Diese Show stimmt nachdenklich

Die Handlung von Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Jugend-Musical „Leben ohne Chris“ ist schnell erzählt: Zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag stirbt Chris bei einem Motorradunfall. In der Zwischenwelt trifft er Erzengel Michael, der ihn seine letzten Tage noch einmal als Zuschauer erleben lässt. Chris muss feststellen, dass er bei weitem nicht so beliebt war, …

Hier wird einem wohlig-warm ums Herz

Bitte wie? „Die Drei von der Tankstelle“ ist schon 90 Jahre alt? Dabei sind Songs wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“, „Die Liebe der Matrosen“ oder „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“ doch wie so präsent als hätten sie den Film grad erst gestern gesehen. Die Erklärung ist einfach: Es gibt …

Gute Laune und Lebensfreude, wohin man schaut

Schon das Lesen des Musicaltitels zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Unweigerlich spitzt man die Lippen und beginnt die weltbekannte Melodie aus dem Film von 1952 zu pfeifen. Auf dem herbstlich-feuchten Weg ins Theater ist man geneigt, sogar fröhlich in Pfützen zu springen, so warm und wohlig ist das Gefühl, das dieser Song auslöst. Der …

Schwere Kost – auf Celluloid wie auf der Musicalbühne nicht leicht zu verdauen

Den mit fünf Oscars ausgezeichneten Film von 1965 mit Omar Sharif, Geraldine Chaplin und Julie Christie in den Hauptrollen kennen sicherlich viele. Das über drei Stunden lange Epos über die Lebens- und Liebesgeschichte des Poeten und Arztes Dr. Jurij Schiwago erfordert Sitzfleisch, denn die Handlung zwischen 1. Weltkrieg und Russischer Revolution birgt kaum amüsante Momente. …

Ein konzertantes Try-Out mit Potential

Maricel arbeitet schon lange an ihrem Herzensprojekt „Jeanne d’Arc“. Nach einer ersten Aufführung vor vielen Jahren war es lange Zeit still um sie geworden, doch im Juni hat sie ihre musikalische Fassung der „Jungfrau von Orléans“ im Theater Lüneburg mit einem großen Symphonieorchester und dem 24-köpfigen Theaterchor auf die Bühne gebracht. Unterstützt wurde sie von …

Stilvolle Inszenierung von Andrew Lloyd Webbers Hommage an die großen Diven der Stummfilmzeit

Hollywood Ende der 1940er Jahre. Für die Stummfilmdiva Norma Desmond hat sich viel geändert: Der beliebte Star der Stummfilmära hat den Anschluss an den Tonfilm verpasst. Mithilfe ihres pflichtschuldigen Dieners Max hat sie sich eine Parallelwelt erschaffen, in der sie sich weiterhin im Ruhm sonnt. Um endlich wieder in den begehrten Paramount Studios arbeiten zu …