<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fynn Duer-Koch-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/fynn-duer-koch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/fynn-duer-koch/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Jun 2021 13:54:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Fynn Duer-Koch-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/fynn-duer-koch/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Generationen-Musical mit viel Charme und Wortwitz</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/generationen-musical-mit-viel-charme-und-wortwitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 15:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Doerk]]></category>
		<category><![CDATA[Diana Böge]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Fynn Duer-Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hubertus Borck]]></category>
		<category><![CDATA[Kiry Hehlemann]]></category>
		<category><![CDATA[Milad Soltany]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Taucher]]></category>
		<category><![CDATA[Zweimal um die Welt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2900</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das First Stage Theater in Hamburg läutet das neue Jahr mit einer Uraufführung ein. „Zweimal um die Welt – oder wohin will Oma?“ stammt aus der Feder von Hubertus Borck, der von 1995 bis 2007 mit Alexandra Doerk das Comedy-Duo „Bo Doerek“ bildete. Nach der Trennung schrieb er u. a. Drehbücher für deutsche Seifenopern („GZSZ“, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/generationen-musical-mit-viel-charme-und-wortwitz/">Generationen-Musical mit viel Charme und Wortwitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das First Stage Theater in Hamburg läutet das neue Jahr mit einer Uraufführung ein. „Zweimal um die Welt – oder wohin will Oma?“ stammt aus der Feder von Hubertus Borck, der von 1995 bis 2007 mit Alexandra Doerk das Comedy-Duo „Bo Doerek“ bildete. Nach der Trennung schrieb er u. a. Drehbücher für deutsche Seifenopern („GZSZ“, „Rote Rosen“) und das Solo-Programm „Itzehoe – Paris“ für Diana Böge, das auch im Schmidts Theater aufgeführt wurde.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-2902 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma5-e1591370619763-400x288.jpg" alt="" width="400" height="288" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma5-e1591370619763-400x288.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma5-e1591370619763-768x553.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma5-e1591370619763.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Mit beiden Damen gibt es bei „Zweimal um die Welt“, das Borck auch inszeniert, ein Wiedersehen. Diana Böge spielt die Hauptrolle, Oma Martha, während Alexandra Doerk u.a. als Marthas Tochter Ulrike zu erleben ist. Ulrikes Tochter, die aufstrebende Bloggerin Conny, wird von Helen Hefti gegeben. Milad Soltany spielt den Pfleger Djadi, mit dem Oma Martha durchbrennt, und Kira Hehlemann ist Klappergabi, die vielen Jungs den Kopf verdreht. Als herrlich schräge Leiterin des Seniorenheims, Roswitha, ist Fynn Duer-Koch zu erleben. Deliah Stuker, Till Jochheim, Melanie Kastaun und Tim Taucher (u. a. Steward) komplettieren das Premierenensemble.</p>
<p>Das Stück beginnt im Seniorenheim, genauer gesagt bei der Gedenkfeier für Frau Carstensen. Marlies Carstensen war Martha Kramers beste Freundin und letzter Halt. Ansonsten kann sie nämlich mit den Bewohnern im Seniorenheim so gar nichts anfangen und ihre stets gestresste Tochter Ulrike vermag ihr auch kein besseres Gefühl zu geben.</p>
<p>Ulrike hat als Redaktionsleiterin der Frauenzeitschrift Cosma mit sinkender Auflage und aufstrebenden jungen Kolleginnen zu kämpfen. Ganz nebenbei ist sie noch Dauersingle, was ihr viel Spott und Mitleid von ihrem Umfeld einbringt. Dann ist da noch Tochter Conny, die ihre Zukunft im Blogging sieht, was ihrer Mutter so gar nicht passen will.</p>
<p>Als die resolute Heimleiterin Roswitha dann noch den jungen Syrer Djadi als neuen Pfleger einstellt, platzt nicht nur Ulrike der Kragen, auch Martha nimmt im wahrsten Sinn Reißaus, packt eine Tasche, schnappt sich die Urne mit Marlies und flieht mit dem Leichenwagen. Wohin? Das weiß sie selbst nicht so genau – Hauptsache weg. Ab da wird’s turbulent…</p>
<p>Schon in der ersten Gesangsnummer („Einmal um die Welt“) zeigt sich die Kreativität, mit der diese Inszenierung auf die Bühne gebracht wurde: Die rüstigen Rentner schwimmen zunächst am Tisch sitzend, um dann wenige Sekunden später steppend und mit Ficus-Zweigen als Straßenfederfächer-Ersatz über die Bühne zu wirbeln.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2905 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma2-e1591370651201-400x284.jpg" alt="" width="400" height="284" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma2-e1591370651201-400x284.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma2-e1591370651201-768x545.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma2-e1591370651201.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Choreographien stammen von Michael Schüler und überzeugen im Verlaufe der Show insbesondere bei den abwechslungsreichen “Arm-Choreographien“. Man muss nicht tanzen können, um mit einfallsreichen Bewegungsabfolgen zu überzeugen!</p>
<p>In Ulrikes Redaktionssitzung geht es eigentlich nur um eines&#8230; Jede der Redakteurinnen hat ihre Probleme mit Männern. Dem wird mit einem Medley Rechnung getragen: Die eine „will ‚nen Cowboy als Mann“, eine andere hat „Lampenfieber“, die nächste träumt von „Monte Carlo“. Der Wiedererkennungswert der Schlager-Hits für die Zuschauer ist sehr hoch.</p>
<p>Der Besuch von Ulrike und Conny bei Oma Martha artet mal wieder in Streit aus: Conny erzählt Oma, dass sie Influencerin werden möchte, woraufhin Oma verständnislos fragt: „Wieso das denn? Da werden wir hier alle Ende Oktober immer gegen geimpft!“</p>
<p>Von diesen und ähnlich lustigen Sprüchen hat Borck zahlreiche in das Buch eingebaut.</p>
<p>Dazu gehört auch der klare Internetbezug von „Am Tag als Konny Kramer starb“, das von Conny melodramatisch ausgelebt wird als ihre Mutter es wagt, ihr das Handy wegzunehmen.</p>
<p>Ulrike hält mit ihren Vorbehalten gegenüber Djadi als neuem Pfleger nicht hinter dem Berg. Hier integriert Borck auf plakative Weise zeitgenössisches Geschehen in die Handlung. Vorbehalte haben viele, wirklich interessiert sich aber niemand für die Menschen, die zu uns kommen. Wie soll da jemals Verständnis und Vertrauen entstehen?</p>
<p>Doch Djadi ist der einzige, der Marthas Flucht bemerkt und ihr fortan nicht mehr von der Seite weicht. Sie landen in Baldhausen, einem Dorf im Osten des Landes, das alle gängigen Klischees erfüllt, für die der Osten gerade herhalten muss: keine Infrastruktur, keine Perspektive, viele Neonazis und eine Bürgermeisterin namens Ellen Weigel, deren Zwillingsschwester Alice die Vorsitzende der AfD ist.</p>
<p>Dass die drei Skinheads Heinos „Schwarz-braun ist die Haselnuss“ versingen und verstampfen, ist durchaus provokant und grenzwertig. Irgendwie mag man das nicht so richtig amüsant finden, auch wenn Borck mit der „Glatzenorgel“ (man klopfe mit einem leeren Rohr auf die Köpfe der Skinheads, um eine entsprechende Tonfolge zu erzeugen) und dem „Gedankenstolperpfad“, den eine plötzlich komplett ausrastende Martha bei den Jungs identifiziert, versucht dagegen zu steuern. Martha vertreibt die Neonazis erfolgreich und verbringt die Nacht zwangsweise unter freiem Himmel. Das imaginäre Zwiegespräch mit ihrer aktuell mit allem unzufriedenen Tochter Ulrike ist sehr schön.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-2904 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma3-e1591370681731-400x287.jpg" alt="" width="400" height="287" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma3-e1591370681731-400x287.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma3-e1591370681731-768x551.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma3-e1591370681731.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In Wirklichkeit macht Ulrike gerade dem Heim Feuer unter dem Hintern: „Jeder verdammte Golden Retriever ist gechipt! Können Sie nicht besser aufpassen?“ Bitterböse, aber irgendwie doch eine nachvollziehbare Reaktion?!</p>
<p>Es folgen zwei etwas skurrile Szenen:</p>
<p>Zunächst stranden drei aufreizende Russinnen aufgrund einer Reifenpanne in Baldhausen, was den Skinheads natürlich sehr gut gefällt. Sie wittern ihre Chance auf Körperkontakt mit einem weiblichen Wesen. „Moskau, Moskau“ darf hier natürlich nicht fehlen, auch wenn die dazugehörende Tanzfolge etwas sehr unkoordiniert wirkt.</p>
<p>Hier tritt dann auch Klappergabi zum ersten Mal wirklich in Erscheinung, die „irgendwie“ mit einem der Skinheads liiert zu sein scheint und die offensive Anmachtaktik der Russinnen so gar nicht gutheißt. Warum Klappergabi? Logisch, weil Gabi immer auf einem klappernden Fahrrad durchs Dorf fährt.</p>
<p>Doch genau dieses Fahrrad stiehlt Martha und flieht in den Baldhausener Hafen, von wo sie und Djadi auf die Ostsee hinausfahren.</p>
<p>Hier folgt (zum Auftakt des zweiten Akts) die zweite etwas deplatzierte Szene: Drei Meerjungfrauen lamentieren (einmal mehr mit einer tadellosen Armchoreographie) über ihr langweiliges Leben und schmettern „Ein Schiff wird kommen“ über die hübsch drapierten Wellen (Bühne: Felix Wienbürger). Nebenbei wird dann noch der Klimawandel thematisiert und deutliche Kreuzfahrtschiff-Kritik geäußert. Dazu tauchen dann auch noch drei Meermänner mit stilechtem Dreizack als Chor hinter einer Welle auf, was für viele Lacher sorgt.</p>
<p>Oma Martha und Djadi tuckern mit dem obligatorischen „Knallroten Gummiboot“ über die Ostsee, bis sie plötzlich entdecken, dass auch Klappergabi mit an Bord ist. Djadi ist das alles gar nicht recht, aber Klappergabi und er kommen sich näher, was von Martha mit „Kribbeln im Bauch“ wunderschön ausgemalt wird.</p>
<p>Da Martha und Djadi schon überall gesucht werden, bleibt nur die Flucht ins Ausland. Mithilfe von Gabis früherem Schulkameraden Steward, der praktischerweise als Steward für eine Fluglinie arbeitet, wollen sie nach Mallorca fliehen.</p>
<p>Mit Perücke und Sonnenbrille wird Martha am Flughafen für Katja Epstein bzw. Andrea Berg gehalten, was ihr sehr viel Spaß macht. Fast werden sie von Ulrike entdeckt, die ebenfalls am Flughafen ist, weil ihr Chef sie nach München zitiert hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2903 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma4-e1591370706605-400x287.jpg" alt="" width="400" height="287" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma4-e1591370706605-400x287.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma4-e1591370706605-768x551.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/oma4-e1591370706605.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Am Flughafen Hamburg verspäten sich alle Flüge aufgrund eines Unwetters und es folgt ein umfangreiches „Spanien-Medley“, bei dem zwar das Tango-Talent eher mäßig ist, aber die Klatsch-Choreographie hervorragend. In diesem Rahmen gibt Djadi auch „Ich bin wie Du“ in einem sehr ungewöhnlichen arabischen Arrangement zum Besten.</p>
<p>Viele Schlager erkennt man zwar anhand der Refrains wieder, doch Markus Voigt hat diverse Songs so umfangreich neu arrangiert, dass sie teilweise fremd wirken. Das beste Beispiel hierfür ist „Über den Wolken“, was in dieser Version sicherlich kein Hit geworden wäre. Auch „Glaub mir, ich liebe das Leben“ klingt eher ungewöhnlich. Ulrike versucht, sich hiermit Mut zuzusprechen, nachdem ihr am Telefon mitgeteilt wurde, dass sie die „Cosma“ nicht mehr leiten wird, sondern sich mit „Backen &amp; Stricken“ befassen darf.</p>
<p>Martha gibt sich ihrer Tochter, die der vermeintlich Wildfremden ihr Herz ausschüttet, zu erkennen. Sie versöhnen sich und gehen gemeinsam auf Weltreise.</p>
<p>Es folgt ein Zeitsprung: Inzwischen ist Ulrike Bewohnerin des Heims, in dem sie damals Martha untergebracht hat. Dies wird nun von Djadi und Gabi geführt und Rosi Rollator kümmert sich als Seniorenroboter um die Unterhaltung der Bewohner.</p>
<p>Zum Abschluss erinnern sich Ulrike und Conny an Oma Martha und singen gemeinsam mit deren jungen Ich „Einmal um die Welt“. Dieses Terzett klingt wunderschön und bildet einen würdigen Abschluss für diese Schlagerkomödie.</p>
<p>„Zweimal um die Welt“ besticht durch viel Wortwitz und sehr sympathische Charaktere. Auch das Umtexten und Anpassen einiger Songs ist sehr gelungen.</p>
<p>Insbesondere Diana Böge ist gesanglich und schauspielerisch herausragend. Sie hat eine einmalige Stimmfarbe, die perfekt zu ihren Songs passt. Die überspannte Ulrike sowie Tascha, die zielstrebige Russin, werden von Alexandra Doerk mit viel komödiantischem Talent gespielt. Auch sie kommt mit den Schlagern sehr gut zurecht. Es macht Spaß ihr beim Kreieren der Rollen zuzuschauen. Böge und Doerk harmonieren auch als Mutter und Tochter in Duetten und Streitgesprächen gleichermaßen.</p>
<p>Die Besetzung dieser Show kann man als Glücksgriff bezeichnen. Dabei fällt auf, dass keine Studierenden der Stage School dabei sind, dafür aber Vollprofis wie Böge und Doerk und viele Absolventen der Stage School. Auch Milad Soltany und Kira Hehlemann spielen beide ebenfalls sehr sympathisch. Fynn Duer-Koch hat als Heimleiterin eine sehr dankbare Rolle, die er mit viel Talent ausfüllt. Auch Tim Taucher setzt als Steward sehr amüsante Highlights.</p>
<p>Diese Uraufführung beweist einmal mehr, dass es in Deutschland zahlreiche Autoren gibt, die unterhaltsame, kurzweile Musicals schreiben können. Davon möchte man mehr sehen, und das First Stage Theater ist der perfekte Ort, um diese Shows zu zeigen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Premiere:</strong> 20. Januar 2020</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Diana Böge, Alexandra Doerk, Milad Soltany, Kiry Hehlemann, Fynn Duer-Koch, Tim Taucher</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Arrangements:</span></strong> Hubertus Borck / Markus Voigt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> First Stage / Mundkowski<br />
</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/generationen-musical-mit-viel-charme-und-wortwitz/">Generationen-Musical mit viel Charme und Wortwitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Talente, die begeistern</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/talente-die-begeistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 20:07:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Antonia Wotberg]]></category>
		<category><![CDATA[Fame]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Fynn Duer-Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Marius Bingel]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Hügner]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Thurner]]></category>
		<category><![CDATA[nga Clauß]]></category>
		<category><![CDATA[Niklas Heinrichs]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Apostel]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Stage School]]></category>
		<category><![CDATA[Stage School of Music Dance and Drama]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Alan Parkers Film über das Leben von Schülern einer Musicalakademie 1980 in die Kinos kam, waren die diesjährigen Absolventen der Hamburger Stage School noch gar nicht geboren. Doch David de Silvas damalige Beschreibung des Drucks, der Träume und Hoffnungen die angehende Bühnenkünstler nahezu rund um die Uhr beschäftigen, ist auch fast 40 Jahre später ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/talente-die-begeistern/">Talente, die begeistern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Alan Parkers Film über das Leben von Schülern einer Musicalakademie 1980 in die Kinos kam, waren die diesjährigen Absolventen der Hamburger Stage School noch gar nicht geboren. Doch David de Silvas damalige Beschreibung des Drucks, der Träume und Hoffnungen die angehende Bühnenkünstler nahezu rund um die Uhr beschäftigen, ist auch fast 40 Jahre später unverändert gültig.</p>
<p>Das Musical „Fame“ bietet für jeden Darsteller Elemente, die in derselben oder ähnlichen Weise in der eigenen Ausbildung erlebt wurden. Steve Margoshes’ Melodien sind auch heute noch mitreißend – ganz zu schweigen vom Welthit „Fame“ (Dean Pitchfork und Michael Gore). Die im First Stage Theater zur Aufführung gebrachte deutsche Fassung zeigt deutlich die Handschrift von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher, denn die Dialoge und Songtexte sind lebensnah und auf die Zielgruppe perfekt angepasst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2361 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf-768x576.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass kaum jemand diese Achterbahn der Gefühle besser nachempfinden kann als Absolventen einer Musicalschule, die ihre Ausbildung gerade kürzlich erfolgreich abgeschlossen haben, macht die mehr als 20 Nachwuchsdarsteller zur Idealbesetzung für diese Show. Die jungen Künstler werden ihrem Ruf mehr als gerecht und dürfen die Vorschusslorbeeren nur allzu gern in Empfang nehmen.</p>
<p>Schon in der Eröffnungsnummer („Gott ich fleh, dass ich den Test besteh“) wird klar, dass Regisseur Felix Löwy der Spagat zwischen herausragenden Protagonisten und schwungvollen Ensemblenummern  („Der schwerste Beruf in der Welt“) sehr gut gelingt. Die positive Energie und Lebensfreude der jungen Menschen, die an der Schwelle zur Erfüllung ihres Lebenstraums stehen, wirken sich sofort ansteckend auf das Publikum aus.</p>
<p>Auch mit den Kulissen hat das First Stage Theater einen Volltreffer gelandet. Zwei Spielebenen, bewegliche Großkulissen, Straßen- und Trainingsraumszenerien – all dies wurde clever durchdacht und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Da wird dann Beethoven an der Wand des Band-Übungsraums auch schon mal durch das Tier aus der Muppet Show ersetzt. Jede Zeit hat eben ihre Helden.</p>
<p>Phil Kempster hat sich dieser Show choreographisch angenommen. Die Tanznummern sind raumgreifend, schwungvoll und durchweg anspruchsvoll. Dass nicht alle Absolventen der Stage School Hamburg ihre Stärken im Tanz haben, wird sichtbar, aber dadurch wirken die Szenen nur umso authentischer. Musical ist ein Drei-Sparten-Fach und kaum jemand beherrscht alle drei Sparten gleich gut.</p>
<p>Besonders gelungen sind hierbei die Szenen, in denen Solisten, Paare und Ensemble tänzerisch miteinander kombiniert werden.</p>
<p>Mit einer Ausnahme empfehlen sich alle Protagonisten für ein direktes Engagement auf einer Ensuite- oder Stadttheaterbühne. Sie sind schauspielerisch und gesanglich mehr als bereit „für die Bretter, die die Welt bedeuten.“ Allen voran Sophie Alter als Schulleiterin Ms. Sherman, die über eine beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt und mit ihrem großen Solo „Ich seh die Kinder“ zu Tränen rührt. Alter verleiht der Direktorin durch ihre ungemein gefühlvolle Stimme viel Tiefgang. Wenn sie von den Kindern als „mein, Stolz, mein Glück“ singt, ist ihre Mimik herausragend. Dass Ms. Sherman gar nicht so streng ist, wie sie wirkt, merkt man schon daran, dass sie dem aufmüpfigen Analphabeten Tyrone ihre Unterstützung anbietet, da sie mehr in ihm erkennt als der Junge selbst. Robin Apostel gelingt es, Tyrones Fassade sehr gut herauszuarbeiten. Schauspielerisch und vor allem tänzerisch kann er seine Stärken ausspielen, was vor allem in den Paarszenen mit Melanie Hügner als Balletttänzerin Iris zum Tragen kommt. Zeitweilig verlieren sich die beiden geradezu in ihrer (tänzerischen) Zweisamkeit, was nicht nur tänzerisch durch die Kombination von Hiphop und Ballett spannend ist, sondern auch einen schönen Kontrast bildet zu Tyrones so burschikosen Auftreten gegenüber den Lehrern.</p>
<p>Das beste „Komplettpaket“ liefern Michaela Thurner und Fynn Duer-Koch als Serena und Nick ab. Serena schwärmt zunächst für Nick, den Werbestar, dann durchlebt sie eine leichte Stalkerphase, in der sie sich mit Freundschaft zufriedengibt, um sich schließlich ihrer Liebe zu ihm stellen. Nick hingegen ist eher schüchtern und voll auf die Ausbildung fokussiert, so dass er lange braucht, bis er merkt, dass auch er die strebsame, von Grund auf ehrliche Serena liebt. Schauspielerisch überzeugen Thurner und Duer-Koch in jeder Szene. Gesanglich jedoch setzen die beiden Maßstäbe. Sie legen gleichermaßen Gefühl und Authentizität in ihre Interpretation – ob nun Nicks „Ich will sie verzaubern“ oder Serenas „Spiel mit Liebe“ – diesen beiden schaut man nur allzu gern bei der Ausübung ihres Traumjobs zu. Thurner empfiehlt sich mit ihrem Auftritt nachdrücklich für eine Hauptrolle in „Wicked“!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2362 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09-768x576.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch Marius Bingel sticht aus der Gruppe der Absolventen hervor. Er macht als Joe keinen Hehl daraus, dass auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen darf. Und so jagt er jedem Rock hinterher („Er steht mir im Weg“). Bingel wirkt in jeder Minute glaubwürdig und man kann sich ihn schon jetzt gut in Rollen vorstellen, die in jüngerer Vergangenheit von Mark Seibert ausgefüllt wurden.</p>
<p>Die (aus purem Eigenschutz) zickige und selbstbewusst, beinah schon arrogant  auftretende Carmen wird von Antonia Wotberg verkörpert. Sie wirkt nervös und bleibt dadurch leider etwas steif: Beim Titelsong „Fame“ verpasst sie einige Einsätze und auch die Tonlage stimmt nicht ganz. Letzteres ist bei ihrer Ballade zum Ende des Stücks („Boulevard of broken dreams“) zwar besser, aber auch hier gelingt es ihr nicht, das Gefühl des Verlassenseins und der Verletzlichkeit in den Gesang zu übertragen. Sie singt sehr technisch (und das auch sehr gut), was aber sicherlich mit zunehmender Praxis dem Vertrauen in die eigene Emotionalität weichen wird, wodurch sie an Glaubwürdigkeit dazugewinnen wird.</p>
<p>Weitere Jungdarsteller, die erwähnt werden müssen, sind Inga Clauß, die als Mabel mit ihren Pfunden und den damit verbundenen Herausforderungen kämpft. Sie hat ein feines Gespür für Komik und ihre Mimik ist herausragend (insbesondere, wenn sie bei „Romeo &amp; Julia“ nach und nach die Blütenblätter verspeist und hierbei offenbar eine lukullische Offenbarung erlebt). Zudem ist sie auch gesanglich sehr gut. Anna Vogt kann als Tanzlehrerin Ms Bell durch ihr strenges, aber liebevolles Auftreten durchaus überzeugen und zeigt in den Ensembleszenen, dass sie auch tänzerisch einiges auf dem Kasten hat.</p>
<p>Den von Carmen vor den Kopf gestoßenen Shlomo gibt Niklas Heinrichs. Er agiert glaubhaft als schüchterner, talentierter Pianistensohn und seine ehrliche Art und Zuneigung zu Carmen nimmt man ihm sofort ab, auch wenn die beiden ein sehr ungleiches Paar bilden.</p>
<p>Bleibt noch Helen Hefti, von der man gern mehr gehört hätte. Ihre Spielfreude als Drummerin Grace (inkl. Der deutlich sichtbaren Begeisterung für das Tier in Form von drei verschiedenen T-Shirts), ihre tänzerische Energie und ihre herrliche Interpretation vom „Tod eines Handlungsreisenden“ sorgen für viel Freude auf der Zuschauertribüne.</p>
<p>Gepaart mit schönen kleinen Regieeinfällen, wie den durch den Saal „fliegenden“ roten LED-Kugeln, die sich Serena und Nick zuwerfen, den Tänzern mit LED-Umhängen zum Auftakt des 2. Akts, den spielerischen Szenenwechseln, in denen sich bspw. der Ballettsaal in den Pausenraum verwandelt oder die Mädchenumkleide in eine Bar, ist diese Inszenierung ein rundum gelungenes Plädoyer für das Genre Musical.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in<span style="color: #333399;"> <a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></span></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 12. Juli 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Sophie Alter, Robin Apostel, Melanie Hügner, Michaela Thurner, Fynn Duer-Koch, Marius Bingel, Antonia Wotberg, Inga Clauß, Anna Vogt, Niklas Heinrichs </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Felix Löwy / Steve Margoshes</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage School Hamburg<br />
</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/talente-die-begeistern/">Talente, die begeistern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
