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	<title>Eric Lee Johnson-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Eric Lee Johnson-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Monsieur Claude und seine Töchter</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 19:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Claude Verneuil und seine Gattin Marie sind stolze Eltern von vier Töchtern. Bei der Wahl der Lebenspartner ihrer Kinder stoßen die erzkonservativen Gaullisten und Katholiken an ihre Grenzen: ein Chinese, ein Jude und ein Araber sind die Männer der ersten drei Töchter. Durch dieses Minenfeld an Klischees und Stereotypen wandert insbesondere Claude sehr treffsicher: kein Aufeinandertreffen, an dem sich nicht ein Streitgespräch über Rassismus und Religionen entwickelt. Auch die drei Ehemänner gießen regelmäßig Öl ins Feuer, denn so ganz freimachen können sie sich von den allgegenwärtigen Vorurteilen auch nicht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2799 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/MC_Familie-am-Tisch_c-Hanna_Glueck-400x247.jpg" alt="" width="400" height="247" />In diese ohnehin angespannte Familienkonstellation platzt Nesthäkchen Laure mit ihren Hochzeitsplänen. Sehr zur unverhohlenen Freude ihrer Eltern ist ihr Auserwählter ein Franzose und auch noch Katholik. Was für ein Glück!</p>
<p>Dass Lauras Verlobter jedoch maximalpigmentiert ist und dessen Vater ebenfalls in einer tradierten Welt voller Vorurteile lebt, verkompliziert die Hochzeit ungemein.</p>
<p>Spätestens seit dem Kinohit mit Christian Clavier als grantelnder Monsieur Claude (2014) ist die abwechslungsreiche Familiengeschichte der Verneuils vielen bekannt. Von Fremdschämen über Erstaunen, herzhaftem Lachen bis hin zu schmachtenden Seufzern erzielte die Komödie eine große emotionale Bandbreite beim Publikum.</p>
<p>Stefan Zimmermann hat die Handlung für die Theaterbühne umgearbeitet, die nunmehr in der dritten Spielzeit im Hamburger St. Pauli Theater in der Regie von Ulrich Waller zu sehen ist.</p>
<p>Das Publikum wird mithilfe von Hochzeitsfotos der drei älteren Schwestern schnell ins Geschehen hineingeholt: Odile hat David Benichou geheiratet, Isabelle hat sich mit Rachid Ben Assem vermählt und Ségolène hat Chao Ling ihr Ja-Wort gegeben.</p>
<p>Schon die erste Szene, in der beim gemeinsamen Essen ausführlich über die Beschneidung von Odiles und Davids Sohn diskutiert wird, ist irrwitzig. Die Stimmung kippt als Rachid seinen Schwiegervater als Rassisten bezeichnet. Auch Marie beteiligt sich aktiv an den Diskussionen und so geht man im Streit auseinander.</p>
<p>Sie ist es auch, die am meisten unter der angespannten Situation leidet. Da ihr die Gespräche mit dem Pfarrer von Chinon nicht mehr helfen, begibt sie sich in psychologische Behandlung, die schnell eine ausgewachsene Depression zutage führt. Sie hängt all ihre Hoffnungen an ein versöhnliches Weihnachtsessen mit allen Kindern und deren Familien. Natürlich plant sie dafür eine koschere, eine Halal- und eine glasierte Gans ein, damit keiner ihrer Schwiegersöhne durch das klassische französische Weihnachtsessen brüskiert wird.</p>
<p style="text-align: left;">Die Töchter instruieren ihre Ehemänner unmissverständlich, dass sie sich angemessen zu verhalten haben und nicht jeden Kommentar persönlich nehmen oder durch eine entsprechende Reaktion würdigen sollten.</p>
<p>Das Essen läuft dann auch tatsächlich weitgehend harmonisch ab, die Männer singen sogar zusammen die Marseillaise als sie sich über Fußball unterhalten.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2798 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/MC_M.Prelle-A.Schmid_Kettensäge_c-Hanna_Glueck_klein-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" />Wenn sich Laure nun noch mit dem Dorf-Streber Xavier verkuppeln ließe, wäre Claudes und Maries Welt wieder in Ordnung.</p>
<p>Doch Laure mag sich nicht länger verstellen und eröffnet ihren Eltern, dass sie sich mit Charles verlobt hat. Die Eltern sehen dem Treffen mit dem vermeintlichen perfekten Schwiegersohn voller Erwartung entgegen. Als Laure dann jedoch mit „dem schwarzen Charles“ (<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.st-pauli-theater.de/programm/monsieur-claude-und-seine-toechter-2/">Zitat</a></span>) zum Dinner kommt, sind beide vollkommen überfordert und enttäuscht. Sie ertränken ihren Frust im Alkohol, was im Fall von Claude zu herrlich komischen Entgleisungen führt.</p>
<p>In der Folge beginnt Marie, ihrem Mann die Schuld daran zu geben, dass das Verhältnis zu den Kindern so zerrüttet ist. Dabei ist auch sie nicht frei von kleingeistigem Gedankengut, was spätestens bei dem hinkenden Vergleich ihrer (geheilten) Panik vor Feldmäusen deutlich wird, die sie mit ihrer Angst vor Ausländern gleichsetzt.</p>
<p>Dass auch Charles sein Päckchen zu tragen hat, zeigt sich als die Eltern des Brautpaars miteinander skypen, um sich kennenzulernen. André, Charles Vater, macht keinen Hehl aus seinen Vorbehalten gegenüber „dem weißen Mann“. Madeleine, Andrés Gattin, kennt ihren Mann sehr gut, kann ihm diese ungerechtfertigten Denkmuster aber auch nicht abgewöhnen.</p>
<p>Doch Laure und Charles halten an der Hochzeit fest. Am Abend vor dem großen Tag sind die Väter so frustriert, dass sie gemeinsam was trinken gehen. Sie enden nach einer feucht-fröhlichen Nacht im Dorfgefängnis, das sie nur mit Rachids Hilfe rechtzeitig vor der Hochzeit verlassen können. Die Väter haben in dieser Nacht viele Gemeinsamkeiten entdeckt und reden so – zur allgemeinen Verwirrung – auf Laure ein, welche die Hochzeit nun doch absagen will, zumal Marie plant, sich von Claude zu trennen. Diese Schuld möchte Laure nicht auf sich und ihre Ehe laden.</p>
<p>Aber am Ende wird natürlich doch geheiratet und die Zukunft für die Multi-Kulti-Familie sieht sehr rosig aus.</p>
<p>Der Erfolg dieses Stücks steht und fällt mit den Darstellern. In Hamburg wurde mit Michael Prelle ein exzellenter Schauspieler für die Rolle von Monsieur Claude engagiert. Er spielt mit viel Einsatz und in jeder Sekunde glaubwürdig. Die Naivität und Weinseligkeit von Claude bringt er urkomisch über die Rampe. Obwohl Claude sehr in der Vergangenheit zu leben und wenig Interesse am Überdenken seiner Verhaltensmuster zu haben scheint, wirkt Prelles Monsieur Claude dennoch sympathisch.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2797 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/MC_K.Koch-L.Newkirk-E.L.Johnson-P.Abozen-H.R.Ehlers-A.Schmid-M.Prelle_c-Hanna_Glueck_klein-400x269.jpg" alt="" width="400" height="269" />Als leicht verstrahlte, immer um Harmonie bemühte Marie ist Angela Schmid zu erleben. Sie erinnert in ihrem Spiel mehr als vage an Inge Meisel, was ihr schon von Beginn an viele Bonuspunkte einbringt. Schmid kann sowohl die zickigen als auch die verletzten Gefühle von Marie sehr gut transportieren und harmoniert sehr gut mit Prelle.</p>
<p>Love Newkirk und Eric Lee Johnson stehen als Madeleine und André Koffi auf der Bühne des St. Pauli Theaters. Johnson spielt herrlich überspannt und energisch. Ein typisches Alphatier. Newkirk gleicht diesen polternden Charakter beschwichtigend aus. Es gelingt ihr mit viel Charme immer wieder eine Brücke zu schlagen. Dass auch sie durchaus mehr Energie hat und keinesfalls nur in der zweiten Reihe steht, blitzt in einigen Momenten auf.</p>
<p>Das junge Brautpaar wird von Hannah Rebekka Ehlers und Patrick Abozen gegeben. Beide spielen rollendeckend und gerade Abozen stellt sein Gespür für komische Momente unter Beweis.</p>
<p>Auch die anderen drei Paare haben ihre starken, zumeist lustigen Momente: Andrés Mendez, der als Shao über reichlich Humor verfügt und über die klischeehaften Vorstellungen seiner Schwager herzlich lachen kann. Holger Dexne als strenger Rachid wird ganz weich, wenn es um Fußball geht, und den glücklosen David spielt Patrick Heyn ebenfalls sehr überzeugend.</p>
<p>Dass in allen drei Ehen die Damen das Sagen haben, ist für jeden Zuschauer mehr als offensichtlich: Victoria Fleer als Odile ist verständnisvoll, wenn David mal wieder mit einer Geschäftsidee scheitert, und versucht sich vergeblich als große Schwester aus der Verantwortung zu stehlen, als es darum geht, Laure von der Hochzeit abzuraten. Isabelle, die weder Zigaretten noch dem Wein gegenüber abgeneigte Klischee-Französin, wird von Anneke Schwabe sehr glaubhaft verkörpert. Gleiches gilt für Marina Lubrich als Ségolène. Wenn sie ihr Kind auf dem Spielplatz auf Chinesisch zurechtweist, ist das herrlich unerwartet.</p>
<p>Doch der Star des Abends, was nicht zuletzt auch der nicht enden vollende Applaus belegt, ist Michael Prelle. Er spielt diese durchaus kritisierbare Rolle mit viel Fingerspitzengefühl und so gelingt ihm die Gratwanderung vom konservativen Gaullisten, der mehr oder weniger freiwillig im 21. Jahrhundert ankommt, exzellent.</p>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_671_906">
<div class="style_2">
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
<map id="map1" name="map1"></map>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_112">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> St. Pauli Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span></strong> 22. Dezember 2019</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Hannah Rebekka Ehlers, Patrick Heyn, Victoria Fleer, Angela Schmid, Michael Prelle, Anneke Schwabe, Holger Dexne, Marina Lubrich, Andrés Mendez, Love Newkirk, Eric Lee Johnson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Ulrich Waller</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Hanna Glück<br />
</span></div>
</div>
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		<title>Endlich tanzen sie wieder!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/endlich-tanzen-sie-wieder/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 08:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben &#8211; wenn auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben &#8211; wenn auch nur für einige Wochen &#8211; Asyl im imposanten Theaterzeit im Herzen Hamburgs gefunden.</div>
<div class="style_2">
Nicht nur für mich war „Cats“ das erste Musical, das ich &#8211; vor mehr als 20 Jahren! &#8211; gesehen habe. Andrew Lloyd Webbers Klassiker war jahrzehntelang die Galionsfigur der Branche; das Stück, an dem sich alle anderen messen lassen mussten &#8211; sei es nun in Sachen Anspruch für die Künstler (Gesang, Tanz und Schauspiel sind hier wie in kaum einem anderen Musical gefordert) oder auch Spieldauer. „Cats“ gehört neben dem „Phantom der Oper“, „Starlight Express“ und „Les Misérables“ auch heute noch zu den bekanntesten, am längsten gespielten Musicals weltweit.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Und doch mussten die Produzenten Maik Klokow und Michael Brenner vermutlich reichlich Zweifler überzeugen als sie diesen vermeintlich angestaubten Klassiker erneut durch Deutschland schicken wollten. Eines kann man jedoch schon am Tag der Tour-Premiere in Hamburg festhalten: Ihre Beharrlichkeit hat sich gelohnt. Die Ticketverkäufe sind sehr gut, die Spielzeit in Hamburg wurde bereits vorzeitig um zwei Wochen verlängert und die Show begeistert auch nach 20 Jahren!</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Der Bühnenbau im 1800 Plätze fassenden Theaterzelt (trotz Minusgraden sehr angenehm warm) erinnert an die Weltpremierenbühne in New London Theatre: Der Zuschauer sitzt fast komplett rundherum um die Bühne und kann das Geschehen aus (fast) jedem Winkel verfolgen. Die liebevoll arrangierten Schrottplatzelemente zeigen ebenfalls englische Wurzeln, findet man dort doch Packungen von Cookies und Waschmitteln, die es nur auf der Insel hinter dem Ärmelkanal gibt. Auch die Kostüme entsprechen weitgehend der englischen Originalproduktion, was man vor allem an Rum Tum Tugger und Mr. Mistoffelees sieht, deren Fell in der Hamburger Ursprungsfassung noch an einigen Stellen anders gefleckt war.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Optisch war demnach alles beim Alten und man musste nicht mit Überraschungen rechnen. Und genau dafür möchte man dem Kreativteam danken: Keine krampfhafte Modernisierung, zwanghafte Entstaubung oder zusätzliche Special Effects, die ein modernes Publikum in Staunen versetzen &#8211; nein, pure klassische Musical-Kunst ist es, die Chrissie Cartwright und Japheth Myers in ihrer Inszenierung zur Aufführung bringen.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">So spult sich die bekannte Geschichte der Katzen ab, die um die Gunst von Alt Deuteronimus buhlen, der am Ende entscheidet, welche von ihnen wieder geboren wird.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Die Casting-Verantwortlichen habe großartige Arbeit geleistet: Jack Rebaldi gibt einen starken Munkustrap. Seine beeindruckende  Bühnenpräsenz und volle Stimme erzeugen nicht nur in der Katzenschar Bewunderung für diesen Katzenanführer.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Grizabella ist sicherlich eine der dankbarsten Rollen im Musiktheater und Masha Karell füllt die Rolle der alten Glamour-Katze sehr gut aus. Sie singt sich zwar nicht in die höchsten Höhen, doch gefällt ihre Interpretation von „Mondlicht“.<br />
Vielleicht ist ihre Mimik an einigen Stellen etwas zu menschlich und zu wenig katzenhaft, aber wirklich ins Gewicht fällt das kaum.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Dominik Hees schlüpft in die Rolle des Katzen-Chauvis Rum Tum Tugger und wickelt jedes Kätzchen spielend um den Finger (oder besser: um den Schwanz). Obwohl er den vorlauten und selbstbewussten Kater sehr gut über die Rampe bringt, ist sowohl stimmlich als auch schauspielerisch noch Potential vorhanden, denn einiges wirkte noch zu aufgesetzt. Man wünscht sich etwas mehr Rock und Frivolität &#8211; beides zeichnet Rum Tum Tugger aus.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Für die Gumbie-Katze, Jenny Fleckenreich, wurde mit Ann Christin Elverum ebenfalls eine Künstlerin mit jahrelanger Musicalerfahrung engagiert. Ihre Spielfreude und die wunderbare Stimme geben der steppenden Katze noch mehr Schwung als sie ohnehin schon hat.<br />
Den wichtigsten Kater spielt Martin Berger: Man vermag sich kaum vorzustellen wie sehr er unter dem riesigen Fellumhang von Alt Deuteronimus schwitzt und doch strahlt er Würde und Weisheit aus und überzeugt vollends.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Als Theaterkater Gus darf Frank Logemann aus dem Vollen schöpfen und zwischen tatterndem Katzengreis und jugendlichem Katzenliebhaber (Growltiger) wechseln. Zudem „rollt“ er auch als Bustopher Jones über die Bühne. Der Vielseitigkeit dieser Rollen wird er sowohl stimmlich als auch schauspielerisch mehr als gerecht. Warum aus der Operetteneinlage eine Whiskylastige Pub-Hymne wurde, erschließt sich nicht wirklich, aber dieses Stück im Stück war schon immer etwas schwierig und hat den Handlungsfluss eher gestoppt als gefördert.Die Gute-Laune-Katze ist seit jeher Skimbleshanks. Der Eisenbahnkater<br />
wird von Paul Knights mitreißend gespielt, getanzt und gesungen. Die  Szene, in der die Katzen aus Schrottteilen eine Dampflok bauen, zaubert<br />
auch heute noch den Allermeisten ein Lächeln aufs Gesicht.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Mr. Mistoffelees gehört ebenfalls zu den Publikumslieblingen. Mark John Richardson ist sich dieser Tatsache bewusst und bezieht das Publikum in<br />
sein Spiel ein. Seine Pirouetten lösen bei den Zuschauern wahre Jubelstürme aus.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Tänzerisch spielt sich auch Jason Winter in den Vordergrund. Während er als Plato noch eine Katze von vielen ist, sticht er als böser Macavity nicht<br />
nur wegen seiner kraftvollen und dennoch feingliedrigen Bewegungen hervor, sondern auch durch seine intensive Mimik.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Überhaupt wurden &#8211; so scheint es &#8211; starke Persönlichkeiten gecastet, die „ihren“ Katzen ein sehr individuelles Auftreten verleihen. Schaut man in die grandios geschminkten Gesichter verschwinden die Künstler nicht gänzlich hinter Maske und Make-Up, sondern haben noch genug Spielraum, sie selbst zu sein. So bleiben auch Mungojerrie und Rumpleteazer (Tommie Luyben und Marleen de Vries) nicht nur durch die amüsante Geschichte und die eigenwillige Choreographie im Kopf, sondern auch durch ihre ausdrucksstarken Gesichter.Wenn man an dieser neu aufgelegten Tournee-Fassung überhaupt etwas kritisieren will, sind es die &#8211; im Nachgang an das Ende der Ensuite-Produktion &#8211; „optimierten“ Texte, die mehr holprig als flüssig über die Lippen kommen. Alt Deuteronimus klingt eher nach einer schweren Krankheit als nach dem ehrwürdigen Chef der Jellicle Cats &#8211; warum also nicht auch hier beim Original bleiben: Old Deuteronomy?</div>
<div class="style_2">
Die Authentizität der Tourproduktion spiegelt sich leider aber auch darin wieder, dass man nicht alle Darsteller einwandfrei versteht. Hier muss die Phonetikabteilung dringend nacharbeiten, aber auch der Sound-Designer sollte an dieser Stelle noch nachbessern, denn allzu oft scheint das akustische Verhältnis zwischen Gesang und Instrumenten zugunsten des Orchesters unausgewogen.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Schon im Operettenhaus war eine spannende Frage, wo das Orchester platziert wurde. Dieses Rätsel ist im Zelt umso größer, da von einem richtigen Backstage-Bereich nichts zu sehen ist und unter der Bühne ganz sicher kein Platz ist, da diese nur 50 cm über dem Kopfsteinpflaster des Heiligengeistfeldes gebaut ist. Die Antwort ist sehr unromantisch: Das Orchester wurde um fast 50 % dezimiert und die verbliebenen zehn Musiker spielen in Containern hinter dem Bühnenzelt.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Auch diesen für eine Tour notwendigen Verschlankungen ist es zuzuschreiben, dass vorn beim Publikum mehrfach das Schlagzeug viel zu laut ankommt und in anderen Szenen die Streicher fast gar nicht zu hören sind. Aber das ist dank moderner Tontechnik kein unlösbares Problem.<br />
„Cats“ wieder in Hamburg auf die Bühne zu bringen &#8211; war das wirklich eine gute Idee? Ja! Das Musical ist rund, jede Szene funktioniert, es ist echtes Musical als Kunsthandwerk, es begeistert und hinterlässt 1800 glücklich strahlende Zuschauer! Kann es eine bessere Begründung geben?</div>
<div class="style_2">
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Zelt auf dem Heiligengeistfeld, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. Januar 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Martin Berger, Dominik Hees, Eric Lee Johnson, Paul Knights, Masha Karell, Frank Logemann, Jack Rebaldi</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Nilz Böhme / Mardo<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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