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	<title>Dennis Weißert-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Dennis Weißert-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein Genuss für alle Sinne!</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 11:19:16 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Maury Yestons Untergangs-Drama begeistert schon seit der Uraufführung 1997 mit symphonisch aufbrandenden Klängen, die die Zuschauer vollumfänglich in ihren Bann ziehen. Allein diese musikalische Kulisse open air bereitzustellen, ist eine Herausforderung für sich! Doch das Mecklenburgische Staatstheater hat keine Mühen gescheut und platziert sein komplettes Orchester Corona-konform Abstand haltend in einem großen Saal innerhalb des Theaters, von dem aus der Sound live in das Amphitheater im Alten Garten vor dem Theater übertragen wird. Und was für ein Sound das ist! Martin Schelhaas hat hier erstklassige Arbeit geleistet, die von der exzellenten Tontechnik ohne jeden Verlust zu Gehör gebracht wird. Und so sitzt das Publikum schon während der Ouvertüre mit Gänsehaut da und lauscht gebannt den musikalischen Wogen, auf denen die Titanic schwimmt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3075 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/Titanic-in-Schwerin-Wie-die-Schlossfestspiele-das-Schiffsunglueck-auf-die-Buehne-bringen_reference_4_3-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/Titanic-in-Schwerin-Wie-die-Schlossfestspiele-das-Schiffsunglueck-auf-die-Buehne-bringen_reference_4_3-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/Titanic-in-Schwerin-Wie-die-Schlossfestspiele-das-Schiffsunglueck-auf-die-Buehne-bringen_reference_4_3-1024x768.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/Titanic-in-Schwerin-Wie-die-Schlossfestspiele-das-Schiffsunglueck-auf-die-Buehne-bringen_reference_4_3-768x576.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/Titanic-in-Schwerin-Wie-die-Schlossfestspiele-das-Schiffsunglueck-auf-die-Buehne-bringen_reference_4_3-1536x1152.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/Titanic-in-Schwerin-Wie-die-Schlossfestspiele-das-Schiffsunglueck-auf-die-Buehne-bringen_reference_4_3.jpg 1600w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Zuschauer wurden im Schachbrettmuster platziert und jede zweite Reihe blieb frei, so dass auch hier die obligatorischen 1,5 m Abstand gewahrt wurden. Das wunderbare Bühnenbild von Wolfgang Kurima Rauschning (blau-weiße Skizzen der Titanic säumen in Rundbögen links und rechts die verschiedenen Spielebenen), die dahinter aufblitzenden Türme des Schweriner Schlosses sowie die Möwen über den Köpfen des Publikums lassen diese Sicherheitsmaßnahmen jedoch schnell vergessen. Die schwungvollen Melodien, wenn die verschiedenen Gästeklassen „ihre“ Titanic entdecken, nehmen einen direkt mit auf große Fahrt!</p>
<p>Das Ensemble klingt voluminös; Daniel Kirchmann hat hier mit der Choreinstudierung ein gutes Händchen bewiesen. Nur selten hört man einzelne Darstellerinnen oder Darsteller aus der Gruppe heraus.</p>
<p>Auch optisch sind die Klassen der Passagiere sehr gut voneinander unterscheidbar: Während die dritte Klasse in dickeren Stoffen und Erdtönen gewandet ist, gibt es in der 2. Klasse durchweg feinere Gewebe in klareren Farben (insbesondere Alice und Edgar Beane) zu sehen. Die 1. Klasse sticht besonders durch die detailverliebten Kleider und Hüte hervor, die vor Satin und Glitzer nur so wimmeln. Adriana Mortelliti zeichnet für diese Kostümwelten verantwortlich.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3072 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I9945-scaled-e1633261319846-400x255.jpg" alt="" width="400" height="255" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I9945-scaled-e1633261319846-400x255.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I9945-scaled-e1633261319846-1024x653.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I9945-scaled-e1633261319846-768x490.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I9945-scaled-e1633261319846-1536x979.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I9945-scaled-e1633261319846-2048x1306.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Inszeniert wurde dieses Festspiel-Musical von Toni Burkhardt, der als Operndirektor des Hauses auch schon einige andere Musicals („My Fair Lady“, „Im Weißen Rössl“) auf die Bühne gebracht hat. Burkhardt hat ein Gespür für große Stoffe, vergisst aber dabei nicht die Charaktere. Dies wird auch hier bei „Titanic“ sehr deutlich: So viel Empfindsamkeit und Menschlichkeit trifft man bei den Protagonisten selten an. So wirkt bspw. der 1. Offizier Murdoch (gespielt von Marco Fahrland-Jadue) sehr natürlich und bringt sein Solo „Ein Kapitän zu sein“ sehr gefühlvoll über die Rampe. Oliver Morschel sitzt zwar als Funker Bride in seinem kleinen Kämmerlein, doch auch er ist wundervoll nahbar und sein teils sehr klassischer Gesang („Die Nacht hallte wider“) berührt tief. Als der robuste und hemdsärmelige Heizer Barrett steht Dennis Weißert auf der Bühne. Auch er legt viel Gefühl in seinen Gesang und wirkt sehr authentisch in seinen Handlungen.</p>
<p>Die drei Kates (Carmen Danen als McGowan, Laura Saleh als Mullins und Katrin Hübner als Murphey) bringen die Sehnsüchte, die sie mit einem neuen Leben „in Amerika“ verbinden, ganz zauberhaft zum Ausdruck. Insbesondere Danen‘s rauchige Stimme passt ganz hervorragend zum burschikosen Wesen der Kate McGowan.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3069 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I0243-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I0243-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I0243-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I0243-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I0243-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I0243-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Cornelius Lewenberg und Marion Wulf stehen als Edgar und Alice Beane auf der strahlend weißen Bühne. Ihre blauen Kostüme heben sich hier ganz vortrefflich ab. Während Alice in dieser Inszenierung zwar nicht so exzentrisch, aber dennoch sehr willensstark ist, besticht Edgar durch eine raumgreifende Souveränität. Lewenbergs tiefe Stimme verleiht dem seiner Frau vermeintlich hinterherlaufenden Edgar eine ganz besondere Nuance.</p>
<p>„Kein Mond“, eine der ergreifendsten und aufwühlendsten Nummern dieses Stück, ist perfekt inszeniert: Konstantin Busack überstrahlt als Frederick Fleet im Krähennest mit seiner klaren Stimme alles! Das Ensemble erklingt einmal mehr tadellos.</p>
<p>Das Wasser vor der Bühne ist in dieser Szene tatsächlich komplett ruhig und der schwarze Mond, der im Hintergrund wohl die mondlose Nacht symbolisieren soll, geben dieser etwas Bedrohliches. In dem Moment, in dem die unsinkbare Titanic den Eisberg trifft, scheinen das ganze Amphitheater und alle Tribünen zu erbeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3068 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-683x1024.jpg 683w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-768x1152.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-1024x1536.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-1365x2048.jpg 1365w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I7587-scaled.jpg 1706w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Es gelingt dem Kreativteam Burkhardt-Schelhaas diese Intensität auch nach der Pause aufrechtzuerhalten: „Im Schlafanzug im Großen Saal“ strebt gleichsam energisch voran und schwebt trotzdem scheinbar leicht dahin. Alles gipfelt in der „Schuldfrage“, in der sich Eigentümer Ismay (Marc Clear), Schiffskonstrukteur Andrews (Max Niemeyer) und Captain Smith (Ansgar Schäfer) gegenseitig anklagen, für das Unglück verantwortlich zu sein. Sowohl gesanglich als auch mimisch lässt Clear hier keinen Zweifel aufkommen: Ismay ist gänzlich unschuldig. Doch die mitschwingende und deutlich sichtbare Emotionalität belegt etwas anderes. Andrews alias Niemeyer sieht sehr schnell, dass dieses Unglück ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren ist. Sein vehementes Gegenangehen wirkt so gar nicht britisch unterkühlt. Eine großartige Dramatik! In diesem Trio ist der Captain tatsächlich das schwächste Glied, doch irgendwie passt dessen Verletztheit und unbedingte Verantwortung perfekt dazu.</p>
<p>Zartfühlend und sehr liebevoll anzuschauen sind Femke Soetenga und Sven Mattke als alterndes Ehepaar Ida und Isidor Straus, das sich entschließt, seine Plätze in den Booten jüngeren Passagieren zu überlassen. „Wie vor aller Zeit“ ist einerseits sehr traurig, andererseits aber doch auch eine wundervolle Liebeserklärung, die von den beiden Sängern mit sehr viel Verve intoniert wird.</p>
<p>Max Niemeyer zeigt bei „Andrews‘ Vision“ nochmals viel Scham und Schuldgefühl, was in jedem Ton mitklingt. Man ist so gebannt von diesem Einzelschicksal, dass man fast verpasst, dass sich der Untergang nun auch auf der Bühne zeigt: Einzelne Spielebenen verschieben sich und werden immer schräger. Hier hätte man sich vielleicht etwas mehr gewünscht, doch eine umfassende Veränderung der Bühne hätte andererseits den Fokus auf die Protagonisten zu sehr gestört.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3071 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I1577-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I1577-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I1577-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I1577-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I1577-1536x1023.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/10/AF5I1577-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wenn zum Finale die Überlebenden am Bühnenrand stehen (Marc Clear alias Ismay würde aber wohl am liebsten im Erdboden verschwinden), während in der Großkulisse noch die Ertrunkenen liegen und das Ensemble ein letztes Mal zur Lobpreisung der Titanic ansetzt, sieht man hier und da im Publikum durchaus einige Tränen fließen. Die dramatische Geschichte über die vielen verschiedenen Menschen, die man in gut drei Stunden ein wenig kennenlernen durfte, eingefasst von Melodien, die mitreißender nicht sein könnten – bei den Schlossfestspielen in Schwerin erlebt man die perfekte Symbiose.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<em><span style="color: #000080;">leicht gekürzt erschienen in </span><a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #000080;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">25</span><span class="Bold">. Juni 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong><span class="Bold">Marc Clear, Max Niemeyer, Ansgar Schäfer, Marco Fahrland-Jadue</span>, Oliver Morschel, Dennis Weißert, Carmen Danen, Laura Saleh, Katrin Hübner, Cornelius Lewenberg, Marion Wulf, Konstantin Busack, Femke Soetenga, Sven Mattke     </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Toni Burkhardt<br />
</span></span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Silke Winkler<br />
</span></p>
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		<title>Selbstironie und Authentizität für 1 US Dollar pro Minute!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/selbstironie-und-authentizitaet-fuer-1-us-dollar-pro-minute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 18:32:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
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		<category><![CDATA[Admiralspalast]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Update, 19.05.2018</h3>
<p>Eigentlich hat sich im Vergleich zur Berliner Uraufführung im vergangenen Jahr nichts geändert: die Besetzung ist dieselbe, die Jokes die gleichen, die Songs bekannt. Einzig Theater und Publikum sind anders als in Berlin. Im Hamburger Schmidtchen warten knapp 150 Gäste gespannt auf Franziska Kuropka, Annika Henz, Dennis Weißert, Alexander Soehnle und das schräge Musical über die Entstehung eines Broadway-Musicals.</p>
<figure id="attachment_2258" aria-describedby="caption-attachment-2258" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2258 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/PR_titel_der_show_1_c_SvenSerkis-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/PR_titel_der_show_1_c_SvenSerkis-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/04/PR_titel_der_show_1_c_SvenSerkis.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-2258" class="wp-caption-text">Foto: Sven Serkis</figcaption></figure>
<p>Schon am Anfang wird die Marschrichtung klar: Hunter und Jeff laden einfach Freunde ein und nutzen ihr Talent aus, um ihr neues Musical zu schreiben. Die vier Darsteller nehmen sich nicht ernst, das zeigt auch das vor Selbstironie triefende „Zwei Nobodys in New York“. Das Kennenlernen der beiden weiblichen Protagonisten (Susan und Heidi) ist herrlich extrem und die Motivation der beiden Ladies, bei Jeffs und Hunters Projekt mitzumachen, ist erfrischend ungewöhnlich.</p>
<p>Ebenso großartig ist Hunter, der als Jeffs „unbeschriebenes Blatt“ dem Komponisten mit viel Aggressivität, Provokation und Prolligkeit den Spiegel vorhält.</p>
<p>Eine emotionale Weltreise ist einmal mehr „Dabei sein“, in dem die beiden Kreativen ihrem Lebenstraum Ausdruck verleihen, einmal einen Tony Award zu erhalten und in Playbill genannt zu werden. Hier bedienen Dennis Weißert und Alexander Soehnle die komplette Klaviatur von super enthusiastisch bis hin zu zweifelnd depressiv absolut glaubwürdig.</p>
<p>Ein Highlight ist natürlich auch in Hamburg Susans Geschichte von den Vampiren, die einen hin und wieder heimsuchen. Der anschließende Song sorgt nicht nur wegen der angedeuteten Choreographie aus „Tanz der Vampire“ für große Begeisterung beim Publikum.</p>
<p>In den beiden Medleys nach der Pause („Festival Medley“ und „Dran Arbeiten Medley“) hat Regisseur und Übersetzer Robin Kulisch sehr viele Informationen untergebracht, die von den Darstellern sehr souverän über die Rampe gebracht werden. „Ändern / nicht ändern“, das hervorragend die Zweifel und Energien im Schaffensprozess beschreibt, gerät vielleicht etwas lang, doch Heidis Solo „Mädchen von damals“ lässt dies sofort wieder vergessen.</p>
<p>[titel der show] endet mit „Nine People&#8217;s Favorite Thing“ und somit nicht nur mit einer sehr schönen Botschaft, sondern auch mit einer sehr schönen Energie.</p>
<p>Dieser kleine, aber sehr feine Blick hinter die Kulissen der Musicalwelt mag für sogenannte Insider spannender sein als für Musicalbesucher, die sonst eher die bunte Welt der Ensuite-Produktionen vorziehen. Aber die ansteckende Begeisterung und Authentizität der Darsteller sowie die phasenweise schamlose Ehrlichkeit und Direktheit der Dialoge und Songtexte sind es, die diesen Abend für jeden Zuschauer zu etwas Besonderem machen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<hr />
<p>Wer schon immer einmal wissen wollte, wie ein Broadway-Musical entsteht, dem sei [titel der show] von Jeff Bowen und Hunter Bell wärmstens ans Herz gelegt. Im Sommer 2004 beschlossen die beiden übermütig, ein eigenes Musical beim New York City Musical Theater Festival einzureichen. Sie hatten drei Wochen Zeit bis zum Abgabetermin und keine Idee, geschweige denn ein Werk, welches in der Schublade nur darauf wartete, entdeckt zu werden. Voller Enthusiasmus &#8211; und sicherlich auch mit einer gehörigen Portion Verzweiflung &#8211; machten sie aus der Not eine Tugend und schrieben einfach alles nieder, was sie in den folgenden Wochen erlebten. Der Entstehungsprozess dieses 2006 am Off-Broadway, 2008 am „Great White Way“ und 2013 in London aufgeführten Vier-Personen-Stücks ist so amüsant und ehrlich, dass man sich der Wirkung von [titel der show] nicht entziehen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2023 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-2_BEWERBUNGSFORMULAR-Annika-Henz-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Franziska-Kuropka-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-2_BEWERBUNGSFORMULAR-Annika-Henz-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Franziska-Kuropka-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-2_BEWERBUNGSFORMULAR-Annika-Henz-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Franziska-Kuropka-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-2_BEWERBUNGSFORMULAR-Annika-Henz-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Franziska-Kuropka-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />So erging es auch Robin Kulisch, der dieses Stück schon lange nach Deutschland bringen wollte. 2016 bekam er endlich die Chance und schuf die deutsche Fassung dieser ur-amerikanischen Produktion, die im April 2017 unter seiner Regie im Berliner Admiralspalast uraufgeführt wurde.</p>
<p>[titel der show] ist erfrischend jung und offen. Das spiegelt sich auch in der manchmal sehr deutlichen Sprache wieder. Political correctness? Who cares? Manche Dinge müssen einfach ausgesprochen werden! Da wird dann der PC schon mal als „Drecksscheiß-Commmodore C64“ bezeichnet oder die Office Managerin als Firmenhure.</p>
<p>Schon im ersten Song, der bezeichnenderweise „Song Nummer 1“ heißt, wird deutlich, dass Bell und Bowen mit sehr viel Selbstironie ans Werk gegangen sind. Vielleicht geriet dieses Musical so auch ein Stückweit zur Eigentherapie.</p>
<p>Wer jedoch bei den zahllosen Anspielungen und VIPs mithalten will, mit denen sich die Protagonisten einen Schlagabtausch nach dem anderen liefern, ist gut beraten, sich vor dem Besuch der Show das umfangreiche Glossar im Programmheft durchzulesen. Doch keine Sorge, auch eingefleischte Musicalfans und Fachpublikum müssen nicht wenige der genannten Namen und Produktionen googlen, um auch nur annähernd alle Gleichnisse zu verstehen, derer sich die Autoren im Laufe des Abends bedienen. Besonders viel gibt es bei „Zwei Nobodies in New York“ auf die Ohren, jedoch rauschen Melodie und Text so schnell am Zuschauer vorbei, dass man allein deshalb schon nicht alles mitbekommt.</p>
<p>An Wortwitz und hoher Taktung mangelt es dieser Show wahrlich nicht. Neben Jeff Bowen (Alexander Soehnle) und Hunter Bell (Dennis Weißert), die sich die Bälle in ihrem Kreativprozess nur so zu werfen, lernt das Publikum Susan und Heidi kennen. Susan (Franziska Kuropka) ist eine Schauspielerin, die sich als Office Managerin ihren Lebensunterhalt verdient, da ihr Bühnenleben dafür nicht genug abwirft. Heidi (Annika Henz) hat tatsächlich schon in zwei echten Broadway-Musicals mitgespielt – als „Understudy-Walk-In-Cover-Ensemble“ oder ähnliches – und ist somit die Erfahrenste des Vierergespanns, wenn es um namhafte Engagements geht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2022 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_ZWEI-NOBODIES-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_ZWEI-NOBODIES-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_ZWEI-NOBODIES-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_ZWEI-NOBODIES-Alexander-Soehnle-Dennis-Weißert-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Alle finden mehr und mehr Gefallen daran, Teil von diesem Etwas zu sein. Natürlich läuft der Schaffensprozess nicht ohne Komplikationen ab. Jeffs Besserwisserei (PIN heißt eben nicht PIN-Nummer) treibt Hunter in den Wahnsinn, während Hunter während einer Kreativblockade das ganze Projekt fast zum Scheitern bringt. Von Himmelhochjauchzend und Träumen vom eigen Tony Award bis hin zur Visualisierung des eigenen Scheiterns ist alles dabei.</p>
<p>Die Anspielungen enden im Übrigen nicht bei den Texten, auch die Choreographien (Silvia Varelli) kommen dem geneigten Zuschauer durchaus sehr bekannt vor – allen voran Dennis Callahans bekannte „Tanz der Vampire“-Choreographien, die die vier Darsteller zum besten geben, wenn sie mit „Stirb Vampir, stirb“ versuchen, ihre Dämonen zu beschwören. Doch auch die vielzitierten „Jazz Hands“ sind in der ein oder anderen Szene zu entdecken.</p>
<p>Zum Auftakt des zweiten Akts wird die Weiterentwicklung des Stücks nach der erfolgreichen Premiere beim Musical Theater Festival in mehreren witzigen, atemlosen Medleys nachgezeichnet. Dazu gehört auch, dass die beiden Damen, die sich im ersten Akt eher durch Stutenbissigkeit hervorgetan haben, sich anfreunden.</p>
<p>Doch die Gruppe verliert sich im Streit über die Zukunft des Stücks: Hunter möchte „sein“ Musical unbedingt an den Broadway bringen. Den anderen läuft der Prozess zu zäh („Ändern, nicht ändern“, „Peinlicher Photo-Termin“) und sie wenden sich lieber anderen, vielversprechenderen Jobs zu. Irgendwann eskaliert das Ganze, Hunter flippt aus und die anderen schwelgen in Erinnerungen („Zurück nach damals“). Es stellt sich die Frage, ob man lieber „Nine people’s favorite thing“ sein möchte oder es nicht vielleicht besser wäre, „a 100 people’s ninth favourite thing“ zu sein. Am Ende dieser emotionalen Achterbahnfahrt sind alle bereit für die echte „Broadway-Premiere“.</p>
<p>Ein so pures, nahbares Stück steht und fällt mit der „Anfassbarkeit“ der Künstler. Im Stück taucht die Frage auf: „Wer sagt, ein Klavier und vier Stühle reichen nicht für ein Musical?“ Ganz klare Antwort: Niemand! Zumindest niemand, der sich auf dieses so geradlinige Stück einlässt. Denn die beiden Damen und Herren auf der Bühne hätten besser nicht besetzt werden können. Da braucht es absolut keine weiteren Kulissen und große Szenenbilder.</p>
<p>Dennis Weißert ist als Hunter voller Energie, oft im Kopf unterwegs, kommt mit den schnellen, abwechslungsreichen Songs hervorragend zurecht und gibt einen wunderbaren Kreativpartner von Alexander Soehnle. Dieser gibt den rationaleren , manchmal etwas pessimistischen Komponisten sehr glaubwürdig. Seine Rechnung, dass man den Zuschauern, die 90 US Dollar für eine 90-minütige Show bezahlen, in jeder Minute was richtig Gutes für ihr Geld geben sollte, ist bestechend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2021 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_SONG-NUMMER-EINS-Franziska-Kuropka-Dennis-Weißert-Alexander-Soehnle-Annika-Henz-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_SONG-NUMMER-EINS-Franziska-Kuropka-Dennis-Weißert-Alexander-Soehnle-Annika-Henz-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_SONG-NUMMER-EINS-Franziska-Kuropka-Dennis-Weißert-Alexander-Soehnle-Annika-Henz-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/titel-der-show_Prio-1_SONG-NUMMER-EINS-Franziska-Kuropka-Dennis-Weißert-Alexander-Soehnle-Annika-Henz-Photo-Sven-Serkis-©-titel-der-show.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Franziska Kuropka kann ihren rauen Charme und die ihr eigene freche Schnauze als Susan hervorragend einsetzen. Dass sich hinter dieser harten Schale aber auch ein weicher Kern verbirgt, bringt sie ebenso glaubwürdig über die Rampe. Heidi wiederum wirkt nur scheinbar wie etwas Besseres. Annika Henz liefert das beste musicaldarstellerische Gesamtpaket ab und füllt diese Rolle damit perfekt aus.</p>
<p>Nicht vergessen sollte man Damian Omansen, der als mehr oder weniger schweigsamer Pianist Larry zu jeder Zeit Teil des Bühnengeschehens ist.</p>
<p>Was diese Show besonders sehenswert macht, ist der fühlbare Spaß, den die vier Künstler auf der Bühne haben. Sie harmonieren schlichtweg perfekt und lassen die Geschichte von Bell und Bowen dadurch absolut authentisch erscheinen.</p>
<p>Stellt sich die Frage, ob [titel der show] auch ein größeres Publikum abseits der kleinen, eingeschworenen Musicalwelt anspricht. Die unzähligen Bezüge zur amerikanischen Musicalindustrie sind beachtlich. Und auch das Thema – die Entstehung eines Musicals – interessiert vielleicht nicht die breite Masse. Doch jeder, der kurzweilige Unterhaltung und sympathische Charaktere mit hohem Identifikationspotential mag, ist hier goldrichtig. Den Wortwitz der englischen Sprache hat Robin Kulisch mit spitzem Bleistift und viel Sprachgefühl ins Deutsche übertragen, auch wenn er sicherlich an einigen Stellen an seine Grenzen kam („Nine people’s favorite thing“). Dass man sich bei Bowens Kompositionen, die mal swinging, mal jazzig, mal poppig und mal „klassisch“ musicalesque daherkommen, nicht selten beim Mitwippen ertappt, spricht ebenfalls sehr für dieses Musical.</p>
<p>Die Spielzeit in Berlin war kurz, aber eindrücklich. Einmal mehr muss man ausdrücklich bedauern, dass sich in Deutschland keine Off-Szene etablieren konnte, die solchen Stücken Raum bietet. Dem Kreativteam ist sehr zu wünschen, dass [titel der show] schon bald in Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet oder auch Wien auf die Bühne gebracht wird.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Admiralspalast, Berlin</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 25. April 2017</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Franziska Kuropka, Annika Henz, Dennis Weißert, Alexander Soehnle, Damian Omansen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Jeff Bowen / Robin Kulisch</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Sven Serkis<br />
</span></div>
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