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	<title>Cats-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Cats-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Schnurrt auch nach über 35 Jahren wie ein Kätzchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 05:50:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
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		<category><![CDATA[Alte Oper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Lloyd Webber’s Samtpfoten haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Genaugenommen tanzten die Katzen den Jellicle Ball 1981 zum ersten Mal – selbstverständlich in London. Mehr als 36 Jahre später (und mehr als 31 Jahre nach der Deutschlandpremiere in Hamburg) tourt „Cats“ noch immer durch die Lande und erfreut inzwischen die dritte Generation seit ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrew Lloyd Webber’s Samtpfoten haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Genaugenommen tanzten die Katzen den Jellicle Ball 1981 zum ersten Mal – selbstverständlich in London. Mehr als 36 Jahre später (und mehr als 31 Jahre nach der Deutschlandpremiere in Hamburg) tourt „Cats“ noch immer durch die Lande und erfreut inzwischen die dritte Generation seit der Weltpremiere.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2076 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-10-credit-alessandro-pinn-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-10-credit-alessandro-pinn-400x257.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-10-credit-alessandro-pinn-768x492.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-10-credit-alessandro-pinn.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />John Napier’s kreatives, ausladendes Design wurde für die Tourproduktionen schon vor Jahrzehnten verschlankt. So passt der Schrottplatz, auf dem sich die Katzen zum „Jellicle Ball“ treffen, nunmehr auch perfekt in die Alte Oper Frankfurt. Die blauen Lichterketten an der Decke erzeugen ein leicht nostalgisches Gefühl, das perfekt zu den leuchtenden Katzenaugen passt, die während der Ouvertüre überall auf der Bühne aufblitzen. Howard Eaton hat hier gute Arbeit geleistet und das sprichwörtliche Rad dankenswerter Weise nicht neu erfunden.</p>
<p>Doch schon hier wird klar, dass die Alte Oper soundtechnisch eine Herausforderung ist: Die achtköpfige Live-Band unter der Leitung von Tim Davies klingt blechern, der Gesang sehr mumpfig. Der Sound kommt komplett von vorn. Greg Pink hat sicherlich versucht, das Beste herauszuholen, aber die deutlichen Abstriche in Sachen Tontechnik konnte er nicht verhindern.</p>
<p>Umso schöner ist es, dass die Kostüme genauso aussehen wie 1981. Jede einzelne Katze hat den Wandel der Zeit unbeschadet überstanden und sieht bis zum letzten aufgemalten Schnurrbarthaar so aus, wie Napier es sich seinerzeit ausgedacht hat.</p>
<p>Marina Stevenson, selbst ausgebildete Tänzerin, die u. a. bei „Cats“ und „Phantom of the Opera“ im West End auf der Bühne stand, ist Resident Director der aktuellen Tour. Sie hat ausnehmend viel Erfahrung mit diesen musikalischen Katzen (u. a. in Spanien, den Niederlanden und der Schweiz), was man insbesondere an den Choreographien erkennt. Die Katzen bewegen sich sehr geschmeidig und die vielen Tanzszenen werden sehr synchron von den Darstellern performed.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2073 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-04-credit-alessandro-pinn-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-04-credit-alessandro-pinn-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-04-credit-alessandro-pinn-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-04-credit-alessandro-pinn.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Andererseits scheint sie es in dieser Produktion sehr eilig zu haben. Nicht nur, dass die komplette Sequenz von Growltiger und Griddlebone fehlt – das allein sind mehr als 15 Minuten –, auch dass viele Songs ohne kunstvolle Akzente und Pausen einfach „durchgesungen“ werden, schadet dem Stück. Die Charaktere haben daher viel weniger Möglichkeiten, sich zu präsentieren und ihre Geschichte nachhaltig zu erzählen. Besonders ins Gewicht fällt dies bei „Mungojerrie &amp; Rumpleteazer“, „Rum Tum Tugger“, „Mister Mistoffelees“ und „Moments of Happiness“.</p>
<p>Die internationale Cast ist sehr gut besetzt, allen voran Joanna Ampil. Deren „Memory“ leidet zwar auch unter dem schlechten Sound, dennoch bekommt das Publikum, das dem weltbekannten Song entgegenfiebert („Jetzt kommt es!“), einen sehr guten Eindruck davon, zu was die überraschend jung wirkende Darstellerin fähig ist. Eine gute Soundanlage und die Zuschauer wären im wahrsten Sinn des Wortes weggeblasen worden. Ampil spielt sehr akzentuiert und streng, doch ihr Pfund ist die Emotionalität, die sie mit ihrem Gesang über die Rampe bringen kann.</p>
<p>Auch sehr beeindruckend ist Agnes Pure als Demeter. Ihre Mimik ist herausragend und ihre stimmliche Bandbreite, die sie bei „Macavity“ unter Beweis stellt, ist beeindruckend. Very british als Bustopher Jones und zuckersüß als Theaterkater Gus ist Tony McGill. Man amüsiert sich mit dem überkandidelten Feinschmecker-Kater und möchte den alten Kater, der sich wehmütig an seine Schauspielkarriere erinnert, einfach nur in den Arm nehmen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2072 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-03-credit-alessandro-pinn-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-03-credit-alessandro-pinn-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-03-credit-alessandro-pinn-768x510.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/cats-foto-03-credit-alessandro-pinn.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Matt Krzan und John Brannoch gelingt es als Munkustrap und Rum Tum Tugger leider nicht ganz, ihre ansonsten sehr präsenten Rollen zu füllen. Beide sind exzellente Sänger und Schauspieler, doch die sehr gehetzte Personenregie und der mäßige Sound schaden gerade diesen beiden Charakteren sehr.</p>
<p>Ein Wort noch zu den „Übertexten“, die bei Produktionen auf Englisch offenbar notwendig sind: Kennt man „Cats“, dann kann man diese sehr gut ignorieren, zumal sie nur selten zum aktuell Gesagten / Gesungenen passen. Sieht man „Cats“ in dieser Tourproduktion zum ersten Mal und ist man der englischen Sprache nicht mächtig, helfen diese rudimentären Übersetzungen beim Verständnis nicht wirklich weiter. Warum lässt man also nicht die existierenden deutschen Texte parallel zum Gesang „durchlaufen“? Das wäre sicherlich deutlich zielführender.</p>
<p>Doch insgesamt hat „Cats“ seinen Zauber nicht verloren. Ja, es ist ein Musical der 1980er Jahre und das sieht, hört und spürt man. Doch es funktioniert! Die Musik berührt, die Chorographien beeindrucken und der „Hit-Song“ verfehlt seine Wirkung nicht. Es ist eine unterhaltsame Show, die man sich gern anschaut.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Alte Oper, Frankfurt</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 23. August 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Joanna Ampil, Matt Krzan, John Brannoch, Agnes Pure, Tony McGill</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Marina Stevenson</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Alessandro Pinn<br />
</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Endlich tanzen sie wieder!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/endlich-tanzen-sie-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 08:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Cats]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik Hees]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Lee Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Logemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Rebaldi]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Masha Karell]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Knights]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Zelt auf dem Heiligengeistfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben &#8211; wenn auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass der letzte Jellicle Ball im Hamburger Operettenhaus stattfand. Doch seit 6. Januar 2011 sind alle Katzen wieder in der Hansestadt: Munkustrap und Rum Tum Tugger, Grizabella und Gus, Skimbleshanks und Jenny Fleckenreich, Mr. Mistoffelees und natürlich Alt Deuteronimus. 27 Katzen haben &#8211; wenn auch nur für einige Wochen &#8211; Asyl im imposanten Theaterzeit im Herzen Hamburgs gefunden.</div>
<div class="style_2">
Nicht nur für mich war „Cats“ das erste Musical, das ich &#8211; vor mehr als 20 Jahren! &#8211; gesehen habe. Andrew Lloyd Webbers Klassiker war jahrzehntelang die Galionsfigur der Branche; das Stück, an dem sich alle anderen messen lassen mussten &#8211; sei es nun in Sachen Anspruch für die Künstler (Gesang, Tanz und Schauspiel sind hier wie in kaum einem anderen Musical gefordert) oder auch Spieldauer. „Cats“ gehört neben dem „Phantom der Oper“, „Starlight Express“ und „Les Misérables“ auch heute noch zu den bekanntesten, am längsten gespielten Musicals weltweit.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Und doch mussten die Produzenten Maik Klokow und Michael Brenner vermutlich reichlich Zweifler überzeugen als sie diesen vermeintlich angestaubten Klassiker erneut durch Deutschland schicken wollten. Eines kann man jedoch schon am Tag der Tour-Premiere in Hamburg festhalten: Ihre Beharrlichkeit hat sich gelohnt. Die Ticketverkäufe sind sehr gut, die Spielzeit in Hamburg wurde bereits vorzeitig um zwei Wochen verlängert und die Show begeistert auch nach 20 Jahren!</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Der Bühnenbau im 1800 Plätze fassenden Theaterzelt (trotz Minusgraden sehr angenehm warm) erinnert an die Weltpremierenbühne in New London Theatre: Der Zuschauer sitzt fast komplett rundherum um die Bühne und kann das Geschehen aus (fast) jedem Winkel verfolgen. Die liebevoll arrangierten Schrottplatzelemente zeigen ebenfalls englische Wurzeln, findet man dort doch Packungen von Cookies und Waschmitteln, die es nur auf der Insel hinter dem Ärmelkanal gibt. Auch die Kostüme entsprechen weitgehend der englischen Originalproduktion, was man vor allem an Rum Tum Tugger und Mr. Mistoffelees sieht, deren Fell in der Hamburger Ursprungsfassung noch an einigen Stellen anders gefleckt war.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Optisch war demnach alles beim Alten und man musste nicht mit Überraschungen rechnen. Und genau dafür möchte man dem Kreativteam danken: Keine krampfhafte Modernisierung, zwanghafte Entstaubung oder zusätzliche Special Effects, die ein modernes Publikum in Staunen versetzen &#8211; nein, pure klassische Musical-Kunst ist es, die Chrissie Cartwright und Japheth Myers in ihrer Inszenierung zur Aufführung bringen.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">So spult sich die bekannte Geschichte der Katzen ab, die um die Gunst von Alt Deuteronimus buhlen, der am Ende entscheidet, welche von ihnen wieder geboren wird.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Die Casting-Verantwortlichen habe großartige Arbeit geleistet: Jack Rebaldi gibt einen starken Munkustrap. Seine beeindruckende  Bühnenpräsenz und volle Stimme erzeugen nicht nur in der Katzenschar Bewunderung für diesen Katzenanführer.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Grizabella ist sicherlich eine der dankbarsten Rollen im Musiktheater und Masha Karell füllt die Rolle der alten Glamour-Katze sehr gut aus. Sie singt sich zwar nicht in die höchsten Höhen, doch gefällt ihre Interpretation von „Mondlicht“.<br />
Vielleicht ist ihre Mimik an einigen Stellen etwas zu menschlich und zu wenig katzenhaft, aber wirklich ins Gewicht fällt das kaum.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Dominik Hees schlüpft in die Rolle des Katzen-Chauvis Rum Tum Tugger und wickelt jedes Kätzchen spielend um den Finger (oder besser: um den Schwanz). Obwohl er den vorlauten und selbstbewussten Kater sehr gut über die Rampe bringt, ist sowohl stimmlich als auch schauspielerisch noch Potential vorhanden, denn einiges wirkte noch zu aufgesetzt. Man wünscht sich etwas mehr Rock und Frivolität &#8211; beides zeichnet Rum Tum Tugger aus.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Für die Gumbie-Katze, Jenny Fleckenreich, wurde mit Ann Christin Elverum ebenfalls eine Künstlerin mit jahrelanger Musicalerfahrung engagiert. Ihre Spielfreude und die wunderbare Stimme geben der steppenden Katze noch mehr Schwung als sie ohnehin schon hat.<br />
Den wichtigsten Kater spielt Martin Berger: Man vermag sich kaum vorzustellen wie sehr er unter dem riesigen Fellumhang von Alt Deuteronimus schwitzt und doch strahlt er Würde und Weisheit aus und überzeugt vollends.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Als Theaterkater Gus darf Frank Logemann aus dem Vollen schöpfen und zwischen tatterndem Katzengreis und jugendlichem Katzenliebhaber (Growltiger) wechseln. Zudem „rollt“ er auch als Bustopher Jones über die Bühne. Der Vielseitigkeit dieser Rollen wird er sowohl stimmlich als auch schauspielerisch mehr als gerecht. Warum aus der Operetteneinlage eine Whiskylastige Pub-Hymne wurde, erschließt sich nicht wirklich, aber dieses Stück im Stück war schon immer etwas schwierig und hat den Handlungsfluss eher gestoppt als gefördert.Die Gute-Laune-Katze ist seit jeher Skimbleshanks. Der Eisenbahnkater<br />
wird von Paul Knights mitreißend gespielt, getanzt und gesungen. Die  Szene, in der die Katzen aus Schrottteilen eine Dampflok bauen, zaubert<br />
auch heute noch den Allermeisten ein Lächeln aufs Gesicht.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Mr. Mistoffelees gehört ebenfalls zu den Publikumslieblingen. Mark John Richardson ist sich dieser Tatsache bewusst und bezieht das Publikum in<br />
sein Spiel ein. Seine Pirouetten lösen bei den Zuschauern wahre Jubelstürme aus.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Tänzerisch spielt sich auch Jason Winter in den Vordergrund. Während er als Plato noch eine Katze von vielen ist, sticht er als böser Macavity nicht<br />
nur wegen seiner kraftvollen und dennoch feingliedrigen Bewegungen hervor, sondern auch durch seine intensive Mimik.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Überhaupt wurden &#8211; so scheint es &#8211; starke Persönlichkeiten gecastet, die „ihren“ Katzen ein sehr individuelles Auftreten verleihen. Schaut man in die grandios geschminkten Gesichter verschwinden die Künstler nicht gänzlich hinter Maske und Make-Up, sondern haben noch genug Spielraum, sie selbst zu sein. So bleiben auch Mungojerrie und Rumpleteazer (Tommie Luyben und Marleen de Vries) nicht nur durch die amüsante Geschichte und die eigenwillige Choreographie im Kopf, sondern auch durch ihre ausdrucksstarken Gesichter.Wenn man an dieser neu aufgelegten Tournee-Fassung überhaupt etwas kritisieren will, sind es die &#8211; im Nachgang an das Ende der Ensuite-Produktion &#8211; „optimierten“ Texte, die mehr holprig als flüssig über die Lippen kommen. Alt Deuteronimus klingt eher nach einer schweren Krankheit als nach dem ehrwürdigen Chef der Jellicle Cats &#8211; warum also nicht auch hier beim Original bleiben: Old Deuteronomy?</div>
<div class="style_2">
Die Authentizität der Tourproduktion spiegelt sich leider aber auch darin wieder, dass man nicht alle Darsteller einwandfrei versteht. Hier muss die Phonetikabteilung dringend nacharbeiten, aber auch der Sound-Designer sollte an dieser Stelle noch nachbessern, denn allzu oft scheint das akustische Verhältnis zwischen Gesang und Instrumenten zugunsten des Orchesters unausgewogen.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Schon im Operettenhaus war eine spannende Frage, wo das Orchester platziert wurde. Dieses Rätsel ist im Zelt umso größer, da von einem richtigen Backstage-Bereich nichts zu sehen ist und unter der Bühne ganz sicher kein Platz ist, da diese nur 50 cm über dem Kopfsteinpflaster des Heiligengeistfeldes gebaut ist. Die Antwort ist sehr unromantisch: Das Orchester wurde um fast 50 % dezimiert und die verbliebenen zehn Musiker spielen in Containern hinter dem Bühnenzelt.</div>
<div class="style_2"></div>
<div class="style_2">Auch diesen für eine Tour notwendigen Verschlankungen ist es zuzuschreiben, dass vorn beim Publikum mehrfach das Schlagzeug viel zu laut ankommt und in anderen Szenen die Streicher fast gar nicht zu hören sind. Aber das ist dank moderner Tontechnik kein unlösbares Problem.<br />
„Cats“ wieder in Hamburg auf die Bühne zu bringen &#8211; war das wirklich eine gute Idee? Ja! Das Musical ist rund, jede Szene funktioniert, es ist echtes Musical als Kunsthandwerk, es begeistert und hinterlässt 1800 glücklich strahlende Zuschauer! Kann es eine bessere Begründung geben?</div>
<div class="style_2">
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Zelt auf dem Heiligengeistfeld, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. Januar 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Martin Berger, Dominik Hees, Eric Lee Johnson, Paul Knights, Masha Karell, Frank Logemann, Jack Rebaldi</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Andrew Lloyd Webber<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Nilz Böhme / Mardo<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/endlich-tanzen-sie-wieder/">Endlich tanzen sie wieder!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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