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	<title>Cusch Jung-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Cusch Jung-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Klassische Inszenierung mit einem herausragenden Prof. Higgins</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 11:43:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist fast schon eine Tradition, dass die Bühnenbilder und Kulissen in der Stiftsruine Bad Hersfeld, kreativ und absolut stimmig zur Handlung des jeweiligen Stücks sind. Da bildet auch das diesjährige Sommermusical „My Fair Lady“ keine Ausnahme. Karin Fritz hat auf der rechten Seite die schäbigen Bars am Covent Garden nachgebaut, wo sich Eliza als ...</p>
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<p class="Body">Es ist fast schon eine Tradition, dass die Bühnenbilder und Kulissen in der Stiftsruine Bad Hersfeld, kreativ und absolut stimmig zur Handlung des jeweiligen Stücks sind. Da bildet auch das diesjährige Sommermusical „My Fair Lady“ keine Ausnahme.</p>
<p class="Body">Karin Fritz hat auf der rechten Seite die schäbigen Bars am Covent Garden nachgebaut, wo sich Eliza als Blumenverkäuferin um jeden Penny bemüht. Links ist der Blick frei auf eine gepflegte Rasenfläche mit dahinter liegender Straße, die in einer Szene stilecht mit einem wunderschönen Jaguar befahren wird. Die Rasenfläche zieht sich über den Mittelteil zwischen den Säulen entlang und wird zeitweilig zum Treffpunkt von Pferd und Adel in Ascot.</p>
<p class="Body">Zentrale Spielfläche ist jedoch ein nach zwei Seiten zu öffnendes Zelt, in dem sich Prof. Higgins Wohn- und Arbeitszimmer befindet. Mit scheinbar wenigen Mitteln hat Fritz eine rundum gelungene Umgebung für die Liebesgeschichte von Prof. Higgins und Eliza Doolittle geschaffen.</p>
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<p>Schon bei der Ouvertüre weiß man, hier war jemand am Werk, der die Location kennt: Das Orchester unter der bewährten Leitung von Christoph Wohlleben ist exzellent ausgesteuert. Druckvoll kreieren die Musiker eine wohlige Atmosphäre und ziehen die Zuschauer schon mit den ersten beiden Stücken in ihren Bann. Diese fast schon zu harmonische Abmischung gereicht einigen Darstellern im Laufe des Abends zum Nachteil, da sie sich gegen das Orchester nur schwerlich durchsetzen können. Doch insgesamt darf man Joern Grünsfelder für die gelungene Tontechnik in dieser herausfordernden Umgebung gratulieren.</p>
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<p class="Body">Die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Besuchern der Royal Opera Covent Garden und den herumlungernden Tagelöhnern hat Ella Späte sehr gut herausgearbeitet. Während die Bettler und Tagelöhner in schmutzigen Grau-und Brauntönen gekleidet sind, strahlen die Operngäste in blitzsauberen Pastelltönen die ihrem Stand angemessene Eleganz aus. Auch die helle Grundstimmung der Ascot-Szene unterstreicht Späte insbesondere durch ausgefallene Hüte und geschmackvolle Kleider. Insbesondere das rosa Kleid von Mrs. Eynsford-Hill und die gelbe Robe von Eilza ragen hier heraus. Auf die Schirme hätte Späte jedoch gern mehr Augenmerk legen können. Diese sehen aus wie von der Stange, nur einer erinnert an die im ausklingenden 19. Jahrhundert üblichen Stockschirme.</p>
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<p class="Body">Doch das größte Lob gebührt Cusch Jung. In Personalunion führte er Regie und übernahm die Hauptrolle. Beides gelingt ihm ganz vorzüglich. Nicht nur, dass die Charaktere alle ideal besetzt sind. Jungs Personenregie ist so ausgefeilt, dass jeder Einzelne sehr authentisch wirkt.</p>
<p class="Body">Zudem inszenierte er das Stück mit viel Humor und einer großen Portion Selbstironie: Oberst Pickering sorgt beispielsweise für viele Lacher, wenn er bei Eliza Lerneinheiten so durcheinander kommt, dass er selbst von „jrienen Pistazien“, einer Diskussion „um 3 Uhr frie“ und einer Oper von Lohengrün“ spricht. Das Publikum schüttet sich aus vor Lachen! Auch seine Motivationsversuche (das von Bundeskanzlerin Angela Merkel geprägte „Wir schaffen das!“) während Elizas Ü-Übungen sind sehr charmant. Den sprichwörtlichen Vogel schießt Pickering aber als Experte für Ballkleider ab: „Ich hab Ihnen ja gesagt, dass dieser französische Modesalon amaçon nichts taugt!“ So gewieft darf man seinen Hauptsponsor gern unterbringen. Chapeau!</p>
<p class="Body">Cusch Jung spielt Prof. Higgins so wie man es sich wünscht: extrem überheblich, von sich und seinem Können über alle Maßen überzeugt, herablassend zu Eliza und die Männerfreundschaft mit Oberst Pickering genussvoll auskostend. Man glaubt Jung diese Facetten sofort.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/My_Fair_Lady_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" width="360" height="429" /></div>
<p class="Body">Auch sein genervtes Lamento „Lass’ ein Weib an Dich heran“ / „Kann denn eine Frau nicht sein wie ein Mann?“ bringt er genervt, mit glaubhafter Empörung in sehr gutem Sprechgesang zum Ausdruck. Dass er auch eine komische Seite hat, zeigt sich, wenn er sich als beleidigte Leberwurst im Wagen seiner Mutter verkriecht, nachdem Eliza ihm einen Korb gegeben und seine Mutter ihm eine Standpauke gehalten hat. Man hört förmlich das „Stell Dich nicht so an!“, dass die Zuschauer diesem im Selbstmitleid zerfließenden Professor entgegenschmettern wollen.</p>
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<p class="Body">Ein weiterer stilistischer Pluspunkt sind die Choreographien von Melissa King. Sie erinnern sicherlich nicht nur zufällig an die Tänze aus „Mary Poppins“ oder „Chitty Chitty Bang Bang“, deren Verfilmungen ja zeitgleich mit dem „My Fair Lady“-Film die Welt eroberten.</p>
<p class="Body">„Wäre det nich wundascheen?“ und „Mit ’nem kleenen Stückchen Glück“ sind nur einige Beispiele, wo die schwungvollen, stimmigen Choreographien die Zuschauer zum Mitwippen einladen. Perfekt gelungen ist auch „Bringt mich pünktlich zum Altar“, wo die Stepptänzer zunächst im Publikum tanzen, um dann nach und nach auf die Bühne zurückzukehren. Das alles wirkt schon sehr ausgefeilt und wird zudem nahezu fehlerfrei von den Darstellern umgesetzt.</p>
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<p class="Body">Ganz sanft und ruhig, aber nicht weniger glaubwürdig, wird Jung, wenn er sich auf seine einzigartige Weise eingesteht, dass er sich in Eliza verliebt hat: „Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht“ spielt ganz ausgezeichnet mit dem Kontrast von Selbstgespräch und Ballade.</p>
<p class="Body">Der Grund für Prof. Higgins Selbstverzweifel und Verwirrung ist Eliza Doolittle, die er in sechs Monaten mit gnadenlosem Drill zu einer Dame der Gesellschaft getrimmt hat. Mit Sandy Mölling wurde für diese Rolle eine bühnenerfahrene Popsängerin gefunden, die insbesondere die burschikosen Elemente des Charakters sehr glaubhaft über die Rampe bringt. Ihr Berliner „Rinnsteinjargon“ ist schön görig und empört („Baden bekommt ma nich!“) und passt gut zum Habitus des stolzen Blumenmädchens. Dass sie den Berliner Slang gerade im Gesang so manches Mal nicht konsequent durchzieht, ist etwas schade, aber das Gesamtbild passt dennoch. Mölling singt gerade in den tieferen Lagen sehr sauber und strahlt nicht nur bei „Wäre det nich wundascheen?“ eine große Sympathie aus.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/My_Fair_Lady_2016_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Eliza macht pflichtschuldigst alle ihre Sprachübungen . egal wie müde oder frustriert sie ist. Beim Anfeuern von Pferd Dover in Ascot fällt sie jedoch in ihre Gossensprache zurück („Mach hin, sonst streu ick Dir Pfeffa in’n Arsch!“) und vergisst die mühsam antrainierte gute Schule. Mölling interpretiert beide Extreme mit viel Gefühl und der genau richtigen Energie.</p>
<p class="Body">Als sich Higgins und Pickering nach dem erfolgreichen Treffen beim König selbst feiern und Eliza dabei komplett ignorieren, möchte man Mölling, die wie ein Häufchen Elend über die Bühne schleicht, einfach nur tröstend in den Arm nehmen. Die folgende Auseinandersetzung mit Higgins ist kraftvoll und wird von Jung und Mölling mit raumgreifender Intensität umgesetzt. Klasse!</p>
<p class="Body">Das Spiel mit dem Feuer, als Eliza sich endlich stark genug fühlt, Prof. Higgins in seine Schranken zu weisen („Tu’s doch“) ist eine weitere Szene, die das überaus gelungene Zusammenspiel von Mölling und Jung unterstreicht: Sehr plakativ, trotzig und selbstbewusst, fordert Eliza ihren Lehrer heraus, bis sie schließlich auf ihm sitzt und den Kuss einfordert, den Higgins ihr im Streit „androht“.</p>
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<p class="Body">Wer in dieser Beziehung die Hosen anhat, wird nicht erst in der letzten Szene deutlich, in der Eliza sich in Higgins Arbeitszimmer schleicht, die Füße auf seinen Tisch legt und ihm neckisch eine der Pralinen anbietet, die er früher als Belohnung für erfolgreiche Sprachübungen eingesetzt hat. Schon ihre klare Ansage „Ohne Dich“, einmal mehr sehr sympathisch von Mölling intoniert, zeigt Higgins, wie stark die junge Frau ist, in die er sich gegen seinen Willen verliebt hat.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div>Mit Gunther Emmerlich und Ilja Richter wurden zwei weitere namhafte Darsteller für das Sommermusical engagiert: Emmerlich begeistert als liebevoller „Teddybär“, Oberst Pickering.</div>
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<p class="Body"><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/My_Fair_Lady_2016_files/shapeimage_6.png" alt="" />Seine humorigen Sprüche, seine umsorgende Haltung gegenüber Eliza und seine leider nur in wenigen Momenten anklingende tiefe Gesangsstimme sorgen für gute Laune. Bemerkenswert ist auch das gute Zusammenspiel mit Cusch Jung. Die beiden werfen sich die Bälle gekonnt zu. „Es grünt so grün“ ist einer der schwungvollsten Songs des Abends und die drei Darsteller sind in dieser Szene sehr nahbar. Auch „Sie sind’s, der es geschafft hat“ unterstreicht die tiefe Freundschaft der beiden Männer, an der man im Publikum keinerlei Zweifel hegt.</p>
<p class="Body">Ilja Richter steht als Elizas Vater Alfred P. Doolittle auf der Bühne. Seine Stimme ist auch mit Berliner Akzent (der im übrigen gern noch ausgeprägter hätte sein können) unverkennbar. Er hat eine dankbare Rolle, darf albern sein und flirten und animiert das Publikum mit „Bringt mich pünktlich zum Altar“ zum Klatschen. Dass er nicht der stärkste Sänger und Tänzer ist, verzeiht man ihm.</p>
<p class="Body">Zwei weitere Damen des insgesamt 27-köpfigen Ensembles (plus Statisterie) darf man nicht unerwähnt lassen: Gertraut Jesserer gibt eine herrliche resolute Mrs. Higgins, die Eliza gekonnt unter ihre Fittiche nimmt als sie erkennt, wie gut das Mädchen ihrem so wenig gesellschaftsfähigen Sohn tut. Als Prof. Higgins „gute Seele“, Mrs. Pearce, die ihrem Arbeitgeber aber weiß Gott nicht kritiklos gegenüber steht, erleben die Zuschauer Jessica Kessler. Sie hat zwar keine große Rolle, aber es gelingt ihr dank ihrer Bühnenpräsenz dennoch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.</p>
<p class="Body">Last but not least gibt es noch Marlon Wehmeier, der den liebestrunkenen Freddy Eynsford-Hill mit viel Naivität und jungenhaften Charme spielt. Sein „In der Straße, wo du lebst“ ist naturgemäß zu süß, um ein Showstopper zu sein. Doch Wehmeier macht das Beste aus dieser doch recht undankbaren Rolle des glücklosen Verehrers.</p>
<p class="Body">Die Musical-Produktionen der Bad Hersfelder Festspiele sollten einen festen Platz im Sommerkalender eines jeden Musicalfans haben. Denn es gibt kaum ein andere Open Air Spielstätte, wo Jahr für Jahr Musicals auf solch hohem Niveau abgeliefert werden. „My Fair Lady“ ist ein weiterer Beleg dafür, dass Klassiker, die klassisch und nicht mit pseudomoderner Brechstange inszeniert werden, das Publikum begeistern.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stiftsruine, Bad Hersfeld</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>4. Juli 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sandy Mölling, Cusch Jung, Gunther Emmerlich, Ilja Richter, Jessica Kessler, Marlon Wehmeier, Gertraut Jesserer </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span> </strong>Frederick Loewe / Cusch Jung<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Bad Hersfelder Festspiele</span></div>
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		<title>Der Star dieser West Side Story ist die Bühne</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-star-dieser-west-side-story-ist-die-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2015 15:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Wolfram]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Lepper]]></category>
		<category><![CDATA[Cusch Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmuthe Kriener]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Bernstein]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Myrthes Monteiro]]></category>
		<category><![CDATA[Oper Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[West Side Story]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon echt groß, was die Oper Leipzig für die Inszenierung der West Side Story auffährt: Nicht weniger als 60 Tänzer und Sänger stehen auf der Bühne, wodurch diese bis auf den letzten Zentimeter genutzt und eine selten gesehene Tiefe erzeugt wird. Hinzu kommen noch einige wenige Großkulissen, unauffällige Kostüme und fertig ist die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-star-dieser-west-side-story-ist-die-buehne/">Der Star dieser West Side Story ist die Bühne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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<div id="body_content">Es ist schon echt groß, was die Oper Leipzig für die Inszenierung der West Side Story auffährt: Nicht weniger als 60 Tänzer und Sänger stehen auf der Bühne, wodurch diese bis auf den letzten Zentimeter genutzt und eine selten gesehene Tiefe erzeugt wird. Hinzu kommen noch einige wenige Großkulissen, unauffällige Kostüme und fertig ist die Grundausstattung für einen der meist gespielten Musicalklassiker weltweit.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Den instrumentalen Part bestreitet das auch über Leipzigs Stadtgrenzen hinaus bekannte Gewandhausorchester unter der gesamtmusikalischen Leitung von Ulf Schirmer. Für die Hauptrollen hat man erfahrene Musicaldarsteller als Verstärkung engagiert: Myrthes Monteiro ist Maria, Carsten Lepper ihr Tony und Andreas Wolfram gibt den Jet-Anführer Riff. Zu den Jets zählen u. a. Tom Schimon als Action, Oliver Aagaard-Williams als A-Rab und Andreas Langsch als Baby John. Und auch Cusch Jung alias Shrank ist nun wahrlich kein Unbekannter in der deutschsprachigen Musicalszene.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Schon bei der Ouvertüre zeigt sich die Zwiespältigkeit, die diesen Theaterabend bestimmen soll. Positiv wirkt das Zusammenspiel von Bühne und Tanz: Das Ballett der Oper Leipzig tanzt unter vermeintlich tonnenschweren Stahlträgern &#8211; da bekommt das Wort Schwebebalken eine ganz neue Bedeutung! Dass die durchaus energiegeladenen Choreographien jedoch recht häufig unsauber getanzt werden, überrascht. Genauso unerfreulich ist die dumpfe Akustik, mit der das Gewandhausorchester im Saal ankommt. Die Musiker sitzen in einem offenen Orchestergraben unter der Bühne; keine unübliche Platzierung für ein Orchester. Und doch kommen die schwungvollen Rhythmen von Leonard Bernstein nur wie durch Watte gepresst an. Dies wird im Laufe des Abends sogar eher noch schlimmer. Es geht so weit, dass man den Eindruck gewinnt, dass das Orchester und die Sänger nicht gemeinsam spielen.</p>
<p class="Body">Vielleicht liegt es auch daran, dass die Lautsprecherboxen an der Bühnenvorderkante mit Kulissen verdeckt sind, dass man im Zuschauerraum so wenig Klangvolles hört. Auf jeden Fall bleibt es ärgerlich. Und da erscheint der Einbau einer neuen Tonanlage wenige Tage vor der Premiere auch mehr wie eine Verzweiflungstat. Denn wenn es der Tontechniker nicht schafft, die Mikros derjenigen Darsteller runterzufahren, die gerade tanzen, ist das schon schade. Denn wer möchte einen Andreas Wolfram nach seinem Kampf als Riff mit Bernardo schon lautstark schnaufen hören? Dass die raumgreifenden Choreographien, die er parallel zu seinem Gesang zu bewältigen hat, anstrengend sind, sieht der Zuschauer ohnehin.</p>
<p class="Body">Auch diese „West Side Story“ wird mit englischen Songtexten und deutschen Dialogen vorgetragen. Man kann darüber streiten, ob so etwas heute noch zeitgemäß ist, aber zumindest an diesem Premierenabend kann das Publikum dem Geschehen problemlos folgen. Für den ein oder anderen Darsteller sind allerdings die englischen Songtexte scheinbar eine Hürde, hört man doch so einige stark akzentuierte Ausdrücke.</p>
<p class="Body">Allerdings stehen bei dieser Inszenierung weder die Musiker noch die Sänger im Mittelpunkt. Wenn der Direktor des Leipziger Balletts, Mario Schröder, ein Musical inszeniert, scheint es nur allzu verständlich, dass der Tanz im Fokus steht. Also werden hier nahezu alle Szenen mit ausdrucksstarken Choreographien versehen, die Kämpfe der verfeindeten Jets und Sharks trotzen vor Energie. Manch einer ist geneigt, eine Ähnlichkeit zu Pina Bauschs unvergleichlichem Stil zu erkennen. Dafür jedoch sind viele Sequenzen zu wenig synchron oder schlichtweg unsauber getanzt. Nichtsdestoweniger überzeugt das Leipziger Opernballett mit Modern Dance und Jazz insbesondere im „Rumble“ kurz vor Ende des Stücks, in dem die verzweifelten Jets sich gegenseitig ihr Leid klagen.</p>
<p class="Body">Aus dem ansonsten sehr düsteren, getragenen Rahmen der Inszenierung bricht naturgemäß „I like to be in America“, gesungen von Anita und ihren puertoricanischen Landsleuten, aus. In Leipzig entspannt sich am rückwärtigen Ende der Bühne eine überdimensionale US-Flagge, vor der &#8211; angeführt von zwei Clowns, die an eine Mischung aus Pennywise und Ronald McDonald erinnern &#8211; Superman, Super Mario, Captain America, Krümelmonster, Elmo und jeweils zweimal Minnie und Mickey Mouse tanzen. Ist es das, was Amerika ausmacht? Comic-Helden und Stars aus Kinder-Sendungen? So ganz erschließt sich die Botschaft dieser Szene leider nicht.</p>
<p class="Body">Ebenfalls etwas schwierig, oder vielleicht auch nur zu viel des Guten, ist die Spiegelung des Gesangspaares bei „Tonight“ durch ein Tanzpaar. Letzteres lenkt von Maria und Tony ab und zerstört die aufkeimenden Gefühle der beiden. Bei Tony‘s weltbekanntem Solo „Maria“ passt hingegen alles zusammen: Die puristische Bühne, das sparsame Licht und im Zentrum ein Carsten Lepper, der mit aller Inbrunst seine große Liebe anschmachtet. Seine klare Stimme und perfekt intonierte Emotionen sorgen für Gänsehaut beim Zuschauer.</p>
<p class="Body">Wenden wir uns etwas durchweg Positivem zu: Die Arbeit, die Andreas Auerbach und Paul Zoller mit der Bühne und den Videoprojektionen geleistet haben, ist beachtlich. Die Bühne ist kalt, grau und nichts lenkt von den Agierenden ab. Die wenigen Kulissen (Straßenlaternen, Stahlträger) werden sehr effektvoll und sparsam eingesetzt. Die Projektionen im Hintergrund, bspw. die nicht endende wollende Straße oder die Brooklyn Bridge aus einer Nebenstraße betrachtet, schaffen raumgreifende Szenenbilder. Dieses Bühnenbild ist durchdacht und funktioniert einwandfrei.</p>
<p class="Body">Die musikalischen Gäste, die die Oper Leipzig für dieses Stück engagiert hat, überzeugen in ihren Rollen, auch wenn man sich fragt, ob Riff (Wolfram) und Tony (Lepper) im Vergleich zum restlichen Ensemble nicht etwas zu alt sind. Nichtsdestoweniger spielen beide mitreißend. Wolfram zeigt, dass Riff nicht nur der engstirnige Bandenchef ist, sondern durchaus eine gefühlvolle Seite hat. Carsten Lepper gibt einen jugendlichen Tony voller Energie und mit fast schon sichtbaren Schmetterlingen im Bauch. Einzig in der Szene, in der Tony von Marias Tod erfährt, will er etwas zu viel. Gesanglich werden beide den Rollenprofilen gerecht. Wolfram hat als Riff ja schon Erfahrung sammeln dürfen und fühlt sich sichtbar wohl mit dem „Material“. Leppers Part hingegen gehört zu den Anspruchsvollsten im Musicalbusiness. Doch Lepper ist ein Vollprofi und lässt sich nicht so leicht einschüchtern. Sein Tony ist voller sanfter Gefühle und klingt frisch und ehrlich.</p>
<p class="Body">Als Maria wurde Myrthes Monteiro (ab Dezember in Hamburg als „Aladdins“ Jasmin zu sehen) gecastet. Zusammen mit Erdmuthe Kriener (Anita) gehört sie zu den überzeugendsten Darstellern auf der Bühne. Monteiro hat einen lieblichen Charme, der Maria gut zu Gesicht steht. Man nimmt ihr die Verliebtheit und den Glauben an das Gute im Menschen ab. Sie singt wunderschön klar und sauber, manchmal etwas kindlich. Aber das passt perfekt zur Rolle. Wenn sie, wahnsinnig vor Schmerz, nach Chinos Waffe greift, um ihn zu erschießen, zeigt sie eine Aggressivität, die man Maria so nicht zugeschrieben hätte.</p>
<p class="Body">Kriener gelingt es, geballte Latino-Emotionen über die Rampe zu bringen. Obwohl sie so westeuropäisch aussieht, wie es nur geht, ist sie leidenschaftlich, mütterlich zu Maria und voll starker Gefühle für ihren Nardo.</p>
<p class="Body">Was leider komplett verpufft, ist „Somewhere“. Anna Preckeler hockt im Engelskostüm auf dem Stahlträger, der während Bernardos Trauerfeier über den Köpfen der Trauergemeinde schaukelt. Leider gelingt es &#8211; sicherlich auch bedingt durch die Tontechnik &#8211; nicht, diesen weltbekannten Hit angemessen zu präsentieren.</p>
<p class="Body">Auch beim Finale wurde Potential verschenkt: Tony stirbt in Marias Armen und der Vorhang fällt. Warum Schröder auf das gemeinschaftliche Heraustragen von Tony durch die Jets und Sharks verzichtet, ist unklar. Doch gerade diese Szene macht den Wandel im Denken der Banden sichtbar.</p>
<p class="Body">Nicht vergessen darf man den stimmgewaltigen Opernchor, der aus dem Off die Sänger auf der Bühne unterstützt. Erst beim Schlussapplaus bekommt das Publikum diesen großen Chor zu Gesicht und zollt ihm anhaltenden Applaus.</p>
<p class="Body">Was bleibt von der Leipziger „West Side Story“? Ein Bühnenbild, das nachhaltig beeindruckt, ein nicht minder beachtliches Tanzensemble, das allein schon durch seine schiere Masse Maßstäbe setzt, die erneute Klarheit, dass Musicalhauptrollen nicht aus dem Hausensemble besetzt werden können und man gut beraten ist, hierfür Gäste zu engagieren und leider einmal mehr die Erkenntnis, dass ein defekte Tonanlage oder eine schlechte Abmischung von Orchester und Gesang ein ganzes Stück ruinieren kann.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Oper Leipzig</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>20. Juni 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Myrthes Monteiro, Carsten Lepper, Erdmuthe Kriener, Andreas Wolfram, Cusch Jung</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Leonard Bernstein / Mario Schröder<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Ida Zenna / Oper Leipzig<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-star-dieser-west-side-story-ist-die-buehne/">Der Star dieser West Side Story ist die Bühne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Ein rundum gelungener Start in die Open Air Saison 2015</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2015 13:42:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Brüder Grimm Festspiele in Hanau haben sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe des Musicalsommers entwickelt. Regelmäßig wechselnde Kreativteams verleihen den angestaubten Grimmschen Märchen immer wieder einen neuen, unerwarteten Anstrich. In diesem Jahr liefern Cusch Jung (Regie) und Marc Schubring (Musik) ein Familienmusical auf höchstem Niveau ab. Zu Beginn wohnen die Zuschauer ...</p>
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<p>Die Brüder Grimm Festspiele in Hanau haben sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe des Musicalsommers entwickelt. Regelmäßig wechselnde Kreativteams verleihen den angestaubten Grimmschen Märchen immer wieder einen neuen, unerwarteten Anstrich. In diesem Jahr liefern Cusch Jung (Regie) und Marc Schubring (Musik) ein Familienmusical auf höchstem Niveau ab.</p>
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<p class="Body">Zu Beginn wohnen die Zuschauer einer Gerichtsverhandlung in der Zwischenwelt bei, in der der Bonvivant Felix de Laroche-Carabas nach eindringlichem Flehen und Fürsprache der weiblichen Anwesenden begnadigt wird. Zur Bewährung wird er als Kater Felix mit der Auflage auf die Erde zurückgeschickt, einen armen Schlucker reich, glücklich und zum König zu machen. Der Müllersbursche Konstantin scheint dafür genau der Richtige zu sein.</p>
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<p class="Body">Der Zufall und die ebenfalls begnadigte Comtesse Romanova helfen dem Kater bei seiner Aufgabe. Romanova steht – wie könnte es anders sein – in Diensten der gelangweilten Prinzessin, die von ihrem Vater in Watte gepackt und von dessen Ratgeber, dem intriganten Zauberer Fürst Sourisaut, für seine Zwecke eingespannt wird.</p>
<p class="Body">Die Handlanger des Zauberers, Mist und Übel, sorgen durch ihre Tollpatschigkeit für jede Menge Chaos. Ihre kindliche Neugier und die Kabbeleien torpedieren mehr als einmal die fiesen Pläne ihres Meisters.</p>
<p class="Body">Am Ende verlieben sich Prinzessin und Müllersbursche ineinander; der König dankt ab. Kater Felix kann stolz auf seine Arbeit sein, denn bis zum Happy End gibt es jede Menge Verwicklungen und Irrwege.</p>
<p class="Body">Franz-Lorenz Engel hat das Märchen mit viel Witz und Augenzwinkern in ein Musical verwandelt, welches Cusch Jung mit einem ausgezeichneten Händchen für die perfekte Besetzung und eine nicht minder gelungene Personenregie auf die Bühne bringt. Marc Schubrings schwungvolle, abwechslungsreiche Melodien bieten für jeden Geschmack etwas. Kinder können die Songs schnell mitsummen und die Eltern erfreuen sich an den launigen Songtexten von Edith Jeske.</p>
<p class="Body">Komplettiert wird die Riege der Kreativen von Tobias Schunk (Bühne) und Ulla Röhrs (Kostüme). Schunks Bühne ist aufwendig, es wird auf drei Ebenen gespielt und im Handumdrehen wird aus einem Birkenwald das Königsschloss, eine Boutique oder die Mühle. Auch das ausgeklügelte Lichtdesign hat an dieser gelungenen Umsetzung einen großen Anteil. Röhrs Werk zeigt sich vor allem in den Kleidern der Prinzessin, den Kostümen der Engel und Rebhühner sowie den Umhängen des Zauberers. Vielseitig, ungewöhnlich, elegant und prunkvoll – hier kommt das Publikum aus dem Staunen kaum heraus.</p>
<p class="Body">Alle Rollen im „Gestiefelten Kater“ sind sehr gut besetzt &#8211; allen voran Tanja Bahmani als Köchin Mathilda. Ihre Mimik ist beeindruckend, sie spielt resolut und ihr Comedy-Talent lässt sich nicht verheimlichen. Zudem verfügt sie über eine starke Rockstimme, die sie nur zu gern und in vollem Umfang einsetzt. Mit „Dein Genuss ist ein Muss“ zeigt sie,  dass sie den König mehr als nur als Chef schätzt. Kurzerhand übernimmt sie das Regiment über dessen Wohlbefinden und nicht einmal der Zauberer kann daran etwas ändern.</p>
<p class="Body">Alexander Martin gibt den nonchalanten, gewitzten Kater, der mit unnachahmlichem französischen Akzent und die Charme die Damenwelt um den Finger wickelt. Er erinnert phasenweise an eine Mischung aus Rum Tum Tugger und Munkustrap aus „Cats“, doch in Sachen Gewitztheit ist Kater Felix seinen vierbeinigen Musicalkollegen um Meilen voraus.</p>
<p class="Body">Als Müllersbursche Konstantin steht Dennis Dobrowolski auf der Bühne des Amphitheaters am Schloss Philipsruhe. Er gibt den unsicheren, schüchternen, aber zu gleich herzensguten und grundehrlichen Jungen zu jeder Zeit glaubhaft. Seine Soli sind ebenso überzeugend. Seine jugendlich-warme Stimme passt perfekt zum Rollenprofil. „Lügen kann ich nicht“ ist hierfür der Beweis.</p>
<p class="Body">Dass Thorsten Tinney sein Fach beherrscht, beweist er seit vielen Jahren insbesondere in kleineren Inszenierungen („Pinkelstadt“, „Die Schwarzen Brüder“). Als Zauberer Fürst Sourisaut darf er seine dunkle Seiten zeigen und den ganzen Königshof schikanieren. Die Figur macht ihm sichtlich Spaß – bis zu dem Moment, wo er sich vom Kater austricksen lässt und sich – insbesondere für die kleinen Zuschauer nicht ersichtlich – vor aller Augen in eine Maus verwandelt, die vom Kater dann genüsslich verspeist wird.</p>
<p class="Body">Mist und Übel, die Diener, die so schusselig sind, dass sie in ihre eigenen Stolperfallen laufen, vereinen die meisten Lacher auf sich. Michael Schäfer und Michael Morgenstern erinnern vage an Max und Moritz und haben sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe. Herausragend sind ebenfalls die Rebhühner nebst entsprechendem Ballett. Nicht nur die Kostüme, auch die Choreographien und die Mimik von Annette Potempa, Ira Theofanidis und Mirjam Wolf sorgen für Seitenstechen vor Lachen.</p>
<p class="Body">„Der Gestiefelte Kater“ in Hanau ist ein Lehrstück für eine perfekte Bühnenadaption. Ein Schlitzohr als Protagonist, der diese Eigenschaft ausleben darf, schräge, aber nicht zu seltsame Figuren, die Felix und Konstantin auf ihrer Reise begegnen, schmissige Kompositionen, kurzweilige Dialoge, phantasievolle Kostüme und ein mitreißendes Ensemble sind die Zutaten für diesen wunderbaren Musicalcocktail.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Amphitheater, Hanau</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>15. Mai 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alexander Martin, Tanja Bahmani, Dennis Dobrowolski, Thorsten Tinney, Michael Schäfer, Michael Morgenstern</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Marc Schubring / Cusch Jung<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Reinhard Paul<br />
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