Rent im Autokino – der Versuch, Corona die Stirn zu bieten

Was soll man machen, wenn aufgrund strenger Abstands- und Hygienemaßnahmen jegliche Form des Indoor-Theaters bis auf weiteres untersagt sind? Das TfN, Theater für Niedersachsen, gehörte zu den ersten, die ihre Musicalproduktion „kurzerhand“ an die frische Luft setzten: Anstatt der für April geplanten Premiere im Stadttheater Hildesheim feierte „Rent“ am 29. Mai in einer konzertanten Fassung …

Beeindruckende Umsetzung dieses hochpolitischen und nicht weniger hochemotionalen Musicals mit einem Wermutstropfen

Allein Namen wie Andreas Gergen, Marc Clear, Femke Soetenga und Rasmus Borkowski heben die Erwartungshaltung schon auch ein sehr hoches Niveau. Dass das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin immer wieder mit herausragenden Produktionen („The Producers“, „Jekyll & Hyde“) von sich hören macht, mindert diese Hoffnungen auf einen großartigen Musicalabend in keiner Weise. Das kurzgefasste Urteil lautet: …

Ein Hoch auf mutige Regisseure – in diesem Fall Carsten Lepper – und Darsteller!

Noch vor einem Jahr hätte sicherlich niemand damit gerechnet, dass die neu gegründete „The Musical Showroom“ als ihre Premierenproduktion Andrew Lloyd Webbers selten gespieltes „Aspects of Love“ zeigen würde. Doch genau das erreichten Carsten Lepper, Christian Ariel Heredia und Doris Spiegl. Ihr Ziel: Mit zeitgemäßen Musicals im Stil von Off-Broadway Shows auf einem hochprofessionellen Niveau …

Generationen-Musical mit viel Charme und Wortwitz

Das First Stage Theater in Hamburg läutet das neue Jahr mit einer Uraufführung ein. „Zweimal um die Welt – oder wohin will Oma?“ stammt aus der Feder von Hubertus Borck, der von 1995 bis 2007 mit Alexandra Doerk das Comedy-Duo „Bo Doerek“ bildete. Nach der Trennung schrieb er u. a. Drehbücher für deutsche Seifenopern („GZSZ“, …

Die großartige Regiearbeit sorgt für viele amüsante Momente

Monty Python’s „Spamalot“ trieft vor Sarkasmus, Klischees und nicht einmal ansatzweise subtilen Anspielungen auf menschliche Geschlechtsmerkmale. Es ist eine Gratwanderung, diese schwärzeste aller britischen Komödien so auf die Bühne zu bringen, dass das Publikum darüber lacht und sich nicht vor Fremdscham wegdreht. Wichtig ist es hierfür, dass Regisseur und Darsteller hochprofessionell arbeiten, sich dabei aber …