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	<title>Chris Murray-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Chris Murray-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Andrew Lloyd Webbers Klassiker in einer kurzen, knackigen Fassung</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 14:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ahoi Hafenfestival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ahoi Hafenfestival in Stralsund und Greifswald lockt seit fünf Jahren Einheimische und Touristen auf die Hansawiese bzw. in den Museumshafen. In diesem Jahr steht mit „Jesus Christ Superstar“ ein weltweit erfolgreiches Rockmusical auf dem Programm. Die abendliche Startzeit um 21.30 Uhr ist auf die Lichtverhältnisse abgestimmt: Die Show beginnt während der Dämmerung und endet ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ahoi Hafenfestival in Stralsund und Greifswald lockt seit fünf Jahren Einheimische und Touristen auf die Hansawiese bzw. in den Museumshafen. In diesem Jahr steht mit „Jesus Christ Superstar“ ein weltweit erfolgreiches Rockmusical auf dem Programm.</p>
<p>Die abendliche Startzeit um 21.30 Uhr ist auf die Lichtverhältnisse abgestimmt: Die Show beginnt während der Dämmerung und endet in dunkler Nacht, so dass auch die Lichtdesigner – die bei Sommer Open Air Produktionen sonst häufig das Nachsehen haben – ihren Teil zum optischen Gesamtkunstwerk beitragen können.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2637 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819-400x208.jpg" alt="" width="400" height="208" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819-400x208.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819-768x399.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819.jpg 810w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Bühne besteht aus Gerüsten und Treppenelementen (Christopher Melching – ebenfalls Kostüme); für Abwechslung sorgen die fünf LED-Leinwände unterschiedlicher Größe. Für die Illustrationen und das Video-Design zeichnet Gintare Minelgaite verantwortlich. Häufig lenken diese Videos aber vom Geschehen eher ab, als dass sie die Handlung sinnvoll ergänzen. So werden bei den Auseinandersetzungen von Judas und Maria sowie Jesus und Judas im Hintergrund Szenen eines Boxkampf-Cartoons und während der Ouvertüre eine Zeichentrick-Mondlandung sowie ein Sternenkrieg gezeigt. Auch die aufblühenden Lilien bei „Hosanna“ passen nicht wirklich zum Geschehen.</p>
<p>Einzig bei „Gethsemane“ kann man die im Hintergrund eingeblendeten Bilder der Erde aus dem Weltall mit der Handlung zusammenbringen: Jesus weiß, dass er sterben wird und alle – auch er – sehen tatenlos zu. Anders ergeht es dem blauen Planeten aktuell auch nicht.</p>
<p>Musikalisch ist dieses Rockmusical leider eine klassisch gespielte Rockoper. Das Philharmonische Orchester Vorpommern unter der Leitung von David Behnke und der Opernchor des Theaters Vorpommern (Einstudierung: Mauro Fabbri) intonieren Andrew Lloyd Webbers druckvolle Kompositionen zwar tonal einwandfrei, doch das Ganze wirkt zu opernhaft, zu aufgesetzt. Es fehlt das umfassende Dirigat, das aus dem fehlerfreien Spiel und Gesang der Noten das Rockmusical macht, das der Musicalzuschauer kennt.</p>
<p>Diese Disharmonien hört man vom ersten Moment an und auch dem dreiköpfigen Tontechnikteam gelingt es nicht, die Unausgewogenheit zu regulieren. Auch scheinen die Bässe zu fehlen, was bei einem ausgewiesenen Rockmusical sehr ins Gewicht fällt.</p>
<p>So kämpfen die Protagonisten doch allzu oft gegen zu laute Einzelinstrumente an oder versuchen vergeblich, sich stimmlich gegen das Orchester zu behaupten.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2636 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-7-Vincent-Leifer-e1570543955492-400x272.jpg" alt="" width="400" height="272" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-7-Vincent-Leifer-e1570543955492-400x272.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-7-Vincent-Leifer-e1570543955492.jpg 622w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Gäste hat das Theater Vorpommern Chris Murray und Sasha Di Capri engagiert, die als erfahrene Darsteller von Jesus und Judas ihr ganzes Können ausspielen. Chris Murray hat zudem gemeinsam mit Dirk Löschner die Regie dieser Inszenierung übernommen.</p>
<p>Die beiden Hauptfiguren haben viele Freiheiten und wirken in ihrem Handeln authentisch.</p>
<p>Auch Andrey Valiguras (Kaiaphas), Martin Mulders (Annas), Thomas Rettensteiner (Pilates) und Mario Gremlich (Herodes) spielen und singen gefällig. Einzig Maria (Feline Zimmermann) wirkt sehr hölzern und erinnert nicht zuletzt auch wegen ihrer knallroten Perücke eher an eine manipulative Jessica Rabbit als an die gefühlvolle, Jesus umsorgende Frau.</p>
<p>Di Capri ist rockig, wird aber massiv von der schlechten Tontechnik ausgebremst. Größtenteils klingt er sehr „mumpfig“, was sich negativ auf die Intensität seiner Auseinandersetzungen mit Jesus oder Szenen wie Judas Selbstmord und „Superstar“ auswirkt.</p>
<p>Chris Murray legt Jesus ungewöhnlich wissend und bitter, gleichzeitig ahnungsvoll und betroffen an. Gesanglich meistert er die Partie bravourös und sorgt mehrfach für Gänsehaut, auch wenn seine lyrische Intonation zuweilen etwas irritiert. Mit ungewöhnlichen Phrasierungen macht er „Gethsemane“ zu dem erwarteten Showstopper des Abends.</p>
<p>Da diese Produktion komplett auf Deutsch und die Musik ungewöhnlich zurückhaltend ist, kann man den Texten von Anja Hauptmann gut folgen. Dadurch wirken die Charaktere nahbarer als sonst, was ein positiver Nebeneffekt der ansonsten sehr bedauernswerten orchestralen Gesamtleistung ist.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2635 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-3-Vincent-Leifer-e1570543799940-400x245.jpg" alt="" width="400" height="245" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-3-Vincent-Leifer-e1570543799940-400x245.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-3-Vincent-Leifer-e1570543799940.jpg 683w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Etwas schräg sind die Leuchtstäbe der Römer, die Jesus festsetzen und das rote Halsband, welches Jesus offenbar unsägliche Schmerzen zufügt. Diese Anleihen an die SciFi-Welt sowie die MGs, mit denen die Apostel herumfuchteln, sind eher befremdlich. Einen roten Faden sucht man in dieser Inszenierung vergeblich. Sie ist nicht durchgehend modern, aber auch eine andere einheitliche Spielebene sucht man vergebens.</p>
<p>Einzelne Szenen jedoch, wie beispielweise Judas‘ Selbstmord, sind sehr gut durchdacht und funktionieren auch mittels der ausgefeilten Choreographien von Sven Niemeyer nachhaltig.</p>
<p>Anstatt der üblichen 135 Minuten ist diese Inszenierung nur gut 95 Minuten lang und wird ohne Pause durchgespielt. Auch diese deutliche Kürzung trägt sicherlich dazu bei, dass nicht alle Charakterzüge ausgearbeitet werden konnten. Das Publikum hat kaum die Chance, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen, geschweige denn das Gesehene zu verarbeiten. Und so bleibt der Szenenapplaus an vielen Stellen aus und es wird zügig weitergespielt.</p>
<p>Bei „Jesus Christ Superstar“ in Stralsund wird viel von dem Potential verschenkt, über das diese Show verfügt. Das ist sehr bedauerlich, denn Protagonisten, Ensemble und Bühnenbildner zeigen, dass sie mehr können und auch eindeutig mehr verdient haben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Hansawiese, Stralsund</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 13. Juli 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Chris Murray, Sasha Di Capri, Feline Zimmermann, Andrey Valiguras, Martin Mulders, Thomas Rettensteiner, Mario Gremlich </span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Chris Murray / Andrew Lloyd Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Vorpommern / Vincent Leifer<br />
</span></div>
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		<title>Der Titelheld hat in dieser Inszenierung keine Chance gegen Fagin!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-titelheld-hat-in-dieser-inszenierung-keine-chance-gegen-fagin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2017 20:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Murray]]></category>
		<category><![CDATA[Femke Soetenga]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Schiffner]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Christ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lionel Barts beliebter Klassiker steht in Lübeck in dieser Spielzeit in einer sehr voluminösen Inszenierung von Wolf Widder auf dem Spielplan. Charles Dickens Roman vom kleinen Waisenjungen Oliver, der nach einer schauerlichen „Waisenhauskarriere“ in den Fängen der Taschendiebbande von Fagin landet und bei einem seiner Beutezüge dank einer sehr glücklichen Fügung seinen Großonkel kennenlernt, ist ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lionel Barts beliebter Klassiker steht in Lübeck in dieser Spielzeit in einer sehr voluminösen Inszenierung von Wolf Widder auf dem Spielplan. Charles Dickens Roman vom kleinen Waisenjungen Oliver, der nach einer schauerlichen „Waisenhauskarriere“ in den Fängen der Taschendiebbande von Fagin landet und bei einem seiner Beutezüge dank einer sehr glücklichen Fügung seinen Großonkel kennenlernt, ist hinlänglich bekannt. Spätestens nach dem letzten großen West End Revival 2009 haben viele Theater den Stoff wieder für sich entdeckt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2236 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_13-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_13-400x258.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_13.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Katja Lebelt hat für die Handlung zu Beginn der Industrialisierung den passenden düsteren Rahmen geschaffen. Den grauen, teilweise mit verblichenen Postern plakatierten Hauswänden stehen farbenfrohe Kleider der Damen der Middle und Upper Class gegenüber. Auch die Kinder von Fagins Diebesbande und Nancy tragen den ein oder anderen farbenfrohen Akzent zur Schau.</p>
<p>Mit beweglichen Elementen wird durch wenige Handgriffe aus Fagins Räuberhöhle schnell ein Marktplatz. Durch diesen effektvollen Einsatz von Bühnenteilen beweist das Theater Lübeck einmal mehr, dass sich (nicht nur) seine Musicalproduktionen sehen lassen können.</p>
<p>Spannend an dieser Produktion ist zudem die große Anzahl an kleinen und großen Darstellern auf der Bühne: Neben den Chören der Grund- und Gemeinschaftsschule St. Jürgen sowie des Katharineums ist der beachtliche Statisterie-Chor zu erleben. Hinzu kommen noch mehr als 20 Solisten, in diesem Jahr angeführt von den Gästen Chris Murray als Fagin, Thomas Christ als Bill Sikes und Femke Soetenga als Nancy.</p>
<p>Leander Härtel müht sich als Oliver Twist redlich, den hohen Erwartungen, die mit dieser Rolle verbunden sind, gerecht zu werden. Da er im Vergleich zu vielen anderen Kindern auf der Bühne recht groß ist, fehlt ihm der „Niedlichfaktor“. Zudem singt er tendenziell eher klassisch und wechselt sehr oft zwischen Kopf- und Bruststimme. Das Unbefangene, Kindliche, was diesen cleveren, vom Schicksal gebeutelten Jungen ausmacht, geht Härtel leider gänzlich ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2235 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_06-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_06-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_06.jpg 333w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>Als Artful Dodger, der Vorzeige-Taschendieb aus Fagins Bande, steht mit Paul Schiffner ein frecher Junge auf der Bühne, der zwar optisch und spielerisch ganz sympathisch über die Rampe kommt, leider die Spielfreude jedoch gesanglich nicht umsetzen kann. Schon sein erster Song („Komm, fühle dich ganz zuhaus“), eine schwungvolle Mitklatschnummer, gerät durch die fade Interpretation schnell wieder in Vergessenheit.</p>
<p>Sicherlich mag es streng erscheinen, mit den Kindern auf der Bühne so hart ins Gericht zu gehen. Doch bei „Oliver“ stehen eigentlich genau diese Kinder im Mittelpunkt des Interesses&#8230; Eigentlich. In Lübeck ist der Star der Show jedoch ganz klar Fagin! Chris Murray spielt mit wechselnden Dialekten, ist gesanglich über jeden Zweifel erhaben, behandelt die Kinder fast väterlich-liebevoll und wirkt phasenweise wie die Karikatur des fiesen Bandenchefs.</p>
<p>Herausragend ist die Szene, in der Fagin sich seiner ganz persönlichen Schmuckschatulle widmet und mit den einzelnen Schmuckstücken spielt, ihnen Namen gibt und sich wie ein Kind in diesem Spiel verliert. Scheinbar ist Wolf Widders Idee von Fagin von einer gewissen Schizophrenie geprägt. Doch obwohl man Fagin eigentlich anders kennt, passt diese Charakterausarbeitung sehr gut und ist mit Chris Murray perfekt besetzt.</p>
<p>Femke Soetenga darf die Rolle der „großen Schwester“ spielen, die sich rührend um Oliver kümmert, gleichzeitig an ihrer Liebe zum gewalttätigen Bill Sikes fast verzweifelt und am Ende ihr Leben gibt, um Oliver vor Sikes zu retten. Leider wird sie am Premierenabend ein Opfer der Tontechnik, denn ihre durchaus kraftvollen Soli kommen durch einen dicken Wattevorhang beim Publikum an. So kann das an sich lustige „Um-Pa-Pa“ natürlich nicht zünden. Durch ihr einfühlsames Spiel macht sie jedoch vieles wieder wett.</p>
<p>Bill Sikes gerät in dieser Inszenierung fast zu einer Randfigur. Thomas Christ spielt grausam und blutrünstig, kann aber mit den wenigen Gesangspassagen kaum zeigen, was tatsächlich in ihm steckt. Immerhin hat er auch in Lübeck schon Hauptrollen wie Jean Valjean („Les Misérables“) überzeugend gespielt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2239 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_017-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_017-400x262.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/05/oliver_017.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die weiteren Figuren sind rollendeckend besetzt – allen voran natürlich Mr. Bumble, dessen Interpretation dem Publikumsliebling Steffen Kubach sichtlich Spaß macht. Auffällig ist, dass das Stück insgesamt sehr dialoglastig ist. Die Songs treten in der aktuellen Inszenierung fast in den Hintergrund. Dies liegt sicherlich nicht an dem wie immer großen, klangvollen Lübecker Orchester unter der Leitung Adrian Pavlovs. Doch so richtig springt der Funke nicht über.</p>
<p>Dies spürt man auch beim Premierenapplaus, bei dem die heutzutage fast obligatorischen stehenden Ovationen nur sehr schleppend den Saal erobern. Doch auch hier zeigt der Applaus, dass das Publikum insbesondere von Chris Murray besonders angetan schien. Nicht nur sein finales Lamento („Überdenke ich meine Lage“) ist absolut großartig.</p>
<p>Nach dieser teilweise recht langatmigen Inszenierung, in der es nur wenige Lichtblicke (u. a. die Choreographien von Harald Kratochvil) gab, bleibt die Frage: Geht es in diesem Stück um Oliver und das Happy End, das er nach fast drei Stunden erleben darf, oder vielleicht doch um das abwechslungsreiche Leben, das den Charakter von Fagin zu einem Spannungsfeld aus Überleben und Wahnvorstellungen geformt hat?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 17. November 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong>Chris Murray, Femke Soetenga, Thomas Christ, Steffen Kubach, Leander Härtel, Paul Schiffner</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Wolf Widder / Lionel Bart</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Malzahn<br />
</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Die dritte Vorrunde 2015</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-dritte-vorrunde-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2015 14:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Murray]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fliegende Holländer]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Nimscheck]]></category>
		<category><![CDATA[Made in Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Versuchskaninchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. Mai fand die letzte Vorrunde im CREATORS-Wettbewerb statt. Die letzten fünf von 15 Teilnehmern präsentierten jeweils 20-25 Minuten ihre Ideen für neue Musicals. Es ging auch an diesem Abend darum, wer in das Finale einzieht und mit 10.000 Euro, die jeder Finalist als Unterstützung bekommt, sein Stück in einer einstündigen Fassung Deutschlands Intendanten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<div>Am 4. Mai fand die letzte Vorrunde im CREATORS-Wettbewerb statt. Die letzten fünf von 15 Teilnehmern präsentierten jeweils 20-25 Minuten ihre Ideen für neue Musicals. Es ging auch an diesem Abend darum, wer in das Finale einzieht und mit 10.000 Euro, die jeder Finalist als Unterstützung bekommt, sein Stück in einer einstündigen Fassung Deutschlands Intendanten und Dramaturgen vorstellen kann.</div>
<div id="body_layer">
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_390_269">
<div class="style_3">
<p class="paragraph_style">Als Finalisten standen aus den vorangegangenen Vorrunden bereits „Die Tresenkönigin“, „Älter“ und „Immer der Nase nach“ fest. Es gab also noch bis zu drei weitere Finalplätze zu ergattern.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Der Fliegende Holländer</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-969 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Der fliegende Holländer" width="356" height="237" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5133-1-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px" />  Gleich zu Beginn zeigte sich, was es bedeutet, wenn man schon länger an einem Musical arbeitet: Schon im Jahr 2009 veröffentlichten Philipp Polzin und Christian D. Dellacher eine CD zu ihrem Musical „Der Fliegende Holländer“. Seither haben sie immer wieder an den Songs gefeilt und an diesem Abend bekommen die Zuschauer im Schmidt Theater einige bis ins Detail ausarrangierte Songs zu hören und zu sehen. Mit Chris Murray, Dave Mandell und Katrin Taylor haben sie namhafte und erfahrene Darsteller auf der Bühne, die dem berüchtigten Seefahrer, Senta und dem ihr verfallenen Erik eindrucksvolle Stimmen verleihen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_772">
<div class="style_3">
<p class="paragraph_style">Die Einbettung der Szenen in die Handlung gelingt mittels Verlesens von Logbucheinträgen hervorragend. Die Songs sind mal kraftvoll, mal sentimental, und sie zeigen in 20 Minuten ein rundes Gesamtbild von dem, was „Der Fliegende Holländer“ in einer großen Bühnenfassung werden könnte. Gerade das finale Quartett unterstreicht, dass diese Truppe über einen Wettbewerb, in dem Musicals als „work in progress“ gegeneinander antreten, schon deutlich hinaus ist.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="tinyText stroke_0"></div>
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<div class="text-content style_External_259_286">
<div class="style_3">
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Made in Germany</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-970 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Made in Germany" width="352" height="234" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS5309-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" />In eine Schublade passt dieses Musical von Kevin Schroeder (Buch, Dialoge) und Marc Seitz (Musik) so gar nicht. Es ist musikalisch abwechslungsreich, hat sympathische Charaktere und birgt danke Alex Balgas fundierter Regiearbeit die ein oder andere Überraschung.</div>
<p class="paragraph_style">Auch hier steht ein erfahrenes Ensemble auf der Bühne, das offenbar viel Spaß beim Erarbeiten der Soldatenfiguren und Schafsliebhaber hatte.  Der Soldat, der nach dem vergeblichen Versuch bei einer sozialen Organisation Fuß zu fassen, schließlich beim Militär landet und dort mit seiner liebevoll-naiven Art einen ganz anderen Blickwinkel auf das Thema Krieg gewinnt, steht im Mittelpunkt des Geschehens.</p>
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<p class="paragraph_style">Die Kombination von Revue-Charakter und derber Sprache ist ungewöhnlich. Die gezeigten Szenen sind gleichsam abstrus und phantasievoll. Ob und welche Botschaft dieses Stück vermitteln möchte, wird an diesem Abend nicht deutlich. Doch das Publikum fühlt sich augenscheinlich gut unterhalten und spendet viel Applaus.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Zzaun!</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-957 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Zzaun!" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0405_06-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Ein schwungvolles Spiel mit Klischees liefern Tilmann von Blomberg (Autor) und Alexander Kuchinka (Komponist) mit ihrem „Zzaun!“ ab. Aus einem klassischen Nachbarschaftszwist wird ein Weltkrieg mit Atomwaffen. Die Stufen dorthin (Diskussion um den Reihenhauszaun – Kommunalwahlkampf – Föderationskonflikt) werden mit viel sprachlichem Witz nachgezeichnet. Auch hier wird an Klischees nicht gespart: die sprichwörtliche dumme Blondine, der häusliche Gatte eines homosexuellen Politikers, usw.</p>
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<p class="paragraph_style">Von Blomberg und Kuchinka stehen selbst mit auf der Bühne und garantieren so, dass die von ihnen erdachten Charaktere genau ihren Vorgaben entsprechen. Kuchinka begeistert nicht nur am Klavier, sondern auch in zahlreichen kleinen Nebenrollen, wie beispielsweise dem Zaunmüller, der in atemberaubender Geschwindigkeit sein komplettes Angebot an Zäunen feilbietet.</p>
<p class="paragraph_style">So lustig eine Revue über Nachbarn, die zu erbitterten Feinden werden, ist, so sehr stellt sich nach den knapp 25 Minuten die Frage: Was kann da noch kommen. Kann hieraus ein abendfüllendes Singspiel werden?</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Versuchskaninchen</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-960 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Versuchskaninchen" width="349" height="232" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0405_07-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" />Eine ungewöhnliche Idee hatten Robert Löhr (Buch), Bijan Azadian (Musik) und Lars Redlich (Songtexte) als sie sich überlegten, das düstere Leben von Tieren in Versuchslaboren zu „vermusicaln“. Doch es funktioniert. Die Charaktere, also die Versuchstiere, sind wunderbar verschieden. Der Zuschauer kann sich problemlos einen Favoriten auswählen, mit dem er sympathisiert. Aufgemischt werden die Versuchstiere, unter denen tatsächlich auch ein Kaninchen ist, von Kiefer, dem Hund, der ihnen klar macht, dass ihr jetziges Leben unweigerlich in den Tod führt. Erfolgreich schürt er in ihnen die Idee eines Ausbruchs und verliebt sich dabei in das schüchterne Kaninchen 08/15.</div>
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<p class="paragraph_style">Die Handlung wirkt etwas vorhersehbar, die Dialoge sind auch nicht allzu pfiffig, doch die jazzige Grundstimmung macht Laune. Das Publikum scheint durchaus angetan von der Präsentation.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Reeperwahn</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-971 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Reeperwahn" width="359" height="239" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/05/150504_Fantitsch_CREATORS6025-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px" />Oliver Paulis (Texte) und Mario Stefan Bechers (Musik) „Reeperwahn“ ist die Bühnenfassung von Steffie von Wolffs gleichnamigem Roman. Fünf frustrierte Kolleginnen beschließen, sich ihres Chefs zu entledigen. Ideen sammeln die Ladies ausgerechnet bei Google und eBay. Dabei hat jede ihre eigene Vorstellung und ganz nebenbei auch noch ein Privatleben zu stemmen, das natürlich bei allen ein wenig aus den Fugen geraten ist.</p>
<p class="paragraph_style">Das Setting erinnert sehr an Franz Wittenbrinks „Sekretärinnen“ – und dieses Singspiel gehört sicherlich zu den erfolgreicheren Stadttheater-Produktionen der letzten Jahre. Grundsätzlich also kein schlechter Ansatz. Die Kompositionen sind schwungvoll und die Texte funktionieren ebenfalls. Leider fehlt jedoch das Neuartige. Als am Schluss der Präsentation klar wird, dass der angeheuerte Auftragskiller und der ungeliebte Chef Vater und Sohn sind, fragt man sich,  welche Wendungen das Stück noch nehmen könnte, um 90 Minuten oder länger zu unterhalten.</p>
<p class="paragraph_style">Die Jury entschied sich, aus der letzten Runde zwei Kandidaten ins Finale zu senden: Die Teams von „Made in Germany“ und „Zzaun!“ haben jetzt noch fast fünf Monate Zeit, aus ihren Kurzpräsentationen bühnenreife Spielvorlagen von bis zu 60 Minuten zu entwickeln.</p>
<p class="paragraph_style">Gayle Tufts brachte es auf den Punkt: Es sei ein Privileg, diese vielen Stücke am Beginn ihres Entstehungsprozesses kennenlernen zu dürfen. Sicherlich ist nicht nur die Jury sehr gespannt, wie sich die fünf Finalisten in den kommenden Monaten weiter entwickeln werden und was dem Publikum am 12. und 13. Oktober präsentiert wird.</p>
<p class="paragraph_style">Ein Wort noch zu den Moderationen von Lukas Nimscheck (Assistent von Corny Littmann): Im Laufe der drei Vorrunden ist er immer frecher und souveräner geworden. Bei ihm kriegen alle ihr Fett weg – ob nun die Jury, das Publikum oder auch die Teilnehmer. Ein Zitat aus der dritten Vorrunde: „2015 &#8211; ja, Kevins sind jetzt so alt, dass sie Musicals schreiben können.“ Mit diesem und anderen vermeintlich respektlosen Sprüchen hat er die Lacher auf seiner Seite und er empfiehlt sich zumindest für einen Nebenjob als Moderator und Conferencier.</p>
<p class="paragraph_style_3" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in</em> <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_2"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>3. Vorrunde:</strong>  </span>4. Mai 2015<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Oliver Fantitsch</span></div>
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		<title>A Very Murray Christmas</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/a-very-murray-christmas/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:11:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Chris Murray]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein musikalischer Bunter Teller aus alten und neuen, deutschen und englischen Weihnachtsmelodien Auch Chris Murray reiht sich ein in lange Liste derjenigen Künstler, die eigens zu Weihnachten ihr musikalisches Talent auf einem ganz besonderen Weihnachtsalbum bannen. Bei einem Sänger mit deutsch-amerikanischem Hintergrund ist klar, dass die Songauswahl eine bunte sprachliche Mischung sein würde. So finden ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein musikalischer Bunter Teller aus alten und neuen, deutschen und englischen Weihnachtsmelodien</h3>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Auch Chris Murray reiht sich ein in lange Liste derjenigen Künstler, die eigens zu Weihnachten ihr musikalisches Talent auf einem ganz besonderen Weihnachtsalbum bannen.</p>
<p class="Body">Bei einem Sänger mit deutsch-amerikanischem Hintergrund ist klar, dass die Songauswahl eine bunte sprachliche Mischung sein würde. So finden sich unter den 19 Stücken fünf deutschsprachige und drei instrumentale Weihnachtslieder. Zudem besticht dieses Album dadurch, dass nicht ausschließlich weltbekannte Klassiker ausgewählt wurden, sondern mit Songs wie dem wunderschönen „Believe“ und dem lustigen „Grandma got run over by a reindeer“ in unseren Gefilden eher unbekannte Melodien zu Gehör kommen. Getoppt wird die Auswahl durch die Eigenkompositionen „Winter Love“ (Philipp Polzin), „Just a baby“ (Chris Murray).</p>
<p class="Body">Das Studioalbum ist durchaus ansprechend produziert; es überwiegt jedoch die zum Teil sehr zurückhaltende, manchmal gar monotone instrumentale Begleitung. Hier hätte man sich gern etwas aufwendigeres gewünscht. Die Arrangements einiger Songs, bspw. „Oh, Du Fröhliche“ und „Morgen Kinder / Gloria“ sind ungewöhnlich. Andere wiederum sind fast schon zu klassisch umgesetzt und erinnern an die schöne Hammondorgel und Musizieren exakt nach Metronom.</p>
<p class="Body">Chris Murray stellt auf diesem Album seine stimmliche Vielseitigkeit unter Beweis. Ob leise Töne oder rockige, musicalesque Interpretationen oder sanfte mit sehr viel Gefühl &#8211; Murray bedient die komplette Klaviatur und man lauscht ihm gern.</p>
<p class="Body">Auch wenn im Hinblick auf die Instrumentierung noch Luft nach oben ist, lockert „A Very Murray Christmas“ die Masse an 08/15-Weihnachtsalben auf, sorgt für Abwechslung und gute Stimmung unterm Weihnachtsbaum.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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