<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fred Ebb-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/fred-ebb/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/fred-ebb/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 05 Dec 2017 22:18:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Fred Ebb-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/fred-ebb/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Eine sehr stimmige Inszenierung mit vielversprechenden Absolventen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-sehr-stimmige-inszenierung-mit-vielversprechenden-absolventen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2017 20:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Polle]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Ebb]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Leser]]></category>
		<category><![CDATA[Hauke Wendt]]></category>
		<category><![CDATA[Jacqui Dunnley-Wendt]]></category>
		<category><![CDATA[John Kander]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Janisch]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Kastaun]]></category>
		<category><![CDATA[Niklas Lundßien]]></category>
		<category><![CDATA[Sharon Berlinghoff]]></category>
		<category><![CDATA[Till Jochheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=2000</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das First Stage Theater in Hamburg wird von der Stage School Hamburg als Heimatbühne genutzt: Studenten zeigen in den „Monday Nights“ ihr Können, Absolventen empfehlen sich in professionellen Abschlussproduktionen für erste Engagements an deutschen Theatern. So auch in diesem Jahr – 23 Absolventen zeigen im sexy-anrüchigen „Chicago“, was sie in den letzten Jahren gelernt haben. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-sehr-stimmige-inszenierung-mit-vielversprechenden-absolventen/">Eine sehr stimmige Inszenierung mit vielversprechenden Absolventen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das First Stage Theater in Hamburg wird von der Stage School Hamburg als Heimatbühne genutzt: Studenten zeigen in den „Monday Nights“ ihr Können, Absolventen empfehlen sich in professionellen Abschlussproduktionen für erste Engagements an deutschen Theatern. So auch in diesem Jahr – 23 Absolventen zeigen im sexy-anrüchigen „Chicago“, was sie in den letzten Jahren gelernt haben.</p>
<p>Passend zur düsteren Story erklingt die Ouvertüre bei geschlossenem Vorhang. Schon hier wird klar, die vierköpfige Band (Musikalische Leitung: Hauke Wendt) beherrscht ihr Handwerk!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2001 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical-400x242.jpg" alt="" width="400" height="242" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical-400x242.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical-768x465.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/Chicago-Hamburg-Musical.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf einen von der Band eingerahmten Halbkreis aus Stühlen, auf dem nach und nach in sexy Dessous gekleidete Damen Platz nehmen.</p>
<p>Allein die Optik der in schwarz gehaltenen Bühne in Kombination mit den rot-schwarzen Dessous ist schon aller Ehren wert. Die Herren sind passend dazu in schwarze Hosen und rote Hemden gewandet. Im Laufe des Abends lernt das Publikum, dass es wirklich nicht mehr braucht, um die mörderische Geschichte von Roxie Hart und Velma Kelly zu erzählen. Dennis Schulze und Huong Schulze-Steffen zeichnen für diesen hervorragenden ersten Eindruck verantwortlich.</p>
<p>„So viel Jazz“ offenbart dann direkt das nächste Juwel dieser Produktion: Hannah Leser als Velma Kelly. Ihre Stimme passt perfekt zu John Kanders Kompositionen und ihre perfekten Bewegungen zeigen bis in die Fingerspitze, was Bob Fosse’s Choreographien so einmalig macht.</p>
<p>Hingegen hat Sharon Berlinghoff viel Soul in der Stimme und gibt die naiv-berechnende Roxie Hart sehr glaubhaft. Gerade im Duett harmonieren Leser und Berlinghoff ideal. Sie scheinen schon jetzt ihre Paraderollen gefunden zu haben.</p>
<p>Den weltbekannten „Cell Block Tango“ hat Regisseurin Jacqui Dunnley-Wendt sehr intensiv inszeniert. Die Damen halten lange Eisenstangen in den Händen, die Assoziationen sowohl zum Pole Dance als auch zu Gefängnisgittern wecken. Diese Stangen werden optisch wie akustisch sehr clever eingesetzt. Eine wirklich tolle Szene!</p>
<p>Melanie Kastaun gibt eine resolute Mama Morton. Stimmlich kann sie diese „gewaltige“ Persönlichkeit zwar (noch) nicht ausfüllen, aber man erkennt ihr Potential.</p>
<p>Als gewitzter Anwalt Billy Flynn ist Niklas Lundbien zu erleben. So ganz wohl fühlt er sich mit der Rolle des non-chalanten Frauenverstehers scheinbar nicht, denn sowohl gesanglich als auch schauspielerisch kann er mit den weiblichen Protagonisten nicht mithalten. Manches Mal wirkt er gar wir eine Karikatur des vermeintlichen Mörderinnen-Helfers. Dennoch gelingt „Razzle Dazzle“ – einmal mehr auch dank der Choreographien, für die in Hamburg ebenfalls Regisseurin Jacqui Dunnley-Wendt mit Unterstützng von Saskia Kiselowa verantwortlich zeichnet &#8211; sehr gut.</p>
<p>Till Jochheim gibt den bedauernswerten gehörten Ehemann Amos Hart. Sein „Mr. Zellophan“ trieft nur so vor Mitleid, und Jochheim bringt diese Emotionen sehr gekonnt über die Rampe.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2003 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/DSC_7266-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/DSC_7266-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/07/DSC_7266.jpg 534w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Etwas verwirrend in dieser Inszenierung sind die Erzähler, der dem Publikum öfter die kommende Gesangsszene erläutert. Notwendig ist dies nicht wirklich.</p>
<p>Ein hübscher Kniff sind dagegen die Kulissen (Betten, Tische, Gerichtssaal), die kurzerhand aus unterschiedlich arrangierten Stühlen und Holzplatten zusammengesetzt werden. Auch hier erreicht Multitalent Jacqui Dunnley-Wendt mit wenig Aufwand einen größtmöglichen Effekt.</p>
<p>Die Energie und das hohe Tempo mit dem dieses Ensemble durch anspruchsvollste Choreographien tanzt und weltbekannte Songs darbietet, sind ansteckend.</p>
<p>Dunnley-Wendt hat „Chicago“ mit viel Augenzwinkern inszeniert. Das Publikum hat beispielsweise bei Roxies Aussage vor Gericht sehr viel zu lachen. Die nachgestellten Szenen mit ihrem Mordopfer Fred Casely (mit guten dosiertem Slapstick dargestellt von Lukas Janisch) sind sehr lustig.</p>
<p>Auch die scheinbar erzkonservative Reporterin Mary Sunshine, die sich im zweiten Akt „überraschenderweise“ als Mann entpuppt, ist sehr amüsant. Arthur Polle spielt diese Rolle sehr gut und überzeugt auch gesanglich in den hohen Lagen. Dennoch bleibt ihm auch Zeit, in anderen Szenen sein ausgeprägtes Talent für Bob Fosse’s Choreographien unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Beim finalen „Nowadays / Hot Honey Rag“ zeigt sich einmal mehr die hohe Qualität der Ausbildung an der Stage School. Hannah Leser ist eine exzellente Schauspielerin, die die Rolle der Velma mimisch und tänzerisch genauso brillant meistert wie gesanglich. Da Velma Kelly und „Chicago“ jedoch sehr speziell sind, darf man gespannt sein, wie überzeugend Leser in anderen Rollen ist.</p>
<p>Auch Sharon Berlinghoff blüht als Roxie Hart auf. Ihre permanent geschürzten Lippen sind genauso perfekt wie ihre vermeintliche Schusseligkeit und die gut gespielte Abhängigkeit von einem Mann, der ihr sagt, wo es lang geht.</p>
<p>„Chicago“ in Hamburg ist sehenswert! Der dosierte Einsatz von Kulissen und Kostümen gibt den Akteuren viel Raum, ihre Rollen auszufüllen. Dies gelingt den diesjährigen Absolventen der Stage School größtenteils sehr gut. Aber wie immer bei solchen Abschlussveranstaltungen wird auch deutlich, wo jeder und jede Einzelne seine / ihre Stärken und Schwächen hat. Und so bleibt es nicht aus, dass nicht alle Choreographien 100 %ig synchron sind oder alle Töne getroffen werden. Doch das gehört dazu und mindert in diesem Fall den Theatergenuss nicht im Geringsten!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 30. Juni 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller:</strong> Hannah Leser, Sharon Berlinghoff, Niklas Lundßien, Melanie Kastaun, Till Jochheim, Arthur Polle, Lukas Janisch und weitere Absolventen der Stage School Hamburg</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  John Kander / Jacqui Dunnley-Wendt</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Dennis Mundowski<br />
</span></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/eine-sehr-stimmige-inszenierung-mit-vielversprechenden-absolventen/">Eine sehr stimmige Inszenierung mit vielversprechenden Absolventen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Licht und Schatten in der Burgruine der Clingenburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/licht-und-schatten-in-der-burgruine-der-clingenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 05:07:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Cabaret]]></category>
		<category><![CDATA[Claus Wilcke]]></category>
		<category><![CDATA[Clingenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fabian Baecker]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Krumwiede]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Lißmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Ebb]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Masteroff]]></category>
		<category><![CDATA[John Kander]]></category>
		<category><![CDATA[Maik Eckhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Krohn]]></category>
		<category><![CDATA[Mariyama Ebel]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Görts]]></category>
		<category><![CDATA[Ramona Schmid]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Leitner]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Anders]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Wulz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1978</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Cabaret“ ist fröhlich und traurig, voller Liebe und tiefem Hass, erfrischend jugendlich und liebevoll gealtert. Mit diesen Widersprüchen muss sich jeder Regisseur auseinandersetzen, der Joe Masteroffs, John Kanders und Fred Ebbs Klassiker auf die Bühne bringt. Marcel Krohn stellte sich in diesem Jahr dieser Aufgabe für die Clingenburg Festspiele. Beim sehr moderaten Schussapplaus muss man ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/licht-und-schatten-in-der-burgruine-der-clingenburg/">Licht und Schatten in der Burgruine der Clingenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Cabaret“ ist fröhlich und traurig, voller Liebe und tiefem Hass, erfrischend jugendlich und liebevoll gealtert. Mit diesen Widersprüchen muss sich jeder Regisseur auseinandersetzen, der Joe Masteroffs, John Kanders und Fred Ebbs Klassiker auf die Bühne bringt. Marcel Krohn stellte sich in diesem Jahr dieser Aufgabe für die Clingenburg Festspiele. Beim sehr moderaten Schussapplaus muss man konstatieren, dass diese Inszenierung ihre guten und weniger guten Momente hat.</p>
<p>Auf der Haben-Seite stehen ganz klar Werner Wulz als frech-frivoler Conférencier Emcee, Claus Wilcke als Herr Schultz und die ansteckende Spielfreude von Mariyama Ebel. Nicht so gelungen ist hingegen die Darstellung der Nationalsozialisten, die mit einem spiegelverkehrt geschriebenen ANGST auf der Armbinde anstelle des durchaus angebrachten Hakenkreuzes auftreten (zumal diese auch im Programmheft als „SA-Leute“ bezeichnet werden), sowie das Weglassen des weltbekannten Showstoppers „Mein Herr“. Zudem fehlt es dieser Inszenierung irgendwie an Handlung. Man hetzt hier leider von Song zu Song und nimmt sich keine Zeit, die einzelnen Charaktere detaillierter herauszuarbeiten.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1979 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/cabaret009-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" />Wulz füllt die Rolle des Gastgebers hervorragend aus. Seine Witze sind klischeebeladen und leicht trashig. Auch gesanglich füllt er die Rolle des Erzählers sehr gut aus. Fabian Baecker nimmt man die Rolle des schüchternen, teilweise ängstlichen Cliff in jeder Sekunde ab. Er spielt mit sehr viel Gefühl, was er auch mit seiner Stimme zum Ausdruck bringen kann.</p>
<p>Ramona Schmid und Maik Eckhardt übernehmen die Rollen der Prostituierten Fräulein Kost und des Nazis Ernst Ludwig. Sie haben kaum Text und treten nur bei der Verlobungsfeier von Fräulein Schneider und Herrn Schultz wirklich in Erscheinung.</p>
<p>Franziska Krumwiede gibt eine wunderbar resolute, herzensgute Fräulein Schneider, doch besonders viel Freude macht Claus Wilcke als Herr Schultz, da er den jüdischen Obstverkäufer mit so viel Einfühlungsvermögen und Zuneigung spielt, dass man sich schützend vor ihn stellen möchte, wenn die Scheiben seines Ladens eingeworfen werden und seine Verlobung mit Fräulein Schneider daran zerbricht.</p>
<p>Die Kit Kat Girls (Franziska Lißmeier, Sandra Leitner, Nadja Görts, Susanne Anders) wirbeln in sehr schönen Kostümen (Marianne Heide) über die Bühne, sind quietschig und sexy – genauso wie man es erwartet. Im Normalfall kommt keine von ihnen an Sally Bowles heran. Doch in dieser Inszenierung ist Sally etwas plump, ihre Kleider sind nicht wirklich schön, sie trägt Doc Martins und trägt deutlich weniger Sexappeal zur Schau bei als ihre Kolleginnen. Entsprechend wirkt Mariyama Ebel etwas ungelenk – nicht nur tänzerisch, sondern auch im Schauspiel. Ihre Dialoge wirken aufgesetzt, was so gar nicht zu ihrer positiven Ausstrahlung und ihrer Energie passen mag.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1981 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/cabaret090-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" />Als nach dem „Vaterland“-Lied der SA auf Fräulein Schneiders und Herrn Schultz Verlobung plötzlich Pause ist, ist das Publikum sehr verstört. Viele fragen sich: „Ist das das Ende des Musicals?“ Nein, ist es nicht. Und zum Auftakt des zweiten Akts lässt Krohn die Kit Kat Girls in tarnfarbenen Kleidchen und mit Springerstiefeln tanzen. Das passt hervorragend zu den Bomberjacken der Nazis und holt das Publikum sofort wieder ins Geschehen zurück.</p>
<p>Was leider in diesem Jahr deutlich auffällt, sind die gesanglichen Schwächen des Ensembles. Mit Ausnahme von Wulz und Wilcke hört man bei allen schiefe Töne, inklusive Orchester, das bei „Vielleicht diesmal“ sehr disharmonisch ist.</p>
<p>Dass Sally eine wankelmütige Person ist, die sich an nichts und niemanden bindet, wird im Lauf des Stücks nur allzu deutlich. Als sie ihren heißgeliebten Pelzmantel verkauft, um ihr Kind abzutreiben, führt dies zum endgültigen Bruch mit Cliff. Den anschließenden Titelsong interpretiert Ebel mit unglaublicher Kraft und Abscheu, sie wirkt fast wahnsinnig vor Schmerz und Liebeskummer.</p>
<p>„Cabaret“ ist keine leichte Kost, das zeigt diese Produktion sehr klar. Das Publikum ist entsprechend mitgenommen und so gibt es nur einen (imaginären) Vorhang für die Darsteller, die zum Schlussapplaus alle in der Kleidung von KZ-Gefangenen erscheinen. Das allein spricht schon Bände, denn vergangenes Jahr bei „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=260">Hair</a>“ und auch im Jahr zuvor bei „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1006">Dracula</a>“ gab es stehende Ovationen und „Zugabe“-Rufe.</p>
<p>Die ernste Thematik von „Cabaret“ hat Krohn sehr gut und stringent aufgenommen. Das leichte, ausgleichende des Kabaretts und die Tiefe der Charaktere fallen diesem Schwerpunkt leider zum Opfer, was das ansonsten mitreißende Stück eher schwer verdaulich macht.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <em>in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Clingenburg, Klingenburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 17. Juni 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller:</strong> Mariyama Ebel, Werner Wulz, Claus Wilcke, </span>Fabian Baecker, Ramona Schmid, Maik Eckhardt , Franziska Krumwiede, Franziska Lißmeier, Sandra Leitner, Nadja Görts, Susanne Anders</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  John Kander / Marcel Krohn</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Björn Friedrich<br />
</span></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/licht-und-schatten-in-der-burgruine-der-clingenburg/">Licht und Schatten in der Burgruine der Clingenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
