Stimmungsvolle Stadttheater-Produktion

Das Theater Lüneburg zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass man für eine gelungene Musical-Inszenierung keine Millionen in die Hand zu nehmen braucht. Kreative und doch praktikable Sets, passende Kostüme, mal mutig-moderne, mal eher klassische Inszenierungen, ein gut aufeinander eingespieltes Orchester und musicalische Gäste, die das Hausensemble dort ergänzen, wo es Mankos gibt. Diese Rezeptur zahlt …

Chess oder Mamma Mia?

Etwas befremdlich war sie schon – die Premiere von „Chess“ im Theater Lüneburg. Da erklang neben den erwarteten Showstoppern wie „One Night in Bangkok“ oder „I Know Him So Well“ doch tatsächlich „Lay all your love on me“ und das Finale bildet „The Winner takes it all“. Als Kenner der Musicalszene drängt sich die Frage …

Jekyll & Hyde mal anders – Ist das Experiment gelungen?

Nach drei erfolgreichen Inszenierungen von Helga Wolf („Camelot“, „Les Misérables“, „Kleiner Horrorladen“) entschied man sich in Lüneburg in diesem Jahr, Philipp Kochheim „Jekyll & Hyde“ für die kleine niedersächsische Bühne in Szene setzen zu lassen. Leider kann diese Entscheidung nur bedingt befürworten. Das Stück wurde zwar jung und modern umgesetzt, aber es bleiben am Ende …

Liebevolle Inszenierung in Lüneburg

Es ist gar nicht so einfach, ein so viel gespieltes Stück wie „Der Kleine Horrorladen“ von Alan Menken und Howard Ashman neu, spannend oder einfach nur anders zu inszenieren. Das Besondere an der erfrischend kurzweiligen Produktion im Theater Lüneburg ist, neben den durchweg überzeugenden Darstellern, vor allem das Bühnenbild. Mit einfachsten Mitteln wurde sehr effektvoll …

Loewes & Lerners Klassiker erfrischend kurzweilig inszeniert

Helga Wolf hat nach „Jesus Christ Superstar“ und „Les Misérables“ mit „Camelot“ in der neuen Spielzeit einen bewährten Musicalstoff für die Lüneburger Stadttheaterbühne ausgewählt, den Klassiker entstaubt und daraus einen amüsanten Musiktheatergenuss gemacht. Die Legende von König Arthur und dem Heiligen Gral, Merlin und den Rittern der Tafelrunde, Guenevere und Lancelot ist durch verschiedenste filmische …

Im Stadttheater sterben die Studenten noch selbst

Im Gegensatz zu den großen Ensuite-Produktionen der revoltierenden Studenten ist die Lüneburger Inszenierung wesentlich bodenständiger. Die Requisiten wurden auf das allernotwendigste (Fahne, Kerzenleuchter usw.) beschränkt. Während in Berlin zahlreiche Stoffpuppen die Toten auf den Barrikaden „darstellten“, liegen die Schauspieler in Lüneburg nach der entscheidenden Schlacht selbst in den zur Barrikade aufgetürmten Möbelstücken. Auch wenn dem …