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	<title>Evangelos Sargantzo-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Evangelos Sargantzo-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Charmantes Familienmusical mit liebevoll gestalteten Charakteren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 22:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zobrys]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelos Sargantzo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Fast) jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz, der nicht nur Kasperl, Seppel und die Großmutter in Angst versetzt, sondern Wachtmeister Dimpfelmoser auch immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben stellt. In diesem neuen Musical von Wolfgang Adenberg (Texte) und Martin Lingnau (Musik) wurde die erst 2018 aus Ottfried Preußlers Nachlass veröffentliche Geschichte für die Bühne bearbeitet: ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(Fast) jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz, der nicht nur Kasperl, Seppel und die Großmutter in Angst versetzt, sondern Wachtmeister Dimpfelmoser auch immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben stellt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2678 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In diesem neuen Musical von Wolfgang Adenberg (Texte) und Martin Lingnau (Musik) wurde die erst 2018 aus Ottfried Preußlers Nachlass veröffentliche Geschichte für die Bühne bearbeitet: Räuber Hotzenplotz ist hinter Schloss und Riegel – bis er den schusseligen Wachtmeister Dimpfelmoser austrickst und in den Wald fliehen kann. Kasperl und Seppel erfahren davon, als sie die Großmutter besuchen und diese ihnen voller Schrecken berichtet, dass der Räuber die Schwammerlsuppe gegessen hat, die eigentlich für die beiden Jungs sein sollte. Kurzerhand beschließen die beiden den Räuber einmal mehr hinter Gitter zu bringen („Der Polizei muss geholfen werden“). Wie das gehen soll? Mit einer Rakete, die den Räuber auf den Mond bringt. Natürlich bauen sie keine echte Mondrakete, aber sie können den Räuber mit viel Kreativität hinters Licht führen und am Schluss in die Obhut des Wachtmeisters übergeben.</p>
<p>Wie immer läuft das Ganze nicht ganz so rund wie geplant und auch die wahrsagende Witwe Schlotterbeck und ihr verdächtig an ein Krokodil erinnernder Dackel Wasti spielen eine nicht unwesentliche Rolle…</p>
<p>Seit einigen Jahren gelingt es dem Schmidt Theater mit seinen Weihnachtsmusicals für volle Reihen zu sorgen. „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist hier keine Ausnahme. Am Premierentag sind die Kinder im Zuschauerraum ganz klar in der Überzahl und von Anfang an mit großer Begeisterung dabei. Viele kennen die Charaktere und freuen sich, den charmant-trotteligen Wachtmeister wiederzutreffen und mit dem schlauen Kasperl und dem etwas ängstlichen Seppel gemeinsam das Abenteuer zu erleben.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2677 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088.jpg 667w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Adenberg und Lingnau, die gemeinsam das Buch geschrieben haben, gestalten die Figuren wunderbar kindgerecht. Auch der Räuber ist eher lustig als böse. Dass die Darsteller so nahbar über die Rampe kommen, liegt aber nicht zuletzt auch an Carolin Spieß‘ gelungener Regie. Man spürt, dass auch dieses Stück ein Gemeinschaftsprojekt ist, bei dem sich alle Beteiligten einbringen konnten.</p>
<p>Zu Beginn ist es dem Wachtmeister sehr „langweilig“ – schon hier zeigt Veit Schäfermeier, dass er ein Händchen für schrullige Charaktere hat. Auch die putzige Choreographie mit seinem Tisch sorgt für Lacher. Götz Fuhrmann ist als Räuber manchmal fast schon am Rande des Wahnsinns und dennoch irgendwie liebenswert. Anleihen bei Vater König aus „Die Königs vom Kiez“ sind nicht von der Hand zu weisen. Aber er nimmt die kleinen Zuschauer gut mit (insbesondere bei „Räuber, wasch Dich“) und erntet große Begeisterung.</p>
<p>Susi Banzhaf ist eine ungemein herzliche Großmutter, begeistert aber auch als etwas unheimliche Witwe Schlotterbeck. Urkomisch (und musikalisch herausfordernd) sind der Kanon zum Zaubertrank-Mischen und „Lasst mich hier rein“, wo sich der Räuber Zutritt zu Witwe Schlotterbecks Hütte verschafft.</p>
<p>Benjamin Zobrys und Evangelos Sargantzo als Kasperl und Seppel sind ein schwungvolles Duo, die mit viel Witz nicht nur den Räuber überlisten, sondern auch die Kinder im Publikum mit dem Verteilen der Steckbriefe zu Helfern machen. Zobrys Spielfreude ist ansteckend und Sargantzos schüchterne Loyalität ist einfach zuckersüß.</p>
<p>Der Räuberwald ist mit rollenden Klapp-Elementen eher praktisch gebaut. Durch einfaches Drehen entsteht so schnell die Räuberhöhle nebst Badewanne, Großmutters Häuschen oder das Spritzenhaus des Wachtmeisters.</p>
<p>Auch die Bauanleitung für die Mondrakete ist ungemein kreativ umgesetzt. So einfach macht man aus ein paar Pappkartons eine Rakete! Hier fehlt es einfach an nichts und es wird mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet (bspw. der Schlotterbecksche Zaubertrank und die singenden Maulwürfe an der Räuberhöhle).</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2680 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Zudem wird jedes Kapitel auf einem kleinen LED-Screen oberhalb des Waldes handschriftlich eingeblendet, was besonders beim Kapitel „Der Plan geht <span style="text-decoration: line-through;">auf</span> / <span style="text-decoration: line-through;">schief /</span> auf!“ sehr amüsant ist, da die Worte „auf“ und „schief“ erst eingeblendet und dann im Verlauf durchgestrichen und durch das nächste Wort ersetzt werden.</p>
<p>Das Publikum geht bei Lingnaus schwungvollen Melodien („Das Hotzenplotz-Lied“, „Was einmal klappt“, „Wir bauen eine Rakete“) mit, lässt sich gern zum Klatschen animieren und tanzt am Schluss auch die „Raketenbau-Choreographie“ nur allzu gern mit. Adenbergs Songtexte machen auch den Erwachsenen viel Freude, was insbesondere Schäfermeier mit seinem „Schnell-Sing-Talent“ dankbar annimmt.</p>
<p>Benjamin Zobrys zeichnet auch bei diesem Musical für die Choreographien verantwortlich. Wenn Hotzenplotz vom „Räuberhimmel“ träumt und die anderen Darsteller mit belaubten Ästen im Bob Fosse-Style um ihn herumtanzen, ist das schon sehr schön.</p>
<p>„Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist kurzweilige Familienunterhaltung, die bei den älteren Zuschauern viele Erinnerungen weckt und den Kindern zeigt, dass es viel mehr zu entdecken gibt als das nächste Youtube-Video.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">26. Oktober 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benjamin Zobrys, Götz Fuhrmann, Susi Banzhaf, Veit Schäfermeier, Evangelos Sargantzo</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Texte / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Carolin Spieß / Wolfgang Adenberg / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></p>
</div>
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		<title>Liebe ist nicht immer leicht – das zeigt dieses Zwei-Personen-Stück sehr nachdrücklich</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/liebe-ist-nicht-immer-leicht-das-zeigt-dieses-zwei-personen-stueck-sehr-nachdruecklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2019 16:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Constanze Behrends]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelos Sargantzo]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jana & Janis]]></category>
		<category><![CDATA[Janne Marie Peters]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Nimschek]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jana und Janis kennen sich schon seit der Schule. Aus Freundschaft wurde Liebe, doch man lebte sich auseinander. Jana wollte hinaus in die große weite (Schauspiel-)Welt, Janis ging in seinem Musikerdasein auf. Fünf Jahre nach ihrer Trennung laufen sich die beiden in Hamburg plötzlich völlig unerwartet in die Arme: Jana kommt grad von einem eher ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jana und Janis kennen sich schon seit der Schule. Aus Freundschaft wurde Liebe, doch man lebte sich auseinander. Jana wollte hinaus in die große weite (Schauspiel-)Welt, Janis ging in seinem Musikerdasein auf. Fünf Jahre nach ihrer Trennung laufen sich die beiden in Hamburg plötzlich völlig unerwartet in die Arme: Jana kommt grad von einem eher missglückten USA-Aufenthalt zurück, der ihrer Schauspielkarriere auf die Sprünge helfen sollte und in der Ehe mit einem narzisstischen Möchtegern-Regisseur endete. Janis ist verlobt, hat nach seiner verebbten Musikkarriere das Restaurant seiner Eltern übernommen und fühlt sich dabei gar nicht so unwohl.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2488 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/musical-jana-und-janis-hamburg-morris-mcmatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/musical-jana-und-janis-hamburg-morris-mcmatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/musical-jana-und-janis-hamburg-morris-mcmatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/musical-jana-und-janis-hamburg-morris-mcmatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die beiden spüren aber sofort, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben. Sie geben sich der Leidenschaft hin und landen direkt im Bett. Doch plötzlich meldet sich das schlechte Gewissen, beide denken an ihre Partner und ihre eigene gemeinsame Vergangenheit. Warum hat es damals nicht geklappt? Griechisches Charme-Tourette trifft auf deutsche Sturheit – nicht unbedingt die besten Voraussetzungen. Doch die beiden wurden entgegen aller Vorurteile ein Paar in einer leidenschaftlichen Beziehung. Es wurde heiß geliebt, laut gestritten, doch Janis Credo „Wer sich küsst, kann nicht streiten!“ funktionierte sehr oft.</p>
<p>Doch damals stellten sie auch fest „Du und ich, das passt einfach nicht“. Im gemeinsamen Griechenlandurlaub ist Jana nur genervt und gelangweilt, was Janis aber vor lauter Heimatliebe nicht mitbekommt. Als sich für Jana ein Traum erfüllt und sie an der Universität der Künste in Berlin zum Studium zugelassen wird, kann Janis sich nicht mit ihr freuen und wird auf alles und jeden eifersüchtig, mit dem Jana zu tun hat. Folglich geht die Fernbeziehung der beiden – nicht erst nach Janis‘ Seitensprung – endgültig in die Brüche.</p>
<p>Beide führen fortan ihr eigenes Leben und kommen doch nie wirklich voneinander los: Jana verliebt sich in eine Frau, was Janis total überfordert. Doch sie werden Freunde, reden viel – ganz nach dem Motto „Wer braucht schon wahre Liebe?“ Als Janis‘ Vater stirbt ist Jana sofort für ihren Freund da. Sie kommen wieder zusammen, doch der Druck von ihrem Vater und seiner Mutter, endlich zu heiraten, ist groß. Als Janis Jana einen Heiratsantrag macht, sagt sie nein und flüchtet nach Los Angeles.</p>
<p>Was Janis nicht weiß und erst jetzt beim Wiedersehen erfährt ist, dass Jana zu diesem Zeitpunkt schwanger war und vor der Verantwortung geflohen ist, da sie sich noch nicht reif genug für ein Kind fand. Sie versucht, ihr Handeln zu rechtfertigen und bittet Janis um Verzeihung.</p>
<p>Ob Janis Janas Entschuldigung annimmt und die beiden doch wieder ein Paar werden, entscheidet in dieser Show das Publikum. In der besuchten Vorstellung entschideden sich die Zuschauer mehrheitlich für eine gemeinsame Zukunft von Jana und Janis, was wohl auch für alle anderen Shows dieser Spielzeit galt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2490 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/szenenbild-jana-und-janis-musical-hamburg-morris-mcmatzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/szenenbild-jana-und-janis-musical-hamburg-morris-mcmatzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/szenenbild-jana-und-janis-musical-hamburg-morris-mcmatzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/szenenbild-jana-und-janis-musical-hamburg-morris-mcmatzen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Evangelos Sargantzo ist als Janis die Freundlichkeit in Person. Für jeden hat er ein Lächeln übrig, immer hat er ein offenes Ohr. Diese Feinfühligkeit wird besonders bei der Ballade „Papa“ deutlich, in der Janis den Tod seines Vaters betrauert. Dass er auch anders kann, merkt man in den Auseinandersetzungen mit Jana. Hier fliegen die Fetzen und die beiden übertrumpfen sich gegenseitig mit Verletzungen. Sargantzo gelingt der Spagat vom liebenswerten Jungen von nebenan zum verletzten Mann an Janas Seite sehr glaubwürdig. Auch dass er sich in der Rolle, die er für seine (Bühnen-)DSDS-Karriere annehmen musste, nicht wirklich wohl fühlt, nimmt man ihm sofort ab.</p>
<p>Janne Marie Peters ist als Jana herrlich überspannt und sehr egozentrisch. Dass in ihrem Leben überhaupt noch Platz für jemand anderen ist, schwer zu glauben. Doch in den nachdenklichen Momenten wie „Eigentlich“ zeigt sie deutlich ihre Unsicherheit und ihre tiefen Gefühle. Sie kann richtig zickig und eklig sein und muss Janis zurecht um Vergebung bitten. Peters gelingt es, diese Bandbreite an Facetten authentisch über die Rampe zu bringen. Zudem sorgen natürlich ihre leicht verstörenden ‚Penismonologe‘ beim Publikum für besondere Erheiterung.</p>
<p>Sargantzo und Peters ergänzen sich sehr gut und es macht Spaß, ihnen bei der Gestaltung der Hauptfiguren zuzusehen. Eine andere Besetzung mag man sich für dieses Stück kaum vorstellen.</p>
<p>Constanze Behrends hat eine bewegte Liebesgeschichte charmant verpackt. Die Diskussionen der beiden Protagonisten leben vom Wortwitz und auch wenn manche Szenen vorhersehbar sind, ist „Jana &amp; Janis“ sehr kurzweilige Unterhaltung. Die Songs und Texte von Lukas Nimschek und Franziska Kuropka sind abwechslungsreich und reichen von Pop und Schlager bis hin zu traurigen Musicalballaden.</p>
<p>Wieder einmal zeigt die Schmidt Theater Familie, dass es weder große Kulissen (hier sind Szenenwechsel mithilfe von Obstkisten perfekt mit in die Handlung integriert) noch opulente Kompositionen oder ein Starensemble braucht, um das Publikum für sich zu gewinnen und zu unterhalten.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidtchen, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 8. Februar 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Evangelos Sargantzo, Janne Marie Peters</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Constanze Behrends / Lukas Nimschek</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen</span></div>
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		<title>Schenkelklopf-Humor in bester „Lümmel“-Manier</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schenkelklopf-humor-in-bester-luemmel-manier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2018 18:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Burkhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelos Sargantzo]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Anzenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Kähe holt die Kuh vom Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Taylor]]></category>
		<category><![CDATA[Raphaela Groß-Fengels]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[William Danne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass William Danne ein Händchen für skurrile Charaktere hat, die einen wahlweise an Dieter Hallervorden oder die „Lümmel von der ersten Bank“ erinnern, ist dem Publikum der Hamburger Schmidt-Theater-Familie schon seit Jahren bekannt. Mit Freude erinnert man sich an „Schmidt in Love“ (2009), eine Revue in der welcher der gebürtige Sauerländer sein Händchen für Pointen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass William Danne ein Händchen für skurrile Charaktere hat, die einen wahlweise an Dieter Hallervorden oder die „Lümmel von der ersten Bank“ erinnern, ist dem Publikum der Hamburger Schmidt-Theater-Familie schon seit Jahren bekannt. Mit Freude erinnert man sich an „Schmidt in Love“ (2009), eine Revue in der welcher der gebürtige Sauerländer sein Händchen für Pointen, Comedy und Gesang schon kurz nach seiner Ausbildung nachdrücklich unter Beweis stellte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2310 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Mit „Käthe holt die Kuh vom Eis“ bringt er nun seine Liebeserklärung an das bauernhöfische Leben im Sauerland, eingebettet in eine abstruse Handlung mit liebenswert-schrillen Charakteren, in Hamburg zur Aufführung. Die Hauptrolle der verzweifelt-vertrottelten Bäuerin Käthe hat er sich selbst auf den Leib geschrieben. Etwas weltfremd, aber mit reichlich sprichwörtlicher Bauernschläue ausgestattet, unternimmt Käthe einen letzten Versuch, der unausweichlichen Zwangspfändung zu entgehen, indem sie gestressten und überspannten Großstädtern ein paar Tage echtes Landleben mit Ausmisten, Melken und jeder Menge Landluft anbietet.</p>
<p>Zunächst taucht der Berliner Rascal auf, dem sein Vater zwei Wochen in Kuhschitt-Hagen (ja, so heißt das Dorf, in dem Käthe lebt) verordnet hat, um den wankelmütigen Studienabbrecher auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, ihm die Flausen auszutreiben und ihn dazu zu bringen, sich endlich einen richtigen Job zu suchen.</p>
<p>Wenig später erscheint die überdrehte Kindergärtnerin Leonie, die dringend Abstand von den schon fast extremistischen veganen Müttern ihrer Schützlinge braucht. Dass die schräge Blondine selbst nicht das hellste Licht auf der Torte ist, macht diese Figur nur umso amüsanter.</p>
<p>Es folgt Jürgen, der sich in der sauerländischen Einöde vor seinen offenbar zahlreichen Gespielinnen versteckt. Doch sein unablässig klingelndes Handy und seine Fixierung auf alles Sexuelle zeigen auf, dass ihm die Gunst der Damen im allgemeinen alles andere als unrecht ist.</p>
<p>Komplettiert wird die ungewöhnliche Land-WG durch „die freche Vivian“, eine Gerichtsvollzieherin, die insgeheim von einer Karriere als Sängerin träumt (was ihr Umfeld jedoch wenig gutheißen würde).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2308 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Aufeinandertreffen dieser so unterschiedlichen Charaktere wird mit jeder Menge Kalauern, Missverständnissen und Musik zu einem wahren Feuerwerk der Unterhaltung.</p>
<p>Leonie, die zum Gassenhauer „Heidi“ alle 423 Schafe im Publikum begrüßt und sich über kopulierende Keiler freut, hat die Lacher sofort auf ihrer Seite. Dass sie die Herausforderung eine Kaffeemühle zu bedienen auch mit Rascals Hilfe nicht meistert, ist zu putzig. Ihr Kennenlernen mündet in dem Duett „Heile Welt“, in dem Rascal pauschal gegen alles anstinkt und Leonie versucht, ihn von ihrem überschwänglichen Optimismus zu überzeugen. Dies gelingt ihr erst, als er die frische Milch trinkt und seine Laktoseintoleranz dazu führt, dass die Welt für ihn plötzlich rosarot wird.</p>
<p>Die beiden finden den Pfändungsbescheid und stellen Käthe zur Rede. Deren Patentlösung für alles („Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn“) wird umgehend vom Publikum lauthals mitgesungen. So trashig diese Szenerie daher kommt, so gut fühlt sich das Publikum unterhalten.</p>
<p>Gemeinsam mit dem unangenehm aufdringlichen Wiener Schmalzbubi Jürgen (mit Quakstimme und Vokuhila-Frisur) überlegen die drei, wie sie Käthes Hof retten können. Den Geistesblitz hat Leonie: „Es gibt keine veganen Märchen!“</p>
<p>Prompt beschließen sie, „Rotkäppchen“ als „Rotkäthchen“ in einer veganen Fassung für YouTube zu drehen und mit den Werbeeinnahmen Käthes Probleme auf einen Schlag zu lösen.</p>
<p>Es folgen aberwitzige Dialoge und jede Menge Situationskomik. Kurz vor der Pause wird das Publikum mit dem „Ententanz“ noch aktiv in das Geschehen mit einbezogen, bevor Fräulein Rottenmeier in Form der zunächst nicht als solche erkannten Gerichtsvollzieherin Vivian die Bühne betritt.</p>
<p>Im zweiten Akt geht es ähnlich skurril weiter. Ein Schenkelklopfer jagt den nächsten, das Publikum johlt. „Die freche Vivian“ verarbeitet ihre Betriebsfeier-Schmach mit einem entsprechenden Auftritt im „Rotkäthchen“-Video und kann (oder will?) sich den Avancen von Jürgen irgendwann nicht mehr widersetzen, der sich sprichwörtlich auf die prüde Beamtin stürzt, nachdem er endlich einsieht, dass Leonie sich in Rascal verguckt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2307 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Natürlich wird das schräge vegane Märchen ein viraler Hit und Käthe kann sich vor Anfragen nicht mehr retten. Ende gut, alles gut! Genauso muss es doch sein, oder?</p>
<p>Die Darsteller haben allesamt sichtlich Freude an diesem Stück. William Dannes sauerländische Wurzeln hört man sehr deutlich und seine Interpretation der schrulligen Bäuerin ist herausragend. Evangelos Sargantzo gibt den ziellosen Großstadt-Twen sehr überzeugend und kann auch dessen sanfte Seiten gut herausarbeiten. Katrin Taylor hat als durchgeknallte Erzieherin eine sehr dankbare Rolle und füllt diese in jeder Sekunde aus. Ihre zuckersüße, tumbe und leicht nervige Mischung kommt bei den Zuschauern sehr gut an. Der schnöselige Frauenheld Jürgen geht Johann Anzenberger sehr leicht von der Hand. Er ist in Optik und Auftreten ein echter Antimann und erinnert sicherlich nicht zufällig an den Hausmeister aus den „Lümmel-Filmen“. Dass „Pig-Woman“ alias „die freche Vivian“ alias Raphaela Groß-Fengels auf diesen windigen Wiener abfährt, komplettiert die absonderlichen Zufälle dieser Show.</p>
<p>William Danne zeichnet neben dem Buch auch für die Regie verantwortlich und hat hier einen sehr guten Job gemacht, denn so schräg die Protagonisten auch sein mögen, sie sind dennoch glaubwürdig. Neben bekannten Mitklatsch-Hits hat Christian Burkhardt mit „Komm zu Käthe“ und „In dieser heilen Welt“ zwei Songs für dieses Musical komponiert, die ansteckend sind und sich perfekt in das Gesamtkonzept einfügen.</p>
<p>„Käthe holt die Kuh vom Eis“ ist unterhaltsames Boulevard-Theater, von dem es heutzutage immer weniger gibt. Die Begeisterung des Publikums zeigt ganz klar, dass es hiervon nie genug geben kann.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 30. Juli 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>William Danne, Evangelos Sargantzo, Katrin Taylor, Johann Anzenberger, Raphaela Groß-Fengels</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> William Danne / Christian Burkhardt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
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