von 1952 zu pfeifen. Auf dem herbstlich-feuchten Weg ins Theater ist man geneigt, sogar fröhlich in Pfützen zu springen, so warm und wohlig ist das Gefühl, das dieser Song auslöst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2740 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der Film mit Gene Kelly, Donald O’Connor und Debbie Reynolds in den Hauptrollen zählt nicht nur für das American Film Institute als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Du_sollst_mein_Gl%C3%BCcksstern_sein#Das_Titellied">bester Musicalfilm aller Zeiten</a>. Es gibt also reichlich Vorschusslorbeeren für diesen Stoff.</p>
<p>In den 1980er Jahren wurde das Stück dann von Betty Comden und Adolph Green für die Musicalbühne adaptiert. Die Musik stammt von Nacio Herb Brown.</p>
<p>1983 war Premiere in London, 2012 gab es im West End ein großes Revival und seither entdecken immer Stadttheater diesen beschwingten Stoff für sich.</p>
<p>In Lüneburg wird die alternative deutsche Fassung von Roman Hinze gezeigt, die aber (glücklicherweise) viele Songs im Original von Arthur Freed belässt.</p>
<p>Barbara Bloch hat die Bühne sehr passend mit diversen Großkulissen in Form von Filmrollen oder Filmklappen ausgestattet. Diese werden als Hintergrund oder Projektionsfläche genutzt, aber auch durchaus immer mal wieder in die Choreographien (Olaf Schmidt) eingebunden. Auch große Glitzersterne, die den Prunk der aufkommenden Tonfilmindustrie vortrefflich unterstreichen, wurden an der Bühnendecke platziert. Mindestens ebenso treffsicher ist das Kostümbild von Susanne Ellinghaus: Elegante schwarze Fräcke, Lackschuhe und weiße Schals bei den Herren, mit Federn besetzte, schillernde Kleider mit farblich abgestimmten Accessoires wie Taschen und Schuhen bei den Damen – hier fehlt es an nichts.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2735 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Highlight ist natürlich auch hier der Regen, der sich am Ende des ersten Akts literweise über die Bühne ergießt und so Don Lockwood zu einem verliebten Tänzchen in den Pfützen animiert. Für ein Stadttheater ein wirklich beeindruckendes Szenenbild.</p>
<p>Ulrich Stöcker (musikalische Leitung) spielt mit den Lüneburger Symphonikern schon bei der Ouvertüre fulminant auf und lässt im Laufe des Abends keinen Deut nach. Die Zuschauer werden sofort von den liebevollen, warmen Klängen umarmt.</p>
<p>Auch die Tontechnik, die in den letzten Jahren im Theater Lüneburg häufig zu wünschen übrigließ, reiht sich ein in den gelungenen Rahmen.</p>
<p>Die Choreographien, die von vier Tanzpaaren sehr ansprechend (wenn auch nicht immer synchron) umgesetzt werden, sind ebenfalls schön anzusehen. Federfächer und Stepptanz – beides gehört unumstößlich dazu, wenn man an Gene Kelly denkt, der ja die Filmvorlage mit inszeniert hat. Zwar verfügen die Hauptdarsteller allesamt nicht über ein sehr ausgeprägtes Tanztalent, doch sie haben Spaß und das wirkt ansteckend.</p>
<p>Olaf Schmidt, der auch für die Regie verantwortlich zeichnet, schickt das Publikum mit den Schwarz-weiß-Videos aus den 1920er Jahren, die sehr gekonnt mit Ausschnitten der Musical-Hauptdarsteller verwoben sind, direkt auf eine Zeitreise in die Stummfilmära. Produzenten, Regisseure und Schauspieler sehen sich mit den populärer werdenden Tonfilmen ganz neuen Herausforderungen gegenüber. Ganz nebenbei müssen noch zahlreiche Affären und Intrigen möglichst pressewirksam verkauft werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2739 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-1-734x1024-287x400.jpg" alt="" width="287" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-1-734x1024-287x400.jpg 287w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-1-734x1024.jpg 734w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" />Dora Bailey (gespielt von Kirsten Patt) ist das Bindeglied zwischen Bühnengeschehen und Zuschauern. Ihre Reportagen sind es, die immer wieder einen Wechsel des Blickwinkels ermöglichen. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Stummfilm-Traumpaar Don Lockwood und Lina Lamont. Während Lina in ihrer tumben Art jedoch alles glaubt, was die Presse über das Paar schreibt, und daher von ihrer baldigen Verlobung ausgeht, steht für Don fest, dass es sich bei ihrer „Beziehung“ um reines Schauspiel für die Reporter handelt. Privat ist er weit davon entfernt, sich in Lina zu verlieben.</p>
<p>Doch Don war nicht immer ein gefeierter Star und so lernt das Publikum direkt am Anfang auch Cosmo kennen, seinen Weggefährten, mit dem er seit Kindheitstagen dem Künstler- und Schauspielertraum nachjagte. Auch in Hollywood ist Cosmo an Dons Seite – wenn auch nur als Pianist.</p>
<p>Die schöne heile Stummfilmwelt bekommt einen herben Knacks als sich Don in die Sängerin und Nachwuchsschauspielerin Kathy verliebt. Lina wird ihm immer egaler und er versucht, jede freie Minute mit Kathy zu verbringen. Als Studioboss R. F. Simpson beschließt, ab sofort auch Tonfilme zu drehen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, winkt Kathys große Chance. Denn Lina Lamont mag vielleicht hübsch anzusehen sein, aber ihre quäkend-schrille Stimme ist nicht zu ertragen, ganz zu schweigen von ihrem Gesang. Cosmo hat die Idee, die Filme mit Lina zu drehen und die Tonspur hinterher von Kathy neu aufnehmen zu lassen.</p>
<p>Dies scheint auch ganz hervorragend zu funktionieren, bis Lina dahinterkommt. Sie ist nicht bereit, ihren Ruhm mit Kathy zu teilen – gleiches gilt für Don. In ihrer verblendeten Selbstliebe ist Lina fest davon überzeugt, dass die Zuschauer sie auch weiterhin vergöttern werden. Sie erpresst Don und Kathy damit, die Scharade auffliegen zu lassen und so Kathys Hollywood-Karriere im Keim zu ersticken. Don, Kathy und auch R. F. sehen keine Chance sich Lina entgegenzustellen.</p>
<p>Auf der Eröffnungs-Pressekonferenz des neuesten Films („Der tanzende Kavalier“) wird Lina vom begeisterten Publikum aufgefordert, ein Stück aus dem Film zu singen. Es ist einmal mehr Cosmo, der den rettenden Einfall hat und Kathy hinter dem Vorhang singen lässt, während Lina nur die Lippen dazu bewegt. Don zieht heimlich den Vorhang auf, Cosmo greift ebenfalls zum Mikro und Lina wird zum Gespött der versammelten Presse.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2737 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Für die Hauptrollen hat sich das Theater Lüneburg wieder drei Gäste eingeladen: Gerd Achilles ist als Don Lockwood zu erleben, Merle Hoch ist die selbstbewusste und talentierte Kathy Seldon und Kristian Lucas gibt Dons cleveren besten Freund Cosmo.</p>
<p>Den meisten Applaus erntet jedoch Beate Weidenhammer, deren Interpretation der nervtötenden, quietschenden Lina Lamont ihresgleichen sucht. Ihr Solo „Was läuft hier schief?“ ist schreiend komisch. Dass man absichtlich so schief singen kann, ist – in diesem Fall – unglaublich gut.</p>
<p>Kathy Seldon ist nicht minder selbstbewusst, doch kennt sie ihre Grenzen und ist von sich bei weitem nicht so überzeugt wie Lina. Merle Hoch verleiht der jungen Sängerin viel Weichheit und Raffinesse. Sie ist sehr sympathisch und man kann verstehen, warum sich Don in dieses Mädchen verguckt. Hochs klare Stimme kommt insbesondere bei „You are my Lucky Star“ und „Would you?“ sehr schön zur Geltung.</p>
<p>Gerd Achilles gelingt die Gratwanderung vom übertrieben spielenden Stummfilmstar zum normalen schwer verliebten Mann ganz hervorragend. Mit seinem Tenor verleiht er „Singin‘ in the Rain“ oder „Fit as a Fiddle“ viel Schwung. Seine Energie schwappt zusammen mit dem Pfützenwasser über die Rampe und die Zuschauer bekommen nicht genug.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2742 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484-400x189.jpg" alt="" width="400" height="189" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484-400x189.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484-768x363.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die zweite Reihe scheint Cosmos Schicksal zu sein. Doch durch spitzbübische Ideen und viel Wortwitz gelingt es ihm, sich immer wieder bemerkbar zu machen. Kristian Lucas scheint sich in dieser Rolle sehr wohl zu fühlen. Er ist absolut überzeugend! Vor allem Szenen wie Dons Vokaltraining („Moses Supposes“ – herausragend: Marcus Billen als Sprecherzieher) und den Szenen, in denen er mit Achilles und Hoch gemeinsam auf der Bühne steht („Got to dance“, „Good morning“) ist seine Spielfreude greifbar. Doch auch sein Solo „Make &#8218;Em Laugh“ bereitet viel Freude.</p>
<p>Ulrich Kratz darf als R. F. Simpson ganz in der Rolle der „grauen Eminenz“ aufgehen. Sein Bariton dröhnt klangvoll durch den Saal – ihm widerspricht man nur sehr zögerlich. Doch auch die durch Linas Erpressung ausgelöste Hilflosigkeit nimmt man ihm ab. Ebenfalls aus dem Haus-Ensemble ist Steffen Neutze, der als gestresster Regisseur Roscoe Dexter viele Lacher auf sich vereint.</p>
<p>„Singin in the Rain“ bringt sehr viel gute Laune mit. Wenn es noch dazu, wie in Lüneburg, so leichtfüßig und unterhaltsam inszeniert wird, dass Zuschauer und Darsteller gleichermaßen Freude daran haben, gibt es nichts hinzuzufügen. Beim Finale mitsummende Zuschauer und auch ein Jahr nach der Premiere nicht enden wollender Applaus sprechen für sich.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">21. November 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Gerd Achilles, Merle Hoch, Kristian Lucas, Beate Weidenhammer, Ulrich Kratz, Steffen Neutze</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Olaf Schmidt / Nacio Herb Brown<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme</span></p>
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		<title>Leider etwas zahnloses Vampirmusical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/leider-etwas-zahnloses-vampirmusical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 16:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Dracula]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Wildhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Franka Kraneis]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Achilles]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Kristian Lucas]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Broadway-Komponist Frank Wildhorn bürgt für herausragende musikalische Qualität (u. a. „Jekyll &#38; Hyde“) und auch das Theater im beschaulichen Lüneburg hat schon einige exzellente Musiktheater-Produktionen auf die Bühne gebracht („Chess“, „Aida“, etc.). Mit der Musicalfassung von Don Blacks und Christopher Hamptons „Dracula“ scheint man hier jedoch überfordert: Es mangelt an Personenregie; auch ein sehr guter ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Broadway-Komponist Frank Wildhorn bürgt für herausragende musikalische Qualität (u. a. „Jekyll &amp; Hyde“) und auch das Theater im beschaulichen Lüneburg hat schon einige exzellente Musiktheater-Produktionen auf die Bühne gebracht („Chess“, „Aida“, etc.).</p>
<p class="Body">Mit der Musicalfassung von Don Blacks und Christopher Hamptons „Dracula“ scheint man hier jedoch überfordert: Es mangelt an Personenregie; auch ein sehr guter Hauptdarsteller und das beherzt aufspielende Orchester unter der Leitung von Urs-Michael Theus kann die Scharten, die sich durch Friedrich von Mansbergs Inszenierung hindurchziehen, nicht auswetzen.</p>
<p class="Body">Aber der Reihe nach: Der ins heutige London transferierten Geschichte liegt Bram Stokers Briefroman „Dracula“ zugrunde. Dracula lebt in einem Hotel &#8211; von Otto-Normal-Bürgern unerkannt und gleichzeitig von zahlreichen Jüngern angebetet &#8211; um nah bei seiner Mina zu sein. Doch diese liebt und heiratet den Anwalt Jonathan Harker.</p>
<p class="Body">Minas Freundin Lucy, die sich vor potentiellen Heiratskandidaten kaum retten kann, findet ihren Traummann im schüchternen Arthur. Doch sie ist eine nur allzu leichte Beute für Dracula, der sie ohne Zögern zu seiner Gespielin macht. Hier tritt nun Draculas Erzfeind Abraham van Helsing auf den Plan, der die Massen gegen den Vampir aufhetzt, um seine eigene Besessenheit zu befriedigen &#8211; hat der Vampir doch vor einigen Jahren dessen Ehefrau getötet.</p>
<p class="Body">Am Ende bleibt Dracula mit gebrochenem Herzen zurück und seine Peiniger haben gelernt, dass in diesem Wesen nicht nur ein blutrünstiges Biest steckt.</p>
<p class="Body">Ein wenig ratlos verlässt man das Theater, denn die Inszenierung wirkt zusammengestrichen und macht es schwer, eine  zusammenhängende Handlung auszumachen. Dies liegt zu einem großen Anteil daran, dass nach nahezu jeder Szene der Vorhang fällt und das Orchester die eingeblendete Orts- und Zeitangabe brillant überbrückt. Der Sinn dieser Unterbrechungen erschließt sich nicht, denn die Geschichte ist nicht sonderlich komplex.</p>
<p class="Body">Einzelne Szenen sind jedoch durchaus gelungen. Dies liegt vorrangig an Wildhorns Kompositionen, die es den Darstellern ermöglichen, die mangelnde Personenregie durch gesangliche Expressionen auszugleichen. So wird der schräge Barkeeper und Dracula-Bewunderer Renfield (MacKenzie Gallinger) dem Klischee eines Wahnsinnigen gerecht und zieht die Blicke auf sich, weil man wissen möchte, was er als nächstes anstellt&#8230; Auch Annabelle Mierzwa zeigt Spielfreude als Lucy, besonders wenn sie die Schmeicheleien ihrer drei Galane genießt oder sich Dracula hingibt. Dass sie dabei nicht jeden Ton trifft, mag man ihr nachsehen. Karl Schneider ist ein van Helsing, der optisch zwar an Dieter Bohlen erinnert, aber über eine gute energetische Ausstrahlung verfügt und der sich auch im Gesangsensemble von seinen Kollegen abhebt.</p>
<p class="Body">Die Leading Lady, Mina, wird von Franka Kraneis gegeben. Ihr glockenklarer Sopran will nicht so recht zu Wildhorns Melodien passen und so bleibt eigentlich nur ein Duett zwischen Mina und Dracula in Erinnerung („Die Verführung“), in dem sich die Stimmen der beiden Hauptdarsteller ideal ergänzen.</p>
<p class="Body">Eigentlich geht man bei „Dracula“ immer von einem Dreigespann aus Dracula, Mina und Jonathan aus, doch in diesem Stück verkauft sich Kristian Lucas als Jonathan Harker eindeutig unter Wert. Nicht nur, dass er sowohl optisch als stimmlich Dracula-Darsteller Gerd Achilles sehr ähnelt und man ihn daher nicht als eigenständigen Charakter wahrnimmt, man hört ihn auch kaum, obgleich er im 2. Akt schöne Soli hat.</p>
<p class="Body">Die Rolle des „Meisters“ und Vampirgrafen übernimmt Gerd Achilles, der auch schon in der Lüneburger „Chess“-Inszenierung beeindruckte. Er ist der einzige, der seinem Charakter die notwendige Tiefe verleiht. Sein Dracula ist nicht das eindimensionale, blutdürstende Monster, sondern zeigt Gefühle und Zweifel. Seine schlanke, in schwarze Kostüme gewandete Gestalt, gibt ihm ein stattliches Aussehen, der seine Bühnenpräsenz in nichts nachsteht. Auch gesanglich vermag Achilles zu überzeugen: Von energisch über sanft, mal betörend, mal fordernd, dann wieder verletzt oder liebend, zeigt er eine beachtliche Spannbreite stimmlicher Spielarten.</p>
<p class="Body">Auf diesem Niveau hätte man sich gern mehr gewünscht. Doch leider wurde der Fokus offenbar ausschließlich auf die Titelfigur gelegt und alle anderen Rollen nur minimal ausgearbeitet. Neben der verwirrenden Inszenierung an sich, ist es die mangelhafte Personenregie, die bei diesen Besuch in Lüneburg haften bleibt. Hinzu kommt noch die ungenügende Tontechnik, die verhindert, dass man dem Gesang der Darsteller im Zuschauerraum folgen kann, müssen sie sich doch mit viel Kraft gegen das &#8211; zugegebenermaßen schwungvolle Orchester durchsetzen, was zumeist gründlich misslingt.</p>
<p class="Body">Für die nächste Musicalpremiere wünschen wir uns, dass mehr Augenmerk auf die Figuren gelegt wird. Denn Musical bedeutet nicht nur vorzügliche, raumgreifende Melodien und Gesang, sondern auch beeindruckende schauspielerische Leistungen und eine stimmige, nachvollziehbare Handlung.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>29. November 2012<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Gerd Achilles, Franka Kraneis, Kristian Lucas, Karl Schneider<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Frank Wildhorn / Friedrich von Mansberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  t &amp; w, Andreas Tamme<br />
</span></p>
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		<title>Chess oder Mamma Mia?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/chess-oder-mamma-mia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Benny Andersson]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Ulvaeus]]></category>
		<category><![CDATA[Chess]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Sikora]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Achilles]]></category>
		<category><![CDATA[Henrik Wager]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Kochheim]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwas befremdlich war sie schon – die Premiere von „Chess“ im Theater Lüneburg. Da erklang neben den erwarteten Showstoppern wie „One Night in Bangkok“ oder „I Know Him So Well“ doch tatsächlich „Lay all your love on me“ und das Finale bildet „The Winner takes it all“. Als Kenner der Musicalszene drängt sich die Frage ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Etwas befremdlich war sie schon – die Premiere von „Chess“ im Theater Lüneburg. Da erklang neben den erwarteten Showstoppern wie „One Night in Bangkok“ oder „I Know Him So Well“ doch tatsächlich „Lay all your love on me“ und das Finale bildet „The Winner takes it all“. Als Kenner der Musicalszene drängt sich die Frage auf, warum hier Songs aus zwei Shows miteinander vermischt werden? Hat man Angst, „Chess“ allein würde nicht zünden? Braucht man die allseits bekannten und beliebten ABBA-Hits, um dem Publikum vor Augen zu führen, dass „Chess“ aus der Feder von Benny Andersson und Björn Ulvaeus – den beiden Bs von ABBA – stammt?</p>
<p class="Body">Weder die Unterschätzung von „Chess“ als Stück noch des Intellekts des Publikums sind gerechtfertigt. Wie die Essener Inszenierung von „Chess“ schon beweist, hat das Schachweltmeisterschafts-Musical vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und mit den amourösen Verwicklungen der Hauptakteure genug Potential, um sein Publikum blendend zu unterhalten.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1041">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch fangen wir am Anfang an: Der Vorhang hebt sich und man erblickt… eine komplett weiße Bühne! Erinnerungen an die letztjährige Inszenierung von „Jekyll &amp; Hyde“ werden wach. Auch hier spielte die Handlung vor einem komplett weißen Hintergrund. Bühnenbildnerin Barbara Bloch zeigt hier leider wenig Einfallsreichtum zumal, optische Veränderungen im Laufe der Handlung lediglich durch die amerikanische oder sowjetische Flagge erzeugt werden. Selbst die Hussen über den Stühlen sind weiß.</p>
<p class="Body">Doch ein intensives Stück wie „Chess“ vermag durchaus vor einem so tristen Hintergrund zu zünden. Leider misslingt dies in Lüneburg gründlich. Dies liegt daran, dass das Orchester auf der Hinterbühne versteckt wird und die Tontechniker es leider nicht vermögen, den symphonisch-poppigen Klang in den Zuschauersaal zu transportieren. Zuweilen klingt es so, als ob die Musiker gegen eine dicke Wattewand anspielen müssten.</p>
<p class="Body">Der sonst vorhandene Orchestergraben wird durch ein Hubelement gefüllt, in dem sich das Hotelzimmer von Frederick Trumper verbirgt. Diese zusätzliche Spielebene tut dem Stück sehr gut und sorgt für Abwechslung im alles überstrahlenden Weiß, da das Zimmer in 1970er Jahre typischen Brauntönen gehalten wurde. Doch leider dauen die Auf- und Abfahrten des Zimmers sehr lange und störten so den Handlungsfluss mehrfach.</p>
<p class="Body">Da also weder die Kulissen noch die Musik das Publikum begeistern konnten, liegt die Bürde alleinig auf den Schultern der Darsteller. Henrik Wager übernimmt die ihm schon bekannte Rolle des amerikanischen Schachspielers Frederick Trumper. Er spielt wunderbar impulsiv und feuert die Schachfiguren über die ganze Bühne. Man spürt seinen Unmut über die Entwicklungen – sowohl auf dem Schachbrett als auch im privaten Bereich – mehr als deutlich. Gesanglich leidet er unter der miserablen Aussteuerung, denn gerade bei seinen Soli „Pity the Child“ und „One Night in Bangkok“ versteht man ihn kaum. Dieses Problem hat auch Elisabeth Sikora, die als Florence zwischen den beiden Opponenten Freddie und Anatoly hin- und hergerissen ist. Mit „Nobody’s Side“ kann sie zwar zeigen, dass sie dem Stück gesanglich durchaus gewachsen ist, aber leider überträgt sich die Intensität nicht aufs Publikum. Schauspielerisch wirkt sie manchmal etwas überfordert mit der Emotionalität ihrer Figur, aber alles in allem gibt Sikora eine sehr menschliche Florence.</p>
<p class="Body">Den russischen Schachweltmeister Anatoly Sergievsky spielt Gerd Achilles, der in Erscheinung, Stimme und Bewegung immer wieder an Marius aus „Les Misérables“ erinnert: Seine Stimme ist zwar wunderbar klar und deutlich (auch wenn „“Where I want to be“ noch eine Nummer zu groß für ihn war), aber sie ist zu glatt, um die vielfältigen Gefühle auszudrücken, mit denen Anatoly im Laufe der Geschichte konfrontiert wird. Seine durchaus stattliche Erscheinung wirkt durch die steifen Bewegungen sehr unsicher und unsouverän, was nicht so recht zu dem reifenden Schachspieler passen will.</p>
<p class="Body">Bleiben noch Alvin Le-Bass als Arbiter, Harry Korn als Molokov und Anne Hoth als Anatolys Frau Svetlana. Um es vorweg zu nehmen: Harry Korn ist von allen Darstellern auf der Bühne der Überzeugendste: Er spielt den russischen Agenten und Beschützer von Anatoly wunderbar kalt und berechnend. Stimmlich lässt er keine Sekunde nach und gewinnt den Kampf mit der schlechten Tontechnik. Le-Bass verkauft sich als Arbiter unter Wert. Er wirkt trotz seiner Funktion als Schiedsrichter wenig souverän und die wenigen Songs, in denen er zu hören ist, fallen kaum auf. Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb er am Schluss als Lead-Sänger „The Winner takes it all“ anstimmt? Doch leider fällt seine Soul-Stimme in der vorgetragenen Fassung des ABBA-Hits nicht weiter ins Gewicht.</p>
<p class="Body">Anne Hoth hat als Svetlana eine der undankbarsten Rollen. Die gehörnte Ehefrau hat in der Originalfassung einige wundervolle Balladen, die ihre Verletztheit nachdrücklich unterstreichen. Doch in Lüneburg wird eine davon gestrichen und durch „Lay all your love on me“ ersetzt. Aus inszenatorischer Sicht ein Fehlgriff. Dass Svetlana betrunken und wie irr kichernd in einer Bar endet, setzt die verwirrende Reihe der Personenregie fort.</p>
<p class="Body">Philipp Kochheim, der im letzten Jahr mit seiner sehr modernen Fassung von „Jekyll &amp; Hyde“ für Gesprächsstoff sorgte, kann seiner Inszenierung keinen roten Faden und keine eindeutige Handschrift geben. Gerade bei einem so komplexen Stück wie „Chess“ ist dieser inszenatorische Rahmen jedoch unerlässlich, da sich das Publikum sonst in den vielfältigen Nebenhandlungen verliert. Auch oder gerade weil „Chess“ in Lüneburg mit knapp zwei Stunden sehr stark gekürzt wurde, ist der Regisseur noch stärker in der Pflicht, seinem Publikum die Handlung nachvollziehbar zu machen. Leider gelingt dies Kochheim nicht.</p>
<p class="Body">Warum ABBA-Stücke hinzugefügt und vorhandene Songs gestrichen wurden, erschließt sich auch mit einigem Nachdenken nicht. Und besser macht diese Vermischung die Inszenierung leider auch nicht. Berücksichtigt man nun noch die teilweise mehr als holprigen deutschen Texte (sowohl Dialoge als auch Songs werden großteils auf Deutsch vorgetragen), bleibt mehr als nur ein fader Beigeschmack. Von wem diese Texte stammen ist nicht in Erfahrung zu bringen. Weder im Programmheft noch auf der Website des Theaters stehen hierzu nähere Informationen…</p>
<p class="Body">Dennoch ist das Premierenpublikum begeistert und zollt den Künstlern mit stehenden Ovationen Respekt für ihre Leistung.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&amp;subservice=2&amp;details=3196" href="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&amp;subservice=2&amp;details=3196">musicalzentrale.d<em>e</em></a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>5. Dezember 2009<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Gerd Achilles, Elisabeth Sikora, Henrik Wager<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Benny Andersson &amp; Björn Ulvaeus / Philipp Kochheim</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lüneburg<br />
</span></p>
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