Jugendliche Energie in allen musikalischen Facetten

Teenager sollten ihre Jugend genießen. Das ist aber leichter gesagt als getan, vor allem, wenn sich die Eltern scheiden lassen und man von New York ins beschauliche Appleton (Indiana) umziehen muss. Genau das passiert der 12-jährigen Erin. Mitten in ihre Geburtstagspläne platzt die Neuigkeit der Eltern und der Umzug. Eine neue Stadt, eine Mutter, die …

Ein rührendes Musical mit sehr charmanten Darstellern

Jamie und Cathy sind ein ganz normales Paar: Sie lernen sich kennen, verlieben sich Hals über Kopf, ziehen zusammen, ihre Karrieren entwickeln sich auseinander, es kommt immer häufiger zu Unzufriedenheit und Streit. Schließlich trennen sie sich, fünf Jahre nachdem sie sich kennengelernt haben. Der Charme von Jason Robert Browns Musical liegt augenscheinlich nicht in der …

Garantiert nicht jugendfrei

Wendla lernt, dass sie ein Baby bekommt, wenn sie ihren Ehemann so sehr liebt wie keinen anderen, Moritz hält sich beharrlich an dem fest, was Kirche und Bibel ihm vorgeben, Hänschen passt sich nur vermeintlich den Konventionen an, Ilse kann ihrem Vater nicht entfliehen und Melchior rebelliert gegen zumindest in Gedanken gegen alles und Jeden. …

Jekyll & Hyde mal anders – Ist das Experiment gelungen?

Nach drei erfolgreichen Inszenierungen von Helga Wolf („Camelot“, „Les Misérables“, „Kleiner Horrorladen“) entschied man sich in Lüneburg in diesem Jahr, Philipp Kochheim „Jekyll & Hyde“ für die kleine niedersächsische Bühne in Szene setzen zu lassen. Leider kann diese Entscheidung nur bedingt befürworten. Das Stück wurde zwar jung und modern umgesetzt, aber es bleiben am Ende …

Liebevolle Inszenierung in Lüneburg

Es ist gar nicht so einfach, ein so viel gespieltes Stück wie „Der Kleine Horrorladen“ von Alan Menken und Howard Ashman neu, spannend oder einfach nur anders zu inszenieren. Das Besondere an der erfrischend kurzweiligen Produktion im Theater Lüneburg ist, neben den durchweg überzeugenden Darstellern, vor allem das Bühnenbild. Mit einfachsten Mitteln wurde sehr effektvoll …

Im Stadttheater sterben die Studenten noch selbst

Im Gegensatz zu den großen Ensuite-Produktionen der revoltierenden Studenten ist die Lüneburger Inszenierung wesentlich bodenständiger. Die Requisiten wurden auf das allernotwendigste (Fahne, Kerzenleuchter usw.) beschränkt. Während in Berlin zahlreiche Stoffpuppen die Toten auf den Barrikaden „darstellten“, liegen die Schauspieler in Lüneburg nach der entscheidenden Schlacht selbst in den zur Barrikade aufgetürmten Möbelstücken. Auch wenn dem …