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	<title>Christoph Drewitz-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Christoph Drewitz-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Deutscher Musical Theater Preis 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 16:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Drewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Musical Theater Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Gayle Tufts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum eine Branche war und ist durch die Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen so sehr gebeutelt wie die Kulturbranche. Theater standen leer oder dürfen nicht einmal halb gefüllt werden, unzählige Darstellerinnen und Darsteller standen vor dem Nichts – beruflich und finanziell. Kein Wunder also, dass die diesjährige Verleihung des Deutschen Musical Theaterpreises dazu genutzt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/deutscher-musical-theater-preis-2021/">Deutscher Musical Theater Preis 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Branche war und ist durch die Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen so sehr gebeutelt wie die Kulturbranche. Theater standen leer oder dürfen nicht einmal halb gefüllt werden, unzählige Darstellerinnen und Darsteller standen vor dem Nichts – beruflich und finanziell.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3196 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-46-59-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-400x265.png" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-46-59-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-400x265.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-46-59-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-1024x678.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-46-59-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-768x509.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-46-59-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-1536x1017.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-46-59-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie.png 2002w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Kein Wunder also, dass die diesjährige Verleihung des Deutschen Musical Theaterpreises dazu genutzt wurde, hier an der ein oder anderen Stelle mit mehr oder weniger subtilen Kommentaren Stellung zu beziehen.</p>
<p>Zunächst einmal wurde jedoch dem kürzlich verstorbenen Craig Simmons gedacht, ohne den es diesen Award gar nicht geben würde. Von seiner Showwolke aus verfolgte er einen etwas gehetzten Gala-Abend, den anstelle von Simmons nun Christoph Drewitz auf die Bühne des Schmidts Tivoli gebracht hat.</p>
<p>Thomas Hermanns, der Moderator des Abends schwadronierte erst einmal ausführlich, was alles passieren würde, wenn sich die Gewinner nicht an die vorgegeben Redezeit hielten: Exit-Music, penetrantes Antanzen und exzessives Mouthing waren doch sehr bedrohlich wirkende Strafen für zu langes Reden…</p>
<p>Claudio Pohle (Bestes Kostüm &amp; Maske für „Goethe!“) war der erste, der diese drakonischen Maßnahmen zu spüren bekam. Aber seine Dankesrede war auch einfach zu herzerwärmend, da konnte man den herumtanzenden Thomas Hermanns gut ausblenden.</p>
<p>Die eingespielten Video-Ausschnitte aus den Shows, die als „Bestes Musical“ nominiert waren, sind immer eine schöne Sache für all diejenigen, die die Stücke nicht kennen. Doch in diesem Fall waren sie häufig sehr schlecht geschnitten, hörten mitten im Satz auf, oder waren einfach zu kurz. Hier wünscht man sich für nächstes Jahr gern etwas mehr Feingefühl. Anders sah es beim Video „Systemrelevant“ von Lukas Nimschek und Franziska Kuropka sowie befreundeten Darstellern aus: Dieser sehr gut gemachte musikalische Hilfeschrei ging während der Pandemie viral und bewies einmal mehr die Kreativität, die in den letzten eineinhalb Jahren weggesperrt wurde.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3195 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-45-09-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-400x260.png" alt="" width="400" height="260" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-45-09-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-400x260.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-45-09-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-1024x666.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-45-09-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-768x499.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-45-09-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie-1536x998.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/Screenshot-2022-01-28-at-17-45-09-Deutscher-Musical-Theater-Preis-2020-21-Deutsche-Musical-Akademie.png 2006w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In diesem Kontext wurde auch der Sonderpreis der Jury an Frank Blase, Dominik Donauer und Roun Zieverink verliehen, die sich mit Beginn der Corona-Krise für Künstler eingesetzt haben und Kultur sichtbar gehalten haben.</p>
<p>Über den Preis für das „Beste Revival“ freuten sich Thomas Zaufke und Peter Lund ganz besonders, denn „Babytalk“ in Bielefeld komplettiert ihre durchaus beachtliche Sammlung an Awards.</p>
<p>„Die Welle“ vom Landestheater Linz räumte an diesem Abend die meisten Preise ab, so auch die Auszeichnung als „Bestes Musical“. Or Mathias, der hieran als Autor, Komponist und Regisseur einen maßgeblichen Anteil hatte, konnte selbst nicht vor Ort sein, aber seine Vertreter, u. a. Christoph Drewitz als Regisseur, machten deutlich wie sehr Mathias‘ unbeirrbarer Glaube an dieses Stück alle in Linz motiviert hat. Auch „Goethe!“, uraufgeführt bei den Bad Hersfelder Festspielen im Sommer, wurde mit zahlreichen Preisen, u. a. „Beste Choreografie“ und „Beste Liedtexte“ bedacht.</p>
<p>Für tiefgründige Momente sorgte der Song „So wirst Du Frau“ aus „Wüstenblume“ kurz vor Schluss. Auch Gayle Tufts Laudatio für das „Beste Musical“ regte zum Nachdenken an.</p>
<p>Die diesjährige Verleihung des Deutschen Musical Theater Preises zeigt nachdrücklich, dass sich die Musicalschaffenden nicht unterkriegen lassen: nicht von einer Pandemie, nicht von der Politik und nicht von Existenzängsten. Was in dieser Zeit trotz aller Widrigkeiten erschaffen wurde, ist beeindruckend und stehende Ovationen sind das Mindeste, die alle Künstler hierfür erhalten sollten.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagaz</a></em><br />
</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidts Tivoli, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Verleihung:</strong> 4. Oktober 2021</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie: </span></strong>Christoph Drewitz<br />
</span></div>
<div><span style="color: #000080;"><strong>Fotos:</strong> <span class="ce-uploads-description">Morris Mac Matzen</span></span></div>
<div></div>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #000080;"><strong>Alle Nominierten und Gewinner 2021</strong></span></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Musical </strong><br />
&#8222;Eine Stimme für Deutschland&#8220; (Neuköllner Oper, Berlin)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>&#8222;The Wave (Die Welle)&#8220; (Landestheater Linz) (Gewinner) </strong></span><br />
&#8222;Wüstenblume&#8220; (Theater St. Gallen)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Revival</strong><br />
<strong><span style="color: #000080;">Baby Talk (Theater Bielefeld) (Gewinner)</span></strong><br />
für »Der Name der Rose« (Luisenburg Festspiele, Wunsiedel)<br />
für »Wenn Rosenblätter fallen« (KATiELLi Theater, Datteln)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Komposition</strong><br />
Jürgen Tauber &amp; Oliver Ostermann für » Die Schattenkaiserin« (Tiroler Landestheater Innsbruck)<br />
<strong><span style="color: #000080;">Or Matias für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz) (Gewinner)</span></strong><br />
Uwe Fahrenkrog-Petersen für »Wüstenblume« (Theater St. Gallen)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Buch</strong><br />
Kathi Damerow für » Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« (Westand Musical, Braunschweig)<br />
Peter Lund für »Eine Stimme für Deutschland« (Neuköllner Oper, Berlin)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Or Matias für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz) (Gewinner)</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Liedtexte</strong><br />
Franziska Kuropka für »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« (Westand Musical, Braunschweig)<br />
Peter Lund für »Eine Stimme für Deutschland« (Neuköllner Oper, Berlin)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Frank Ramond für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele) (Gewinner)</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Musikalisches Arranagement</strong><br />
Thilo Wolf &amp; Christoph Müller für »Swing Street« (Stadttheater Fürth)<br />
Or Matias für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Koen Schoots für »Wüstenblume« (Theater St. Gallen) (Gewinner)</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Regie</strong><br />
Gil Mehmert für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Christoph Drewitz für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz) (Gewinner)</strong></span><br />
Gil Mehmert für »Wüstenblume« (Theater St. Gallen)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Choreografie</strong><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Kim Duddy für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele) (Gewinner)</strong></span><br />
Hannah Moana Paul für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz)<br />
Jonathan Huor für »Wüstenblume« (Theater St. Gallen)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Bühnenbild</strong><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Michael D. Zimmermann für »Die Schattenkaiserin« (Tiroler Landestheater Innsbruck) (Gewinner)</strong></span><br />
Veronika Tupy für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz)<br />
Frauke Bischinger &amp; Bernd E. Gengelbach für »Till Ulenspiegel – Eine Liebe für Flandern« (Uckermärkische Bühnen Schwedt)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bestes Kostüm- &amp; Maskenbild</strong><br />
Kathrin Baumberger &amp; Marc Hollenstein für »Der Löwe, der nicht schreiben konnte« (Bernhard Theater, Zürich)<br />
Michael D. Zimmermann &amp; Rudolf Sieb für »Die Schattenkaiserin« (Tiroler Landestheater Innsbruck)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Claudio Pohle, Ute Mai &amp; Stephanie Hanf für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele) (Gewinner)</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Darstellerin in einer Hauptrolle</strong><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Karolin Konert für »Swing Street« (Stadttheater Fürth) (Gewinner)</strong></span><br />
Hanna Kastner für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz)<br />
Naomi Simmonds für »Wüstenblume« (Theater St. Gallen)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bester Darsteller in einer Hauptrolle</strong><br />
Philipp Büttner für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele)<br />
Christof Messner für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Lukas Sandmann für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz) (Gewinner)</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beste Darstellerin in einer Nebenrolle</strong><br />
Mascha Volmershausen für »Eine Stimme für Deutschland« (Neuköllner Oper, Berlin)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Vera Bolten für »Himmel und Kölle« (apiro entertainment, Köln) (Gewinner)</strong></span><br />
Celina dos Santos für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bester Darsteller in einer Nebenrolle</strong><br />
Mischa Mang für »Goethe!« (Bad Hersfelder Festspiele)<br />
<span style="color: #000080;"><strong>Mark Weigel für »Himmel und Kölle« (apiro entertainment, Köln) (Gewinner)</strong></span><br />
Malcolm Henry für »The Wave (Die Welle)« (Landestheater Linz)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Sonderpreis der Deutschen Musical Akademie als „Auszeichnung besonderer Leistungen in der Corona- Pandemie“</strong><br />
Frank Blase (Unternehmer und Produzent von „Himmel und Kölle“) (Gewinner)<br />
Dominik Donauer (Künstleragentur artinia consulting) (Gewinner)<br />
Roun Zieverink (Pianist, Komponist, Arrangeur) (Gewinner)</p>
<p style="text-align: center;">
<strong>Sonderpreis der Jury für die beste Ensemble-Leistung</strong><br />
„Himmel und Kölle“ (apiro entertainment, Köln) (Gewinner)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ehrenpreis</strong><br />
Verliehen an Anna Vaughan</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sehr unterhaltsame Menage à Trois am Originalschauplatz</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sehr-unterhaltsame-menage-a-trois-am-originalschauplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2015 14:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Hoth]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Drewitz]]></category>
		<category><![CDATA[David Wehle]]></category>
		<category><![CDATA[Ekaterini Tsapanidou]]></category>
		<category><![CDATA[Karen Helbing]]></category>
		<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Lottehof]]></category>
		<category><![CDATA[Marian Lux]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Weis]]></category>
		<category><![CDATA[Wetzlar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Johann Wolfgang Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ gehört zum Standardrepertoire jedes Schülers. Doch es empfiehlt es sich vor Besuch eines Musicals, das auf diesem Roman fußt, das eigene Wissen hierzu aufzufrischen. Dank Internet fühlt sich der Zuschauer gut vorbereitet und kann sich entspannt auf „Lotte“ einlassen, das im Rahmen der Wetzlarer Festspiele 2015 ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Johann Wolfgang Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ gehört zum Standardrepertoire jedes Schülers. Doch es empfiehlt es sich vor Besuch eines Musicals, das auf diesem Roman fußt, das eigene Wissen hierzu aufzufrischen. Dank Internet fühlt sich der Zuschauer gut vorbereitet und kann sich entspannt auf „Lotte“ einlassen, das im Rahmen der Wetzlarer Festspiele 2015 im geschichtsträchtigen Lottehof unter freiem Himmel aufgeführt wird. Goethe hat zwar nur fünf Monate in der beschaulichen hessischen Kleinstadt zugebracht, doch den Stadtvätern gelingt es vortrefflich, diese Stippvisite zu ihrem Vorteil auszunutzen: An jeder Ecke findet man Bezüge zu Goethe und seiner Lotte (Charlotte Buff), mit der ihn eine platonische Romanze verband.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Kevin Schröder (Buch und Liedtexte), Marian Lux (Musik) und Christoph Drewitz (Konzeption, Regie) hatten die Idee, Werthers tragische Geschichte als Musical am Ort ihres historischen Geschehens aufzuführen. Der Lottehof ermöglicht viele Spielebenen und Drewitz nutzt diese Vielfalt voll aus. In knapp zwei Stunden zeigen sechs Darsteller die durchaus komplexe Handlung. Natürlich wurden einige Passagen für das Musical gekürzt oder angepasst, doch trotz literarischer Vorbereitung seitens der Zuschauer gilt es in kurzer Zeit viel Stoff zu bewältigen. Besonders schwer fällt dies bei denjenigen Szenenwechseln, in denen Lottes kleiner Bruder zu ihrem Vater, ihre beiden kleinen Schwestern zu ihren besten Freundinnen, oder alle drei zusammen zu Bewohnern Wetzlars werden.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_973">
<div class="style_2">
<p class="Body">Neben diesen drei „variabel eingesetzten“ Ensemble-Mitgliedern (Ekaterini Tsapanidou, Karen Helbing, Tobias Weis) stehen noch Lotte (Anne Hoth), ihr Verlobter Albert (David Wehle) und Werther (Oliver Arno) auf der Bühne. Im Mittelpunkt des Musicals steht natürlich die Titelheldin. Die bekannte Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Es geht um ihre Gefühle und Entscheidungen. Anne Hoth spielt Lotte mit viel Einfühlungsvermögen und bringt die emotionale Achterbahnfahrt sehr glaubhaft zum Ausdruck. Den gehörnten Verlobten und späteren Ehemann Albert gibt David Wehle eher rational. Nur selten verliert er die Beherrschung und gibt sich seinen Gefühlen hin. Werther hingegen lebt in den Tag hinein, hat den Kopf in den Wolken und wirkt phasenweise sehr weltfremd. Oliver Arno gelingt die Gratwanderung zwischen Liebe und Wahnsinn überzeugend.</p>
<p class="Body">Die Protagonisten können das Publikum auch mit ihrem Gesang für sich gewinnen – allen voran Anne Hoth: Sie legt mal Entschlossenheit, mal viel Verletzlichkeit in ihre Stimme. Man glaubt ihr die Zerrissenheit genauso wie ihren unbedingten Willen zu Albert zu stehen. Auch Oliver Arnos gleichsam sanfter wie bestimmender Tenor verfehlt seine Wirkung nicht. Gerade in ihren Duetten laufen Hoth und Arno zur Höchstform auf.</p>
<p class="Body">Musikalisch lässt sich kein roter Faden erkennen. Poppige Musical-Sounds wechseln sich ab mit gefühlvollen Balladen. Tempiwechsel innerhalb der Songs unterstreichen die verwirrende Gefühlswelt, in der Lotte, Werther und auch Albert gefangen sind (zum Beispiel „Mehr“). Nicht, dass die Kompositionen von Lux nicht gefällig wären, im Gegenteil, teilweise laden sie direkt zum Träumen oder Mitwippen ein, doch vielleicht spielt auch die musikalische Unausgewogenheit eine Rolle dabei, dass sich das Publikum in der Handlung verliert.</p>
<p class="Body">Bei den Dialogen und Liedtexten hat Kevin Schröder darauf geachtet, dass sie zum Zeitgeschehen des späten 18. Jahrhunderts passen. Ob allerdings Begriffe wie „Monsterjagd“, „Flirt“ oder „herumtoben“ vor 250 Jahren schon genutzt wurden? Zudem gibt es deutliche Brüche mit Goethes Original: Dass Lotte diejenige ist, die Werther zuerst küsst – und das keineswegs schüchtern – ist neu. Auch dass sie es ist, die Werther von seinem Leid erlöst und ihn (nach einem dramatischen Duett) mit Alberts Pistole erschießt, entstammt wohl eher der Phantasie des Kreativteams.</p>
<p class="Body">Dass jedoch Albert und Werther sich ebenfalls anfreunden, stimmt. Ihr Duett „Ein Tier“ über Lotte ist energiegeladen und sehr komisch. Diese Männerfreundschaft besteht aber nicht lang. Denn die Menage à Trois, welche die drei Protagonisten einen Sommer lang durchleben, führt zwangsläufig in die Katastrophe. Und so wird Werther ausgeschlossen, verlässt Wetzlar und Lotte heiratet Albert. Während der Trauzeremonie beginnt Lotte plötzlich von Werther zu phantasieren, doch zum Glück kann Albert sie in die Wirklichkeit zurückholen.  In der Folge wird es etwas wirr: Albert geht mit Lotte auf den Markt, dort wird Werther von Gauklern böse verunglimpft. Albert verschwindet, dafür taucht das Dienstmädchen Gerda auf, das auch nach ihrer Entlassung immer noch arg in Lotte verliebt ist. Lotte wird alles zu viel und sie wird ohnmächtig.</p>
<p class="Body">Lotte kämpft darum, Werther wiederzusehen. Sie glaubt, dass sie nur so Klarheit über ihre Gefühle bekommen wird. Doch sie wird enttäuscht: Werther, dem die Sticheleien seines Umfelds sehr zusetzen, wird immer verrückter und ihre Gefühle füreinander immer stärker. Als sie Albert schließlich fragt „Hätten wir nicht auch zu dritt glücklich werden können?“ versucht dieser, ihr den weiteren Kontakt zu Werther zu verbieten.</p>
<p class="Body">Am Ende beantwortet Albert die Fragen des Arztes, dem der ungewöhnliche Einschusswinkel auffällt. Doch man lässt es auf sich beruhen. Lotte und Albert finden sich wieder – auch wenn Werther weiterhin einen Platz in Lottes Herz hat. Dass das Finale („Wenn der Winter naht“) wieder von allen drei gemeinsam bestritten wird, ist verwirrend.</p>
<p class="Body">Man ist hin- und hergerissen: Die Darsteller und Musiker sind hervorragend und spielen überzeugend. Das sparsame Bühnenbild funktioniert ausgezeichnet und die Kostüme fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Die Handlung ist abwechslungsreich und durchaus ansprechend umgesetzt. Doch es bleibt ein Gefühl der Überfrachtung. Hätte man die Handlung noch weiter einkürzen oder die Songs stimmiger zueinander arrangieren sollen? Wären mehr Darsteller hilfreich gewesen? Vielleicht ist es ein bisschen von allem. Doch das grundlegende Konzept, eine Handlung dort aufzuführen, wo sie passiert ist, geht auf und das Publikum wird sehr gut unterhalten.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Lottehof, Wetzlar</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>17. Juli 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Anne Hoth, David Wehle, Oliver Arno, Ekaterini Tsapanidou, Karen Helbing, Tobias Weis</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Marian Lux / Christoph Drewitz<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Franziska Hain<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/sehr-unterhaltsame-menage-a-trois-am-originalschauplatz/">Sehr unterhaltsame Menage à Trois am Originalschauplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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