Stilvolle Inszenierung von Andrew Lloyd Webbers Hommage an die großen Diven der Stummfilmzeit

Hollywood Ende der 1940er Jahre. Für die Stummfilmdiva Norma Desmond hat sich viel geändert: Der beliebte Star der Stummfilmära hat den Anschluss an den Tonfilm verpasst. Mithilfe ihres pflichtschuldigen Dieners Max hat sie sich eine Parallelwelt erschaffen, in der sie sich weiterhin im Ruhm sonnt. Um endlich wieder in den begehrten Paramount Studios arbeiten zu …

Leider etwas zahnloses Vampirmusical

Broadway-Komponist Frank Wildhorn bürgt für herausragende musikalische Qualität (u. a. „Jekyll & Hyde“) und auch das Theater im beschaulichen Lüneburg hat schon einige exzellente Musiktheater-Produktionen auf die Bühne gebracht („Chess“, „Aida“, etc.). Mit der Musicalfassung von Don Blacks und Christopher Hamptons „Dracula“ scheint man hier jedoch überfordert: Es mangelt an Personenregie; auch ein sehr guter …

Garantiert nicht jugendfrei

Wendla lernt, dass sie ein Baby bekommt, wenn sie ihren Ehemann so sehr liebt wie keinen anderen, Moritz hält sich beharrlich an dem fest, was Kirche und Bibel ihm vorgeben, Hänschen passt sich nur vermeintlich den Konventionen an, Ilse kann ihrem Vater nicht entfliehen und Melchior rebelliert gegen zumindest in Gedanken gegen alles und Jeden. …

Stimmungsvolle Stadttheater-Produktion

Das Theater Lüneburg zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass man für eine gelungene Musical-Inszenierung keine Millionen in die Hand zu nehmen braucht. Kreative und doch praktikable Sets, passende Kostüme, mal mutig-moderne, mal eher klassische Inszenierungen, ein gut aufeinander eingespieltes Orchester und musicalische Gäste, die das Hausensemble dort ergänzen, wo es Mankos gibt. Diese Rezeptur zahlt …

Chess oder Mamma Mia?

Etwas befremdlich war sie schon – die Premiere von „Chess“ im Theater Lüneburg. Da erklang neben den erwarteten Showstoppern wie „One Night in Bangkok“ oder „I Know Him So Well“ doch tatsächlich „Lay all your love on me“ und das Finale bildet „The Winner takes it all“. Als Kenner der Musicalszene drängt sich die Frage …

Jekyll & Hyde mal anders – Ist das Experiment gelungen?

Nach drei erfolgreichen Inszenierungen von Helga Wolf („Camelot“, „Les Misérables“, „Kleiner Horrorladen“) entschied man sich in Lüneburg in diesem Jahr, Philipp Kochheim „Jekyll & Hyde“ für die kleine niedersächsische Bühne in Szene setzen zu lassen. Leider kann diese Entscheidung nur bedingt befürworten. Das Stück wurde zwar jung und modern umgesetzt, aber es bleiben am Ende …